Psychose & Schizophrenie Forum | Evidenzbasierte Hilfe

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Intervalltherapie mit Bupropion
➝ Medikamente-Orientierung mit kompakter Broschüre | Neueste Therapieübersicht
mit kompakter Broschüre und Einwilligungsmöglichkeit.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Erwachsenes Kind mit Schizophrenie / Hassattacken, Kontaktabruch

Wir wissen ja auch nicht was sie alles mit ihrer Tochter durchmachen musste. Ich weiß was meine Mutter mit meinem erkrankten Bruder alles durchmachen muss. Die Erkrankung kann sich gegenüber der Familie richten und auch ein Elternteil zum schweren Bösewicht werden. Ich spreche aus Erfahrung und meine das eine Mutter nicht gleich schlecht ist weil sie "nur" acht Jahre für ihr Kind da war. In solchen Situationen schreibt mann auch oft etwas aus Wut, Enttäuschung oder ähnliches und deshalb glaube ich sie Liebt ihre Tochter, aber sie kann einfach nicht mehr kämpfen. So vermute ich diese Situation. Auch eine Familie muss sich selbst schützen um nicht auch noch zu erkrankten. Wir hier wissen ja wie schnell das gehen kann.
 
Wenn Sie selbt krank sein sollte und nicht nur Ihre Tochter, dann zieht sie sich ja auch aus diesem Grund vielleicht zurück.
Ja, aber was du vergisst, ist Folgendes. Wenn jemand selbst erkrankt oder venerable ist und das Kind auch krank wird, dann kann es leicht passieren, dass man fürs Kind auch nur die eigene Lebensweise es ohne Medikamente geschafft zu haben sieht.

Ich sage mal, wenn man es ohne Medikamente schafft, dann übt man womöglich unter Umständen ob gewollt oder weniger gewollt mehr Macht auf sein Kind aus als einen zusteht und ist ähnlich auch egoistisch irregeleitet. Man, kann der anderen Person gutes wollen und diese auch vor einer krassen Richtungsentscheidung stellen.

Das Verhältnis von der Mutter zur Klinik klingt weniger gut, das kann berechtigt oder unberechtigt sein, aber auch das ist eine Mauer, die den Betroffenen also die Tochter dann manipulativ auferlegt wird. Psychiatrien spielen ja in der geschützten Station auch mit den Erkrankten, fragen diese aus und haben auch strafende Maßnahmen wie Ausgangssperre oder Dosiserhöhung.

@Sinnsuche was ich aber als den Entscheidenden Unterschied sehe, ist das die Tochter Medikamente scheinbar auf freiwilliger Basis einnimmt, die Mutter aber auch die Psychiatrie kritisiert.
Vielleicht fällt es der Tochter einfach auch schwer über das zu reden was nun vorgefallen ist und dass der Streit dann eine Vermeidungsstrategie ist und das Fehlende entgegenkommen der Tochter eine Vermeidungsstrategie ist, da es selbst nur teilweise verarbeitet konnte und völlig überfordert wäre darüber mit der Mutter zu sprechen.
Wir wissen ja auch nicht was sie alles mit ihrer Tochter durchmachen musste. Ich weiß was meine Mutter mit meinem erkrankten Bruder alles durchmachen muss. Die Erkrankung kann sich gegenüber der Familie richten und auch ein Elternteil zum schweren Bösewicht werden.
Das wäre überhaupt die Frage um was es geht. Wenn man seine Familie in seiner Ehre verletzt, wie keine gute Mutter gewesen zu sein und das Kind im Gegenzug für ihre Lebensweise und andre Dinge kritisiert wird oder geht es um Eltern, die auch körperlich verletzt worden sind, da bei extrem akuten Psychosen diese Kontrolle über sich wegbrechen kann oder es auch Betroffene gibt die wie ferngesteuert von einem Dämon die Kontrolle über sich selbst und ihr Handeln verlieren.
Zudem ist man eben anfälliger für Handlungen im Affekt, wenn die präfrontale Kontrolle ganz zusammenbricht.
Problem ist ja auch das Standardthearpien, häufig nur Dämpfung im Sinn haben und der präfrontale Kortex damit weiter geschwächt wird. NET-Hemmer die präfrontales Dopamin Modulieren hat man therapeutisch lange ignoriert und schlichtweg Betroffene immer nur zur Wahl gestellt ihre hauptsächlich dämpfenden Medikamente einzunehmen oder ihre Medikamente selbstständig ohne ärztliche Mitverantwortung abzusetzen. Zwischenlösungen und Kompromisse wie Bupropion die den PFC über NET- und das Striatum über DAT-Hemmung stabilisieren wurden dabei als Amphetamine verteufelt, also den Patienten wurden wichtige Wirkstoffe vorenthalten, wo man erst jetzt auf mehr Unterstützung bangen und hoffen kann.
Das auch medizinische Versäumnisse zu solchen Tragödien im Einzelfall Beitragen ist klar, nur das die Schuldfrage keine Einfache ist sollte dann auch klar sein, selbst wenn jeder Betroffene für seine Handlungen selbst die Verantwortung trägt, können Gesellschaften auch bewusst etwas vermeidbares herbeiführen und bewusst wegschauen, wenn hinschauen gefragt ist.

