Mit KI erstellt zu dem verlinkten von
@Lumina verlinkten Artikel und anschließend über die beiden Vitamine:
Der Artikel aus der
Jerusalem Post fasst eine neue Studie zusammen, die einen überraschenden Aspekt von Antioxidantien wie Vitamin C und E beleuchtet:
Kernaussagen des Artikels
- Studienquelle: Journal of Clinical Investigation, veröffentlicht am 31. August 2023.
- Hauptbefund: Antioxidantien (Vitamin C und E) können in bestimmten Krebszellen die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) fördern.
- Mechanismus: Sie stabilisieren das Protein BACH1, das die Ausbreitung von Tumoren unterstützt.
- Folge: Tumore erhalten mehr Sauerstoff und Nährstoffe, was ihr Wachstum und ihre Metastasierung begünstigen kann.
- Betroffene Krebsarten: Beobachtungen bei Lungenkrebs, Brustgewebe, Nierentumoren und auch in Tierversuchen.
- Einschränkung: Normale Mengen aus der Ernährung sind unbedenklich. Problematisch sind zusätzliche hohe Dosen von Antioxidantien, besonders bei Menschen mit Krebs oder erhöhtem Risiko.
- Ausblick: Die Ergebnisse könnten neue Ansätze für Anti‑Angiogenese‑Therapien eröffnen, vor allem bei Patienten mit hohen BACH1‑Werten.
Einordnung
- Der Artikel betont, dass normale Ernährung sicher bleibt.
- Gefährlich wird es bei Supplementen in hohen Dosen, da diese die Tumorversorgung indirekt verbessern können.
- Für die allgemeine Bevölkerung ohne Krebsrisiko ist kein unmittelbarer Grund zur Sorge.
- Für Krebspatienten oder Risikogruppen könnte eine zusätzliche Einnahme von Vitamin‑C/E‑Präparaten kontraproduktiv sein.
Bezüglich der vorherigen Fragestellung:
Frage:
Stimmt es das Vitamin C und E wegen Oxidation schädlich sein kann und ab welchen Dosierungen bzw. Einnahmedauer?
So würde ich deine ursprüngliche Frage — „Stimmt es, dass Vitamin C und E wegen Oxidation schädlich sein kann und ab welchen Dosierungen bzw. Einnahmedauer?“ — beantworten:
Antwort
- Oxidation: Vitamin C und Vitamin E sind Antioxidantien. Sie verhindern Oxidationsschäden an Zellen, sie verursachen diese nicht. Das Risiko entsteht nicht durch „Oxidation an sich“, sondern durch Überversorgung mit hochdosierten Supplementen über längere Zeit.
Vitamin C
- Funktion: Antioxidans, unterstützt Immunsystem, Kollagenbildung.
- Empfohlene Tagesdosis: ca. 95–110 mg (Frauen/Männer).
- Sichere Obergrenze: bis 2.000 mg/Tag (EFSA).
- Risiken bei Überdosierung: Ab >2 g/Tag über längere Zeit → Durchfall, Magenprobleme, Nierensteine.
- Einnahmedauer: Normale Dosierungen (100–500 mg/Tag) auch langfristig unproblematisch.
Vitamin E
- Funktion: Fettlösliches Antioxidans, schützt Zellmembranen, wichtig für Herz‑Kreislauf und Immunsystem.
- Empfohlene Tagesdosis: Frauen: 12 mg, Männer: 15 mg.
- Sichere Obergrenze: ca. 30 mg/Tag (BfR Empfehlung).
- Risiken bei Überdosierung:
- Langfristig hohe Dosen → Blutgerinnungsstörungen, erhöhte Blutungsneigung.
- Sehr hohe Mengen (>400 mg/Tag über Monate) wurden mit erhöhtem Sterblichkeitsrisiko diskutiert.
- Einnahmedauer: Dauerhafte Einnahme über 30 mg/Tag sollte vermieden werden.
Fazit
- Vitamin C: Nur bei extrem hohen Dosen über längere Zeit riskant.
