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Diagnose & Symptome richtig?

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Hallo Zusammen

Ich weiss nicht ob ich hier richtig bin. Aber ich brauche dringend Antworten auf meine Fragen. Gestern war ich bei meinem Psychiater und hab ihm meine aktuellen " Symptome" beschrieben und er meinte nach dem Gespräch, dass ich nah an einer Psychose bin. Dies ist jedoch neu für mich, da ich bis anhin die Diagnose Bipolar 2 hatte. ( Also ohne psychotische Symptomen).

Mir macht es etwas zu schaffen, da ich nicht weiss ob diese "Symptome" wirklich zu einer Psychose passen oder ob es einfach ist weil ich momentan eine aktue Belastungssituation habe ( Trennung vom Freund).

Ich hatte schon immer Angst, dass Menschen mich nicht mögen oder schlecht über mich sprechen. Jedoch konnte ich das bis anhin gut relativieren. Diese Angst habe ich nur bei Menschen mit welchen ich eine Beziehung habe ( Freunde, Arbeitskollegen usw)

Nun habe ich in letzter Zeit vermehrt das Gefühl, dass meine zwei Nachbarinnen ( mit denen habe ich es gut und wir machen ab und an etwas) schlecht über mich sprechen, mich ausschliessen oder mich nicht mögen. Dies habe ich bereits schon angesprochen, sie verneinen dies. Jedoch denke ich dann sie müssen das ja sagen. Das Problem ist, dass ich reintheoretisch weiss das meine Realität nicht stimmt, ich es jedoch nicht 100% glauben kann was andere mir sagen.

Ich habe schon immer meine Gedanken in meine Kopf gehört. Dies ist für mich eigentlich nichts neues ( meistens kommentiert sie meine Handlungen oder was noch zu tun ist usw). Manchmal ist sie mehr hier manchmal weniger. Gemäss meinem Psychiater ist dies jedoch nicht so normal. Nun habe ich die Stimme halt, welche mir sagt das andere schlecht über mich sprechen bzw mich nicht mögen usw. Ich denke, dass das meine eigene Stimme ist. Ich habe das auch wenn ich Gespräche führe mit jemanden, dass ich diese dann höre wie sie mir sagt: Sie lügen, sie mögen dich nicht, reden schlecht über dich usw.

Was ich auch noch habe ist, dass ich in den Gesprächen mit anderen teilweise das Gefühl habe sie können meine Gedanken lesen. Bis anhin war dies nicht so stark und wenn konnte ich es "wegschieben". Aktuell geht dies sehr schlecht.

Im Okt 2016 hatte ich bereits schon eine " Episode" ähnlich wie diese. Also nur mit dem nicht mögen und die Gedanken welche mir sagen, dass es so ist. Habe daraufhin 0.5mg Risperdal erhalten. Dies hat mir gut geholfen.

Nun soll ich 4mg nehmen über 24h verteilt.

Ich leide schon einwenig momentan unter diesen "Symptomen".

Was mich am meisten jedoch interessiert ist diese eigenen Gedanken im Kopf hören. Ist dies wirklich nicht "normal"?

Danke für eure Antworten, Inputs usw

Liebe Grüsse
 
Member
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Hallo Sophie,

vom Risperdal würde ich dir abraten, zumindest wenn das Akute abgeklungen ist würde ich nach einen Medikamentewechsel fragen.

Hier im Forum findest du eine sehr gute Medikamenteeinstellung, die mit dem Neuroleptikum (Aripiprazol) und zwei Antidepressiva (Bupropion und Citalopram) sehr gut funktioniert:

Link:

Medikamene-Empfehlung bei Psychose

Aripiprazol wird üblicherweise nur Täglich aufgeschrieben und ist ähnlich wie das Risperdal nur das es besser verträglich ist und sich für die Anwendung mit den beiden ADs die da auch einen Nutzen haben sehr gut eignet. Später sollte es dann mit den ADs nur Bedarfsweise eingenommen werden wobei man da schauen muss ob der der Arzt mitmacht oder man sich die Medikamente erstmal in den nötigen Dosierungen aufschreiben lässt und später erstmal selbst sich an den Bedarf langsam heranwagt.

Mir hat das sehr geholfen gegen die Psychose wobei ich keine so kommentierende Stimmen habe, nur eben die übliche innere Stimme die mir aber nix einredet. Ist bei mir mehr die Gefühlsebene betroffen und geht auch so etwas Richtung Bipolar aber ist auch eine Schizophrenie(Psychose) bei mir.

Helfe da gerne weiter mit den Medikamenten

Oben das mit den Medikamenten kannst du dir ja ausducken um so den Arzt direkt nach diesen Medikamenten fragen zu können und ihm das mit der Anwendung zeigen oder schildern zu können.

Ist eben bisher Forschung oder Erfahrungslage mit bestehenden gut erprobten und verträglichen Medikamenten, da muss man sich keine Sorgen machen und sollte um Welten besser sein als das mit dem Risperidon (Risperdal) wenn die Medikamente bei dir gut anschlagen und alles.

Nachteil des Aripiprazols ist etwas Unruhe wobei dafür die ADs sehr hilfreich sind und damit weniger Negativsymptome auftreten wie Motivationslosigkeit kann oder solltest du es später dann nur Bedarfsweise in der Dosierung wie beschrieben einnehmen. Man kann das Aripirpazol ungefähr ab 5mg einnehmen um eine gute Wirkung zu bekommen was aber auf Dauer dann ähnlich wie bei anderen NLs einen die Motivation nimmt. Bedarf ist wenn man es später nur alle paar Wochen einnimmt und so mit 5-10mg am Tag um das über ein paar Tage dann nur sosehr zu dämpfen wie nötig und so dann keine oder nur wenige Negativsymptome (Motivationslosigkeit ) zu haben, so können dann auch die Antidepressiva besser wirken die da auch einen sehr wichtigen Zusatznutzen haben.

Liebe Grüße
 
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