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Irgendwie hinter die Sache kommen ?

Ja. Eine ganz "normale" F.20 mit schizoaffektiven Tendenzen. Ich habe immer das Gefühl meine Familiengeschichte löst eher Mitgefühl aus. Wobei das die Leute natürlich nicht wissen?
 
das klingt freudig! bei mir ist es eine Paranoide schizophrenie auch schizoaffektiv..

will heissen ich bin der Negativmagnet.
na ja.

ich geb mir mühe dass man mich auch freudig empfangen kann in der gemeinschaft.
will heissen ich tu was ich kann. mit meiner geistes-einstellung kann ich nicht alles machen.
ich meide grosse menschenansammlungen. zum beispiel.

man muss sich irgendwie zurechtfinden mit den vorgaben.
schön dass du wieder da bist.
 
Ach man, das ist nicht so einfach. Manchmal hilft ein Freund oder eine Freundin besser damit umzugehen. Die Erkrankung ist schon hart.
Dankeschön, freue mich auch wieder mit zu machen.
 
Die Wahrheit der Schizophrenie ist folgendermaßen:

Du bist als Kleinkind falsch behandelt worden (ab 5 Jahre nachweisbar). Hast dich dissoziiert und völlig aufgespalten. Die negativen Geschehnisse verdrängt, sonst hättest du nicht überleben können. Die positiven Erlebnisse zur Erinnerung beibehalten.
Die Eltern werden natürlich alles abstreiten, was sie an dir falsch gemacht haben und wenn du Pech hast, wirst du nie die Wahrheit erfahren.
Deine verdrängten Gefühle deiner Kindheit schlummern im Unterbewußtsein und wollen an die Oberfläche. Es ist wie ein Eiterpickel. Wenn er aufgestochen wird, quillt das Eiter raus. So ist es auch bei Psychosen. Wenn man getriggert wird, wollen die alten Wunden raus und letztendlich geheilt werden. Therapie angestrebt? Wäre von Nutzen.
 
das mit der schizophrenie lässt sich mit einem wort, das alles erklärt, beschreiben. für mich heisst dieses wort

Negativmagnet.

anstelle dass man uns wenn wir auf der strasse jemanden grüssen positiv bemerkt, sieht man uns als negativ an.
Gesichtsausdrücke können auch wohl wegen u.A. den Wahninhalten fehlinterpretiert werden

In der heutigen Zeit ist das Leben zudem mit sehr vielen Unsicherheiten behaftet, mit welchen die Vorgenerationen wohl weniger konfrontiert waren

z.B Arbeitsplatzsicherheit

Und dann eben noch die "Päckchen" oder "Pakete", die man zudem mit sich herumtragen muss

Das kann in einen Überlebenskampf münden, bei dem man sich selbst zu viel ist
 
...Es gibt ja unzählige Theorien wie Gangstalking , Götter (religiöse oder spirituelle Ursachen) usw.
"Unser Krieg ist ein spiritueller", dieses Zitat aus dem Fight Club war stecken geblieben.

Ich dachte an dies Thema als letztens der dänische Philosoph S. Kierkegaard zitiert worden ist, wo es mMn biographische Auszüge zum Thema gäbe, "Gangstalking", spirituelle Angriffe wie man es auch nennen mag.

Nun war ich skeptisch ob ich es thematisiere (ev. negativ behaftete Sichtweisen): man gräbt sich nach oben. Schließlich auch, weil es sich wiederkehrend, in weite Vergangenheit zurückverfolgen lassen soll.

Für mich ist die Dopamin-Hypothese ebenso nur ein Modell, erscheint mir so selektiv, dass ich nicht mehr sicher bin inwieweit diese widerlegt ist. Manche weisen ja demnach keine Auffälligkeiten im Scan auf.

Sich mit dieser Art selektiven Betrachtung / Hypothesen zu befassen hat mir dennoch etwas gebracht, zB wäre es hinreichend so wenig als möglich Botenstoffe / Schaltstellen zu "motivieren" und wie man sie ev. natürlich beeinflussen kann.

