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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Pflegedienst sagt, ich soll arbeiten gehen

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 788
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 788

Hallo,

der ambulante Pflegedienst sagt mir, ich soll in der Behindertenwerkstatt arbeiten gehen. Dabei hat es in der Rehabilitation kaum geklappt.

Wie soll ich damit umgehen?
 
Du kannst auch in der Rehabilitation die Leistungserprobung in und für eine WfbM durchführen lassen. Zunächst aber solltest du dir über deine regelmäßige Medikation im Klaren sein, oder zumindest klarer als es jetzt erst noch der Fall ist. Auch in einer WfbM musst du stabil sein.
 
Ich habe damals abgesagt. Mich wollte man dort auch unterbringen. Stattdessen habe ich eine Tagesstätte gewählt, wo man nur 3x die Woche anwesend sein muss. Somit hatte ich mehr Freizeit.

In der Behindertenwerkstatt muss man ja 5x die Woche hingehen, das war mir zu stressig.
 
Tagesstätte ist halt keinerlei Form beruflicher Wiederherstellung/REHA. In der WfbM kann man auch auf Teilzeit pochen. Dann geht es auf knapp unter 20 Stunden die Woche (kann man sich drauf einrichten) runter. Am Anfang beginnt es mit Praktika und dann erstmal drei Monate Eingangsverfahren. Dann Berufsbildungsbereich, dann erst Arbeitsbereich.
 
Vorteil der WfbM ist halt, dass man auch für die Rente arbeitet. Das ist im gesamten SGB II anders, und in Sozialhilfe ohne WfbM ebenso.
 
Es gibt Vor-und Nachteile. Zumindest hast du einen geregelten Tagesablauf. Es ist auch eine Sache des Geldes. Hast du zu wenig, bekommst du ja einen kleinen Lohn ausgezahlt gekoppelt mit der EM-Rente oder dem Bürgergeld.
Es stimmt, dass du dann später mehr Rente bekommst.
Ich konnte es mit meinen Stimmen nicht in Einklang bringen. Der Stress wäre für mich zu groß gewesen. Musste mich auch in der Tagesstätte wo ich 7 Jahre verweilte, sehr oft krank melden.
In der Behindertenwerkstatt hast du bei Krankmeldung 6 Wochen Lohnfortzahlung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Behindertenwerkstatt ist nicht gleich Behindertenwerkstatt. Gibt auch da Unterschiede. Ich hab Glück gehabt, die Industrie-Buchbinderei, in der ich arbeite ist echt cool, die Arbeit passt genau zu meinem Leistungs-Niveau. Ich darf Maschinen einrichten und bedienen
 
Hallo,

ich hatte wieder ein halbjährliches Beratungsgespräch. Die Frau sagte direkt: "Sie können jetzt in der Behindertenwerkstatt arbeiten gehen." Dabei kann ich es nicht, weil ich immer noch antriebslos bin und in Ohnmacht falle.

Dann kam von ihrer Seite, dass ich nichts mache, wie lange das noch dauern soll, wie lange ich noch studieren soll, weil es schon 12 Jahre sind (ich hatte ja 5 Jahre Psychose), dass ich faul bin usw.

Ich kotze gleich...

Wegen dem Pflegedienst konnte ich nur zitternd die nächsten zwei Klausuren schreiben, die ich dann nicht bestanden habe, weil mir ständig der besch** Pflegedienst im Kopf war.

Tja, jetzt dauert es länger.

Kann ich ja nichts dafür, dass ich krank bin und nicht arbeiten kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man darf sich nicht zwingen und hetzen lassen. Es kann halt Jahre dauern nach der Akutphase bis man wieder arbeiten kann. Notfalls ein Gutachten vom Psychiater erstellen lassen....
 
Gott tröstet die Beunruhigten und stört die Ruhigen auf. Sprichwort.
 
Kollege Essig, es ist ein langes Spiel bis in die Rente. Leider musst du durchbeissen und auch mal den Kasper machen.
 
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