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Risperidon erhöhen?

Deniz

Member
Hallo,

ich habe vor einem Monat von Abilify auf Risperidon gewechselt. Vor 2-3 Wochen habe ich die Dosis schrittweise auf 1mg erhöht.
Ich merke keine Verbesserung. Bin draußen immer noch paranoid. Kann nicht klar denken. Bin sehr davon überzeugt das andere wissen was ich denke.
Ich weiß nicht ob ich Risperidon erhöhen soll.
 
An die Wahrnehmung, die ich nicht für falsch halte sondern für tatsachengerecht, dass andere wissen, was man denkt, kann man sich gewöhnen. Ich lebe gut damit.
 
Warum hast du gewechselt? Risperdal ist nichts, damit habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Heute nehme ich 5mg Aripiprazol/Abilify und es geht mir gut.
 
Ich bekam Abilify vor 10 Jahren und habe mich nie gut/stabil gefühlt. Selbst mit 10mg nicht. Meine damalige Ärztin wollte auf 15mg. Soviel wollte ich nicht nehmen. Ich konnte meine Impulse nicht kontrollieren. Ich brauche Risperidon weil es Dopamin stärker blockiert als Abilify.
 
Es gibt wesentlich bessere Medikamente. Am besten lässt du dich von @Maggi beraten. Der hat wesentlich mehr Ahnung davon.
Ich hatte damals mindestens 2mg Risperidon.
 
Was bedeutet denn bei dir "mangelnde Impulskontrolle"? Mir hat man das mal in einen Entlassungsbericht geschrieben, aber ich kann, was meine Impulse angeht da gar nichts Besonderes feststellen? Vielleicht kann man das auch ohne ein besonderes Medikament wegkriegen?
 
Ich konnte meine Impulse mit Abilify nicht kontrollieren. Hatte unkontrollierbare Sucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich habe vor einem Monat von Abilify auf Risperidon gewechselt. Vor 2-3 Wochen habe ich die Dosis schrittweise auf 1mg erhöht.
Ich merke keine Verbesserung. Bin draußen immer noch paranoid. Kann nicht klar denken. Bin sehr davon überzeugt das andere wissen was ich denke.
Ich weiß nicht ob ich Risperidon erhöhen soll.
Ich hatte Risperidon zu Beginn der Erkrankung 2011 und es war keine so tolle Erfahrung. Geistig hat es sehr eingeschränkt, darunter und fand später Aripiprazol viel angenehmer. Damit hatte ich teils auch Restsymptome, da ich teils auch häufig abgesetzt habe, aber ich konnte zumindest über die Diagnose und alles sprechen.

Die Wahrnehmung, dass andere wissen, was du denkst, solltest du als Telepathie oder so für dich einschätzen, da es solche Dinge schon irgendwie gibt, ohne dass man dem auf den Grund gehen kann. Es ist wie wenn selbst näheste Angehörige manchmal etwas, was in deinen Gedanken herumschwebt oder dich vorher beschäftigt hat, kommentieren, obwohl sie andere Themen ansprechen. Das ist bei Psychose normal, da solltest du das eher locker nehmen, wie NSA und so Sachen auch.
Man sieht etwas von sich in der Realität gespiegelt und sieht sich persönlich angesprochen, obwohl jeder andere auch gemeint sein kann. Du kannst da im Forum gern darüber schreiben und alles, um das für dich besser einordnen zu können. Wenn die Dinge als normal wahrgenommen werden, dann macht es weniger Wahn und Ängste.
Zumindest passiert das vielen Betroffenen: Die einen hören Stimmen im Kopf, die anderen haben das mehr auf emotionaler Ebene und mehr Wahn.
Vielleicht hat jeder Mensch Stimmen im Kopf, ohne es zu wissen. Ein Teil der Betroffenen kann diese hören. Manche Betroffene hören keine Stimmen, sind aber emotional wie getrieben, da muss man aufpassen. Medikamente sind absolut wichtig, weil man sonst immer unruhiger werden würde.

Ich bekam Abilify vor 10 Jahren und habe mich nie gut/stabil gefühlt. Selbst mit 10mg nicht. Meine damalige Ärztin wollte auf 15mg. Soviel wollte ich nicht nehmen. Ich konnte meine Impulse nicht kontrollieren. Ich brauche Risperidon weil es Dopamin stärker blockiert als Abilify.

Impulskontrolle ist gerade beim ständigen Absetzen des Aripiprazol ein Risiko, ich kenne das von mir selbst.

Wichtig ist, ein NRI-Antidepressivum zu ergänzen, da Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmung hilft, diese Impulskontrolle wieder zu stabilisieren. Ich hatte zu Beginn Duloxetin, ein SNRI, später Bupropion, ein NDRI, was ideal wäre.

Bupropion besteht aus NRI und DRI, also macht es Noradrenalin- und Dopaminwiederaufnahmehemmung.

@Deniz
Vielleicht hast du die Möglichkeit, auf 10 mg Aripiprazol zurückzuwechseln?

