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Liebesbeziehung und Schizophrenie

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Hallo zusammen,
denkt ihr es ist möglich eine Frau von einem zu überzeugen obwohl man einige Psychosen hatte? Ich bin eigentlich wieder gut auf den Beinen und bin nicht mehr so sediert wie früher. Allerdings bin einfach noch zu müde um einen ordentlichen Beruf zu haben, was mich auch ziemlich stört. Ich bin tatsächlich im Moment wieder in eine gute Freundin von mir verknallt, hab allerdings kein Selbstbewusstsein mehr um sie zu fragen. Wir lachen viel und unsere Freundschaft bedeutet mir viel. Manchmal denke ich ich bin doch echt nen guter Fang wenn da nur nicht die Krankheit wäre.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Kann man noch eine Freundin finden wenn man gut eingestellt ist?
 
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@Bembo Ich würde das ganze mal so weitermachen und beobachten und ihr irgendwann mal erläutern dass du sie halt eben schon sehr sehr magst und auf ihre Reaction abwarten.

Aber dein Interesse zum Ausdruck bringen würd ich aufjedenfall irgendwann sonst wirst es nie erfahren. Es bringt nichts 1 Jahr zu warten und zu hoffen und man ist immer noch im Ungewissen.

Das mit dem Selbstbewusstein kenn ich nur zu gut, die Frage ist, finden die Frauen einem nicht so ansprechend wegen des mangelnden Selbstwertgefühls oder wegen der Lebnssituation Job+Krankheit?????
Ich denk mir immer wenn sie mich auch toll findet wird es für sie keine Rolle spielen welcher Art von Arbeit ich nachgehe.

Was mich aber immer wieder erstaunt ist, dass sobald ich von früher erzähle und welche Ausbildung ich gemacht habe und wie ich damals drauf war und wie mein Leben damals aussah, plötzlich Interesse an meiner Person aufkommt bei den Mädels und sie mehr über mich wissen wollen. Mich verletzt das manchmal weil ich ja nicht mehr der bin loll.

Ich glaube, man muss sich einfach irgendwie mit dieser Erkrankung noch besser ''verkaufen'' können und mit bestimmten Qualitäten überzeugen können damit man evtl auf den 2. 3 Blick attraktiv wirkt..
Hoffe es klappt bald für dich Brudi. Gruss
 
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@Bembo
Ja nur den Mut nicht verlieren, eine gute Basis hast du ja schon mal mit dem freundschaftlichen Kontakt.
 
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Wenn es richtige liebe ist, denke ich schon. Aber ich musste auch bemerken, das ohne job und mit schizophrenie es nicht so leicht ist ein partner zu finden.
Es geht ja nicht nur um die Diagnose, sondern eher das drumherum. Man hat kein festen job, hat kognitive einschränkungen usw...(trifft nicht auf jeden zu!)
Ich habe schon einiegen von meiner Krankheit erählt, habe von vielen verständniss bekommen. Die waren aber auch etwas älter, so ab 35. Also die haben mich nicht abgestempelt. Aber sobald es um eine Freundin ging, war es dann nicht so gut wenn die diagnose erzählt wurde. Meistens kam dann keine Antwort mehr.
 