Es hat schon auch Gründe warum Betroffene als Schuldunfähig gelten, wenn man vor harten Richtungsentscheidungen statt vor weichen Kompromissen gestellt wird und betroffen so lange Leiden oder die Medikamente mit aller Gewalt absetzen, bis man an diese natürlichen und neuobiologischen Grenzen anstößt.

Mit der Intervalltherapie, die Bupropion (oder gering dosiertes Methylphenidat) voraussetzt versuche ich das auch schon lange zu erklären, wo man bereits vor über 10 Jahren im hochgepriesenen KNS-Forum (Kompetenznetz-Schizophrenie) hätte hinschauen können. Auch da hat man vorgezogen das sich Betroffenen verbal zerfleischen. Da hätte man schon auch besser hinhören können und Studien zu Bupropion als Addon einleiten können. Wenn in zig Tausend Fällen immer erst etwas passieren muss, bis Leute auf der Anklagebank sitzen und Familien auf einzelne Tragödien und mit Schicksalen leben müssen, dann empfinde ich, dass als ungerecht und manchmal auch vorsätzlich von jenen die eine Wahl hatten und bewusst weggesehen haben.
Ich finde nur das es bei schizophrenen Betroffenen und Familien wirklich schlimmeres als verbale Verletzungen in der Ehre gibt und ich in der Hoffnung bleibe, das manchmal wärmer gekocht als gegessen wird.

Ich hoffe für mich selbst, Micha und ihrem Kind, dass die Psychiatrie dazulernt und man auch finanzielle Mittel bekommt, um die Dinge zu erforschen welche keinen direkten Gewinn für die Pharmaindustrie zur Folge haben müssen. Da bindet man auch häufig den Wissenschaftlern die Hände. In der Schule gibt es auch Beamte die Lehrer sind, finde in der Medizin könnte man durchaus auch Teilverstaatlichen und gute unabhängige Köpfe auch mit mehr Möglichkeiten ausstatten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
mein jüngerer Sohn ist 18 Jahre alt und hat eine Schizophrenie und Suchterkrankung. Er hat den Kontakt zu seiner Familie abgebrochen und uns sehr beschimpft und sich mir gegenüber auch übergriffig verhalten. Er hat schwere Realitätsbezugsstörungen diagnostiziert bekommen und momentan ist er nicht in Behandlung. Er projiziert seine Erkrankung auf mich. Es ist sehr schwer auszuhalten, dass er nun totalen Kontaktabbruch gemacht hat und wir durch seine Volljährigkeit nichts mehr mitbekommen. Liebe Grüße
@Birke diese Medikamente Kombi die in der Hauptsache aus Aripiprazol (Intervall) + Bupropion besteht kann sehr helfen.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/
Damit könntest du ihm sehr helfen. Vielleicht findest du Kontakt zu ihm.
 
Ja, aber was du vergisst, ist Folgendes. Wenn jemand selbst erkrankt oder venerable ist und das Kind auch krank wird, dann kann es leicht passieren, dass man fürs Kind auch nur die eigene Lebensweise es ohne Medikamente geschafft zu haben sieht.

Ich sage mal, wenn man es ohne Medikamente schafft, dann übt man womöglich unter Umständen ob gewollt oder weniger gewollt mehr Macht auf sein Kind aus als einen zusteht und ist ähnlich auch egoistisch irregeleitet. Man, kann der anderen Person gutes wollen und diese auch vor einer krassen Richtungsentscheidung stellen.

