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Wie hinter einer Wand

Michael2023

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12 Feb. 2023
Beiträge
111
Inzwischen liegen 5 Monate seit der 2en und letzten Psychose zurück aber ich fühl mich noch sehr unwohl in meinem Körper.

Ich kann alles machen aber alles fühlt sich wie hinter einer Wand an und darum habe ich keine Lust etwas zu machen oder die Kraft um gegen diese Wand hindurch etwas zu unternehmen. Erst wenn ich aktiv werde und, meistens, durch Impuls von außen etwas mache, wie jemanden zu besuchen, werde ich etwas lockerer und kann dann meistend erst ab nachmittags meinen Tag gestalten. Hat das noch jemand, dass sich alles wie hinter einer Wand(blockiert/ gehemmt) anfühlt? Nehme abends 20mg Olanzapin.
 
Mit zwei Psychosen bist du jetzt am Anfang der Schizophrenie. Mit den Jahren habe ich kein Gefühl mehr dazu, weil ich glaube dass ich abgestumpft bin und nicht mehr weiß wie es vorher war. Hatte soviel Episoden bis es medikamentiert dann doch auszuhalten war. Ich weiß auch nur wage, wie ich mich so betätigen konnte. Also falls du chronisch sein solltest gewöhnt man sich auch daran.
 
Ich kenn dieses Gefühl der Motivationslosigkeit. Man fühlt sich nicht fähig jetzt etwas zu tun und fragt sich wie man etwas schaffen soll. Ich war damals deswegen sehr verzweifelt.

ich kann zwahod da auch zustimmen. Denn als ich damals auch die Höchstdosis des Medikaments bekam, war ich auch kaum zu etwas fähig. Ich brauchte damals auch sehr starke Unterstützung durch andere Personen, welche mir Impulse gaben und mich motivierten.

Das lies aber mit der Reduzierung des Medikaments wieder weg.
 
Kleines Update. Ich habe das Olanzapin jetzt sukksessive auf 7.5 mg runter dosiert und ich kann wieder alles machen. Dieses Gefühl "wie hinter einer Wand" ist vollends zurückgegangen. Fühl mich fast wieder wie vor der Erkrankung. Es ist unglaublich. Es gibt Hoffnung, grade wenn das Medikament sehr hoch dosiert ist. Natürlich gibt es auch Fälle, dass eine höhere Dosis notwendig ist da es sonst Symptome gibt aber ich merke weder Frühwarnsymptome noch sonstwie was in die Richtung Psychose. Ich bin zuversichtlich, dass der gute Zustand anhält.
 
Kleines Update. Ich habe das Olanzapin jetzt sukksessive auf 7.5 mg runter dosiert und ich kann wieder alles machen. Dieses Gefühl "wie hinter einer Wand" ist vollends zurückgegangen. Fühl mich fast wieder wie vor der Erkrankung. Es ist unglaublich. Es gibt Hoffnung, grade wenn das Medikament sehr hoch dosiert ist. Natürlich gibt es auch Fälle, dass eine höhere Dosis notwendig ist da es sonst Symptome gibt aber ich merke weder Frühwarnsymptome noch sonstwie was in die Richtung Psychose. Ich bin zuversichtlich, dass der gute Zustand anhält.
Bei mir kam ein Entzugspsychose bei einer abwechselnden Einnahme von 5 mg und 3,75 mg Olanzapin. Pass auf du musst deine Grenzen kennen und sehr langsam absetzen, wenn du ohne Tabletten leben willst. Ich versuche das nämlich, weil ich glaube das diese Tabletten nur zum Teil helfen und an anderer Stelle schaden. Und bleib bei Singlemedikation sonst entstehen Wechselwirkungen, aber bei jeden ist das unterschiedlich höre gut auf dein Körper und hole dir viel Rat von anderen die dich unterstützen. ^^
 
Danke für deinen Rat, ich muss dazu sagen, dass ich auch das Cariprazin(Reagila) in 3 mg nehme. Mein Ziel ist das Olanzapin ganz rauszuschleichen und dann nur noch das Reagila in 4.5mg Monotherapie zu nehmen. Auf 4.5 mg Reagila gehe ich wenn ich bei 5 mg Olanzapin bin.
 
