bist du artzt oder psychiater...???
Werde morgen genauer antworten, wenn ich mehr Zeit finde.
Ich bin kein Arzt oder Psychiater. Mir wurde 2012 nach dem ersten Rückfall keine Heilungschancen ausgesprochen, bzw. das ich ein leben lang Antipsychotika in dem Fall Xeplion nehmen müsse, was für mich sehr schwierig war. Man sagte es meiner Mutter während der Entlassung und ich stand daneben und durfte quasi zuhören.
Hab bei Loewe dem Fernsehherstellter gearbeitet und da Prototypen mit aufgebaut, also eher das mechanische, also Industriemechaniker vom Beruf. Also an sich keine Akademikerlaufbahn, im grunde Realschüler mit entprechend gute Ausbildung.
Mit der eigenen Erkrankung musste ich mir vieles selbst beibringen und ich habe viel an mir mit Absetzversuchen und einigen Antidepressiva die ich vor der Schizophrenie in der Prodromalphase hatte, dann herumprobiert.
Diese waren zumindest zuhause und so konnte ich etwas experimentieren, dann habe ich bei meiner damaltigen Psychiaterin nach den Wirkstoffen nach und nach gefragt und einzeln andere Antidepressiva probiert bis ich dann beim Duloxetin (S)SNRI Atnidepressivum erste echte Erfolge hatte die sich von den SSRI-Antidepressiva die ich vorher ausgibig hatte deutlich unterschieden haben. Also Unruhe und Reizbarkeit wurden besser wo ich zuvor wegen der vielen Absetzversuchen quasi sehr sensibel war und leicht zu reizen, was man in dem früheren Forum vor 13 Jahren oder so spürte, weil man mich ständig gemobbt hat, diskreditiert und so sachen.
Das war zumindest für diesen Test gut, weil ich dann merkte das ich vom Duloxetin weniger angreifbar wurde und teils wie aus Geisterhand Probleme weniger wurden.
Als ich Duloxetin wegen Durchfall abgesetzt hatte blieben die positiven Effekte, bestehen, anders als wenn ich Aripiprazol(Abilify) abgesetzt habe, da war der Nutzen nur wärend der Einnahme vorhanden und die Reizbarkeit kehrte schnell zurück. Ich hatte da permanent unterdosis, also war von daher halbpsychotisch und hab da Aripiprazol in Intervallen ohne Erfolg oder das ich jemand da empfehlen würde probiert. War wie absetzen und kurz einnehmen aber ohne besserung und mit starker Empfindlichkeit auch im Affekt mal überzuregieren. Damals in einen Schizohrenieforum wie KNS war das schon unter aller Sau da mir und meinem Umfeld wegen der boshaftigkeit da im Forum Schaden hätte passieren können, weil man dann weg vom Laptop eben immer noch gereizt ist und entsprechend gestresst reagiert.
War ähnlich wie beim Drachenload wenn dir das etwas sagt, aber ausschließlich Online mit zumindest etwas Distanz zum Privatleben, was man teils auch angegriffen hat.
Dann nach dem Druchfall vom Duloxetin habe ich zumindest gewusst das es von der Noradrenalinwirkung kommt, da die Serotoninwirkung vorher bei den SSRI Antidepressiva selektiv schon da war und keinen Erfolg machte, eher Nervösität nahm zu. Also habe ich beim Noradrenlin gesucht und hab Bupropion als NDRI Antidepressivm gesucht. Das D steht für Dopaminwiederaufnahmehemmer, das N für Noradrenalinwiederaufnahmehemmer.
Als ich durchgehend Bupropion hatte und wieder den ersten das Antipsychotikaum abgesetzt habe, war die Reizbarkeit wieder normal, aber ich war statt üblicherweise 2 Wochen über Monate durch das Bupropion auch antipsychotisch stabil. Da wusste ich das es antipsychotisch einen zusatznutzen hat, auch wenn ich dann nach einem Halben Jahr antipsychotika brauchte und über Mediakmente zum besseren Schlafen nachdenken musste, sind die Negativsmptome in der Zeit schlagartig besser geworden und die 6 Monate ohne Antipsychotika waren leicht. Nur Trimipramin-Tropfen zum Schlafen hatte ich dann wegen der wachmachenden Wirkung gebraucht, was ich vorher schon getestet hatte und zuhause war. Citalopram habe ich dann gebraucht weil die Libido und Emotionen beim Absetzen zugenommen haben um das in den phasen Bedarfsgerecht abzudämpfen. Damit klappte die Intervalltherapie perfekt, wobei Bupropion das entscheidende stabilisierende Medikament ist was auf NET und DAT wirkt.
Gut und über die Jahre mit der Genesung konnte ich dann immer mehr geistig leisten und die Zeit in der Besserung war auch sehr schön.
Also bin kein Arzt oder Psychiater, aber durch meine Erfahrungen und Eigenstudium dieses ganzen Fachgebiets bin ich glaube ich schon freischaffend einer der Forscher die viel auf dem Weg bringen auch abseits der Intervalltherapie.
Ist eben für Schizphrenie ein Durchbruch weil Vollremission realistisch und möglich ist wenn man die Rahmenbedingen beachtet. Ärzte brauchen ja auch erstmal ein Verständnis wie es wirkt und wie diese Medikamente ohne risiken einsetzbar sind. Auch wenn Bupropion mild ist also kaum Nebenwirkungen, man einiges beachten was in der Kurzfassung komprimiert zusammengefasst ist. Nebenwirkungen wie Wachheit (mit Trimipramin-Tropfen) oder Miktionsstörungen selbst Obstipation bekommt man leicht in Griff wenn diese mal zeitweise bei erst später möglichen hohen Dosierungen von Bupropion auftreten.
Steht alles in der Kurzfassung genauer drin.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/
Langfassung erklärt das genauer, aber isgt eben auch viel Arbeit das alles herauszuarbeiten.
Nahrungsergäzung ist zusatz keine Pflicht und eher später relevant.