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Dieses Forum richtet sich an Betroffene mit Psychose, an Angehörige sowie an alle, die sich sachlich und medizinisch fundiert informieren und austauschen möchten.

Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen mit Medikamenten, modernste Therapien und neurobiologische Erklärungsmodellen. Persönliche Erfahrungen werden im Zusammenhang mit medizinischen Informationen und Behandlungswegen überprüft und individuelle schonende Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Das moderierte Forum bietet kostenlose Beratung an, um die eigene Therapie und Medikation zu optimieren.
Ziel ist es eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten und damit das individuelle Leid von Betroffenen und deren Familien effektiv zu lindern.

Ein Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

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Von Patienten getragenes Behandlungskonzept, welches mit Bupropion als Hauptwirkstoff, eine deutlich stabilere Reduktion des Antipsychotikums verspricht. Die dämpfenden Wirkstoffe werden dabei lediglich bedarfsgerecht in seltenen kurzen Intervallphasen benötigt.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

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Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

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Hilfe bei Erwerbsminderungsrente aufgrund von paranoider Schizophrenie und Schwerhörigkeit

einfachich

Well-known member
Hallo zusammen,

ich hoffe, es geht euch gut. Ich möchte mich mit einem Anliegen an euch wenden, in der Hoffnung, dass mir jemand weiterhelfen kann oder vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Ich plane, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen, da ich gesundheitlich stark eingeschränkt bin. Bei mir wurde eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert, und zusätzlich bin ich schwerhörig. Auf meinem rechten Ohr trage ich ein Cochlea-Implantat, und auf dem linken Ohr ein Hörgerät. Mein Grad der Behinderung beträgt 50.

Am kommenden Donnerstag habe ich einen Termin mit meinem Sozialpädagogen, um über die nächsten Schritte zu sprechen. Da dies das erste Mal ist, dass ich einen solchen Antrag stelle, fühle ich mich unsicher und habe einige Fragen:

  1. Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Antrag auf Erwerbsminderungsrente, insbesondere bei psychischen Erkrankungen und/oder Schwerhörigkeit?
  2. Gibt es Dinge, auf die ich besonders achten sollte, wenn ich den Antrag stelle?
  3. Wie kann ich mich am besten auf das Gespräch mit meinem Sozialpädagogen vorbereiten? Gibt es bestimmte Unterlagen oder Informationen, die ich mitbringen sollte?
Ich bin für jeden Rat und jede Erfahrung dankbar, die ihr mit mir teilen könnt. Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung!

Liebe Grüße
 
Du könntest zusätzlich um Sozialpsychiatrischen-Dienst in deiner Nähe schauen und dich da nochmal erkundigen. Normal sollte das mit der Rente und so durchgehen, aber rede lieber dort mit denen nochmal, da dir vielleicht auch zusätzliche Ansprüche zustehen.
 
Mach dir nicht so viele Sorgen mit der EM-Rente, wichtig sind die Arztberichte und die Berichte von den Psychiatrieaufenthalten. Die sind bei paranoider Schizophrenie eigentlich selbsterklärend. Als Beschwerden Gedankenkreisen, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, etc. angeben. Das wird ja wahrscheinlich auch der Wahrheit entsprechen, da das bei Neuroleptika nicht anders vorstellbar ist. Wünsche dir viel Erfolg.
 
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