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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
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Mit und ohne Neuroleptikum : Was fühlt sich besser an?

Katzemaus

Well-known member
Gibt es jemanden, der/dem es nach dem Absetzen der Medikamente genauso ging wie zur Zeit der Einnahme? Ich beziehe mich auf Negativsymptome wie depressive Verstimmung, Anhedonie, Antriebslosigkeit und kognitive Beeinträchtigungen. Oder war diese Symptomatik mit dem Absetzen weg? Derzeit bin ich an einem Punkt, dass ich auf lange Sicht das Medikament absetzen will. Ich kann so einfach nicht weiterleben, es ist eine einzige Quälerei.
 
Bei mir war es so, dass ich mal komplett meine Medikamente abgesetzt habe. Da war ich 41 Jahre alt. 3 Wochen ging es mir super gut. Dann kam eine Psychose wo ich dann 5 Wochen in der Psychiatrie verweilte und medikamentös neu eingestellt wurde.

Das musst du bei dir austesten. Es reagiert jeder anders auf Medikamentenentzug. Vielleicht solltest du langsam ausschleichen.
 
es ist eine einzige Quälerei.
Ja so gings mir auch, hab dann alles abgesetzt, mein lebenszustand hat sich deutlich verbessert, dafür muss ich mit öfteren Schübe leben.

Das ging natürlich auch nich von heut auf morgen, und auch nachdem alles abgesetzt war hat es noch ne weile gedauert bis es sich gebessert hat.
 
Also ich merke den Unterschied nicht. Aber verstehe deinen Leidensdruck. Die negativ symptome können auch von der Erkrankung selbst kommen. Absetzen ist ein zu hohes Risiko, bei erneuter Episode dauert es noch länger wieder klar zu kommen.
 
Man muss sich - vor allem nach nur einem oder wenigen Psychiatrieaufenthalten - gewahr sein, dass man auf eigenes Risiko spielt. Die empfohlene Einnahme der Tabletten muss man selbst verantworten, während in der Psychiatrie nur ein- zwei-Mal das "Waschmaschinenprogramm" der Aufnahme, "Behandlung" und Entlassung lief.
 
Ja so gings mir auch, hab dann alles abgesetzt, mein lebenszustand hat sich deutlich verbessert, dafür muss ich mit öfteren Schübe leben.

Das ging natürlich auch nich von heut auf morgen, und auch nachdem alles abgesetzt war hat es noch ne weile gedauert bis es sich gebessert hat.
Wie äußern sich Schübe? Ist das eine Art Psychose light, die von alleine wieder weggeht?
 
Wie äußern sich Schübe? Ist das eine Art Psychose light, die von alleine wieder weggeht?
Kann man so sagen ja, natürlich ist das irgendwo auch ein risiko.
Und muss ja auch nicht bei jedem so sein.



Manchmal ist das gefühl schon da das es mich wieder in de knie zwingt und ich dann dumme sachen mach weil ichs nicht aushalte.

Aber naja muss ich mit leben, jedenfalls hab ich mit Pillen garnicht mehr am leben teilgenommen, also da hätte ich mich auch begraben lässen können.

Funktioniert so jedenfalls schon 4Jahre, und was in 5 oder 10Jahren ist weis halt auch niemand.
 
Ich habe zu den Medikamenten einen anderen Bezug.
Hatte eine starke Depression und leide noch unter PTBS, war absolut antriebslos und das Leben ist nur an mir vorbeigezogen bis zur Psychose. Dadurch bin ich irgendwie aufgewacht und nehme am Leben deutlich mehr teil als vorher, trotz Medikamente und die Angst z.B. raus zu gehen.

Bin zwar auch oft noch müde, hin und wieder antriebslos aber bei weitem nicht mehr so schlimm wie vor den Tabletten und der Psychose.
Aber bin auch erst ein halbes? Jahr auf Medikamente und zwischenzeitlich hat man sie auch kurzfristig versucht abzusetzen.

Kann natürlich angehen, dass die negativ Symptome noch zunehmen. Je länger ich die Medis nehme
 
Wie gesagt ist bei jedem anders, negativ Symptome bekomm ich da logischerweise ja trotzdem noch wenn ich so schub hatte odee gerade drinn bin.


Aber unter pillen ging das garnicht weg, gefühlt immer schlimmer geworden, nach nem Jahr dann ausschleichen gelassen.
 
Kann man so sagen ja, natürlich ist das irgendwo auch ein risiko.
Und muss ja auch nicht bei jedem so sein.



Manchmal ist das gefühl schon da das es mich wieder in de knie zwingt und ich dann dumme sachen mach weil ichs nicht aushalte.

