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Diese ->medikamentöse Empfehlung hilft gegen die Negativsymptome der Psychose/Schizophrenie und fördert einen positiven Verlauf der Erkrankung. Es ist wesentlich verträglicher, da nur kleine Dosierungen von Antipsychotika eingesetzt werden und die Wirkstoffe gut aufeinander abgestimmt sind.

Negativsymptome oder Post Schizophrene Depression

New member
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Hallo zusammen,

hat jemand von Euch Erfahrung mit Negativsymptomen wie Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Schwäche, Niedergeschlagenheit, trübe Gedanken usw. nach der ersten akuten psychotischen Phase? Könnte das nicht auch eine Post Schizophrene Depression sein. Wie sind eure Erfahrungen? Wie lange bleiben diese Symptome? Wird das wieder besser?

Viele Grüße

Friedo
 
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Hey:)

Seit wann hast Du denn die Symptomatik?

Bei mir besteht sie mittlerweile 2 Jahre, ich hoffe noch auf Besserung!
 

Tom

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Bei mir dauerte diese Phase etwa 3-4 Monate, rutschte aber danach wieder in eine Phase
 
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@friedo ,

Das gehört alles mit zur Psychose die chronisch ist. Also gibt im Grunde auch nix Postschizophrenes.
Wenn du etwas machen möchtest, dann nehme die Medikamente so ein wie hier im Forum von mir vorgeschlagen wird, sonnst solltest du dich mit den Nebenwirkungen und Negativsymptomen abfinden oder lernen damit zu leben.

Ist eben so das Neuroleptika diese Probleme machen und wenn man die Medikamente absetzt dann bekommt man erstrecht Negativsymptome und Depressionen was sich dann steigert bis zur akuten Psychose.

Heilung gibt es derzeit keine bei Psychose, von daher ist dein Erleben auch nix Neues, war bei mir genauso und ich hab auch oft versucht die Medikamente abzusetzen.
 
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Ich hatte vor allem in der Zeit nach der Entlassung aus der Klinik solche Negativsymptome und ich glaube, die haben bei mir circa ein Jahr angedauert...

Mir hat dann geholfen, dass ich arbeiten gegangen bin und mit der Zeit hat sich das dann komplett gegeben.

Leider habe ich das aber immer mal wieder, dass ich antriebslos bin.

Bringen bei euch Antidepressiva irgendwas?

Habe bisher nur Erfahrungen mit Benzodiazepinen und Antipsychotika.
 
Administrator
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Bin selbst Betroffen und mir hat es sehr geholfen. Hatte vorher nur Abilify, war etwas reizbar , hab oft versucht abzusetzen, alles musste immer schnell gehen wie getrieben war ich.
Bupropion (SNDRI Antidepressivum) wirkt etwas wie ein ADHS Medikament auf Dopamin und Noradrenalin, das bringt viel. Kann das nur so empfehlen und damit hab ich dann auch die kleineren Dosierungen von Abilify 5mg (nur eine Woche im Monat) gut hinbekommen. Muss sagen das mir das sehr stabilisiert hat. Citalopram ist ein SSRI Antidepressivum eher Standard was auf Serotonin wirkt, das kann unruhe / nervösität die bei Abilify auftritt eher fördern, mir hilft es in der Kombination mit Bupropion gegen die Nebenwirkungen des Bupropions und die gesteigerte Libido was vom Abilify kommt.

Muss man abwägen, gibt leider bisher kaum Betroffene die dazu ihre Erfahrungen kund tuen. Kann das aber nur empfehlen mal zu probieren. Erst Bupropion und schauen wie es einen hilft, später kann man dann Citalopram dazu nehmen und dann würde ich empfehlen nach und nach das Abilify zu reduzieren, also 5mg war bei mir auch so eine Minimale Wirkdosis, aber wenn man es nur eine Woche am Stück im Monat nimmt funktioniert es trotzdem ganz gut. Bei 2,5mg täglich und den kompletten Monat über eingenommen wäre es dagegen zu schwach, so sind zumindest auch meine Erfahrungen, das war ja bei dir anscheinend ähnlich @Maniac91 .

Bupropion macht die Negativsymptome (Antriebslosigkeit) besser, aber verbessert auch die Positivsymptome (Restsymptome wie Ängste). Das Abilify dann ein paar Wochen im Monat auszusetzen verstärkt die Wirkung des Bupropions. Im Forum findest du dazu auch die Dosierungen wenn du Erklärungen brauchst einfach bescheid geben, ich begleite das auch gerne so virtuell.
 
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Wenn man arbeitslos wird, dann ist das nicht nur, dass man weniger Geld hat. Es ist sicherlich beklemmend, aber vor allem ist man aus der Gemeinschaft raus. Man hatte Kollegen, mit denen man sich gut verstanden hat und fühlte sich als Teil einer Gemeinschaft. Da psychisch kranke Menschen die sensibilitätsregler höher gedreht haben, als vermeintlich normale Menschen, ist es auf der einen Seite schön, dass man zu einer Gemeinschaft gehört und auf der anderen Seite aber auch stressig aufgrund der vielen Einflüsse, die man erfährt. Das kann auch in die Krankheit führen. In der Arbeitslosigkeit meldet sich plötzlich keiner mehr und man ist allein mit sich und seinen Gedanken. Totale Entschleunigung und das muss nicht zwingend schlecht sein
 
TS
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Qualle21 schrieb:
Hey:)

Seit wann hast Du denn die Symptomatik?

Bei mir besteht sie mittlerweile 2 Jahre, ich hoffe noch auf Besserung!
Hallo Qualle21,

ich hab das jetzt seit ungefähr Oktober. Zwischendurch ist es ab und zu besser, aber dann fängt's wieder von vorne an. Geht es Dir mittlerweile besser?

Viele Grüße

Friedo
 
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