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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven
➝ Die Dopamin-Regulationshypothese
➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Übersicht zu Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Der Zusammenhang von Gedankenausbreitung und Eigenbezug

Weil es vor allem vom Onkeldoktor bestimmt wird, was du hast und wie du dann leben darfst. Schau zum Beispiel den Druck der APK und der Betreuergilde an, eine Fronttruppe des Berufs des Psychiaters. Die alten Anstalten gibt es dabei nach wie vor. Wo viele Widersprüche sind, wird es schwer, die Wahrheit herauszufinden.
 
@Nova
Ich denke, du siehst das alles zu vereinfacht, ohne dich mit den Details zu beschäftigen. Hast du dir mal überlegt, was wissenschaftlich von dem, was du möchtest, vertretbar ist und ist dir überhaupt bewusst, wo du die Grenze ziehen willst, was beweisbar ist und was Grauzone oder wie du das ganze mit realen Fakten auch und Experimenten auch greifbar machen möchtest oder was das für Betroffene bedeutet, die dann als "gesund" erklärt werden, aber die weder einen Job noch ohne Job ihr Leben mit der Diagnose ob mit oder ohne Medikamenten auf die Reihe bekommen.
Wenn du glaubst, dass du ohne Diagnose gesund wärst, dann bist du wirklich naiv bzw. dann bist du emotionsgeleitet, da du schlichtweg erstmal die Grundlagenforschung brauchst, die wirklich die Risiken und das Gute von Stimmen voneinander trennt. Denn es gibt auch Menschen, die andere wegen Stimmen umgebracht haben. Willst du dann sagen ja blöd gelaufen, Schizophrenie und Stimmen sind keine Diagnose also braucht habt ihr keien Aufklärung über die Risiken und Probleme die das haben kann verdient.

Du hast psychologie Studiert, jetzt stell dich einen Betroffenen vor, der Stimmen oder wahnhafte Probleme hat ohne die Diagnosen überhaupt nur ansatzweise zu kenne. Da wäre es ja überhaupt gut wenn Schulen überhaupt über psychischen Erkrankungen aufklären und eines ist Schizophrenie gewiss.
Wenn du eine Arbeit machen müsstest, die dir überhaupt kein Stück gefällt und das ist bei studierten Menschen häufig etwas anderes, dann wäre die Arbeit kein Teil deines Wahns oder integrierbar, sondern du würdest schlichtweg zerrissen werden an dem was andere von dir fordern, und dem, was dich beschäftigt.
Problem ist, dass wir Betroffenen dazu neigen, alles übertrieben monokausal zu sehen, bzw. die Psychose so ist wie wenn man nur seine eigene Wahrheit verfolgt, aber es an Menschen fehlt die es integrieren können und einen korrigieren oder richtigstellen.

Wir brechen aus dem gesellschaftlichen Gefüge heraus, weil in uns Dinge starke Unruhe erzeugen können, die einen zu Themen führen können die fernab von den eigenen Zuständigkeiten liegen. Man kann das so sehen wie eine eigene Meinung, die jeder wie du haben kann, aber dafür da daraus Wissenschaft wird, du auch die psychiatrische und psychologische Sichtweise zusammenbringen musst und beides verstehen um etwas zu ändern.
Ohne Schizophrenie und Depression diagnose wirst du als Psychlogin keine Kunden mehr haben, weil du behauptest dann schlichtweg dass diese selbst kein Leid haben mit oder ohne Medikamente und keine Therapie im Sinne von Symptomkluster und damit auch Schublade möglich ist.

