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Ich nehme Risperidon und diese dopaminhemmende Wirkung nervt schon irgendwie. Kann man das ausgleichen? Danke.
 
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Ich will mich nicht zu weit aus dem fenster lehnen. Es gibt dopaminwiederaufnahme hemmer, die werden als antidepressiver oder parkinson medikamente verwendet. Es gibt noch andere Indikationen. Ich denke wenn du das ausgleichst geht das auf das gleiche hinaus wie ohne medikamente. Die sollen ja dein Dopamin nicht ohne grund hemmen. Soweit ich weiß gleichen die medikamente angeblich den dopaminhaushalt aus. Maggi würde dir eine genauere antwort geben.
 

Joy

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Mir hat Bupropion geholfen das einigermaßen auszugleichen und natürlich die Reduzierung des Medikaments auf die kleinste wirksame Dosis.

Bupropion ist ein Dopamin und Noadrenalin Wiederaufnahmehemmer.

Mich nervt die Hemmung meiner Dopaminrezeptoren auch unheimlich. Weil das Belohnungszentrum nicht anspringt, egal was man tut. Ich vermute auch, dass man deswegen so viel Isst. Sport bringt auch nicht den Spaß den ich von damals kenne.

Deswegen arbeite ich darauf hin, das Medikament irgendwann in diesem Jahr wieder abzusetzen.
 
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Mir hat Bupropion geholfen das einigermaßen auszugleichen und natürlich die Reduzierung des Medikaments auf die kleinste wirksame Dosis.

Bupropion ist ein Dopamin und Noadrenalin Wiederaufnahmehemmer.

Mich nervt die Hemmung meiner Dopaminrezeptoren auch unheimlich. Weil das Belohnungszentrum nicht anspringt, egal was man tut. Ich vermute auch, dass man deswegen so viel Isst. Sport bringt auch nicht den Spaß den ich von damals kenne.

Deswegen arbeite ich darauf hin, das Medikament irgendwann in diesem Jahr wieder abzusetzen.
Ja das kenne ich nur zu gut. Als wären diese neuroleptika depressions auslöser. Auf bupropion hab ich leider nicht so gut angesprochen. Ich wurde davon sehr ruhig und sehr schwach. Kann sein das mein blutbild sich verändert hat. Wurde dann abgesetzt. Ich merke z.B wenn mein arzt reduziert kommen die symptome wie unruhe und nervosität wieder. Irgendwie ist das nicht gut . Trotzdessen war ich froh mal wieder was zu fühlen.
 
TS
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habe jetzt wieder eine grosse Portion Linsen gegessen, was meinem Gehirn schon gut tut. Dieses Eiweiss macht schlank und liefert Baumaterial für Hormone.
 
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Ja das kenne ich nur zu gut. Als wären diese neuroleptika depressions auslöser. Auf bupropion hab ich leider nicht so gut angesprochen. Ich wurde davon sehr ruhig und sehr schwach. Kann sein das mein blutbild sich verändert hat. Wurde dann abgesetzt. Ich merke z.B wenn mein arzt reduziert kommen die symptome wie unruhe und nervosität wieder. Irgendwie ist das nicht gut . Trotzdessen war ich froh mal wieder was zu fühlen.
Die Neuroleptika machen eher gefühlsarm, was gegen Depressionen auch hilft.
Schade, das mit dem Bupropion. Dieses ruhige empfinde ich als positiv bei mir, da ich beim Aripiprazol eher unruhig war.
Vielleicht lag es am Neuroleptikum oder der Dosis was du zum Bupropion hattest, dass es da dich so gefühlt hast.
Schwäche kenne ich vom Risperidon auch, wobei Aripiprazol eher gegenteilig wirkt, also körperlich fühlte und war ich damit recht stark.
Insofern vielleicht das Bupropion nochmal probieren, aber vorher auf Aripiprazol(kleine Dosis wie 5mg) umstellen.
Welche anderen Medikamente und welches Neuroleptikum bzw. in welcher Dosis hattest du dazu?
 