- Vitamin E: Kritischer, da fettlöslich und im Körper gespeichert. Dauerhafte Einnahme über 30 mg/Tag vermeiden.
- Oxidation: Beide wirken antioxidativ – schädlich werden sie nicht durch Oxidation selbst, sondern durch Überdosierung.
Vergleichstabelle: Vitamin C vs. Vitamin E
| Merkmal | Vitamin C (Ascorbinsäure) | Vitamin E (α‑Tocopherol) |
|---|
| Funktion | Antioxidans, Kollagenbildung, Immunsystem | Antioxidans, Schutz von Zellmembranen, Immunfunktion |
| Empfohlene Tagesdosis | ca. 95–110 mg (Frauen/Männer) | 12–15 mg (Frauen/Männer) |
| Sichere Obergrenze | bis 2.000 mg/Tag (EFSA) | ca. 30 mg/Tag (BfR Empfehlung) |
| Toxizität | Selten, da wasserlöslich | Kritischer, da fettlöslich und speicherbar |
| Risiken bei Überdosierung | Durchfall, Magenprobleme, Nierensteine | Blutungsneigung, Störung der Gerinnung, bei >400 mg/Tag erhöhtes Sterblichkeitsrisiko diskutiert |
| Einnahmedauer | Langfristig unproblematisch bei <1 g/Tag | Langfristig problematisch bei >30 mg/Tag |
Kernaussage
- Vitamin C: Nur sehr hohe Dosen über längere Zeit riskant.
- Vitamin E: Kritischer, da fettlöslich; dauerhafte Einnahme über 30 mg/Tag vermeiden.
- Oxidation: Beide sind Antioxidantien – sie verhindern Oxidationsschäden, nicht verursachen sie.
Vergleich Vitamin C und Vitamin E
| Merkmal | Vitamin C (Ascorbinsäure) | Vitamin E (α‑Tocopherol) |
|---|
| Funktion | Antioxidans, Kollagenbildung, Immunsystem | Antioxidans, Schutz von Zellmembranen, Immunfunktion |
| Empfohlene Tagesdosis | ca. 95–110 mg | 12–15 mg |
| Sichere Obergrenze | bis 2.000 mg/Tag | ca. 30 mg/Tag |
| Toxizität | Selten, da wasserlöslich | Kritischer, da fettlöslich und speicherbar |
| Risiken bei Überdosierung | Durchfall, Magenprobleme, Nierensteine | Blutungsneigung, Störung der Gerinnung, bei >400 mg/Tag erhöhtes Sterblichkeitsrisiko diskutiert |
| Einnahmedauer | Langfristig unproblematisch bei <1 g/Tag | Langfristig problematisch bei >30 mg/Tag |
Umrechnung Vitamin E IE → mg
- 1 IE = 0,67 mg (natürliche Form, RRR‑α‑Tocopherol)
- 1 IE = 0,90 mg (synthetische Form, all‑rac‑α‑Tocopherol)
- 600 IE = 402–540 mg → hochdosiert und deutlich über der sicheren Grenze.
Kernaussage
- Vitamin C: nur bei extrem hohen Dosen über längere Zeit riskant.
- Vitamin E: deutlich kritischer, da fettlöslich und speicherbar.
- Normale Ernährung ist sicher – problematisch sind hochdosierte Supplemente über längere Zeit.
Warnhinweis
Achtung: Hochdosierte Vitamin‑E‑Präparate Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans, das sich im Körper anreichern kann. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei etwa
12–15 mg (≈ 5–6 Tropfen dieses Präparats).
Bereits
12 mg entsprechen der vollen Tagesdosis – höhere Mengen sind nicht notwendig und können bei langfristiger Einnahme gesundheitliche Risiken (z. B. Blutungsneigung) erhöhen.
Das Produkt
AURA HERBALS® Vitamin E Forte ist zwar günstig und hoch bioverfügbar, enthält jedoch pro Flasche
900 Tropfen. Damit lassen sich leicht Dosierungen erreichen, die
deutlich über der sicheren Grenze liegen.
Hinweis: Bitte die Tropfenmenge sorgfältig abmessen und die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.