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Paranoide Schizophrenie? Psychose? Psychisch krank?

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Lieber Nemesis, ich bin kein Arzt - aber was du beschreibst klingt nach einer sehr akuten Psychose. Es ist jetzt wichtig das du dich nicht alleine mit deinen Gedanken quälst sondern dir Hilfe suchst. Hast du Freunde und Familie? Hast du einen Therapeuten oder Psychiater? Notfalls kannst du immer 112 anrufen und dich ins Krankenhaus bringen lassen. Hab keine Angst, dir kann nichts passieren - es führt ein Weg aus der Krise. versuche deine Eindrücke neutral zu beobachten und dich immer wieder auf die Erde zurückzuholen. Versuche zu erkennen wenn du abdriftest und hol dich zurück in die Realität. Wie geht es dir jetzt?
 
TS
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@LordHabicht danke für deine antwort. mir geht es solala. ich habe zwar einige symptome der schizophrenie, aber muss sagen, auch viele synchronizitäten erlebt und das immer wieder. das kann doch alles kein zufall sein, oder doch? ich wünschte ja auch, ich wär schizophren, so dumm das klingt. aber dann wüsste ich, das sind einfach eingebildete stimmen in meinem kopf und das entspricht alles nicht der wahrheit. aber einige sachen, die die stimmen sagen, sind schon in wahrheit passiert. deshalb habe ich ja so grosse angst davor, dass doch etwas passiert, also meiner familie. wenn mir was passiert, dann sehe ich das als mein schicksal an... aber dass ihnen etwas passiert, davor habe ich angst.
ich hatte einen termin in der psychose ambulanz am 4.5. der auf den 17.5. verschoben wurde. das ist ein vorgespräch für eine psychotherapie. ansonsten bin ich medikamentös eingestellt.
 
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Interessant das mit den Dingen die man im Kopf hört und ne Sekunde danach passiert etwas unglaubliches eindeutiges im Bezug dessen ist mir auch schon passiert.

Solange du zufrieden bist und meinst du kannst nicht völlig durchdrehen und schlechtes tun, leb einfach damit ob nun mit Medis oder ohne, ist dir überlassen.

Ich zb habe angefangen meine Medis wieder zu nehmen, was ist passiert, die 2. Identität die ich iwie habe die im Inneren Monolog mit mir redet ist plötzlich den ganzen Tag über da. Vor den Medis war das nicht so ^^ und das geht schon seit nem Monat ca. So. Das lustige ist, dass mein anderer Teil vom Inneren Monolog es sogar zeigen wollte anfangs, dass das Medikament (Risperidon) sowie (abilify) nichts gegen ihn anhaben und naja, so in etwa ist das bei mir.

Wenn du kein Problem in deiner Situation siehst, dann genieß dein leben auch wenn's der Normalität nicht entspricht. Du machst Erfahrungen die sich vllt normalos wünschen würden, um etwas mystisches oder so zu erfahren.

Ich bin in der ganzen Sache eins im klaren geworden. Es ist unser aller Herr, der uns vllt. Die Antwort darauf geben kann. Ob in diesem Leben, oder im jenseits. Mein glaube hat sich durch die Krankheit definitiv vergrößert, verstärkt. Bin gebürtiger Moslem und praktiziere demnach den Islam, manchmal findet man die Antwort abseits der Straße :)

Übrigens war diese 2. Identität, also diese ich Störung bei mir fast durchgehend da, seit Ausbruch der Krankheit. Gedanken die man so nicht haben will oder wo man sagt "das hab ich selbst nicht gedacht gerade" und vieles mehr. Ich hab versucht das immer zu unterdrücken nachdem ich die Medikamente das erste Mal genommen habe. Habe eine Antwort dafür gesucht warum in meinem Kopf die Sätze mit "du" oder "wir" anfangen und versucht das zu unterdrücken. Letzten Endes ist es vllt nicht so schlimm, das zu akzeptieren was man hat.

Und insbesondere nicht mehr dem hinterher laufen, was die Gesellschaft als akzeptabel betrachtet, insbesondere dem "ich muss funktionieren, wie jeder andere arbeiten können" und sonst was. Entweder es klappt, oder nicht. Aber es sollte nicht zur Last werden, dies anzugehen.

Und unser aller Herr weiß es am besten
 
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Meiner Meinung nach gibt es mehrere Arten die Welt zu sehen. Einen nüchternen Existenzialismus - also die Welt die ich sehen und anfassen kann und eine magische, spirituelle Welt in der alles miteinander verwoben ist. Ich versuche beide Welten zu akzeptieren und entscheide im Einzelfall was im Moment hilfreicher ist. Dabei ist der Effekt der Synchronizität m.E. durchaus real

Wenn man als Mensch in eine Psychose gerät nehmen die Synchronizitäten und die Beziehungsgedanken zu. Das Problem ist das einem diese Effekte der anderen Welt Angst machen können. Daher ist besser diese Gedanken erst mal sein zu lassen, wenn sie kommen einfach beobachten und sich nicht weiter drum kümmern. Das Problem ist.das man sich in dieser magischen Welt verlieren kann wenn man keine Anleitung hat und dadurch entstehen dann die Angst und Leid. Besser man lässt diese magische Welt sein bis man bereit dafür ist. Meine persönliche Meinung

Wie kommt es nun dazu das manche mit diesen Effekten wunderbar leben können und diese sogar für sich nutzen und andere Menschen werden krank? Was meint ihr?

Ich weise ausdrücklich daraufhin das ich kein Arzt und kein Fachmann bin sondern nur ein Mensch mit Psychoseerfahrung.

Ich würde raten die Synchronizitäten nicht weiter zu beachten und möglichst in der realen Welt zu bleiben die man sehen und anfassen kann. Eine gute Idee könnte es sein, viel zu schreiben und alles aus dem Kopf rauszulassen. Was mir in einer akutphase geholfen hat ist viel raus zu gehen, am besten in einen Wald oder Park, also viel spazieren und möglcihst den Körper zu spüren, am besten mit Sport oder Körperübungen. Bloss nicht im Bett liegen und rotieren. Gerade dann wenn Gedanken Angst machen, sollte man sich nicht weiter um sie kümmern und sie loslassen. Jeder Mensch kann aus einer psychotischen Episode wieder herausfinden. Dir kann nichts passieren, Gedanken sind nicht real.


Ich hoffe du bekommst bald Kontakt zu Ärzten und Therapeuten, die dir helfen. Bis dahin alles gute und pass auf dich auf.
 
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