LordHabicht
Well-known member
Antidepressiva sind ein legitimes Werkzeug in der Werkzeugkiste, wenn die Angst so stark ist, dass sie die Arbeit an der eigenen Stabilität unmöglich macht. Sie sind aber – das unterstreicht mein persönlicher Ansatz – kein Ersatz für das „Gehirntraining“ und die aktive Resilienz-Arbeit. Medikamente würde ich mit dem Arzt besprechen und mich dann nicht so darauf fixieren, ob man nun so oder so viel Milligram nimmt. Das bringt wenig. Es geht vielmehr um eine innere Arbeit an Gefühlen, Gedanken und (insbesondere) des Verhaltens. Das dauert seine Zeit, hat aber auf Dauer Erfolg.
Gegen Angst ankämpfen zu wollen bringt leider überhaupt nichts. Im Gegenteil, es ist genau das Problem. Akzeptieren ist die richtige Strategie. Siehe dazu auch diesen Beitrag von mir im Forum. Dazu empfehle ich das Buch "Das Leben annehmen - So hilft die Acceptance Commitment Therapy" von Matthias Wengenroth.
Gegen Angst ankämpfen zu wollen bringt leider überhaupt nichts. Im Gegenteil, es ist genau das Problem. Akzeptieren ist die richtige Strategie. Siehe dazu auch diesen Beitrag von mir im Forum. Dazu empfehle ich das Buch "Das Leben annehmen - So hilft die Acceptance Commitment Therapy" von Matthias Wengenroth.