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Die Krankheit soll keine Ausrede sein

Quest01

Active Member
Registriert
25 Sep. 2023
BeitrÀge
60
Mein Psychiater meinte heute, dass die Krankheit keine Ausrede fĂŒrs -NichtsTun- sein sollte, weil man es spĂ€ter bereuen wĂŒrde. Was meint Ihr?
 
Durch die psychosen hatte ich 2 UnfÀlle...so einfach wie der das sagt war's bei mir nicht..
 
Stell den Psychiater die Gegenfragen:

  • ob er mir dir Konzentration eingespielt hat
  • Aufmerksamkeit (also ein Doktor ist erst ein Doktor, wenn er im Denken blind durch die Stadt rumlaufen kann
  • ohne Medikamente bist (sie behindern im Straßenverkehr)
  • du intuitiv Menschenrechte einhĂ€lt (und er selber?)
  • bewusst bist wo die Gedanken und Visionen im akademischen Sinn herkommen
  • weiß welchen Beruf du ausĂŒbst oder willst
  • es keinen Krankheit ist
  • ob er noch ganz dicht ist. ;)
 
Stell den Psychiater die Gegenfragen:

  • ob er mir dir Konzentration eingespielt hat
  • Aufmerksamkeit (also ein Doktor ist erst ein Doktor, wenn er im Denken blind durch die Stadt rumlaufen kann
  • ohne Medikamente bist (sie behindern im Straßenverkehr)
  • du intuitiv Menschenrechte einhĂ€lt (und er selber?)
  • bewusst bist wo die Gedanken und Visionen im akademischen Sinn herkommen
  • weiß welchen Beruf du ausĂŒbst oder willst
  • es keinen Krankheit ist
  • ob er noch ganz dicht ist. ;)
Das is auch Ma n Ansatz đŸ˜‚đŸ˜€đŸ€ŁđŸ˜œ
 
Zusatz:
  • bewusst bist wo die Gedanken und Visionen im akademischen Sinn herkommen
Hier also wenn der Geist sagt alle abmurksen den Geist sagen der hat hier die statuten einzuhalten (gesetze). Bei genauen hingucken mĂŒsste ich auch einige abmurksen wegen Doofheit, aber das isn anderes Thema. Und da ist es egal wie sie es tun. Wenn sie also mit dere Scheibe reden reden sie mit der Scheibe ist nicht verboten egal, welche doofe bulle oder Seelenknechter da panik bekommt.
 
Es ist unglaublich das Menschen denken Mann wĂ€hre faul. Möchte die Mahl nur einen Tag mit einem schizophren Gehirn sehen. Wir mĂŒssen alle stolz auf uns sein das wir die Psychosen, psychotischen Zustand, Zwangs Gedanken, Depressionen usw. jeden Tag aushalten. Und dann kommt ein Psychiater und sagt Ausrede.
 
Das bereut gar nicht jeder, in EM-Rente zu sein.
Ich bin schon seit vielen Jahren berentet, vor allem auch wegen meiner WirbelsÀule, und lebe sehr zufrieden.
Erst hatte ich viel Zeit fĂŒr meine Kinder, und seit sie erwachsen sind, habe ich viel Zeit fĂŒr meine Fremdsprachen. Ich programmiere auch manchmal.
 
Ich gehe halbtags arbeiten und tue das sehr gerne. Es geht mir auch gut mit der Einnahme von Amisulprid. Also nichts tun wĂ€re fĂŒr mich nichts, da wĂŒrde ich immer trĂ€ger werden und könnte mich zu gar nichts mehr aufrappen. Aber es gibt eben Menschen bei denen hilft die Medizin gut und sie können arbeiten und es gibt eben Menschen, da helfen die Medikamente nicht so gut und sie können halt nicht arbeiten. Jedes Individuum ist eben anders.
 
