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Im Forum findet man eine neuartige medikamentöse Behandlungsoption für Psychose, welche bei Negativsymptomen wirksam ist und ein relativ normales Leben trotz der Erkrankung ermöglicht. Psychose / Schizophrenie kann auch der Anfang von einem besseren Lebenskapitel sein und es gibt auch viele Chancen, die damit eröffnet werden.

Medikamente-Empfehlung (Kurzfassung)

Maggi

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von Markus Schmitt, Betroffener (seit 2011) und Autor der Empfehlung - Pilotstudie
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Medikamentöse Empfehlung bei Psychose
hochwirksam bei Positiv- und Negativsymptomen

Die wichtigsten Punkte sind:
  1. Medikamentöse Therapie:
    • Antipsychotika (Neuroleptika): Diese sind die Hauptklasse von Medikamenten zur Behandlung von Psychose und Schizophrenie. Ein häufig verwendetes Antipsychotikum ist Aripiprazol (atypisch 3. Generation) zur primären Behandlung der Positivsymptome, das bereits in geringen Dosen (5 mg) eine hochwirksame antipsychotische Wirkung haben kann.
    • Antidepressiva: Zusätzlich zu Antipsychotika können auch Antidepressiva zur Behandlung von Psychose und Schizophrenie eingesetzt werden. Die Kombination von Bupropion (SNDRI) und Citalopram (SSRI) hat sich als wirksam erwiesen.
  2. Intervalltherapie von Antipsychotika:
    • Manche Antipsychotika können als Bedarfsmedikamente eingesetzt werden, z. B. Aripiprazol, das trotz seiner hohen Halbwertszeit schnell und verlässlich wirkt.
    • Voraussetzung für eine Intervalleinnahme ist die gleichzeitige Einnahme von Antidepressiva, insbesondere Bupropion.
  3. Tägliche Einnahme von Antidepressiva:
    • Bupropion ist der primäre Wirkstoff zur Behandlung der Negativsymptome. Es hilft bei innerer Unruhe, Konzentration und Stimmungsschwankungen.
    • Citalopram spielt begleitend eine wichtige Rolle, um Emotionen zu dämpfen und Nebenwirkungen beim Bupropion zu reduzieren.
  4. Kombinationstherapie und Intervalltherapie:
    • Eine Kombination von Antipsychotika und Antidepressiva ist besonders wirksam.
    • Die Intervalltherapie ermöglicht die Einnahme des Antipsychotikums in regelmäßigen Abständen.

Wirkstoffe für die medikamentöse Therapie:
  • Aripiprazol
    Ein atypisches Antipsychotikum, das sowohl bei Negativ- als auch Positivsymptomen wirksam ist.
    • Dosierung: Idealerweise 5 bis 10 mg täglich.
  • Bupropion
    Ein SNDRI-Antidepressivum, das gegen Negativsymptome wirkt.
    • Dosierung: Startdosis von 150 mg. (später 300 bis 600 mg mit Citalopram kombiniert)
  • Citalopram
    Ein SSRI-Antidepressivum zur Prophylaxe bestimmter Nebenwirkungen.
    • Dosierung: 10 bis 40 mg.
  • Trimipramin-Tropfen 40 mg/ml ca. 10-20 Tropfen (optional bei anfänglichen Schlafstörungen): Ein trizyklisches Antidepressivum.

Intervalltherapie:
  • Statt der üblichen täglichen ununterbrochenen Einnahme von Aripiprazol ermöglichen die zusätzlichen Antidepressiva eine unterbrochene Intervalleinnahme.
  • Dies trägt zur Reduzierung der Nebenwirkungen bei und macht die Behandlung der sonst schwer behandelbaren Negativsymptome möglich.

Umstellung der Medikamente:
  • Zuerst sollte auf eine Aripiprazol-Monotherapie (idealerweise 5 mg) gewechselt werden.
  • Die Intervalleinnahme des Antipsychotikums (Aripiprazol) wird erst Wochen/Monate später möglich, wenn die Stabilität zulässt und die beiden Antidepressiva eingeschlichen sind.

Bitte beachten Sie, dass diese Empfehlungen individuell abgestimmt werden sollten und eine ärztliche Beratung unerlässlich ist. Hier finden Sie die detaillierte Empfehlung.
 
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