Aber naja muss ich mit leben, jedenfalls hab ich mit Pillen garnicht mehr am leben teilgenommen, also da hätte ich mich auch begraben lässen können.

Funktioniert so jedenfalls schon 4Jahre, und was in 5 oder 10Jahren ist weis halt auch niemand.
Ist bei mir genauso - ich nehme auch nicht mehr am Leben teil. Und hoffe, dass das ohne Medis anders sein könnte.
 
Kann euch nur den Rat geben, schmeisst nie eure Tabletten weg, nach 3 Tagen seid ihr im Krankenhaus.
Da sorgt dann schon das Umfeld dafür, dass dies so abläuft. Wer solche Freunde wie z. B. die Psychiatrie-hörigen "APK" hat, der braucht keine Feinde mehr!

REBOUND-PSYCHOSE. Gestatten, zu_google. :-) Ist je nach Wirkstoff unterschiedlich, logischerweise und in der Praxis auch so beobachtet.

Es ist ein Menschenrecht, keine "Psychopharmaka" einzunehmen. Zumindest sollte man den Vergleich haben dürfen, mit und ohne. Alles andere ist unseriös und entspricht auch nicht der ärztlichen (!) Kunst. Ärzte die dagegen handeln, verdienen kein Vertrauen (sie bringen dem Patienten ja auch keines entgegen).
 
Da sorgt dann schon das Umfeld dafür, dass dies so abläuft. Wer solche Freunde wie z. B. die Psychiatrie-hörigen "APK" hat, der braucht keine Feinde mehr!

REBOUND-PSYCHOSE. Gestatten, zu_google. :-) Ist je nach Wirkstoff unterschiedlich, logischerweise und in der Praxis auch so beobachtet.

Es ist ein Menschenrecht, keine "Psychopharmaka" einzunehmen. Zumindest sollte man den Vergleich haben dürfen, mit und ohne. Alles andere ist unseriös und entspricht auch nicht der ärztlichen (!) Kunst. Ärzte die dagegen handeln, verdienen kein Vertrauen (sie bringen dem Patienten ja auch keines entgegen).
"Zumindest sollte man den Vergleich haben dürfen, mit und ohne" - genau das ist es.
 
Da sorgt dann schon das Umfeld dafür, dass dies so abläuft. Wer solche Freunde wie z. B. die Psychiatrie-hörigen "APK" hat, der braucht keine Feinde mehr!

REBOUND-PSYCHOSE. Gestatten, zu_google. :-) Ist je nach Wirkstoff unterschiedlich, logischerweise und in der Praxis auch so beobachtet.

Es ist ein Menschenrecht, keine "Psychopharmaka" einzunehmen. Zumindest sollte man den Vergleich haben dürfen, mit und ohne. Alles andere ist unseriös und entspricht auch nicht der ärztlichen (!) Kunst. Ärzte die dagegen handeln, verdienen kein Vertrauen (sie bringen dem Patienten ja auch keines entgegen).
Was heißt APK?
 
Gibt es jemanden, der/dem es nach dem Absetzen der Medikamente genauso ging wie zur Zeit der Einnahme? Ich beziehe mich auf Negativsymptome wie depressive Verstimmung, Anhedonie, Antriebslosigkeit und kognitive Beeinträchtigungen. Oder war diese Symptomatik mit dem Absetzen weg? Derzeit bin ich an einem Punkt, dass ich auf lange Sicht das Medikament absetzen will. Ich kann so einfach nicht weiterleben, es ist eine einzige Quälerei.
Mir ging es nach dem absetzen immer besser als vorher, aber das war nur von kurzer dauer, bis die psychose wieder gekickt hat. langfristig gehts mir mit neuroleptika besser
 
Muss im Wohnheim bleiben , sonst setze ich wieder ganz schnell runter.. ging bei mir noch nie gut, kam immer was dazu.
Die Medikamente sind sehr wichtig. Wenn mir da jemand reinpfuscht, etwa mit "Betreutem Wohnen" mit lauter Leuten, denen einfach Medikamente gegeben werden, damit sie knocked out sind, oder mit "Leponex" über das Landeskrankenhaus im "Psychisch-Kranken-Silo Pseudoklinik" des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtverbands, gebe ich ihm mit gleicher Münze zurück - ich nehme die angeblich angebotene Hilfe nicht an. Es geht um meine Gesundheit, nicht darum, dass andere an mir verdienen und dann noch die Frechheit besitzen, mich damit "aufzuwerten" (wenn ich ihren destruktiven "Anweisungen" folge).
 
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