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Einnahme von Vitaminen, Wissenwertes

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 2593
  • Erstellt am Erstellt am
Mit KI erstellt zu dem verlinkten von @Lumina verlinkten Artikel und anschließend über die beiden Vitamine:

Der Artikel aus der Jerusalem Post fasst eine neue Studie zusammen, die einen überraschenden Aspekt von Antioxidantien wie Vitamin C und E beleuchtet:

🔎 Kernaussagen des Artikels​

  • Studienquelle: Journal of Clinical Investigation, veröffentlicht am 31. August 2023.
  • Hauptbefund: Antioxidantien (Vitamin C und E) können in bestimmten Krebszellen die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) fördern.
  • Mechanismus: Sie stabilisieren das Protein BACH1, das die Ausbreitung von Tumoren unterstützt.
  • Folge: Tumore erhalten mehr Sauerstoff und Nährstoffe, was ihr Wachstum und ihre Metastasierung begünstigen kann.
  • Betroffene Krebsarten: Beobachtungen bei Lungenkrebs, Brustgewebe, Nierentumoren und auch in Tierversuchen.
  • Einschränkung: Normale Mengen aus der Ernährung sind unbedenklich. Problematisch sind zusätzliche hohe Dosen von Antioxidantien, besonders bei Menschen mit Krebs oder erhöhtem Risiko.
  • Ausblick: Die Ergebnisse könnten neue Ansätze für Anti‑Angiogenese‑Therapien eröffnen, vor allem bei Patienten mit hohen BACH1‑Werten.

⚖️ Einordnung​

  • Der Artikel betont, dass normale Ernährung sicher bleibt.
  • Gefährlich wird es bei Supplementen in hohen Dosen, da diese die Tumorversorgung indirekt verbessern können.
  • Für die allgemeine Bevölkerung ohne Krebsrisiko ist kein unmittelbarer Grund zur Sorge.
  • Für Krebspatienten oder Risikogruppen könnte eine zusätzliche Einnahme von Vitamin‑C/E‑Präparaten kontraproduktiv sein.



Bezüglich der vorherigen Fragestellung:
Frage:
Stimmt es das Vitamin C und E wegen Oxidation schädlich sein kann und ab welchen Dosierungen bzw. Einnahmedauer?

So würde ich deine ursprüngliche Frage — „Stimmt es, dass Vitamin C und E wegen Oxidation schädlich sein kann und ab welchen Dosierungen bzw. Einnahmedauer?“ — beantworten:


🧾 Antwort​

  • Oxidation: Vitamin C und Vitamin E sind Antioxidantien. Sie verhindern Oxidationsschäden an Zellen, sie verursachen diese nicht. Das Risiko entsteht nicht durch „Oxidation an sich“, sondern durch Überversorgung mit hochdosierten Supplementen über längere Zeit.

🧪 Vitamin C​

  • Funktion: Antioxidans, unterstützt Immunsystem, Kollagenbildung.
  • Empfohlene Tagesdosis: ca. 95–110 mg (Frauen/Männer).
  • Sichere Obergrenze: bis 2.000 mg/Tag (EFSA).
  • Risiken bei Überdosierung: Ab >2 g/Tag über längere Zeit → Durchfall, Magenprobleme, Nierensteine.
  • Einnahmedauer: Normale Dosierungen (100–500 mg/Tag) auch langfristig unproblematisch.

🛡️ Vitamin E​

  • Funktion: Fettlösliches Antioxidans, schützt Zellmembranen, wichtig für Herz‑Kreislauf und Immunsystem.
  • Empfohlene Tagesdosis: Frauen: 12 mg, Männer: 15 mg.
  • Sichere Obergrenze: ca. 30 mg/Tag (BfR Empfehlung).
  • Risiken bei Überdosierung:
    • Langfristig hohe Dosen → Blutgerinnungsstörungen, erhöhte Blutungsneigung.
    • Sehr hohe Mengen (>400 mg/Tag über Monate) wurden mit erhöhtem Sterblichkeitsrisiko diskutiert.
  • Einnahmedauer: Dauerhafte Einnahme über 30 mg/Tag sollte vermieden werden.

⚖️ Fazit​

  • Vitamin C: Nur bei extrem hohen Dosen über längere Zeit riskant.
  • Vitamin E: Kritischer, da fettlöslich und im Körper gespeichert. Dauerhafte Einnahme über 30 mg/Tag vermeiden.
  • Oxidation: Beide wirken antioxidativ – schädlich werden sie nicht durch Oxidation selbst, sondern durch Überdosierung.

📊 Vergleichstabelle: Vitamin C vs. Vitamin E​

MerkmalVitamin C (Ascorbinsäure)Vitamin E (α‑Tocopherol)
FunktionAntioxidans, Kollagenbildung, ImmunsystemAntioxidans, Schutz von Zellmembranen, Immunfunktion
Empfohlene Tagesdosisca. 95–110 mg (Frauen/Männer)12–15 mg (Frauen/Männer)
Sichere Obergrenzebis 2.000 mg/Tag (EFSA)ca. 30 mg/Tag (BfR Empfehlung)
ToxizitätSelten, da wasserlöslichKritischer, da fettlöslich und speicherbar
Risiken bei ÜberdosierungDurchfall, Magenprobleme, NierensteineBlutungsneigung, Störung der Gerinnung, bei >400 mg/Tag erhöhtes Sterblichkeitsrisiko diskutiert
EinnahmedauerLangfristig unproblematisch bei <1 g/TagLangfristig problematisch bei >30 mg/Tag

🧾 Kernaussage​

  • Vitamin C: Nur sehr hohe Dosen über längere Zeit riskant.
  • Vitamin E: Kritischer, da fettlöslich; dauerhafte Einnahme über 30 mg/Tag vermeiden.
  • Oxidation: Beide sind Antioxidantien – sie verhindern Oxidationsschäden, nicht verursachen sie.