Ich gehe halbtags arbeiten und tue das sehr gerne. Es geht mir auch gut mit der Einnahme von Amisulprid. Also nichts tun wĂ€re fĂŒr mich nichts, da wĂŒrde ich immer trĂ€ger werden und könnte mich zu gar nichts mehr aufrappen. Aber es gibt eben Menschen bei denen hilft die Medizin gut und sie können arbeiten und es gibt eben Menschen, da helfen die Medikamente nicht so gut und sie können halt nicht arbeiten. Jedes Individuum ist eben anders.
Mich macht das Zeug nur fertig
 
Ich bin zwischen den SchĂŒben arbeiten gegangen und habe das nicht bereut. Aber mit 'ner Psychose oder Negativsymptomen kann man das eben nicht richtig.
 
Mein Psychiater meinte heute, dass die Krankheit keine Ausrede fĂŒrs -NichtsTun- sein sollte, weil man es spĂ€ter bereuen wĂŒrde. Was meint Ihr?
Kommt darauf an wozu man denn noch in der Lage ist. Als ich im April 2022 nach 2 monatigem Aufenthalt aus dem Krankenhaus nach hause kam hab ich oft mir immer vor geistigem Auge vorgesagt "ich kann nichts machen". Das war extrem schlimm, ich war total blockiert und konnte nichtmal den GeschirrspĂŒler ausrĂ€umen. Das ist inzwischen besser geworden aber ich fĂŒhle mich in vielen Belangen noch immer blockiert und kann nichts richtig anpacken. Mein Psychiater hat mir empfohlen trotzdem was zu tun und wenns nur spazieren ist aber selbst das fĂ€llt mir schwer weil ich seit der Psychose respiktive seitdem ich Medikamente nehme ein ganz komisches KörpergefĂŒhl habe. Ich denke wichtig ist, dass man sich nicht mit der Erkrankung identifiziert sondern sich etwas davon abgrenzt wenn es einem möglich ist.
 
Ich bekomme unter Menschen psychosomatische Störungen was ganz schlimm ist weil Mann sich nichts mehr traut und sich isoliert und dann auch noch negativ Symptome noch dazu. Da falliert Mann schnell die Hoffnung auf Besserung.
 
ja hallo, bin der daniel aus wien, möchte irgendwie auch arbeiten gehen. bin jetzt 40 jahre alt und erst seit einem jahr in behandlung. war in der kindheit sehr aggresiv, brauchte nie freunde und dann sagte zu mir einer in der sporthauptschule 5. klasse: du bist ein irrer. aus bestimmten grĂŒnden nahm ich mir das sogar zu herzen, was andere aussagen nicht taten. seit dem dachte ich ĂŒber psychiatrie nach...erst jetzt ist es so weit. ja... war kellner mit 18. feierte die arbeit voll ab. aber dann wegen aggresivem vorkommnis aus 2 seiten wurde ich gekĂŒndigt. seit dem war ich ams. hatte dort nie wieder einen job gefunden und jetzt bin ich in pension. könnte geringfĂŒgig arbeiten, vielleicht mach ich das, aber zuerst brauch ich pass und dokumente. hab alles weggeschmissen, weil mich das ams so abfuckte(ams= arbeitsmarktservice, ihr sagt ja hartz 4, grins.) ja, es ist schwer im arbeitsmarkt arbeit zu finden, fĂŒr manche weniger(so wies aussieht) und fĂŒr manche mehr. vielleicht bleib ich in pension, dann wĂ€re vielleicht alles besser fĂŒr jeden, aber es ist seeehr langweilig. naja, einen psychologen der sagt ich soll mir arbeit suchen hab ich noch nicht erlebt. das geht ihm auch nix an. er soll dir die medikamente geben und ruhe ist, andererseits wenn er dir eine arbeit beschaffen kann wĂ€re das toll, macht er aber nicht weil er hochnöÀsig ist. er gehört gekĂŒndigt. was hast du denn fĂŒr ne krankheit quest 01. und ist sie stark oder weniger stark.
 
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