Herzlich Willkommen ❤️

Das Schizophrenie-Forum ermöglicht Diskussionen rund um das Thema Psychose. Für Angehörige, Erkrankte, Psychiatrieerfahrene, Experten und all jene, die sich für die Erkrankung interessieren und darüber austauschen wollen.

Um selbst Themen und Beiträge schreiben zu können, individuell beraten zu werden und von den Empfehlungen des Forums gesundheitlich zu profitieren, ist eine kostenfreie Registrierung notwendig:

Jetzt registrieren!

Im Forum findet sich eine Medikamente-Empfehlung.

Die Wirkstoffkombination ermöglicht ein relativ normales Leben trotz Erkrankung. Negativsymptome lassen sich damit viel besser behandeln als bei üblichen Therapien. Die Antipsychotika werden dabei nur minimal Dosisiert in Form einer Intervalltherapie eingenommen.

Empfehlung

Tabletten weglassen?

Member
Registriert
23.05.2021
Beiträge
120
"Danke"
4
Ich überlege die Tabletten wegzulassen, damit alle sehen, daß ich auch ohne Tabletten stark depressiv bin. Die Ärzte sagen mir zwar immer, dass das bei mir nicht von den Tabletten kommt. Ich habe aber manchmal das Gefühl, andere glauben es kommt eben doch nur von den Tabletten. Sollte ich es mal ohne Tabletten versuchen?
 
Member
Registriert
27.10.2021
Beiträge
56
"Danke"
9
Die Ärzte sagen, das kommt von den Tabletten? Das ist mir ganz neu.
Mir sagten die Ärzt meistens, an den Medikamenten könne es nicht liegen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 1049

Guest
Beim Weglassen von Neuroleptika sind die letzten Schritte die schwierigsten. Dies gilt sowohl für das Absetzen als auch für das Reduzieren ohne Ziel Absetzen. Also z. B. jemand hat 15mg Aripiprazol täglich, dann geht es relativ leicht auf 11,25mg oder 10mg runter, danach von 10mg auf 7,5mg ist es schon schwieriger, von 7,5mg auf 5mg ebenfalls, und dann stellt sich öfters Mal die Frage, ob man nicht doch wieder hochgeht (weil die Symptomatik wiederkommt), das ist dann missglückt leider. Das Gute ist, man kann diese Versuch beliebig oft wiederholen, wenn man das Schema (in den letzten Schritten besonders behutsam vorgehen und langsam machen) beachtet.

Ich wurde z. B. von Risperidon stark depressiv. Das ist wahrscheinlich durch die starke Serotonin 5HT2A-Antagonisierung bzw. Rezeptorblockade dieses Medikaments bedingt. Amisulprid verhielt sich neutral. Aripiprazol blockiert bei 15mg am Tag zu 40% die 5HT2A-Rezeptoren, ist also auch nicht "ohne", ein Versuch der Reduktion könnte sich lohnen, da sich dann die Rezeptorbelegung auf die Dopamin D2 und D3 Rezeptoren verlagert, an denen das Aripiprazol mit höherer Affinität bindet.
 
Administrator
Registriert
08.11.2016
Beiträge
1.325
"Danke"
66
Ich überlege die Tabletten wegzulassen, damit alle sehen, daß ich auch ohne Tabletten stark depressiv bin. Die Ärzte sagen mir zwar immer, dass das bei mir nicht von den Tabletten kommt. Ich habe aber manchmal das Gefühl, andere glauben es kommt eben doch nur von den Tabletten. Sollte ich es mal ohne Tabletten versuchen?
Kannst du dich auf Abilify (ca. 5mg) umstellen lassen?
Damals als ich Risperidon hatte, war ich auch niedergeschlagen und sehr eingeschränkt. Also es hängt auch vom Neuroleptikum ab.
Mit den Abilify ist man etwas offener und lockerer, ich glaub das wäre einen Versuch wert und später hast du damit eben bessere Möglichkeiten wie die Empfehlung von mir im Forum zu nutzen, bei der das Neuroleptikum ja auch in Intervallen abgesetzt wird und die Antidepressiva stabilisieren, welche durchgängig eingenommen werden.

Aripiprazol(Abilify) ist auch bei Depression ein gutes Medikament.


Ganz ohne Neuroleptikum können auch Depressionen auftreten, grade wenn man länger absetz kommt es dann häufig zu postpsychotischen Depressionen.
 
New member
Registriert
27.11.2021
Beiträge
7
"Danke"
2
momentan ist auch wenig Sonne, da haben viele Depressionen. Vitamin D3 nehm ich zurzeit deswegen.
 
Oben