📊 Vergleich Vitamin C und Vitamin E​

MerkmalVitamin C (Ascorbinsäure)Vitamin E (α‑Tocopherol)
FunktionAntioxidans, Kollagenbildung, ImmunsystemAntioxidans, Schutz von Zellmembranen, Immunfunktion
Empfohlene Tagesdosisca. 95–110 mg12–15 mg
Sichere Obergrenzebis 2.000 mg/Tagca. 30 mg/Tag
ToxizitätSelten, da wasserlöslichKritischer, da fettlöslich und speicherbar
Risiken bei ÜberdosierungDurchfall, Magenprobleme, NierensteineBlutungsneigung, Störung der Gerinnung, bei >400 mg/Tag erhöhtes Sterblichkeitsrisiko diskutiert
EinnahmedauerLangfristig unproblematisch bei <1 g/TagLangfristig problematisch bei >30 mg/Tag

🔢 Umrechnung Vitamin E IE → mg​

  • 1 IE = 0,67 mg (natürliche Form, RRR‑α‑Tocopherol)
  • 1 IE = 0,90 mg (synthetische Form, all‑rac‑α‑Tocopherol)
  • 600 IE = 402–540 mghochdosiert und deutlich über der sicheren Grenze.

⚖️ Kernaussage​

  • Vitamin C: nur bei extrem hohen Dosen über längere Zeit riskant.
  • Vitamin E: deutlich kritischer, da fettlöslich und speicherbar.
  • Normale Ernährung ist sicher – problematisch sind hochdosierte Supplemente über längere Zeit.

⚠️ Warnhinweis​

Achtung: Hochdosierte Vitamin‑E‑Präparate Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans, das sich im Körper anreichern kann. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei etwa 12–15 mg (≈ 5–6 Tropfen dieses Präparats).
Bereits 12 mg entsprechen der vollen Tagesdosis – höhere Mengen sind nicht notwendig und können bei langfristiger Einnahme gesundheitliche Risiken (z. B. Blutungsneigung) erhöhen.
Das Produkt AURA HERBALS® Vitamin E Forte ist zwar günstig und hoch bioverfügbar, enthält jedoch pro Flasche 900 Tropfen. Damit lassen sich leicht Dosierungen erreichen, die deutlich über der sicheren Grenze liegen.
Hinweis: Bitte die Tropfenmenge sorgfältig abmessen und die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss wegen meiner psychosomatischen chronisch-entzündlichen Darmerkrankung und deren (Behandlungs-) Folgen eine gewisse Dosis Vitamin C einnehmen, damit alles Natürliche optimal genutzt werden kann, das künstlich zugesetzte Vitamin D meide ich aber, etwa die Krillöl-Kapseln Eigenmarke bei rossmann enthalten keinen Vitamine E Zusatz, oder manche Sojaprodukte meide ich wegen dem Tocopherolenzusatz. Dass sich der Krebs freut, wenn er sozusagen in diesen potenten Antioxydantien schwimmt, ist schon klar, wenn man aber krebsfrei ist, dürfte das noch ohne Relevanz sein.
 
1-2 Gläser Orangensaft (Vitamin C) täglich trinken ist nichts einzuwenden. Brotaufstrich mit Margarine "die Leichte" (Vitamin E und D enthalten) kann man täglich zu sich nehmen. Da sollte man keine Bedenken haben. Und Multivitaminpräperate wie Brausetabletten (von Rossmann) ist auch ok, was ich täglich zu mir nehme.

Den Artikel finde ich aber sehr interessant. Die Tumore, wenn man sie dann erstmalig hat, nähren sich von dem Überschuss an Vitaminen. Da müßte man sich bis zur Magersucht abhungern, damit die Tumore schrumpfen.
 
Der Krebs ist ja ein eigenes Lebe(wese)n im menschlichen Körper, aber hungriger als dieser nach Vitamin C und Vitamin E. Man kann ihn also diesbezüglich mit höher dosierten künstlichen Zusatzstoffen zur Nahrung regelrecht "anfüttern". Auch in Wurstwaren ist manchmal hochdosiertes Vitamin C enthalten, aber hier ist eher das Nitritpökelsalz (wegen der Bildung von Nitrosaminen) potentiell cancerogen, denke ich. Interessanterweise kann man von Warzenviren Krebs bekommen, obwohl die Warze keine Neubildung, sondern quasi schon ein beendeter "Krebs" ist und eine Keratose (Hautkrankheit). Es gibt eine Impfung dagegen, die Frauen vor Gebärmutterhalskrebs schützen kann, die HPV-Impfung (STI = sexuell übertragbare (Infektions-) Krankheiten).
 
Ich wurde schon häufiger gewarnt, dass hochdosierte Vitamine eher giftig sind als nützlich. Es gibt eben keine Wundermittel.
 
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