Das Verhältnis von der Mutter zur Klinik klingt weniger gut, das kann berechtigt oder unberechtigt sein, aber auch das ist eine Mauer, die den Betroffenen also die Tochter dann manipulativ auferlegt wird. Psychiatrien spielen ja in der geschützten Station auch mit den Erkrankten, fragen diese aus und haben auch strafende Maßnahmen wie Ausgangssperre oder Dosiserhöhung.

@Sinnsuche was ich aber als den Entscheidenden Unterschied sehe, ist das die Tochter Medikamente scheinbar auf freiwilliger Basis einnimmt, die Mutter aber auch die Psychiatrie kritisiert.
Vielleicht fällt es der Tochter einfach auch schwer über das zu reden was nun vorgefallen ist und dass der Streit dann eine Vermeidungsstrategie ist und das Fehlende entgegenkommen der Tochter eine Vermeidungsstrategie ist, da es selbst nur teilweise verarbeitet konnte und völlig überfordert wäre darüber mit der Mutter zu sprechen.

Das wäre überhaupt die Frage um was es geht. Wenn man seine Familie in seiner Ehre verletzt, wie keine gute Mutter gewesen zu sein und das Kind im Gegenzug für ihre Lebensweise und andre Dinge kritisiert wird oder geht es um Eltern, die auch körperlich verletzt worden sind, da bei extrem akuten Psychosen diese Kontrolle über sich wegbrechen kann oder es auch Betroffene gibt die wie ferngesteuert von einem Dämon die Kontrolle über sich selbst und ihr Handeln verlieren.
Zudem ist man eben anfälliger für Handlungen im Affekt, wenn die präfrontale Kontrolle ganz zusammenbricht.
Problem ist ja auch das Standardthearpien, häufig nur Dämpfung im Sinn haben und der präfrontale Kortex damit weiter geschwächt wird. NET-Hemmer die präfrontales Dopamin Modulieren hat man therapeutisch lange ignoriert und schlichtweg Betroffene immer nur zur Wahl gestellt ihre hauptsächlich dämpfenden Medikamente einzunehmen oder ihre Medikamente selbstständig ohne ärztliche Mitverantwortung abzusetzen. Zwischenlösungen und Kompromisse wie Bupropion die den PFC über NET- und das Striatum über DAT-Hemmung stabilisieren wurden dabei als Amphetamine verteufelt, also den Patienten wurden wichtige Wirkstoffe vorenthalten, wo man erst jetzt auf mehr Unterstützung bangen und hoffen kann.
Das auch medizinische Versäumnisse zu solchen Tragödien im Einzelfall Beitragen ist klar, nur das die Schuldfrage keine Einfache ist sollte dann auch klar sein, selbst wenn jeder Betroffene für seine Handlungen selbst die Verantwortung trägt, können Gesellschaften auch bewusst etwas vermeidbares herbeiführen und bewusst wegschauen, wenn hinschauen gefragt ist.

Es hat schon auch Gründe warum Betroffene als Schuldunfähig gelten, wenn man vor harten Richtungsentscheidungen statt vor weichen Kompromissen gestellt wird und betroffen so lange Leiden oder die Medikamente mit aller Gewalt absetzen, bis man an diese natürlichen und neuobiologischen Grenzen anstößt.

Mit der Intervalltherapie, die Bupropion (oder gering dosiertes Methylphenidat) voraussetzt versuche ich das auch schon lange zu erklären, wo man bereits vor über 10 Jahren im hochgepriesenen KNS-Forum (Kompetenznetz-Schizophrenie) hätte hinschauen können. Auch da hat man vorgezogen das sich Betroffenen verbal zerfleischen. Da hätte man schon auch besser hinhören können und Studien zu Bupropion als Addon einleiten können. Wenn in zig Tausend Fällen immer erst etwas passieren muss, bis Leute auf der Anklagebank sitzen und Familien auf einzelne Tragödien und mit Schicksalen leben müssen, dann empfinde ich, dass als ungerecht und manchmal auch vorsätzlich von jenen die eine Wahl hatten und bewusst weggesehen haben.
Ich finde nur das es bei schizophrenen Betroffenen und Familien wirklich schlimmeres als verbale Verletzungen in der Ehre gibt und ich in der Hoffnung bleibe, das manchmal wärmer gekocht als gegessen wird.