Danke für deinen Rat, ich muss dazu sagen, dass ich auch das Cariprazin(Reagila) in 3 mg nehme. Mein Ziel ist das Olanzapin ganz rauszuschleichen und dann nur noch das Reagila in 4.5mg Monotherapie zu nehmen. Auf 4.5 mg Reagila gehe ich wenn ich bei 5 mg Olanzapin bin.
Gerne! Warum willst du Olanzapin reduzieren?
Bei mir ist das gerade so ähnlich muss auch zwei medis nehmen Olanzapin 4mg zum ausschleichen und 3mg Risperidon zum weitereinnehmen, bis ich wieder stabil bin schleiche ich das dann auch aus. Bei mir wirkt Olanzapin nicht mehr so gut und sehe verschwommen damit und du?
 
Durch das Olanzapin war ich total sediert. Hat sich alles wie hinter einer Wand angefühlt. Das war ein Zustand den ich mit Worten nicht beschreiben kann. Nebenbei bemerkt hatte ich diesen Zustand auch schon unter etlichen anderen Medikamenten und ich hatte 2022 im Sommer Ziprasidon in der Höchstdosis(160 mg Tagesdosis, je 80 morgens und abends) - weil es mir so schlecht ging hat der damalige behandelnde Arzt binnen 3 Wochen auf die niedrigste Dosis(40 mg, je 20 morgens und abends) reduziert. Das ging 3 Monate gut, dann hat sich eine Absetzpsychose bemerkbar gemacht. Seitdem bin ich auf der Hut und reduziere nur sehr langsam. Hab das Olanzapin von 20mg auf 15 mg reduziert, das einen Monat genommen und auf 15 mg reduziert. Den letzten Monat war ich bei 10 mg. Jetzt bin ich bis Januar auf 7.5 mg, gehe im Februar auf 5 mg - erhöhe zeitgleich das Reagila auf 4.5 mg - und nehme dann den März noch 2.5 mg Olanzapin. Mein Ziel ist, dass ich dann im April vom Olanzapin weg bin. Hatte unter dem Olanzapin noch bei 10 mg auch mit stark ausgeprägter Gedankenarmut zu kämpfen. Diese sind jetzt aber wieder voll da. Im grossen und ganzen kann ich mich glücklich schätzen, dass die Reduktion schon jetzt so viel bewirkt hat. Ganz rausschleichen will ich deshalb weil ich Angst vor Wechelwirkungen habe.
 
Durch das Olanzapin war ich total sediert. Hat sich alles wie hinter einer Wand angefühlt. Das war ein Zustand den ich mit Worten nicht beschreiben kann. Nebenbei bemerkt hatte ich diesen Zustand auch schon unter etlichen anderen Medikamenten und ich hatte 2022 im Sommer Ziprasidon in der Höchstdosis(160 mg Tagesdosis, je 80 morgens und abends) - weil es mir so schlecht ging hat der damalige behandelnde Arzt binnen 3 Wochen auf die niedrigste Dosis(40 mg, je 20 morgens und abends) reduziert. Das ging 3 Monate gut, dann hat sich eine Absetzpsychose bemerkbar gemacht. Seitdem bin ich auf der Hut und reduziere nur sehr langsam. Hab das Olanzapin von 20mg auf 15 mg reduziert, das einen Monat genommen und auf 15 mg reduziert. Den letzten Monat war ich bei 10 mg. Jetzt bin ich bis Januar auf 7.5 mg, gehe im Februar auf 5 mg - erhöhe zeitgleich das Reagila auf 4.5 mg - und nehme dann den März noch 2.5 mg Olanzapin. Mein Ziel ist, dass ich dann im April vom Olanzapin weg bin. Hatte unter dem Olanzapin noch bei 10 mg auch mit stark ausgeprägter Gedankenarmut zu kämpfen. Diese sind jetzt aber wieder voll da. Im grossen und ganzen kann ich mich glücklich schätzen, dass die Reduktion schon jetzt so viel bewirkt hat. Ganz rausschleichen will ich deshalb weil ich Angst vor Wechelwirkungen habe.
Ich reduziere Olanzapin alle 3 Wochen um 10% bei gleichbleibenden Risperidon, dazu benutze ich eine Goldwaage und eine Pfeile, aber eigentlich sollte es bei einer Einnahme von zwei Medis einfacher sein zu reduzieren, wie bei deinem Fall Olanzapin zu reduzieren, bin mir da aber nicht 100% sicher darum auch die 10% Reduktion um Entzug zu verhindern. So dauert es bisschen länger, aber man ist auf der sicheren Seite.
 
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