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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Grafische Übersicht: Schizophrenie‑Netzwerk

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Negativ und Positivsymptome da

Kleeblatt

Well-known member
Liebes Forum,

Was hilft euch am Besten gegen die Depressionen?
Und welches Medikament in welcher Dosis gegen die Schizophrenie?


Liebe Grüße und bald frohe Weihnachten!!
 
Liebes Forum,

Was hilft euch am Besten gegen die Depressionen?
Und welches Medikament in welcher Dosis gegen die Schizophrenie?


Liebe Grüße und bald frohe Weihnachten!!
Bei Depressionen würde ich dir die Kombination aus den beiden Antidepressiva Bupropion+Citalopram empfehlen. Bupropion ist ein NDRI und deckt damit Noradrenalin und Dopamin ab, was Negativsymptome behandeln kann, aber bei depressiven Problemen das Citalopram über das Serotonin den besseren Effekt hat, da es die Emotionen reduziert und eine bessere antidepressive Wirkung hat.

Schizophrenie würde ich Cariprazin oder Aripiprazol als Monotherpie neue verfügbare Wirkstoffe empfehlen.
Monotherapie bedeutet für mich maximal ein Antipsychotikum, wobei man durchaus Bupropion+Citalopram als Antidepressiva ergänzen kann.

Bei den Negativsymptomen soll auch Cariprazin gewisse Vorteile wegen der D3 Wirkung haben, eventuell funktioniert das also im Austausch zum Aripiprazol bei der Empfehlung von mir auch.
An sich sind Cariprazin und Aripiprazol beides Partialagonisten, diese aktivieren die Dopaminrezeptoren etwas, aber blockieren diese recht verlässlich, also können von der Akutwirkung her Vorteile haben.

Hier ein Überblick über die Rezeptorbindungsprofile und Nebenwirkungen der gängigen Antipsychotika.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Grunde helfen Antipsychotika nur sehr begrenzt gegen Negativsymptome und können diese auch fördern, weshalb ich zur Intervalltherapie greife, wozu sich die Partialagonisten wie Aripiprazol nur eignen, wenn man gleichzeitig das Bupropion NDRI Antidepressivum einnimmt.
Bupropion wirkt effektiv gegen Negativsymptome und wirkt besonders in der Zeit wenn man das Aripiprazol phasenweise absetzt. Es ist aber trotzdem wichtig Aripiprazol gelegentlich einzunehmen. Citalopram soll dabei Depressionen vermeiden in der Absetzphase und bestimmte Nebenwirkungen aufheben. Trimipramin-Tropfen reduziert dabei Sucht und Schlafstörungen, wobei Bupropion Nikotinsucht im speziellen reduziert.

Negativsymptome sind also generell schwierig zu behandeln und werden teilweise von den Neuroleptika sogar begünstigt.
 
Ich trete mir selber in den Arsch und zwinge mich raus zu gehen und Aktiv zu werden um nicht depressiv im Bett zu liegen. Sport, spazieren gehen, Eisbaden, Freunde treffen hilft mir gegen Depressives verhalten. Ist zwar manchmal angenehm einfach den ganzen Tag im Bett liegen zu bleiben, aber so wirklich gesund ist es nicht.
Gegen Schizophrenie muss man schauen was für ein Typ Mensch man ist und welches Medikament man gut verträgt. Ich z.b. vertrage Aripriprazol überhaupt nicht und bin dauerhaft Wach solange ich das Medikament einnehme. Probier einfach das Medikament aus was dir der Psychiater empfielt. Die Dosis so setzen das du keine Positivsymptome mehr hast, dass ist bei jedem unterschiedlich.
Im Internet kannst du viele Empfehlungen finden und auch viele unterschiedliche, doch am Ende bleibst du bei dem, welches du am besten verträgst. Den heiligen Gral als Medikament wirst du leider nicht finden. Es gibt hier im Forum Leute die nehmen Haldol, weil sie kein anderes Medikament vertragen. Deshalb ist so eine Medikamenten Empfehlung im Internet reinster Humbug
 
Ich trete mir selber in den Arsch und zwinge mich raus zu gehen und Aktiv zu werden um nicht depressiv im Bett zu liegen. Sport, spazieren gehen, Eisbaden, Freunde treffen hilft mir gegen Depressives verhalten. Ist zwar manchmal angenehm einfach den ganzen Tag im Bett liegen zu bleiben, aber so wirklich gesund ist es nicht.
Gegen Schizophrenie muss man schauen was für ein Typ Mensch man ist und welches Medikament man gut verträgt. Ich z.b. vertrage Aripriprazol überhaupt nicht und bin dauerhaft Wach solange ich das Medikament einnehme. Probier einfach das Medikament aus was dir der Psychiater empfielt. Die Dosis so setzen das du keine Positivsymptome mehr hast, dass ist bei jedem unterschiedlich.
Im Internet kannst du viele Empfehlungen finden und auch viele unterschiedliche, doch am Ende bleibst du bei dem, welches du am besten verträgst. Den heiligen Gral als Medikament wirst du leider nicht finden. Es gibt hier im Forum Leute die nehmen Haldol, weil sie kein anderes Medikament vertragen. Deshalb ist so eine Medikamenten Empfehlung im Internet reinster Humbug
Das klingt gut.
Weiter so!


Ich hab bloß auch das Problem dass ich kaum raus gehen kann und auch keine Freunde habe. Agora und Sozialphobie..
Am Sonsten mache ich davon auch alles.
 
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