Ob Betroffene arbeitsunfähig oder kriminell oder beste Vorbilder oder negative Vorbilder werden, ist ein gesellschaftliches Bewertungssystem, was davon abhängt, wie du selbst über Arbeitslose und Kranke ohne Arbeit denkst. Du bekommst dein Leben auf die Reihe, kannst vielleicht dein Studium und Erkrankung perfekt vereinbaren, da du das Studium für die Verarbeitung deiner Wahnvorstellungen brauchst. Aber es gibt Betroffene für die jede Motivation extrem schwer ist und von ihrer Art von ich sage mal Kreativität oder Kunst keinen müden Cent bekommen. Damit brauchst du eine Krankheit um überhaupt berechtigt zu sein Erwerbsminderung und andere Hilfsangebote nutzen zu können. Auch brauchst du eine Diagnose um dich mit Stimmenhörern austauschen zu können und einen gesunden Umgang mit den Symptomen zu finden. Stimmenhören ist keine gesellschaftliche Norm, aber es kann sein dass jeder Mensch unterbewusst stimmen hat und diese sehr zu emotionalen affektiven Reaktionen beitragen da vielleicht du auch solche Stimmen hast die genau deine Gesellschaftsschicht sagen wir von Psychologen entspricht die wiederum Vorurteile gegen Psychiater oder Medikamente haben.
Behandel mal einen völlig untertherapierten Betroffenen, der wirklich voll verwirrt ist, dann wirst du vielleicht auch an deine Grenzen kommen wenn gar keine Gesellschaftlichen Normen mehr da sind und der Patient die Kontrolle über sich und sein Handeln verliert weil Medikamente verweigert werden. Also ich glaube du willst verweigerung du bräuchtest dann ja auch keine Medikamente mehr, selbst scheinst du aber eben auch an den Medikamenten gebunden zu sein, von aher ist das eine Erkrarnkung.
Ohne Medikamente hättest du nach Monaten und Jahren auch ein Problem. Dazu kommt, dass du dich dann vielleicht charakterlich in eine narzisstische Richtung bewegen würdest und eine Zuschreibung hinkommen würde, die man sonst gern bei anderen vergibt, aber man fast niemals bei sich selbst realistisch einschätzt.
Letztendlich willst du in dem Sinne Macht ohne dir der Konsequenz bewusst zu sein. Da müsstest du erstmal offenheit über die Inhalte von Stimmen schaffen, als transparenz das andere gesunde ohne Stimmen überhaupt verstehen wie gut oder schlecht das sein kann und was therapeutisch für Betroffene nötig ist und was Übertherapie wäre.

Du nimmst auch Olanzapin, vielleicht mal mehr oder weniger, aber vielleicht würdest du offener für die Sichtweisen anderer werden wenn du kognitiv besser die Meinung anderer verabeiten kannst, was unter üblichen Antipsychotika auch eingeschränkt ist. Du bräuchtest auch mal Bupropion(NDRI)+Sertralin(SSRI) und dann eine reduzierung von Olanzapin oder eine Intervalleinahme, denn Bupropion stärkt über NET-Hemmung pärontales Dopamin, was Stressverarbeitung verbessert(bessere Selbstkontrolle, weniger Reizbarkeit) und über DAT-Hemmung ist in Phasen mit wenig oder ohne Antipsychotika wichtig um die Dopaminautorezeptoren zu stärken. NET-Hemmung fördert Sympatikus und Muskeltonus, SERT-Hemmung ist der Gegenspieler mit den Parasympatikus der vegativ entspannt und SERT-Hemmung reduziert überemotionalität also greift in die emotionale Valenz ein, was bei Depressionen nützlich ist, aber es wie Emotionale gleichmacherei sein kann. Ohne SERT-Hemmung kann man auch in Liebeswahn, Überemotionalität also entscheidungen aus dem Bauchgefühl und Magisches Denken kommen, was also körpereigene Systeme sind die man bei psychischen Diagnosen richtig beaufschlagen muss und das im Erkrankungsverlauf auch sehr unterschiedlich sein kann, wo es gut ist und wo es des Guten zuviel oder kontraproduktiv ist.