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Wenn es richtige liebe ist, denke ich schon. Aber ich musste auch bemerken, das ohne job und mit schizophrenie es nicht so leicht ist ein partner zu finden.
Es geht ja nicht nur um die Diagnose, sondern eher das drumherum. Man hat kein festen job, hat kognitive einschränkungen usw...(trifft nicht auf jeden zu!)
Ich habe schon einiegen von meiner Krankheit erählt, habe von vielen verständniss bekommen. Die waren aber auch etwas älter, so ab 35. Also die haben mich nicht abgestempelt. Aber sobald es um eine Freundin ging, war es dann nicht so gut wenn die diagnose erzählt wurde. Meistens kam dann keine Antwort mehr.
Ja versteh ich. Man kann es auch nicht für eine gewisse Zeit verheimlichen, so dass die besagte Frau man 2 Wochen oder so kennenlernen kann ohne das Wissen über die Krankheit. Meistens ist man gezwungen zu erzählen weshalb man nicht arbeitet oder in einer Massnahme ist oder betreute Einrichtung. Find ich richtig schlimm. Müsste fast jemand sein, der auch diese Erkrankung hat oder zumindest in der ähnlichen Situation ist. Vielleicht müssen wir wirklich lernen, uns gut und selbstbewusst zu verkaufen und uns nicht schämen für die Erkrankung. Andere haben ja auch Fehler und teils grosse Schwächen mit dem Unterschied dass sie diese nicht erwähnen müssen.
 
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Also ich hatte auch trotz Krankheit eine Beziehung. Das ging eine zeitlang ganz gut, aber ich war medikamentös leider nicht gut eingestellt, sodass ich wieder krank wurde. Aber ich denke, wenn man gut eingestellt ist, kann man wieder eine Beziehung führen.
Ich bin im Moment nicht so fit, sodass ich keine Beziehung gerade führen mag. Aber wenn man sich wohl fühlt, warum sollte man keine Beziehung führen? Ich denke es ist gut möglich. Ich frage mich nur auch, wenn man seinem Partner von der Krankheit erzählen sollte.
 
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Also ich hatte auch trotz Krankheit eine Beziehung. Das ging eine zeitlang ganz gut, aber ich war medikamentös leider nicht gut eingestellt, sodass ich wieder krank wurde. Aber ich denke, wenn man gut eingestellt ist, kann man wieder eine Beziehung führen.
Ich bin im Moment nicht so fit, sodass ich keine Beziehung gerade führen mag. Aber wenn man sich wohl fühlt, warum sollte man keine Beziehung führen? Ich denke es ist gut möglich. Ich frage mich nur auch, wenn man seinem Partner von der Krankheit erzählen sollte.
ich denke früher oder später wird es rauskommen das du diese krankheit hast. Selbst meine familie hat sich überhaupt nicht darüber interresiert das ich in der psychiatrie bin. Außer meine opa und meine eltern. Der rest hat mich in 7 monaten nicht 1 mal besucht.
 
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Meine "Freunde" melden sich auch eigentlich gar nicht mehr bei mir. Das finde ich traurig. Gerade, wenn es einen schlecht geht, sollten sie für einen da sein, aber sie vergnügen sich lieber.
 
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kannste dir eig. abschminken und Kinder zu bekommen auch , da laut "wissenschaftlichen" Erkenntnissen deine Krankheit mit hoher Wahrscheinlichkeit weitergegeben wird. Also alleine schon denen zu Liebe würd Ich es lassen.
 
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Meine "Freunde" melden sich auch eigentlich gar nicht mehr bei mir. Das finde ich traurig. Gerade, wenn es einen schlecht geht, sollten sie für einen da sein, aber sie vergnügen sich lieber.
Das kenne ich und das ist richtig unfair. Man traut sich schon fast nicht mehr zu sagen wie es einem geht aus Angst man wäre für andere ne Belastung. Die wollen einfach niemand als Freund, dem es oft nicht so gut geht und nicht spassig drauf ist. Hierfür hab ich aber einen genialen Trick der Wunder bewirkt haaahahahahaha und funktioniert unglaublich. Grüss dich kopf hoch
 
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Ja, leider finde ich sind die Freundschaften, die ich geführt habe ziemlich oberflächlich. Aber ich frage mich, was sie machen, wenn es ihnen mal schlecht geht?! Ich hoffe ich lerne mit der Zeit andere Freunde kennen.