Ich hoffe für mich selbst, Micha und ihrem Kind, dass die Psychiatrie dazulernt und man auch finanzielle Mittel bekommt, um die Dinge zu erforschen welche keinen direkten Gewinn für die Pharmaindustrie zur Folge haben müssen. Da bindet man auch häufig den Wissenschaftlern die Hände. In der Schule gibt es auch Beamte die Lehrer sind, finde in der Medizin könnte man durchaus auch Teilverstaatlichen und gute unabhängige Köpfe auch mit mehr Möglichkeiten ausstatten.
Könnte alles richtig sein was du schreibst. Aber es wurde nicht sehr detailliert geschrieben was ganz genau vorgefallen ist und wir können auch nicht in einen Menschen hinein sehen . Deshalb ist es gewagt wegen einigen Worten jemanden als schlechte Mutter zu bezeichnen. Wie du schreibst, wir sind fast alle sehr unzufrieden mit denn Zuständen in Psychatrien und dem Gesundheitswesen für Psychisch erkrankte. Deshalb sagt ihre Unzufriedenheit auch nicht viel aus.
 
Deshalb ist es gewagt wegen einigen Worten jemanden als schlechte Mutter zu bezeichnen. Wie du schreibst, wir sind fast alle sehr unzufrieden mit denn Zuständen in Psychatrien und dem Gesundheitswesen für Psychisch erkrankte. Deshalb sagt ihre Unzufriedenheit auch nicht viel aus.
Ich wollte damit @Micha es nur erleichtern, was vielleicht als Vorwurf im Raum steht, wollte das für sie nur redlich machen.

Ich denke für uns Schizophrene ist es auch so, dass wir in traumatische Erfahrungen, vielleicht auch mal strenge in der Erziehung intuitiv dann als "Ursache" deklarieren. So etwas kann ja als falscher Vorwurf da sein, wenn die Tochter nach Gründen sucht was ebenso anderherum gespiegelt stattfinden kann "Was habe ich in der Erziehung falsch gemacht, damit du so wurdes oder krank wurdest".

Beides ist eine sehr problematische Interpretation der Krankheit, weil es Schuldzuweisungen sind, wo es primär bei Schizophrenie keinen einzelnen Schuldigen gibt und wenn überhaupt die gesellschaftliche Gesamtsituation, die manchmal fehlenden Perspektiven und den Leistungsdruck eher dafür verantwortlich machen kann. Wenn man psychisch mental an harten Grenzen anstößt, wo die psychische Erkrankung eher die Konsequenz ist, damit sich etwas ändert und man gezwungen wird ein anderes Leben zu führen, da man den Leistungsdruck mit üblicher Medikamentierung kaum standhalten kann.

Manchmal fehlt den Betroffenen selbst das Verständnis herunterzuschalten, bis diese sich die Diagnose eingestehen, manchmal kann es parallel dazu Druck von Eltern sein die dann psychischen Stress erzeugen, indem sie Erwartungen ihrer Familie eben unmöglich erfüllen können und man da erstmal lernen muss, dass es eher erstmal ein herunterschalten vom 5. Gang in den 1. ist und man sich besser um Erwerbsminderungsrente kümmert und dann kann man immer noch bis zu 3 Stunden am Tag arbeiten was für den Standardbetroffenen viel und ausreichend ist.

@Sinnsuche ich wollte Micha also nix unterstellen, aber das Missverständnis sichtbar machen. Sie kann so oder so eine gute Mutter sein und grade für uns Betroffene ist es eben auch besonders schwer eine Elternrolle gut zu erfüllen, weil wir zwar Positives haben aber auch mit gravierenden gesundheitlichen Einschrenkungen zurechtkommen müssen.

Micha könnte etwa darüber sprechen, ob sie selbst Psychopharmaka schon genommen hat oder Vordiagnosen, Depressionen oder schizophrene Symptome sie auch mal begleitet haben. Dieses Überemotionale entsteht vielleicht beiderseits und ich finde es am schwierigsten, wo ich selbst zig Absetzversuche gemacht haben, wenn das Umfeld dann meinen das es ganz ohne Medikamente klappen muss und das eine Willensfrage ist diese abzusetzen. Ich bin weder für blinde Medikamenteeinnahme, da die Psychiatrie durchaus schneller dazulernen könnte und Patienten während der Einnahme eingeschränkt sein können, aber auch gegen brutales Absetzen wo Betroffene an reale neurologische Grenzen kommen und dann auch Kontrollverlust und andere Dinge, die zur Selbst und Eigengefährdung führen eintreten können.