Meiner meinung willst du die Psychiatrie abschaffen und müsstest die Psychologie mitnehmen wenn du es ernst meinst. Dann gäbe es nach Bauchgefühl keine Erkrankung somit auch keine Gründe zur Therapie. Zudem charakterisiert vielleicht psychologie unbehandelte Schizophrene, die andere Meinungen haben, schneller in den Topf von Narzissten, da wäre vielleicht das Problem was du meinst, wenn menschen aufgrund ihrer Erkrankung narzistische züge zeigen, was jeder Mensch in einer mentalen Notsituation entwickeln würde, aber bei gesunden eben pathologisch anders einzustufen ist als bei jenen die sich in Therapie befinden selbst gesundheitlich darunter leiden. Ein echter Narzist wird als selbst am Meisten davon haben wo ein Kranker aus Not heraus dominanter werden muss um überhaupt gehört zu werden.
Stimmen sind auch wie Narzissten: Die lautesten nimmst du wahr, aber die anderen sind unterrepresentiert. Um dieses Gesunde gleichgewicht hinzubekommen braucht es Therapie und Medikaemnte also im Psychologie und Psychiatrie zusammen gedacht statt getrennt.

Du kritisierst die Psychiatrie, aber vielleicht solltest du mal anfangen über Persönlichkeitsstörungen nachzudenken und wie diese gestellt werden und warum Betroffene in den Topf manchmal landen? Man therapiert ja nur jene die sich das eingestehen, oder willst du Schizphrenie ganz als Persönlichkeitsstörung und ohne Psychiatrie und Medikamente? Würde schließlich sich auch nur selten jemand mit Persönlichkeitsstörung so direkt in Therapie begeben. Unter bestimmten Persönlichkeitsstörungen leiden anderer und vielleicht kommen bei Betroffenen die Stimmen als Spielchen der Narzisten an die sich mit den Mental schwachen dann ihre Scherze und Täuschungen in form von Macht direkt ins Gehirn mit Stimmen erlauben.
Schizophrene sollten jene Stimmen lauter hören, die manchmal leise sind und zu unberücksichtigt, in den Medien kaum repräsentiert oder genau auch mal eine ausgewogene Meinung ermöglichen wo jeder zur Sprache kommt.
Du willst medikamentös jene lieber hören die dir helfen von den Stimmen, und schlecht Medikamentiert könnten ja wirklich auch übelste Stimmen draus werden die dich und auch dein Umfeld in Mitleidenschaft ziehen und die vielleicht von keinen Aliens kommen aber reale Menschen sind oder Geisteswesen die dir manchmal helfen aber auch manchmal um Macht zu bekommen oder sich selbst bestätigt zu sehen.

Gedankenverbreitung dann nur weil du glaubst das was fremde Stimmen dir sagen ist real und du auf diesen Dingen im Vorfeld aufmerksam wirst und damit einen kausalen Zusammenhang zu Themen findest die deine Eingegebene Meinung bestätigen. Also im Grunde wenn du diejenige bist die den Stimmen manchmal zu sehr glaubt oder die gleichen fehler machst und dich in der Realität in der Wahrnehmung dann bestätigt fühlst, aber nur dein Bewustsein einen Mental mal guten oder schlechteren Umfeld teilst und du im Grunde bestimmst wen du zuhörst, wenn du die Stimmen ohne Medikamente selbst laut und leise drehen könntest.
Medikamente machen vielleicht genau das im idealfall gute nützliche Stimmen fördern, fremde negative die auch sich positiv dich bestätigend äußern auch mal leise drehen.

