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Seid Ihr in einer Selbsthilfegruppe?

  • Ersteller Gelöschtes Mitglied 1510
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Seid Ihr in einer Selbsthilfegruppe?


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Gelöschtes Mitglied 1510

Guest
Ich bin in keiner Selbsthilfegruppe, weil ich bis jetzt nichts passendes gefunden habe. Zwei mir bekannte Gruppen treffen sich immer abends, das ist mir zu spÀt. Ich könnte eher vormittags. Deswegen bin ich auch hier im Forum aktiv. Es ist ideal. Ich bin zeitlich nicht gebunden, kann mich mit anderen Betroffenen austauschen, wann ich will. Es hat mir schon viel gebracht.
 
Ich war mal in einer Selbsthilfegruppe fĂŒr Alkoholiker aber selbst da habe ich mich nicht wohlgefĂŒhlt, weil man sich als Schizophrener sowieso ĂŒberall fehl am Platz vorkommt. Ich wĂŒrde mir auch in einer Gruppe von Psychotikern komisch vorkommen...
 
Ich war mal in einer Selbsthilfegruppe fĂŒr stimmenhörende Menschen. Das hat mir sehr viel gebracht, da ich dort gelernt habe endlich einmal frei ĂŒber die Stimmen reden zu können. Wir hatten eine Gruppenleiterin die uns viele Tipps im Umgang mit Stimmen hören gab. Diese Selbsthilfeguppe war dem Netzwerk Stimmenhören eV in Berlin angeschlossen, was es heute in Berlin immer noch gibt. Leider wurde die Selbsthilfegruppe in Frankfurt nach 6 Jahren aufgelöst.
 
Bin in keiner, wĂŒsste nich wo und hat sich nichts ergeben, das Forum is ja auch nicht schlecht, hab schon ewig keine stimmen mehr gehört aber eben ne psychose gehabt ohne stimmen. Das tablettengeschlucke geht mir auf'n Sack, weil das Zeug auch so krass is das man nich weiss was is Krankheit und was machen die Misttabletten, ein elender Schweinescheiße is das
 
Bin in keiner, wĂŒsste nich wo und hat sich nichts ergeben, das Forum is ja auch nicht schlecht, hab schon ewig keine stimmen mehr gehört aber eben ne psychose gehabt ohne stimmen. Das tablettengeschlucke geht mir auf'n Sack, weil das Zeug auch so krass is das man nich weiss was is Krankheit und was machen die Misttabletten, ein elender Schweinescheiße is das
Ja, die Psychopharmaka haben heftige Nebenwirkungen. Ich habe durch Olanzapin sehr viel zugenommen. Bin froh, dass ich sie nun wieder abgesetzt habe. Sie helfen mir zwar kurzfristig, wenn ich in einer Krise bin, sind langfristig aber eine zusĂ€tzliche Belastung fĂŒr mich. Deshalb setze ich sie gleich wieder ab, sobald es mir besser geht. Nehme auch immer nur 5mg, also eine kleine Dosis. Trotzdem bin ich froh, dass ich sie habe fĂŒr den Notfall. Eine Packung davon habe ich immer zuhause in Reserve, falls es nötig wird. Das gibt mir Sicherheit.
 
Ja das sehe ich auch ein. Aber das ganze drumherum mit zwangseinweisung Zwangsbehandlung is wiederlich. Und wenn man in der Geschichte nachliest wird einem auch nicht besser. Elektroschock, lobotomie usw.
 
Und da sagen die zu uns wir sind die bekloppten, ne is klar wa
 
Und als Nebenwirkung steht dann sonstwas. Ich sag's ja nur, das war bei mir ni alles heitschiebumbeitschie
 
Diese ganze Zwangspsychiatrie kotzt mich an. Kannst ja bei der ganzen Sache auch an Herzversagen umkippen und das war's. Ach Leute, mich kotzt das an
 
Ich wĂŒĂŸte nicht, was ich in einer Selbsthilfegruppe sollte. Stimmen höre ich nicht mehr und was sie mir gesagt haben war ohnehin nur Unsinn. Über Halluzinationen könnte man auch sprechen, aber wozu? Es waren doch sowieso nur Halluzinationen. Und regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die Nebenwirkungen von Medikamenten zu sprechen, da habe ich auch keine Lust zu. Ich hĂ€tte höchstens Interesse, irgendwann wieder arbeiten zu gehen, aber mit der Antriebslosigkeit .... und mit der Antriebslosigkeit wĂ€ren die Treffen der Selbsthilfegruppe auch nur eine sehr unangenehme Pflicht.
 