Wie du schreibst, wir sind fast alle sehr unzufrieden mit denn Zuständen in Psychatrien und dem Gesundheitswesen für Psychisch erkrankte. Deshalb sagt ihre Unzufriedenheit auch nicht viel aus.
Es gibt auch sehr viel positives in der Psychiatrie, nur der Umgang mit den Medikamenten empfinde ich als korrupt, weshalb neuartige Therapiemöglichkeiten und Kompromisslösungen wie die Intervalltherapie mit Bupropion für viele Betroffene zu spät kommt oder diese bis heute kein Therapieangebot bekommen was ihnen zusteht.
Man, hätte da schon länger Studien durchführen könne, aber die Psychiatrie hat schon vor 10 Jahren im KNS-Forum (Kompetenznetz-Schizophrenie) das von einem Professor geleitet und vom Staat finanziert wurde weggeschaut, als ich erste extrem positive Erfahrungen mit Bupropion als Addon in der Intervalltherapie gemacht habe, da habe ich Diskreditierung, Mobbing, Gaslighting und Denunziantentum über Jahre dort ertragen müssen. Da hätte der Professor oder die Ärzte, die da zumindest Einblick hatten eine Studie durchführen können, um das zu untersuchen und für andere Verfügbar zu machen. Mann hat meine Erfolge wahrgenommen, obwohl es eher ein Mobbingforum war und dieser Professor hat auf der DGPPN vor ein oder zwei Jahren allen Ernstes dieses frühere Forum als "Erfolg" bezeichnet.
Da sehe ich im Nachgang eher das Interesse des nahezu unmoderierten Forums, die Soziologie von Erkrankten zu studieren und diese wie Ratten in einen Käfig aufeinander loszulassen oder sich selbst an das, was User wie mich damals sehr stabilisiert hat mitzuwirken. Und warum sollte man auf die Ratte, Maus oder Versuchstier hören, wenn man echte Ansätze für eine bessere Therapie findet? Ich finde das man 10 Jahre wegschaut, ohne große oder kleinere Studien einzuleiten, die den Betroffenen eine Chance geben an diese Generica zu kommen, dazu gehört ein Vorsatz.
Statt das man Bupropion etwa eingesetzt hat wurden Ärzte, die so etwas machen als Außenseiter deklariert. Mann hat mich von denjenigen die das Mobbing auf die Spitze getrieben haben als quasi einzigen Menschen auf der Welt dargestellt der so dumm ist Bupropion zu bekommen, da das kein seriöser Psychiater verordnen würde. Ja und die Jahre danach, als ich das eigene Forum hatte, hat mich dieses Mobbing auch etwas verfolgt und viele Patienten, die nach Bupropion fragten, wurden von ärztlicher Seite wegen solchen Vorurteilen und weil man es bewusst mit echten Amphetaminen gleichgesetzt hat, dann die Verordnung verweigert.

Mag damals noch viel bedacht werden müssen um es wie heute in einer professionellen Rahmung einsetze zu können, aber ich hätte mir damals von Professioneller Seite mehr Unterstützung erhofft. Einer der positiven Professoren, was Prof. Stefan Leucht dessen Webseite illuminatum.com unser Forum zusätzlich unser Forum verlinkt. Er hat mich letzten Dezember während des DGPPN Kongresses am Zuschauermikro dann sogar eingeladen den Ärzten, die dort im Saal in die Hunderte ging, diese Intervalltherapie mit Bupropion vorzustellen. Er erklärte auch dass er diesen Ansatz ja, wie in ein vorheriges E-Mail erwähnt, gern als Studie unterstützt hätte, aber die Finanzierung solcher Studien leicht 2 Mio kostet und der bürokratische Aufwand im Vorfeld eben schon viele Fallstricke hat, wo man dann Glück haben muss zu denjenigen zu gehören der Förderung bekommt und viele Anträge gemacht werden müssen.
Das sind ja Bestandsmedikamente also Bupropion ist ein Generikum, von daher ist von der Pharmaindustrie kein Forschungsinteresse von den finanziellen Interessen her zu erwarten, aber auch da gibt es sicher leitende Personen, die so etwas machen können im Interesse der Betroffenen.