Mein Ratschlag wäre einfach mal ein anderes Medikament wie Aripiprazol statt Olanzapin zu testen, ob sich die Stimmen ändern und mehr von denjenigen zu Wort kommen die dir mit etwas gesunder kritik nützlicher sind als jene die dich in einen Wahn bestätigen und irreführen, damit du dann dich selbst durch dein Auftreten für den Volksmund angreifbar machst.
Nur so, einfahc mal dokumentieren wie Stimmen wenn sie eh da sind mal mit einem oder anderen Medikament reden und wie du das einordenst, damit wir Rohdaten haben und du die volle Wahrheit sagst als nur 50%, weils bei dir so medikamentös funktioniert. Manchmal ist es gut wenn man wenig ernstgenommen wird, manchmal auch schlecht. Ich denke erstgenommen wird man auch mit Schizophrenie wenn man nach außen offen damit umgeht und zeigen kann, dass die Therapie so heilsam ist das man auch darüber reden kann ohne von einen in den Nächsten Wahngedanken zu rutschen also sich drin zu verlieren. Also auch mal über sich selbst und wahnhafte sichtweise zu lächeln würde ich sagen, indem man den ein oder anderne Schwachsinn als Witz loslässt und anerkennt das es psychotische Wahrnehmung ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil es vor allem vom Onkeldoktor bestimmt wird, was du hast und wie du dann leben darfst. Schau zum Beispiel den Druck der APK und der Betreuergilde an, eine Fronttruppe des Berufs des Psychiaters. Die alten Anstalten gibt es dabei nach wie vor. Wo viele Widersprüche sind, wird es schwer, die Wahrheit herauszufinden.
Ich glaube weniger, dass Onkeldoktor mir von Anfang an die Diagnose gegeben hat und ich deswegen krank wurde. Denn diese Kausalität ist wirklich etwas übertrieben.
Was sind die alten Anstalten oder meinst du, dass Betroffene schon vor Erkrankungsbeginn medizinisch oder auch psychologisch überwacht sind und die Pathologisierung in Schubladen erst zum Erkrankungsausbruch führt?

Wie sehen die alten Anstalten aus und wie sehen neuere Anstalten aus? Was sehen Betroffene und was übersehen diese?
Kann schon sein, dass sich die Frage stellt, wo in der Aktenführung des Psychiaters man landet, aber dann wäre Transparenz, wozu die Psychiatrie genutzt und missbraucht wird, ja das erstmal einfachste um den Nutzen und Schaden dieser Vorgänge zu definieren.

Vielleicht will man Erkrankte einfach eher benutzen, statt selbst auch mal hören zu können. Nur gehören zu einer funktionierenden Beziehung ja mindestens 2 und es ist Heilung möglich was ich mit der Intervalltherapie mit stabilisierenden Bupropion zeige und den Rest der fehlt macht man mit D-Serin was als chemische Substanz erhältlich ist:
D-Serine 99%+ powder • Pure, Tested, Scandinavian

D-Serin sieht man bei Betroffenen einen Mangel, dies wird vom Gehirn streng reguliert, aber vielleicht regulieren es auf mentaler Ebene diejenigen die immer das letzte Wort haben, wenn man das Gehirn selbst wie ein menschliches System sind in dem wir leben und wo innen und außen getrennt und zusammen stattfindet.

D-Serinmangel soll eine der wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte sein, wenn man KI glauben schenkt. Nur hatte ich da auch zu wenig davon gehört. Kennst du das @Benutzer_Trichtersieb? Ich würde trotzdem die Intervalltherapie mit Bupropion empfehlen erstmal, bevor man sich mit den eher schwächeren Substanzen vertraut macht die einen vorangegangenen Willen zu Remission voraussetzen. Mein Eindruck ist das manche einfach lieber erkrankt sind und dann bringt die mentale Integration über D-Serin wenig, wenn man andererseits einen kranken zu Leitliniengerechten Therapieschema folgt und man damit dann die dummheiten machmal für sich gepachtet hat. Vermutlich ist das auch ein theapeutisches Ziel, denn sonst wäre die behandlung von Negativsymptome wichtiger und Partialagonisten würden auch wegen kognitver Vorteile eingesetzt. Betroffene die sich also auf einem Mental geschwächten Niveau befinden würden vermutlich auch bei Integration nur bekannte Dummheiten wiederholen oder noch zu unsortiert sein.
 
D-Serin hat effekte. Nur würde ich allen erst einmal zur intervalltherapie von Aripiprazol mit Bupropion + Trimipramin-Tropfen(für schlaf) + SSRI Antidepressivum wie Escitalopram raten. Alternativ zum Aripiprazol kann Cariprazin aber auch andere Antipsychotika verwendet werden die sich für eine Intervalleinahme eignen. (Schnelle Wirkung wenig Nebenwirkungen)
Amisulprid wäre wenn man so will einer der ersten klassischen hochpotenten Pratialagonsiten der 1. Generation, da es kein 2. Generation Atypikum mit klassischer Serotoninkomponente ist.