Und zum Thema Beziehung sage ich, warum sollte man keine Beziehung führen, wenn man sich wieder gut fühlt? Ich denke es ist schon möglich Kinder zu bekommen, auch mit dem Risiko, dass sich die Krankheit vererbt. Ich denke wenn man selbst nicht so schlimm krank ist, kann man Kinder kriegen. Ich persönlich möchte aber keine haben, weil ich wirklich sehr sehr krank war und mir Kinder glaube ich zu belastend sind. Aber vielleicht ändert sich mein Denken wieder. Aber ich glaube da gibt es kein richtig oder falsch, dass man jemanden abraten sollte von Kindern oder dass man sie kriegen sollte. Das muss jeder für sich entscheiden. Aber wenn man denkt wegen einer Krankheit keine Kinder mehr zu bekommen, würden sehr viele Leute keine kriegen.
 
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Also ich hatte auch trotz Krankheit eine Beziehung. Das ging eine zeitlang ganz gut, aber ich war medikamentös leider nicht gut eingestellt, sodass ich wieder krank wurde. Aber ich denke, wenn man gut eingestellt ist, kann man wieder eine Beziehung führen.
Ich bin im Moment nicht so fit, sodass ich keine Beziehung gerade führen mag. Aber wenn man sich wohl fühlt, warum sollte man keine Beziehung führen? Ich denke es ist gut möglich. Ich frage mich nur auch, wenn man seinem Partner von der Krankheit erzählen sollte.
Bei meinem Sohn ist es so das er sich abgefunden hat Om realen Leben eine Freundin zu haben. Sehr traurig bildhübsche junge 25 Jahre sehr gutes Herz und liebevoll. Nimmt clozapin aber trotzdem stimmen immer da. Sagt das er nicht alleine ist.
 
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Also meine Erfahrungen zu dem Thema Beziehung und Schizophrenie ist folgende. Ich persönlich hätte vorab keine Bedenken, wenn ich gesund wäre und jemanden kennenlerne, die Schizophren ist, allerdings müsste diejenige es auch offen und ehrlich sagen und damit nicht lange hinterm Berg halten. Es ginge mir dabei allein um die Erkrankung, wie es dazu kam und was sie alles erlebt haben könnte, spielt erstmal keine Rolle. Das ganz nebenbei ein spannendes Thema sein kann, wenn man sich schon näher kennt und genug Vertrauen aufgebaut hat. Ich würde mir zudem besonders in der Kennenlernphase sehr viel Zeit nehmen, um die Auserwählte kennenzulernen, bevor ich den Entschluss fasse, mit ihr etwas Ernsteres anzufangen.

Nun stehe ich aber auf der anderen Seite der Medaille, leider. Was Beziehungen angeht, war ich ein ziemlicher Spätzünder. Was mir im Nachhinein nichts ausmacht, und ich es lockerer sehe als früher. Es gab Frauen, die sich, nachdem sie sich über meine Problematik im Netz in wohl irgendwelchen Foren informiert hatten, mit der Aussage zu mir kamen, dass da stände, dass man mit solchen Personen keine Beziehung eingehen sollte. Was an sich schon mal eine echt traurige Aussage ist, vor allem für den/die Ersteller/in. Das war aber eine Ausnahme. Es gab Beziehungen, wo die Partnerin damit so gut wie keine Probleme hatte, allerdings nach längerer Zeit der Entschluss gefasst wurde, die Beziehung zu beenden, unter anderem aufgrund der Erkrankung.

Es ist als Psychotiker nicht immer leicht, nicht ausgegrenzt zu werden und soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Wenn man dann zusätzlich noch eine eher introvertierte Art hat (was kein Nachteil sein muss) dauert es vor allem in späteren Lebensjahren immer länger etwas Festes zu finden. Jedoch weiß man dann langsam, was man will, und hält die Augen etwas offener. Im Grunde unterscheidet sich das nicht von einem „normalen“ Leben. Man sollte etwas Geduld mitbringen, und auf die Ärzte hören bzw. mit ihnen eine gute Basis der Zusammenarbeit entwickeln.
 
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