Danke für das Update! Bei mir läuft es ganz okay. Bin weiterhin bei meiner NL-Kombi 650mg Quetiapin und 1mg Risperidon. Habe aber vor das Risperidon alsbald etwas zu reduzieren auf 0,75mg. Kann mir aber auch keine großen Sprünge erlauben, da ich beruflich aktuell sehr viel zu tun habe und entsprechend keinen Leistungsabfall haben darf. Schlaf könnte was besser sein! Schlafe immer knapp 7,5h, aber brauche bei den ganzen Medikamenten mehr.
@MoNe
Du könntest ja auch zusätzlich Bupropion probieren, in kleinster Dosis (150 mg), wie es
@Byakko hat.
Das könnte dir da in ähnlicher Weise beim Reduzieren vom Risperidon helfen. Vielleicht schaffst du das ja auch ganz auf eine Monotherapie (ein Antipsychotikum + Bupropion) dann schrittweise herunterzukommen.
@Byakko
Deine Fortschritte sind wirklich super, sieht wirklich alles ideal aus. Vielleicht hast du dir ja mal überlegt, Bupropion auf 300 mg zu erhöhen? Theoretisch könntest du auch 2 × 150 mg (morgens + mittags) testen, um zu sehen, ob es dir damit besser geht und der Schlaf noch gut funktioniert.
Wenn das bis Herbst gut geht, dann vielleicht könnte man deine Methode mit dem Intervall in Angriff nehmen… aber erst mal sehen. Sozusagen Abwarten und Tee trinken
Du hast ja alle Zeit. Eventuell vor der Intervalltherapie das Aripiprazol auf 10 oder 7,5 mg reduzieren, damit du erst mal bei einer Minimaldosis ankommst und die für dich kleinst wirksame Dosis kennst.
Bupropion 300 mg solle möglich sein, wobei ich zum Beispiel Miktionsstörungen (wie Blasenschwäche) vom Bupropion bei der Steigerung hatte und dann ein SSRI-Antidepressivum (Citalopram) in den ersten Intervallphasen ergänzt habe. Das hat diese Miktionsstörungen aufgehoben und auch das Emotionale gedämpft, was in den ersten Phasen ohne Antipsychotikum sehr stark zurückkommen kann. In der Phase ist Citalopram sogar wichtig, um das Emotionale, was dann eher übermäßig hervortritt, zu dämpfen, was sonst die Antipsychotika machen.
In den Absetzphasen kann die Libido auch stärker sein, was mit dem Emotionalen zusammenhängt. Da wirkt das SSRI-Antidepressivum dann auch. Man braucht das SSRI-Antidepressivum (Citalopram oder Anderes) dann später auch so, insofern sollte man das schon früh im Blick haben, falls Bupropion beim Eindosieren Nebenwirkungen macht.
Im Vergleich dazu
stabilisiert Bupropion als NDRI-Antidepressivum
die innere Ruhe in den Absetzphasen, es hilft
gegen Aufbrausen und Reizbarkeit. Auch bietet es da einen leichten, passiven antipsychotischen Schutz.
Durchs Bupropion bleibt man da dann deutlich länger stabil und die innere Unruhe und Symptomatik bricht dann erst einige Monate später durch. Deswegen bleibt das Antipsychotikum später weiterhin notwendig, auch wenn es dann nur kurzzeitig für wenige Wochen (2–4 am Stück) ausreichen kann.