Man müsste die Erkrankung und medikamentösen Mechanismen viel Modularer denken.
Amisulpird mit seiner besonderen Wirkung auf Stimmen, hat wohl mehr Ähnlichkeiten zu Aripiprazol als reine Antagonisten.

Wäre erstmal gut wenn man die Wahrheiten erfährt wie Amisulprid auf D2S und D2L oder D3S und D2L genau wirkt, ob das vielleicht ein zwischending zwischen reinen Antagonsiten D2S= relativ hohe pKI agonistisch Wirksam am Autorezeptor.
zu stärkerer D2L= postsynaptisch antipsychotisch wirksam ist.

Wird wohl Firmengeheimnis der Pharmakonzerne sein mal solche untersuchungen zu Amisulprid herauszugeben, oder wie Cariprazin partialagonistisch an M1 oder an den muskarinischen Rezeptoren wirkt. Würde ja einen Autorezeptor wie M1A etwa vergleichbar mit alpha2A vorausstzen, oder wie bei 5-HT1A wobei es von dem ja eine 5-HT1A(S) und 5-HT1A(L) variante geben müsste.
S also short variante ist die Sensorenseite präsynaptisch (dort müsste man von Agonismus sprechen) und die L (long) variante ist die postsynaptische klassische antagonistische Seite.
Das kann auch erklären, dass selektive D4‑Wirkstoffe keine antipsychotische Wirkung zeigte, eben da es da vielleicht auch einen Autorezeptor wie D4S und D4L gibt und man meist nur den Bundungsgrade beider Seiten als D4 angibt, der agonistische effekte (S) seitig erzeugt und postsynaptisch klassisch Antagonistisch wirkt. Entscheidend ist also das partialagonismus weder zu stark noch zu schwach ist damit die präsynaptische Aktivierung von Dopamin von der postsynaptischen Dämpfung von Dopamin noch gehalten wird. reine Antagonisten helfen also D4S pKI von Antipsychotika zu bestimmen, also die Vergleichssubstanz die man zum bestimmen einer pKI braucht müsste ein reiner D2-Agonist sein um etwa auch bei Amisulrprid D2S zu bestimmen.
Ähnlih wie mit 5-HT1A(S) und 5-HT1A(L). Alpha2A müsste normal die Alpha2L Variante sein Alpha2B und C liegen normal postsynaptisch. Alpha2 Wirkstoffe haben also eine mischwirkung und an sich braucht man manchmal nur selektiv die Alpha2A am morgen Wirkung wenn man das irreführende Mirtazapin vermeiden möchte und lieber Trimipramin-Tropfen ohne riskantere Ausschüttungseffekte möchte die den Schlaf eher stören können.

Will sagen wir brauchen eine Transparente Forschung in psychologie und psychiatrie um uns mit der realität zu beschäftigen und da klarheit reinzubringen welche Psychiater und Psychologen ebenso brauchen, welche diese Medikamente ja richtig einsetzen wollen und auch verstehen müssen.
 
@Nova,
bei dir hatte die Psychiatrie schlichtweg noch keine guten Antworten zu Therapiebeginn. Es hat sich nur marginal etwas gebessert, da Halbwahrheiten und Paradigmen ähnlich geblieben sind und der Zugang zu Wissen auch ein Elitenproblem war.
Heute mit KI können Betroffene therapeutisch einen Teil der psychologischen Arbeit mit ihren Unklarheiten und Wahnvorstellungen abwickeln, die häufig Expertenberatung benötigt statt nur Psychologie, die lediglich mit dem Finger auf Wissenszugänge zeigen kann. Betroffene sind zerrissen zwischen Realitätswahrheit, also dem Paradigma, was sich alle teilen, und ihrer eigenen Wahrnehmung, welche, richtig genutzt und eingeordnet, auch das Paradigma ändern kann.