Ich finde es wichtig und gut, dass @Micha hier im Forum ihre Sorgen schreibt und das zeigt für mich schon, dass sie eine gute Mutter ist. Auch die Kritik an die Klinik kann ich nachvollziehen und ist womöglich berechtigt, wenn diese ihr Kind so manipulieren, das es zu keinen Treffen kommt!
Wenn man in der Klinik ist und kurzzeitig absagt, dann liegt das daran, dass man mit Antipsychotika, nachdem man etwas wollte das schnell wieder vergessen hat, also im Grunde ist es eine Frechheit der Klinik der Mutter den Kontakt zu untersagen und vermutlich Öl ins Feuer zu gießen.
Eine gute Therapie wird die Tochter vermutlich auch kaum bekommen, also dass was Micha sagt kann so sein da man mit hochdosierten Neuroleptika auf Dauer auch schaden machen kann und wenn jemand länger in der Klinik ist, dann ist es möglich das man voll weggetreten ist. Ich habe da auf offener Station und in geschützter Station selbst als Patient viele Extreme Verläufe gesehen, wo man manche sogar füttern musste. Andere trotz fast Dauerbehandlung von vielen Monaten sehr instabil wirkten.
Da mögen viele Psychiater im besten Interesse des Patienten helfen, aber häufig ist das zu wenig und diese echten Chancen lässt man weg, weil bisher keine starke wissenschaftliche Lobby dahinterstand.
Vermutlich bekommen wir aber von Professoren und Ärzten in Zukunft mehr Rückenwind, etwa war ich kürzlich auf einem Resilienz Meeting, welches im Max-Plank-Institut in München stattfand. Anschließend gab es abseits davon einen Vortrag einer amerikanischen Wissenschaftlerin bzw. Professorin, wo es um Schizophrenie ging. Anschließend ist mir Prof. Peter Falkai unter anderen über den Weg gelaufen er hat die Broschüre (war noch die Vorgängerversion) dankend angenommen und gesagt: Er wird sich das auf jeden Fall anschauen.
Von daher bin ich guter Dinge, dass wenn es so ein herausragender Wissenschaftler womöglich klinisch prüft, dass wir dann harte Evidenz bekommen die es als Gesamttherapie Leitliniengerecht einsetzbar machen, oder mindestens als Therapieangebot vorsehen.

Im DGPPN-Programm vielleicht ist er womöglich Preisträger der Griesinger Medaille für 2026 zumindest scheint es so:
https://www.dgppnkongress.de/programm/session/106404?view=horizontal&segment=sessions

Könnte spannend werden und vielleicht fließt die Intervalltherpie mit Bupropion hier ja doch mit ein, als echte Perspektive. Das wäre sehr wünschenswert ein kleiner Vertrauensvorschuss, der das lange Warten vieler Betroffene auf solchen Therapien beschleunigen könnte. Das wäre dann ein Saal mit vielen Zuschauern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde du bist sehr intelligent und hast ein großes Ziel. Wünsche dir damit viel Erfolg. Ja es werden nur die viel zu chemischen Medikamente verschrieben, die meiner Erfahrung nach denn Patienten das Leben kosten können. Wir haben es nicht leicht. Wir müssen ständig gegen die Großen kämpfen und wenn wir dazu nicht fähig sind , dann gibt es nur denn direkten Fall nach unten.
Da ich es bewundere wie du dich ausdrücken kannst und meist rational denkst, ist es für mich komisch das du bei diesem Thema ( schlechte Mutter) meiner Meinung nach zu voreilig geurteilt hast.

Vielleicht höre ich mich zu negativ an wenn es um die Behandlung von Psychisch erkrankten geht, aber leider sind da mehr negative Erfahrungen als positive gemacht worden.
 
Ich finde du bist sehr intelligent und hast ein großes Ziel. Wünsche dir damit viel Erfolg. Ja es werden nur die viel zu chemischen Medikamente verschrieben, die meiner Erfahrung nach denn Patienten das Leben kosten können. Wir haben es nicht leicht. Wir müssen ständig gegen die Großen kämpfen und wenn wir dazu nicht fähig sind , dann gibt es nur denn direkten Fall nach unten.
Da ich es bewundere wie du dich ausdrücken kannst und meist rational denkst, ist es für mich komisch das du bei diesem Thema ( schlechte Mutter) meiner Meinung nach zu voreilig geurteilt hast.

