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Das Schizophrenie-Forum ermöglicht Diskussionen rund um das Thema Psychose. Für Angehörige, Erkrankte, Psychiatrieerfahrene, Experten und all jene, die sich für die Erkrankung interessieren und darüber austauschen wollen.

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Empfehlung

Schlaf

Active member
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Hallo,

noch vor wenigen Monaten war mein Problem, dass ich nicht schlafen konnte.
Jetzt ist es genau anders herum. Ich penne jede Nacht 10-11 Stunden, wenn ich Einschlafprobleme habe werdens auch mal bis zu 13 Stunden. Da geht echt viel Lebenszeit verloren.
Schlaft ihr auch so viel? Kommt das durch die Tabletten oder durch die Psychose?
Ich nehme Olanzapin.

Grüße.
 
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Es kann sein, dass das von der Psychose kommt, kann aber auch sein, dass das alleine von den Tabletten kommt...Gerade Olanzapin macht doch auch sehr müde. Ich schlafe alleine mit Quetiapin auch leicht länger als sonst. Vielleicht braucht dein Körper zurzeit einfach diese zusätzliche Erholung.

Probiere doch mal, einen Wecker so zu stellen, dass du nurnoch ca. 8 Stunden schläfst. Sollte eigentlich mehr als ausreichend sein.

LG
 
New member
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Ich kenne das mit der Schlaflosigkeit, die in lange Schlafphasen umschlägt. Allerdings hat es sich bei mir nach einer gewissen Zeit wieder eingependelt und jetzt schlafe ich 5-8 Stunden.
 
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Meiner Erfahrung nach liegt es am Olanzapin, zumindest wenn es höher dosiert ist. Da hatte ich mit Müdigkeit zu kämpfen und mehr Schlaf gebraucht.
Wenn es geht und der Arzt es ok findet: Dosis heruntersetzen.
 
Administrator
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Bei mir ist der Schlaf mit das größte Problem.
Grade auch wegen den Absetzintervallen des Abilifys, kann ich Wochen und Monate sehr gut schlafen, aber dann vor der Aripiprazol-Einnahme und danach dauert es bis sich bei mir das wieder normalisiert. Bin da zum Teil nächte lang wach aber hab Tagsüber keine große Lust und Motivation etwas zu machen.
Meistens ist es bei mir so, das nach dem Absetzen der Neuroleptika erstmal alles sehr gut funktioniert, dann wird der Schlaf länger was sich von 8 auf 10 Stunden und dann sogar über 12 Stunden am Tag steigern kann.
Dann kommt es meistens zu den Schlafstörungen wo der Schlaf unregelmäßig wird und ich zum Teil tagsüber schlafe und Nachts wach bin oder auch manchmal den Schlaf übergehe oder eben verspätet einschlafe.
Einschlafstörungen sind da auch dabei.

Das mit den Schlafstörungen sehe ich als Teil der Frühwarnsymptomatik. Wenn ich Neuroleptika dann einnehme, dann wird der Schlaf verkürzt und die Schlafphasen pendeln sich wieder ein, auf kosten der Negativsymptomatik die während der Neuroleptikaeinnahme eben wieder verstärkt da sind, da bin ich dann meist nach einer Stunde wenn ich mit Freunden etwas mache oder zocke, arbeite was auch immer platt.
Ich empfinde 8-10 Stunden Schlaf als normal. Bei einer Psychose verarbeitet man viele Dinge im Schlaf, weshalb dieser auch so wichtig ist und zum Teil die Neuroleptika ersetzen kann (zu einen gewissen Grad). Wenn Schlafstörungen auftreten oder man gar eine Nacht durchmacht, dann ist es schon höchste Eisenbahn, wenn man vor lauter Gedanken keinen Schlaf mehr findet, dann war das bei mir immer kurz bevor ich völlig Akut wurde also Klinikreif.
 
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