Ich denke es ist fast immer ein wenig anmaßend, wenn jemand meint etwas anderes als "die eigene Wahrheit" zu behaupten. ?
Der "unmissverständlichsten" Wahrheitsgehalt, für mich, in der Musik, in den Büchern, der Kunst, den Überlieferungen und was man sich daraus erschließt, die eigenen Erfahrungswelten.

Was das Gefühl angeht, sich gewissermaßen willentlich "zurückgestellt" zu empfinden (um die filigrane Ausdrucksweise zu bedienen), da wäre dieses Goethe'sche Gedicht überliefert: "Über's Niederträchtige niemand sich beklage", im welchem ich eine griffige Formel finde, ohne dass es eine endgültige, hintergründige Antwort geben müsste.
Zumindest punktuell, das gehört eingrenzend dazu, wenn es darum geht man wird mit unzureichenden Aussagen abgespeist, vor dem Hintergrund einer zum. -zunächst augenscheinlich- straff durchorganisierten Gesellschaft bzw. fortgeschrittenen Zivilisation, wo dergleichen womöglich vermeidbar sein müsste. Eben obiges Beispiel: "spirituelle Querschläge".

Die unzureichende Antwort, die man am Ende des Tages resümiert mit dem, glaube Niebuhr'schen Zitat:
[Source, wie man es nennen mag] "gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

"Aufhören, alles kontrollieren zu wollen", stammte auch aus dem Film. Durch die Blume gesagt, vielleicht wird man im Strom der unendlichen Data mittlerweile schon von "Bots" herausgefordert, wo es fraglich ist ob eine anfechtbare Ambition endgültig festzumachen ist.

Obschon mir nicht entgeht, in der Theorie ist gut reden.
Ich kam bloß von dem Gedanken an den biographischen Bezug darauf, zu überlegen wie ich es ansatzweise befinden kann. Gilt nur für jetzt 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich ist die Dopamin-Hypothese ebenso nur ein Modell, erscheint mir so selektiv, dass ich nicht mehr sicher bin inwieweit diese widerlegt ist. Manche weisen ja demnach keine Auffälligkeiten im Scan auf.
Ich denke wie folgt darüber:
Es sind Ruhigstellerli, die Dopamin-blockierenden und Dopamin-stabilisierenden "Medikamente", sie heilen nicht wirklich ursächlich, sondern schränken ein. Manchmal werden sie wegen falschen Schuldgefühlen eingenommen, die Gesellschaft bestraft desweiteren unerwünschtes Verhalten mit Diagnose und Betreuung. Das hat alles mit "seelischer Gesundheit" wenig bis nichts zu tun, außerdem müssen Neuroleptika aufwändig ausgeschlichen werden, da das Gehirn gegen die Dämpfung gegenregelt in der Zeit der Einnahme, ist also nicht harmlos, so ein "Medi", das einst "die Ursache" der Einschränkung (!) "Schizophrenie" bewiesen haben sollte (die Med.s Chlorpromazin und Reserpin).
 
Wenn man mit Telepathie befasst ist wird sie real. Es ist dann die Erlebniswelt die man erfährt. Ich habe auch schon recht bizarre Sachen wahrgenommen und kann sie mir heute noch nicht erklären. Man befindet sich mit unserer Erkrankung in einer Ausnahmesituation. Zum Beispiel sagte ein junger Mann in der Kneipe zu mir, sie geht nur über grün. Nun ist es so dass ich vorher überlegt hatte und zu dem Schluss kam, ich gehe nur über grün.(Habe Angst überfahren zu werden). Woher wusste der Mann das? Wir nahmen es als Zeichen uns gut an dem Abend zu verstehen. Vielleicht solltest du mehr den Genuss in den Vordergrund stellen, es geniessen dass du solche Erfahrungen machen darfst. Darunter zu leiden ist sicher quälend, aber vielleicht gelingt dir ja es auch einmal mit einem Augenzwinkern zu sehen.
 
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