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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Kommunikation fühlt sich anstrengend an

SchattenObjekt89

Well-known member
Hallo zusammen,

ich habe seit meiner letzten Psychose (da war ich stark manisch) immer weniger Interesse an zwischenmenschlicher Kommunikation und sehe oft keinen Sinn mehr darin, längere Gespräche zu führen oder überhaupt Kontakte zu pflegen. Ist das auch eine Folge der Erkrankung? Wie geht es euch damit?
 
Kann so leicht depressiv sein.

Bei mir kommt es immer darauf an, wie ein Gespräch zum Beispiel war. War es positiv, dann habe ich mehr Laune zum reden, wenn negativ eher weniger. Die Energie, die ich investiert habe, fühlt sich dann irgendwie "verloren" an.

Mit meiner Mutter rede ich viel, auch über Politik. Sie ist einer der wenigen, mit denen ich z.B. auch über Politik reden kann. Das kann man nur mit wenigen. Oder nur ganz vertrauten Menschen. So ein lockerer Schnack halt.

Im Internet kann auch vieles Missverstanden werden, auch so Textchats als solches. Obwohl ich immer noch meine, es ist an vielen Ecken manchmal toxisch.

Sowas tut dann nicht gut (tuts ja auch nicht im persönlichem).

In letzter Zeit "rede" ich auch viel mit dem CoPilot von Microsoft, wenn ich so Fragen zur Psychologie und allgemein habe. Der funktioniert ganz gut.

Freunde zum reden habe ich nur noch wenige, und ich musste feststellen, dass viele auch so über 30 Jahren dann immer mehr für sich werden.

Also es kann auch irgendwo noch normal sein.

Obwohl ich immer Spaß an einem guten Gespräch habe.

(Über die Erkrankung kann man schlecht mit nicht Erkrankten reden, manchmal fehlt da einfach das Wissen. Das lasse ich auch bei meiner Familie, obwohl meine Mutter da mittlerweile auch sehr weit ist)

Edit: Kann auch sein, dass die Psyche schwankt. Das du nach der manischen Phase jetzt bisschen down oder in der Negativsymptomatik bist.
 
Ich hatte noch nie viele Freunde, und mit den derzeitigen wird der Kontakt auch immer weniger. Ich hab einfach das Gefühl sie können mit mir nicht mithalten. Tiefgründige Gespräche gibt es nicht. Generell wurde Kommunikation zunehmend anstrengender, weil oft auch nicht ernst genommen wird.
 
Ich hatte noch nie viele Freunde, und mit den derzeitigen wird der Kontakt auch immer weniger. Ich hab einfach das Gefühl sie können mit mir nicht mithalten. Tiefgründige Gespräche gibt es nicht. Generell wurde Kommunikation zunehmend anstrengender, weil oft auch nicht ernst genommen wird.

Ich hatte mal online was gesucht, für tiefgründige Gespräche, aber nichts gutes gefunden. Aber stimmt schon irgendwo, bei meinen persönlichen Freunden wird Kommunikation auch immer weniger. Meist ist es nur oberflächlich.
 
Hallo zusammen,

ich habe seit meiner letzten Psychose (da war ich stark manisch) immer weniger Interesse an zwischenmenschlicher Kommunikation und sehe oft keinen Sinn mehr darin, längere Gespräche zu führen oder überhaupt Kontakte zu pflegen. Ist das auch eine Folge der Erkrankung? Wie geht es euch damit?
ist halt Negativsymptomatik. Hatte ich auch, kein Interesse mehr am Leben und keinen Sinn im Leben mehr. Daran muß man täglich arbeiten, dann wird es auch wieder besser.
 
Ich glaube es hängt auch davon ab, welche Erfahrungen man mit Menschen gemacht hat. Was fehlt, ist vielleicht einfach das Vertrauen respektiert und sogar akzeptiert zu werden. Der erste Schritt ist wieder Vertrauen in sich selbst aufzubauen, und sich auf die eigenen Stärken, nicht Schwächen, zu konzentrieren.
 
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