Die Frage ist, welches Paradigma du willst und ob du mein Paradigma mit etwa der Intervalltherapie und Bupropion integrierfähig befindest. Also ob wir Betroffene überhaupt auf einen gemeinsamen Nenner kommen, bevor wir von einen Paradigmenwechsel sprechen und dabei sich nur das herausgepickt wird was einen selbst passt. Muss schließlich anschlussfähig sein.

Wenn du ohne Medikamente klarkommen würdest hättest du Olanzapin abgesetzt, also brauchst du auch keine Antipsychiatrie machen und völlige Abgrenzung zu Psychiatern fokussieren, aber die Psychologen als unfehlbar oder richtig sehen. Letztendlich bedingen die Probleme einander und Fachgebiete kämpfen manchmal auch um den Kunden also den Patient, wo du dir weniger harte behandlungen von Betroffenen wünscht, aber es dazu erstmal Alternativen braucht die psychiatrisch tragbar sind als nur Low Dosis und Absetzen mit den damit verbundenen Risiken. Ich fühle mich mit der Interavalltherapie(sehr reduziertes Antipsychotikum) + Bupropion (fördert über NET und DAT die selbstheilung indem Autorezeptoren trainiert werden). Bupropion steigert tonisches Dopamin also jenes das schwach oder mittelmäßig da ist wie eine Grundaktivität. Die NET‑ und DAT‑Wirkung reduziert phasische Dopainsignale indem etwa DAT das Dopamin im Synaptischen Spalt erhöht und der Autorezeptor schon früher das neue Dopamin hterunterregelt. Also der Puffer hin zur Psychose wird ohne Antipsychotikum länger, aber irgendwann braucht man trotzdem kurz etwas dämpfendes wenn tonisches und phasisches Dopamin zu stark werden als das es die Autorezeptoren noch einfangen können.

Dopaminautorezeptoren als Muskel der bei Schizophrenie trainiert werden muss und maßvolle DAT-Blockade diesen trainiert. Bei NET greift zwar auch auf Noradrenalin, aber präfrontal wird Dopamin über NET abgebaut, da es dort kein DAT gibt. Dort wird also tonisches Dopamin erhöht in der schwächeregion und ebenso phasische Dopaminspitzen abgefangen da blockiertes Dopamin über DAT nur dann zur verringerten Dopaminausschüttung führt, wenn Autorezeptoren wegen maximaler Rezeptoraktivität greifen.

Wenn du dich da medikamentös besser behandeln lässt, dann hast du auch viel eher die Chancen das du deine Vorstellung verfeinern, selbst korrigieren, verantwortungsvoll betrachtest und damit integrierbar machst, damit der Paradigmenwechsel von dir zumindest teilweise getragen wird, statt das du den Fehler bei anderen siehst und du selbst das Paradig also den Überblick hast.
 
@Maggi Ich vertrete einen Ansatz, den man radikalen Konstruktivismus nennt und habe die systemische Familientherapie zu einer systemischen Analyse weiterentwickelt, die über Familien hinausgeht. Mit der gängigen Psychologie hat das nicht mehr viel zu tun.

Ich sollte mich viel mehr mit Informationstheorie beschäftigen, die für das Verstehen von Schizophrenie auch weiterhelfen wird, meiner Ansicht nach.
 
@Nova
Will nur sagen, damit wir ein Paradigma ändern können, dann muss man entweder selbst den Überblick haben, was für präfrontal schwache Betroffene kaum mit den Standardtherapien zu stemmen wäre, oder sich damit abfinden, dass sich andere nur das herauspicken, was diese für sich sehen und integrieren wollen.

Lösung könnte Transparenz sein, also etwa hier im Forum wirklich mal Diskussionen anfangen, was Stimmen exakt sagen, wie sich einzelne Stimmen durchsetzen oder welche und inwieweit das jeweilige Medikament auch die Stimmen verändert.