Kurzbroschüre:
https://schizophrenie-forum.com/psy...ltherapie_nebenwirkungsprofile_2026-pdf.2450/

Du solltest es ähnlich wie in der Broschüre einnehmen, nur Aripiprazol erst einmal durchgehend ohne Unterbrechungen.
Bupropion dann einfach in kleinster Dosis ergänzen und schauen, ob du mit 10 mg Aripiprazol + 150 mg Bupropion besser klarkommst. Eventuell, wie deine Psychiaterin sagt, es vorübergehend mit 15 mg Aripiprazol probieren.
Bupropion kann Schlafstörungen machen, aber auch den Blutspiegel des Aripiprazol's um 50% (ca. 1,5-fach) steigern. Angesichts dessen würde ich das Aripiprazol erst mal bei 10 mg beibehalten. Mit Bupropion solltest du diese Impulskontrollprobleme wegbekommen.

Damit solltest du dich eher stabilisieren und hast später bessere Möglichkeiten.
 
Ich konnte meine Impulse mit Abilify nicht kontrollieren. Hatte unkontrollierbare Sucht.
Sucht ist so eine Sache. Da hat Aripiprazol Schwächen, was Spielsucht angeht. Beim Risperidon wird man eher alkoholkrank.
Eventuell kann dir da zum Aripiprazol sedierende Zusatzmedikation wie Trimipramin-Tropfen oder Doxepin-Tropfen helfen.

Hauptartikel:
Schlafmedikation als Add‑on bei Psychose

Zu den einzelnen Wirkstoffen:
Doxepin‑Tropfen zur Schlafförderung
Trimipramin‑Tropfen zur Schlafförderung

Diese helfen eher gegen Suchttendenzen.
Bupropion ist bei Nikotinsucht im Speziellen sehr wirksam.

Diese trizyklischen Antidepressiva können in Kombination mit Antipsychotika sehr stark sedieren. Besonders Trimipramin, deswegen wirklich nur die geringe Tropfenform, dafür kann es hervorragend verträglich sein. Doxepin, wäre etwas milder von der Sedierung.

Kommt also darauf an, welche Sucht!?

Bupropion als SNDRI-Antidepressivum hilft bei der Impulskontrollstörung erst einmal, was der wichtigste Aspekt ist.
Dann wären solche schlaffördernden Trizyklika auch so interessant.

Emotionen und Libido kann man eher über ein ergänzendes SSRI-Antidepressivum dämpfen, aber das wäre keine Impulsivitätslinderung, sondern Emotionen, die meist unter Antipsychotika so schon gedämpft sind. Dies wirkt als SRI über das Serotonin. Das wäre bei Impulskontrollstörung eher etwas kontraproduktiv, da diese eher Unruhe etwas fördern, solange keine NRI Wirkung parallel da ist.
 
Süchtig nach Pornos und jeder kriegt es mit? Schämst du dich deswegen? Oder macht es dir einen heimlichen Spaß?
 
in der Hinsicht ist Risperdal auch nachteilig. Ich konnte mich ein Jahr lang nicht selbst befriedigen. :(
 
Ich habe viel zu oft Pornos geschaut und hatte/habe deswegen zu viel Dopamin.
Deswegen habe ich auf Risperidon gewechselt. Ich möchte auf 1,5mg erhöhen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pornografiesucht.
Dann eher ein SSRI-Antidepressivum (Citalopram, Escitalopram oder Sertralin) zusätzlich, da diese Libido reduziert.
So etwas sollte aber eher auftreten, wenn du gar kein Aripiprazol eingenommen hast? An sich dämpft es ja auch etwas.

Wichtig beim Aripiprazol ist vorher oder parallel das NDRI-Antidepressivum (Bupropion) einzunehmen, weil das die Impulsivität reduziert und an sich SSRI wie Citalopram Unruhe und Nervosität etwas begünstigen, also die Neigung zu Impulsivität vor allem ohne Antipsychotika eher fördern kann.

Erst mal Aripiprazol, dann Bupropion (kleinste Dosis) gegen die Impulsivität, dann Citalopram (mittlere Dosis) zur Libidodämpfung.

Wichtig ist, dass diese Antidepressiva nur wirken, wenn du so viel Antipsychotika wie nötig einnimmst!
Also, wenn du Aripiprazol absetzt oder zu wenig davon einnimmst, dann ist das libidodämpfende Citalopram auch irgendwann unwirksam, weil das mit der Psychose alles durchbricht, auch Impulsivität.
Das Antipsychotikum ist in dem Fall dann Aripiprazol, also die Sicherheitsleine. Selbst wenn man damit Aripiprazol phasenweise reduzieren kann, braucht es immer wieder mal etwas Dämpfung vom Antipsychotikum, damit die Antidepressiva wirksam bleiben. Keine blinden Absetzversuche damit, deswegen sind auch die Broschüre plus Langfassung da, die erklären, was möglich ist und wo die Grenzen liegen.
Bitte also genau einlesen.

Wenn du kontinuierlich Aripiprazol nimmst, sollte das an sich kein Problem sein. Wäre die Frage, wie verlässlich du das Aripiprazol 10 mg eingenommen hast, oder ob du es teils auch für Wochen oder Monate abgesetzt hast.

Vielleicht kannst du deine Einnahme etwas genauer beschreiben?
Halte es sonst für eher ungewöhnlich, auch wenn Aripiprazol eher Libido erhält als andere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir geht Onanie auch mit 20 mg Olanzapin und ohne Pornos, kommt wohl auf die richtige Einstellung an. Habe aber nur selten Zeit dafür und die Ruhe und die Lust, bin aber auch postmenopausal.
 
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