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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Warum fühlt man sich ständig beobachtet und belästert?

Voyager34

Well-known member
Wenn ich rausgehe, denke ich fast immer, dass mich alle beobachten und über mich reden. Das führt dazu, dass ich keinen Menschen ins Gesicht schauen kann und wenn nur eine Milisekunde dann muss ich schnell wieder weggucken. Sich mit anderen ganz normal unterhalten ist ein Traum. Mein Hirn ist ständig im Fight or Flight Modus. Ich frier auch in der Bahn usw. ein, fühle mich umzingelt und mein Körper ist dann wie versteift. Kann mir jemand helfen? Nehme zwar Medikamente ein aber sie helfen wahrscheinlich nur gegen Wahngedanken. Ich bin außerdem sehr sensibel. Was kann ich machen?? So lebt es sich nicht gut, am liebsten würde ich gerne sterben.
 
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Du musst wachsen. Es wird besser wenn man etwas über sich selber lernt. Ich fühle mich auch manchmal komisch im Bus. Es kommt von früher und da ich das weiss ist es etwas einfacher. Versuche doch Menschen mal länger anzusehen und wenn es erst nur einer ist. Ich würde auch über eine Therapie nachdenken.
 
Du musst wachsen. Versuche doch mal die Leute länger anzusehen und wenn es erst nur 1 Mensch ist. Das sind Zusammenhänge die man erkennen muss. Über sich selber etwas rausfinden. Das kommt schon. Gib nicht auf. Ich fühle mich auch manchmal komisch im Bus. Es kommt von früher und dass ich das weiss macht es ein bisschen einfacher. Du musst lockerer werden, und das klappt nur wenn du über dich selber lernst. Hast du mal über Therapie nachgedacht?
Deinen ersten Satz fand ich etwas erniedrigend. Ich war mal bei einem psychologischen Berater und der sagte mir auch damals, dass ich noch ein Teenager wäre obwohl ich schon über 30 bin. Dann bin ich auch nicht weiter hingegangen.

wenn ich nur wüsste wie ich mit diesem Gehirn wachsen soll.
 
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Entschuldigung, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Es wäre aber vielleicht schön wenn du Kritikfähiger werden würdest. Es würde dir helfen.
 
Wenn ich rausgehe, denke ich fast immer, dass mich alle beobachten und über mich reden. Das führt dazu, dass ich keinen Menschen ins Gesicht schauen kann und wenn nur eine Milisekunde dann muss ich schnell wieder weggucken. Sich mit anderen ganz normal unterhalten ist ein Traum. Mein Hirn ist ständig im Fight or Flight Modus. Ich frier auch in der Bahn usw. ein, fühle mich umzingelt und mein Körper ist dann wie versteift. Kann mir jemand helfen? Nehme zwar Medikamente ein aber sie helfen wahrscheinlich nur gegen Wahngedanken. Ich bin außerdem sehr sensibel. Was kann ich machen?? So lebt es sich nicht gut, am liebsten würde ich gerne sterben.
Das könnten Komplexe aus deiner Kindheit sein Ich hatte das auch. Eine gute Stimme, die damals bei mir war übte mit mir diesen Komplex wegzukriegen und sie hat es geschafft. In der Straßenbahn übten wir solange bis ich diesen ekligen Komplex überwunden hatte. Die Stimme sagte mir: Schau dein Gegenüber so lange an bis er/sie wegschaut. Und so kam es dann auch. War ne tolle Übung und es hat funktioniert.
Mein Psychiater sagte damals, dass meine Stimmen meine besten Theapeuten sind. Stimmt, ich hatte sehr viel Glück mit meinen Stimmen.
 
Hallo...

Hast du schonmal von dem Buch gehört "Als ich aus der Zeit fiel" von Jens Jüttner?
Da beschreibt der Autor seinen beschwerlichen Weg weg von der psychosehaften Wahrnehmung zu Normalität.
Das Buch hat mir sehr viel Mut gemacht und ich nehme es mir zum Vorbild, immer weiter zu üben und nicht aufzugeben.

Du bist kein Teenager mehr mit 30, aber hast eine schwere Krankheit wie wir alle hier.
Es IST schwer, auch oft für mich.

Ich mache das wie der Autor alleine, dass ich immer schaue, wie geht es mir und was kann ich mir heute zutrauen.
Du kannst aber auch Hilfe dafür in Anspruch nehmen...
Hast du BEWO oder sonst jemanden, mit dem du normale Gespräche üben könntest?

Wäre vielleicht ein Gedanke....
 
Dieses Prob hab ich auch, vorallem wenn ich nen Schub hab.

Ich übe das über de Arbeit, muss viel mit Leuten telen und reden.

Hab aber ne gute Freundin die mich da unterstützt.
Die mich da auch mal reinschuppst:)

Man muss sich auch manchmal was trauen, und glaub mir man bekommt soviel positives zurück daran wächst man auch.
Und die Gedanken schwinden.

Ganz weg bekomm ich das aber auch nicht, also hier und da mach ich gefühlt 5 Schritte wieder zurück.

Das ist halt ein sehr langer prozess und wenns an der Krankheit gekoppelt ist, ist das nicht leicht.

Am besten gehts mit ner sehr guten Vertrauensperson.
Reden, reden, dann mal auf andere zugehen und was fragen etc.
 
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