Ich wĂŒĂŸte nicht, was ich in einer Selbsthilfegruppe sollte. Stimmen höre ich nicht mehr und was sie mir gesagt haben war ohnehin nur Unsinn. Über Halluzinationen könnte man auch sprechen, aber wozu? Es waren doch sowieso nur Halluzinationen. Und regelmĂ€ĂŸig ĂŒber die Nebenwirkungen von Medikamenten zu sprechen, da habe ich auch keine Lust zu. Ich hĂ€tte höchstens Interesse, irgendwann wieder arbeiten zu gehen, aber mit der Antriebslosigkeit .... und mit der Antriebslosigkeit wĂ€ren die Treffen der Selbsthilfegruppe auch nur eine sehr unangenehme Pflicht.
Antriebslosigkeit kenne ich auch. Muss mich jeden Tag ĂŒberwinden an die frische Luft zu gehen. Auch das morgentliche Aufstehen fĂ€llt mir schwer. Oft liege ich stundenlang im Bett. Dabei fĂŒhle ich mich aber wohl und sicher. Ich habe immer weniger Lust unter Leute zu gehen. Mache es trotzdem jeden Tag. Bin aber anschließend froh, wieder zuhause zu sein und meine Ruhe zu haben. Trotzdem tut die Abwechslung und das bisschen Bewegung ganz gut. Es belebt. Man kann ja nicht den ganzen Tag nur im Bett liegen. HĂ€tte dann auch das GefĂŒhl, etwas zu verpassen.
 
In der NĂ€he soll es eine geben. Jedoch finde ich im Internet nicht viel dazu.
Ansonsten wĂŒsste ich auch nicht was ich in einer SHG noch ansprechen sollte...
 
Das kenne ich auch, das liegt m.m nach an den Tabletten, man hat zwar keine psychose mehr aber is nur am mĂŒde rumliegen und benommen sein von dem Zeug, so ging's mir oder so geht's mir, das wissen die Psychiater auch aber es is denen egal, maeh
 
FrĂŒher bin ich öfter in eine Selbsthilfegruppe gegangen, d.h. zu einem Psychiatrieerfahrenen-Treffen.
Über Psychosen haben wir da wenig geredet, da wurde ĂŒber Alltagsprobleme gesprochen und was die Leute so gemacht haben.
Aber ich gehe schon lange nicht mehr hin. Oft fand man gar keinen zum Reden, oder die Leute waren mir zu albern.
Finde trotzdem gut, dass es sie gibt.
 
Mein Fazit ist: Suchst du eine helfende Hand? Geh und helfe dir selber!

Andere können nur unterstĂŒtzen aber nicht helfen. Aus dem Sumpf muss jeder sich selbst ziehen wenn er die Kraft dazu hat!
 
Es ist immer Ansichtssache in welch manch einer misslichen Lage jemand sich befindet. Ich sehe es in diesem Land nicht als eine schlimme Lage an nur eine andere. Leben bedeutet kĂ€mpfen und ĂŒberleben. Bist du jetzt QuerschnittsgelĂ€hmt oder blind und erhĂ€ltst keine UnterstĂŒtzung, dann ist das nochmal eine ganz andere HĂ€rte aber mit Medikamenten kann man mit dieser Erkrankung wieder zu sich selbst finden auch wenn mit EinschrĂ€nkungen, die man ohne Medikamente auch hĂ€tte. Also Schizophrenie ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung, die einen hindert am gesellschaftlichen Leben so richtig teilzuhaben, weil man anders fĂŒhlt!
 
Diese ganze Zwangspsychiatrie kotzt mich an. Kannst ja bei der ganzen Sache auch an Herzversagen umkippen und das war's. Ach Leute, mich kotzt das an
Mich kotzt die Krankheit auch an aber mein Psychiater versucht nur zu helfen, (mit Medikamenten/GesprĂ€chen/Verordnungen fĂŒr alles was gut tun könnte..)ich entscheide was ich einnehme! Und wenn ich akut psychotisch werde bin ich froh um ne Spritze! Ich hatte ne scheiss Angst wĂ€hrend der Psychose
 
Mich kotzt die Krankheit auch an aber mein Psychiater versucht nur zu helfen, (mit Medikamenten/GesprĂ€chen/Verordnungen fĂŒr alles was gut tun könnte..)ich entscheide was ich einnehme! Und wenn ich akut psychotisch werde bin ich froh um ne Spritze! Ich hatte ne scheiss Angst wĂ€hrend der Psychose
Wenn man seine Gedanken nicht mehr unter Kontrolle hat, sich schlecht fĂŒhlt, Angst hat und zu viel fĂŒr wahrnimmt ohne sich dabei selbst zu spĂŒren, ist das echt nicht angenehm. Ich kenne das nur zu gut. Ich bin auch der Meinung, dass einen davon nur die Medikamente runterholen können nur wie lange man sie einnehmen sollte weiß keiner nur wenn man nach dieser Psychose wieder zu sich selbst gefunden hat. Es ist schwer zu entscheiden was jetzt von der Krankheit her kommt und was Nebenwirkungen von den Medikamenten sind. Die Medikamente zu verteufeln finde ich passĂš nicht okay, weil sie ein Schutz sind einen vor einem erneuten Krankheitsschub zu bewahren, welcher noch viel grĂ¶ĂŸere Probleme fĂŒr euer Leben bereiten kann. Ein Psychiater kann auch nicht in euer Gehirn schauen und sagen das und das ist kaputt. DafĂŒr ist das Gehirn zu komplex aber er kann euch mit seiner Erfahrung, die er in seinem Berufsleben und Studium gesammelt hat raten lieber Medikamente einzunehmen als dauerhaft psychotisch zu sein.
 
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