metakognitive therapie
Meta bedeutet in der Fachsprache, über
in diesem Fall das eigene Denken
Es geht darum, sich mit den eigenen Gedanken zu befassen und es zumindest zu hinterfragen bzw. zu kontrollieren
Wir wissen nicht, wie ein Gedanke entsteht - kennen leider nur im Ansatz die Funktion der Weiterleitung zwischen den Nervenzellen
Was wir individuell erleben, ist das Produkt einer Stoffwechselleistung unseres Gehirns,
bei dieser es objektiv gemessen schon vor bis zu 8 Sekunden zu einer "Entscheidung" gekommen ist, ehe die Information in unser Bewusstsein gelangt und diese "Entscheidung" für uns erlebbar wird, sowie diese überhaupt durch uns weiter bewertet werden kann
In diesem Prozess können eben Fehler auftreten, sodass z.B. Informationen durch diese Erkrankung falsch bewertet wurden und in uns Ängste hervorrufen können
Dabei kann es um ein belangloses für uns wahrnehmbares Gespräch zwischen zwei Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld gehen,
bei diesem wir uns "bewusst" werden können, dass sich dieses Gespräch auf uns bezieht, obwohl oft überhaupt garkein Zusammenhang zu unserer Situation bestehen mag
Wir können uns sogar einbilden, dass dieses Gespräch uns negativ beurteilen mag
Fachärzte sprechen dabei von einem Beziehungs-Wahn
Wir beziehen so gut wie jede Situation in unserem Erleben auf uns persönlich
Bei dieser Kognitiven Therapie soll es darum gehen, diese "Kette" zu durchbrechen, indem der/die Betroffene sich damit weiter befasst und das Geschehen hinterfragt
Was geschehen ist, ist geschehen
Es geht um eine Neubewertung