Administrator
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Mir hat Bupropion geholfen das einigermaßen auszugleichen und natürlich die Reduzierung des Medikaments auf die kleinste wirksame Dosis.

Bupropion ist ein Dopamin und Noadrenalin Wiederaufnahmehemmer.

Mich nervt die Hemmung meiner Dopaminrezeptoren auch unheimlich. Weil das Belohnungszentrum nicht anspringt, egal was man tut. Ich vermute auch, dass man deswegen so viel Isst. Sport bringt auch nicht den Spaß den ich von damals kenne.

Deswegen arbeite ich darauf hin, das Medikament irgendwann in diesem Jahr wieder abzusetzen.
Du könntest es mit so einer Intervalltherapie wie ich probieren, statt das Neuroleptikum auf Dauer absetzen zu wollen.
Die Antidepressiva bzw. das Bupropion bräuchte es dann täglich ca. 300mg oder etwas mehr (an sich sollte man ja nur 300)
Mit der Zeit kann man vorsichtig Bupropion etwas steigern und wenn man zusätzlich Citalopram einnimmt, dann fallen störende Nebenwirkungen des Bupropions weg.
Eine Intervalltherapie des Neuroleptikums hat bei mir mit Aripiprazol sehr gut funktioniert. Falls du das auch hast, könntest du dich einfach an die Empfehlung von mir halten.
Zusätzlich empfehle ich Trimipramin-Tropfen, gerade in diesen Absetz- Intervallphasen, da Trimipramin da gut zum Einschlafen wirkt und die Schlafstörungen hinauszögert, die vor der nächsten Intervalleinnahme des Neuroleptikums da auftreten.
Das verbessert auch die Negativsymptome, denn als ich dauerhaft das Neuroleptikum weggelassen habe, hat sich die positive Wirkung auf die Negativsymptome irgendwann auch unter Bupropion umgedreht, also das Aripiprazol macht schon Sinn dann auch in einer Wirkdosis (5-10mg) einzunehmen.
Das siehst du dann ja selbst, ob es komplett ohne geht.
 

Joy

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Du könntest es mit so einer Intervalltherapie wie ich probieren, statt das Neuroleptikum auf Dauer absetzen zu wollen.
Die Antidepressiva bzw. das Bupropion bräuchte es dann täglich ca. 300mg oder etwas mehr (an sich sollte man ja nur 300)
Mit der Zeit kann man vorsichtig Bupropion etwas steigern und wenn man zusätzlich Citalopram einnimmt, dann fallen störende Nebenwirkungen des Bupropions weg.
Eine Intervalltherapie des Neuroleptikums hat bei mir mit Aripiprazol sehr gut funktioniert. Falls du das auch hast, könntest du dich einfach an die Empfehlung von mir halten.
Zusätzlich empfehle ich Trimipramin-Tropfen, gerade in diesen Absetz- Intervallphasen, da Trimipramin da gut zum Einschlafen wirkt und die Schlafstörungen hinauszögert, die vor der nächsten Intervalleinnahme des Neuroleptikums da auftreten.
Das verbessert auch die Negativsymptome, denn als ich dauerhaft das Neuroleptikum weggelassen habe, hat sich die positive Wirkung auf die Negativsymptome irgendwann auch unter Bupropion umgedreht, also das Aripiprazol macht schon Sinn dann auch in einer Wirkdosis (5-10mg) einzunehmen.
Das siehst du dann ja selbst, ob es komplett ohne geht.
Was fest steht, dass ich es ab März mal mit Aripiprazol in Tablettenform probieren möchte.

Allein deswegen, weil ich beim Paliperidon unter der Nebenwirkung „Hyperprolaktinämi“ leide.

Ich hoffe lediglich, dass ich unter dem Aripiprazol nicht irgendwelche anderen Nebenwirkungen bekomme und die Hyperprolaktinämi loswerde.
 
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Konnte mein Prolaktin durch den Wechsel auf Aripriprazol reduzieren. LG
 
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