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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Gefühllosigkeit und Müdigkeit?

Schizophreniac

Well-known member
Ich bin nicht wirklich schizophren. War bloß ein paar Tage wahnhaft.

Aber seit einem Trauma spüre ich meine Gefühle kaum noch. Und kann ehrlich gesagt wenig beurteilen, welche Diagnose da am Ehesten zutreffend ist.

Hat da jemand ähnliche Erfahrungen?
 
Ich bin nicht wirklich schizophren. War bloß ein paar Tage wahnhaft.

Aber seit einem Trauma spüre ich meine Gefühle kaum noch. Und kann ehrlich gesagt wenig beurteilen, welche Diagnose da am Ehesten zutreffend ist.

Hat da jemand ähnliche Erfahrungen?
Krankheitsuneinsicht gehört ja auch zu dieser Erkrankung, von daher klingt es schon so, wenn du schreibst "nicht wirklich schizophren" und du bist ja auch schon seid längerem hier angemeldet.
Das mit den Gefühlen kommt von der Erkrankung und zum Teil auch von den Medikamenten, da ist es schwer immer eine klare Grenze zu ziehen.
Wie alt bist du und seit wann bist du erkrankt? Hast du schon mal erfolglos versucht, die Medikamente abzusetzen?
Es kann etwa ein halbes Jahr oder Jahr ohne Medikamente dauern, bis man einen kompletten Rückfall hat, wenn sich die Psychose wieder meldet, spricht eben einiges für einen chronischen Verlauf (schizophrene Psychose).
Welche wahnhaften Symptome hattest du und war die Psychose eher abrupt da oder ist schleichend gekommen?
Ich hatte keine Stimmen und auch hauptsächlich Wahngedanken. Bin mit 23(männlich) oder so erkrankt, bei Frauen soll das ja mehr so Mitte/Ende 20 sein.
Wenn du also jünger als 20 oder älter als 30ig warst als die Erkrankung ausgebrochen ist, spricht das eher gegen Schizophrenie.
 
@Maggi - ich bin 23. Das Trauma war vor 2 Jahren.

Habe ca 2 Monate Tavor genommen und dann 4 Monate Quetiapin. Allerdings über ein Jahr nach dem Trauma erst.

Momentan bin ich quasi frei von Medis. Nehme oft 25mg Quetiapin zum Einschlafen - aber das ist ja ne mini Dosis.

Hatte kurz nach dem Trauma zweimal kurz Stimmen gehört. Habe nicht verstanden, was die sagten. Hatte das nur einen Tag lang, anschließend keine wahnhaften Gedanken. Und ebenso keine weiteren Halluzinationen. Allerdings sehr starke Derealisation und Depersonalisation. Was denke ich auch ein wenig chronisch geworden ist.

Meine wahnhaften Gedanken teile ich hier ungerne. Einfach, weil ein Großteil real war. Bestimmt 60-70%. War in einer Situation, in der vermutlich viele ziemlich durchgedreht wären. Bei dem "Thema" scheinen selbst Therapeuten teilweise irgendwelche (nicht existierende) Verschwörungen und Zusammenhänge zu sehen, wenn sie Betroffene therapieren. In dem Artikel war die Rede davon, dass dies durch sekundäre Traumatisierung ausgelöst werde. Allerdings ist das Thema auch sehr sehr einladend, einen Wahn zu entwickeln. Die wahnhaften Gedanken sind vor ca 8-9 Monaten erstmalig aufgetreten. Waren nach einer Woche Tavor weg. Und bis meine Paranoia wieder auf normalem Level war, dauerte das ca 4-5 Monate.

Achso - es ist sehr aprupt aufgetreten. Kein schleichender, sich anbahnender Verlauf.

Also Zeitverlauf:

Vor 2 Jahren Trauma mit Introjekt, starke DR/ DP die Wochen oder Monate andauerte, vermutlich chronifiziert. Kurze einmalige akustische Hallus. Keine Medis genommen abgesehen von Escitalopram.

Vor 8 Monaten: "Spezielle" Situation, die ich erst da durchschaut hatte. DR/ DP. Etwas Wahn. Angst, Freunde wären mit involviert. Bisschen durchgedreht, viele falsche Zusammenhänge erkannt. Aus Angst verrückt zu werden in die Klinik eingewiesen.

Vor 3 Monaten: Aus Klinik raus, 40h Job (der allerdings seeeeehr entspannt ist), Medis erfolgreich abgesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Empfehlung - leb damit und lasse keine Medikamentöse Behandlung zu. Es kann sein ,dass deine Vorstellungen wahr, aber nicht mit der Gesellschaft kompatibel sind. Wenn du dir Hilfe suchst wirst du als verrückt abgestempelt werden und zwangseingewiesen werden , was alles noch schlimmer machen wird. Such dir keine öffentliche Hilfe und vertraue auf Verwandte oder Freunde, die scheinbar über die Sache Bescheid wissen. Das System ist Menschenverachtend und daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern.
 
Meine Empfehlung - leb damit und lasse keine Medikamentöse Behandlung zu. Es kann sein ,dass deine Vorstellungen wahr, aber nicht mit der Gesellschaft kompatibel sind. Wenn du dir Hilfe suchst wirst du als verrückt abgestempelt werden und zwangseingewiesen werden , was alles noch schlimmer machen wird. Such dir keine öffentliche Hilfe und vertraue auf Verwandte oder Freunde, die scheinbar über die Sache Bescheid wissen. Das System ist Menschenverachtend und daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern.
Ja, Medikamente will ich auch lieber vermeiden.

Gesellschaftlich kompatibel? Schwer zu sagen. Es ist eben so verrückt, grausam und krank, dass viele sich nicht vorstellen können, dass so etwas existiert. Ich habe Gott sei Dank nur die Spitze des Eisberges gesehen/ erlebt. Hätte ich Flashbacks (bzw eine Ptbs), so würde man mir vermutlich glauben. Aber die habe ich eben nicht.
 
Ne Ich spreche nur aus Erfahrung , wenn du denkst ,dass Menschen in deinem Umfeld über private und intime Gedanken / Vorkommnisse Bescheid wissen oder es so wäre als könnten sie deine Gedanken lesen ODER du extremen Missbrauch erlebt hast der als Wahn abgestempelt wird. - Würde meine Empfehlung zutreffen.
 
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