Vielleicht höre ich mich zu negativ an wenn es um die Behandlung von Psychisch erkrankten geht, aber leider sind da mehr negative Erfahrungen als positive gemacht worden.
Ich finde, nachdem ich mich für mögliches Missverständnis bei Micha häufig entschuldigt habe, sollte klar sein das ich ihr damit helfen wollte indes Thema einzusteigen, denn ohne den IST-Zustand zu klären, kann man Micha auch keine Instrumente in die Hand geben wie sie mit der Situation umgehen sollte, oder ob vielleicht doch sie eher ein systemisches Opfer und vielleicht als Betroffene Mutter die schlecht für ihr Kind wäre ausgegrenzt wird.
Ist ja alles möglich aber mit Beileidsbekündigungen oder Schuldzuweisungen das die Tochter die Schlimme ist, da in ich auch dagegen, weil ihre Tochter sich per definition scheinbar in Behandlung befindet und was soll man da bitte schön noch mehr machen oder wenn man eine berechtigte gesunde Meinungsverschiedenheit hat, wie weit soll man sich dann noch da reinziehen lassen.
Du weißt ja genauso wenig wie ich was die Tochter gemäht hat und wegen einer veröffentlichten Handynummer und vielleicht irgend ein schmähendes Bild was längst gelöscht wurde und vermutlich kaum einer mitbekommen hat, sollte man dann die Mutter zum Kind lassen, damit sich jemand in seiner schlechtesten Situation noch bei der Mutter entschuldigt. Deswegen schwingt bei mir eher die Sorge mit das etwas mehr dahintersteckt und wenn @Micha sich im groben nix vorwerfen muss oder etwas vorwirft, dann macht es Sinn erstmal hier darüber zu reden. Gehören zu einem Streit ja auch immer mehrere Personen.
Das sie keinen Besuch bekommt kann aber trotzdem von der Klinik bewusst so gemaht worden sein und ihre Tochter sagt zu damit kurz vorher sie von Pflegern überzeugt wird ihre Mutter besser zu meiden. Wissen wir es?

Ja es werden nur die viel zu chemischen Medikamente verschrieben, die meiner Erfahrung nach denn Patienten das Leben kosten können. Wir haben es nicht leicht. Wir müssen ständig gegen die Großen kämpfen und wenn wir dazu nicht fähig sind , dann gibt es nur denn direkten Fall nach unten.
Nein man kann auch mit den Großen und Kleinen kämpfen, wir müssen uns von keiner Psychiatrie abgrenzen, die wir genauso respektieren und mittragen, genauso wie man längst weiter sein könnte und ebenso die Ärzte solche Zustände anprangern.
Es ist nur ein Unterschied, wenn man Machtlos ist, oder informiert sehen kann, woher systemisch die Lösungen kommen und woher die schick intellektuell anregend verpackten Probleme eher kommen können.
Vielleicht höre ich mich zu negativ an wenn es um die Behandlung von Psychisch erkrankten geht, aber leider sind da mehr negative Erfahrungen als positive gemacht worden.
Sage bitte mal, was genau du meinst. Ich bin der letzte der für blindes Absetzen und Intervalleinnahme ohne Bupropion (oder Methylphenidat) ist, weil es ansonsten eher zum Scheitern verurteilt ist, von daher lohnt es sich auch uns jene die es betrifft zuzuhören und einen Vorrang einzuräumen. Ich bin für Kompromisslösungen, weil es auch mit weniger Antipsychotika und Intervalltherapie (+stabilisierendes Bupropion) erstaunlich gut funktionieren kann. Da sehe ich eine Gesunde Mitte statt Betroffenen mit aller Gewalt auf eigener Verantwortung die Medikamente absetzen und ihrem Schicksal zu überlassen, oder anderweitig mit Antipsychotika auf Anschlag dann womöglich sein Ziel zu helfen verfehlt.
 
Wir haben es nicht leicht. Wir müssen ständig gegen die Großen kämpfen und wenn wir dazu nicht fähig sind , dann gibt es nur denn direkten Fall nach unten.
Da ich es bewundere wie du dich ausdrücken kannst und meist rational denkst, ist es für mich komisch das du bei diesem Thema ( schlechte Mutter) meiner Meinung nach zu voreilig geurteilt hast.
Vielen Lieben dann für die Komplimente sonst. Ich wollte Micha da in keiner Weise angreifen sonder die Chance geben die ganze Situation darzustellen, ohne dass man sich dafür schämen muss. Ganz ehrlich, dass Betroffene selbst das Elternteil sind die hinter ihren eigenen Ansprüchen zurückbleiben, das gibt es auch. Mit Erkrankung und den ganzen Problemen kann man häufig nur versuchen ein guter Vater oder Mutter zu sein. Bei so etwas etwa wäre es logisch das der Gesunde das Erziehungsrecht hat und solche Situationen entstehen können, wenn es dann um Schuldzuweisungen geht.
 
