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Medikamente weg lassen, vll. ist das der goldene Weg?

Nach einigen medi wechseln weiß ich auch nicht mehr so Recht was geholfen hat....
 
Ja ....absetzpsychose
Oh, das tut mir sehr leid für Sie. Hoffentlich kommen Sie bald aus den Lebensverhältnissen/-Umständen heraus, die Sie auch damals so stark belastet haben. Es ist freilich mit etlichen Nachteilen behaftet, wenn einen die eigenen Eltern als psychisch krank und schizophren abschreiben und einen dann auch noch rechtlich betreuen. Auf Dauer ist das nicht vorteilhaft.
 
Das ist Unsinn, und Sie wissen als GKP'in auch, dass das allein deshalb schon nicht stimmen kann, weil die Med.s verstoffwechselt und anschließend (oder unverändert, Bsp. Paliperidon) ausgeschieden werden. Solche einfachen Aw., wie die o.b., welche Ihnen zurzeit im Kopf herumschwirren, helfen Ihnen nicht.
Klar sind Medikamente Gift und nicht von Nebenwirkung frei. Bestimmte Medikamente können sogar die Entstehung von Krebs fördern!!
 
Klar sind Medikamente Gift und nicht von Nebenwirkung frei. Bestimmte Medikamente können sogar die Entstehung von Krebs fördern!!
Gift ist schon etwas übertrieben. Gibt aber auch auf Wikipedia Hinweise das antipsychotische Wirkstoffe in gewissen Dosierungen bei Ratten tödlich sind:

https://de.wikipedia.org/wiki/Haloperidol

GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[4]
Gefahr

@think_positive, das solltest du vielleicht berücksichtigen. Kannst ruhig hier mit DU schreiben, klingt sonst etwas sehr hochtrabend.
 
Oh, das tut mir sehr leid für Sie. Hoffentlich kommen Sie bald aus den Lebensverhältnissen/-Umständen heraus, die Sie auch damals so stark belastet haben. Es ist freilich mit etlichen Nachteilen behaftet, wenn einen die eigenen Eltern als psychisch krank und schizophren abschreiben und einen dann auch noch rechtlich betreuen. Auf Dauer ist das nicht vorteilhaft.
Finde die Einstellung, dass Medikamente Gift sind, auch falsch. Wer es ohne Antipsychotika schafft, sollte es meiner Meinung nach probieren, da 20% scheinbar es schaffen abzusetzen und eine Chance auf Vollremission haben. Vielleicht gehört Sinfonie dazu, ansonsten muss sie wohl genauso diese Medikamente früher oder später einnehmen.
Ein gewisser Gewöhnungseffekt ist bei den Antipsychotika da und je früher man absetzt, desto besser können die Verläufe sein. Zumindest gibt es Studien, die zeigen, dass frühes Reduzieren vorteilhaft sein kann.
 
Das ist die LD50, die (Über-) Dosierung einer Substanz, welche fifty-fifty zum Tode führt. Gibt es auch bei der Hormonvorstufe "Vitamin D3", das ist sogar relativ niedrig dosiert schon krass "giftig".
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich gehöre auch zu den "Kalt absetzern". Früher ging das auch ganz gut, hatte keine Eigen oder Fremdgefahr dargestellt und war einfach happy. Aber nach einer schweren Episode in der ich dachte überall wäre Kindesmissbrauch ausgebrochen und ganz akut mich mit meinen Nachbarn darum gestritten habe ist es schwerer geworden. ich werde aber trotzdem anstreben wieder ohne Medikamente zu leben, weil das für mich einfach am angenehmsten ist. Ich kann mich jetzt gut auf mich selbst verlassen und die letzte Psychose ist über ein Jahr her.
 
Haloperidol macht die Birne hohl. Das ist aber noch unter dem Risiko (bei freiwilliger Anwendung), unter Haloperidol Spätdyskinesien/tardive Dyskinesie zu entwickeln. Außerdem braucht man rasch höhere Dosen, weil das Gehirn der Dopaminunterdrückung gegensteuert, das wäre im Extremfall eine Hypersensitivitätspsychose. Trotzdem ist Haldol ® kein "Gift", sondern ein (wenn auch fast schon historisch zu nennendes) ("Wirkstoff")/"Remedium"/"Heilmittel". Es gibt halt bessere Alternativen, aber das Haloperidol hatte mal seine guten Zeiten in der psychologisch-ärztlichen Behandlung - sie sind vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte das auch mal. 5 mg morgens und abends. Da war ich total platt. Es wurde wieder abgesetzt, das ist schön
 
Ich bekomme auch noch haldol ?
Wenn du aus dem Fenster gesprungen bist, klar dass sich deine Eltern Sorgen machen, und du vollgepumpt wirst mit Medikamenten. Du hättest sterben können.
Vielleicht haben sie Angst, dass du nochmal springst. Bist also selbstgefährdet.
 
Wenn du aus dem Fenster gesprungen bist, klar dass sich deine Eltern Sorgen machen, und du vollgepumpt wirst mit Medikamenten
finde das falsch so darauf zu reagieren und nur noch mehr Tabletten zu geben.

Mal entgiften wäre bestimmt sinnvoll. Habe ich quasi durch mein koma beim Suizid zwangsweise gehabt und jetzt mit neuen weniger stark dosierten medis einen besseren verlauf. (Ist zwar immer noch scheiße aber es gibt Licht blicke)
 
Ich finde auch dass man anders einstellen müsste, weil du dich ja wieder spüren willst. Nur die Schranken hochzuziehen macht einen so unbestimmt
 
Ich bekomme auch noch haldol ?
Haldol ist heftig und sollte normal nur in der Akuttherapie noch gegeben werden können. Du solltest mit deinem Arzt über eine Umstellung sprechen, oder hast du da nichts mitzureden? Wie wäre es, das neue Cariprazin mal zu probieren? Das wäre vielleicht eine Alternative zum an sich gut verträglichen Aripiprazol. Danach könntest du dann immer noch weitersehen.
 
Haldol ist heftig und sollte normal nur in der Akuttherapie noch gegeben werden können. Du solltest mit deinem Arzt über eine Umstellung sprechen, oder hast du da nichts mitzureden? Wie wäre es, das neue Cariprazin mal zu probieren? Das wäre vielleicht eine Alternative zum an sich gut verträglichen Aripiprazol. Danach könntest du dann immer noch weitersehen.
Mal fragen ....die ballern mich ja zu mit dem Zeug
Ich Vertag das nur weil ich 110kg wiege ...
 
Meine Depotspritze wirkt wie ein Hammer. Es macht keinen Spass sich zu spüren. Es fühlt sich an als würden die Gefühle extrahiert. Die sind witzig ey, verschreiben sowas obwohl ich noch ein Trauma habe. Das macht mich einsam wenn die Spritze wirkt. Es wäre schön so etwas abzusetzen. Das ist anstrengend
 
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