Ich nehme meine Medikamente regelmäßig ein. Bupropion habe ich einmal meinem Sozialarbeiter erwähnt und wurde bällechelt. Ich habe aber meine Psychaterin nicht drauf angesprochen. Es wurde auch nie erwähnt als Möglichkeit. Es sehr schwierig Medikamente zu reduzieren oder zu wechseln, da haben meine Ärzte ihren Kopf.
Und zum Thema Micha , da wissen wir alle nur was hier steht und deshalb weiß auch ich zu wenig darüber und möchte nicht weiter über jemanden schreiben wo ich nicht ganz sicher bin was genau sache ist. Ich habe nur die Möglichkeiten geschildert die ich in Betracht ziehe.
 
Vielen Lieben dann für die Komplimente sonst. Ich wollte Micha da in keiner Weise angreifen sonder die Chance geben die ganze Situation darzustellen, ohne dass man sich dafür schämen muss. Ganz ehrlich, dass Betroffene selbst das Elternteil sind die hinter ihren eigenen Ansprüchen zurückbleiben, das gibt es auch. Mit Erkrankung und den ganzen Problemen kann man häufig nur versuchen ein guter Vater oder Mutter zu sein. Bei so etwas etwa wäre es logisch das der Gesunde das Erziehungsrecht hat und solche Situationen entstehen können, wenn es dann um Schuldzuweisungen geht.
Da Schleime ich nicht, mir ist aufgefallen das deine Texte mit viel bedacht geschrieben sind und in vieler Hinsicht sehr informiert und Professionell. Das muss ja auch mal geschrieben werden und nicht nur Kritik zu der der Mensch mehr neigt.
 
Ich nehme meine Medikamente regelmäßig ein. Bupropion habe ich einmal meinem Sozialarbeiter erwähnt und wurde bällechelt. Ich habe aber meine Psychaterin nicht drauf angesprochen. Es wurde auch nie erwähnt als Möglichkeit. Es sehr schwierig Medikamente zu reduzieren oder zu wechseln, da haben meine Ärzte ihren Kopf.
Ja und bei solch einem Belächeln, was denkst du darüber? Hat er nix dazu gesagt und wenn ja was?
Wenn du mit deiner Psychiaterin redest, am besten selbstbestimmt das Testen zu wollen und die Broschüre ausdrucken wo du und deine Psychiaterin per Unterschrift einwilligen können, damit zumindest der Hintergrund sichtbar ist und bei Nebenwirkungen und Feineinstellung alles richtig gemacht wird. Offen darüber reden, denn es ist letztendlich deine Entscheidung und bei schweren Erkrankungen wie Schizophrenie steht dir so eine Behandlung zu da eine begründete Aussicht auf Erfolg da ist.
Bupropion kann den Blutspiegel mancher Wirkstoffe wie Aripiprazol oder Risperidon deutlich anheben, von daher muss das auch von ärztlicher Seite beachtet werden. Von daher auch die Unterschriftsmöglichkeit. Die Broschüre und Langfassung ausdrucken, dann hat man auch etwas in der Hand, wo die Ärzte sich einlesen können. Ist eben noch kein Standard.
 
Da das erwähnen Belächelt worden ist habe ich denn Mut verloren drauf näher einzugehen. Ich werde es aber beim nächsten Termin versuchen zu erwähnen und mir erstmal anhören was die Ärztin dazu sagt.

Ich merke gerade das meine Rechtschreibung immer schlimmer und schlimmer wird. Das heißt Konzentration ist weg. Gute Nacht.
 
P.S. Bei uns ist es so dass sie immer wieder den Kontakt mit bösen hasserfüllten Worten komplett für Wochen/Monate abbricht, sich dann wieder meldet "als wenn nichts gewesen wäre", dann ist alles für ein paar Tage oder Wochen "gut", ZU gut eigentlich, bis ich wieder "was falsches sage" oder "was falsches mache" und von Null auf 100 wieder die böseste mieseste Mutter der Welt bin, beschimpft werde und der Kontakt wieder von ihr abgebrochen wird. Ich bin inzwischen selbst seelisch total am Ende dadurch. Wie ist es bei Euch?
Also meine Eltern haben mich irgendwann zwangseingewiesen. Ich habe ihnen verziehen und ich bin so froh meine Eltern zu haben. Ich an deiner Stelle, da du eh schon seelisch angegriffen bist würde mal die mauern hoch ziehen.
 
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