Wenn es Telepathie oder Gedankenausbreitung gibt, dann müssten wir erst einmal all das haben, was man wirklich weiß und über Studien belegt ist. Anscheinend ist beim Musizieren mit anderen auch eine Überlagerung von Gehirnwellen möglich, also könnte man das vielleicht allgemein auf Zugehörigkeiten beziehen, bei denen man mitschwingt (ohne das ich von Schwingen den psychologischen Hintergrund kenne) oder wo man vielleicht daneben sitzt und sich innerlich längst distanziert und abgewendet hat, was manche Therapeuten bei ihren Betroffenen als professionelle Distanz sehen. Man hört zu, aber hat gelernt, wie es vom einen ohr rein und vom anderen herausgeht. Diagnose "keine Schwingungsfähigkeit" wenn jemand keinen anerkannten Wahn hat. Gesellschaftlicher Wahn kann ja als teilbar verstanden werden. Betroffene sind da vielleicht wissenschaftlicher.

Du meinst mit "kopernikanischer Wende", wenn man die Quadratur des Kreises überschreitet. Nur stell dir vor, das wir meist punktuell dieses Spektrum überschreiten und wenn wir die Quadratur als Paradigma überschreiten wollen müssten wir die Eckpunkte außerhalb des Kreises setzen, was unwissenschaftlich und Lüge wäre und man auch ganz schön daneben liegen kann, oder man macht ein 5-Eck statt eine Quadratur im Kreis. Um ein 5-Eck zu bilden was den Kreis mehr ausfüllt muss man also ein breites Wissensspektrum füllen und sagen wir eher psychotische Gedanken über Aliens ist eine Punktsetzung über dem Kreis hinaus um jene Bereiche im Kreis erforschen zu können, die zum Eindruck von Aliens, Verfolgungwahn oder anderes beitragen oder führen könnten.

Ich sollte mich viel mehr mit Informationstheorie beschäftigen, die für das Verstehen von Schizophrenie auch weiterhelfen wird, meiner Ansicht nach.
Wenn du selbst Stimmen und Medikamente ohnehin benötigst, dann würde ich an so einem Eckpunkt etwas ändern, da Psychopharmaka die Wahrnehmung grundsätzlich verändern und man den Unterschied zu Partialagonisten doch recht deutlich bemerken kann. Um Schizophrenie zu beurteilen, müsstest du bewusst eine neue Perspektive in deiner Wahrnehmung finden, die ein Medikamentenwechsel sein kann.
Beispiel: Du hast Olanzapin und vielleicht wenig oder nur kurzfristige Erfahrung mit Aripiprazol. Ein Wechsel kann auch erst einmal für Wochen und Monate wie eine Eingewöhnung sein, bis Nebenwirkungen und so angenehmer sind und man mit dem neuen Wirkstoff zurechtkommt.
Hast du schon mal über einen längeren Zeitraum Aripiprazol ohne anderes Antipsychotikum probiert und wo lag das Problem damals oder was war unangenehm?
Es kann theoretisch auch Cariprazin oder Amisulprid sein. Oder wenn du zum Olanzapin das Bupropion (+ Escitalopram bei Nebenwirkungen) testest, ob du damit Olanzapin leichter reduzieren oder wirklich nur kurzzeitig phasenweise absetzen kannst. Ohne Bupropion funktioniert die Intervalltherapie des Antipsychotikums kaum, also sind Absetzversuche zum Scheitern verurteilt, weil das positive Outcome zu schwach ist. Man ist nach dem Absetzen ähnlich weit oder so weit wie vorher.

Allein der Wechsel auf Aripiprazol wäre auch kein Selbstläufer, aber damit hättest du auch ein grundlegend anderes Wahrnehmungsgefühl, bei normal sehr wenigen Nebenwirkungen, wenn du es maßvoll so viel wie nötig einsetzt. Dann würdest du selbst sehen, wie sich Stimmen verändern, und könntest das objektiv beurteilen, ob deine Theorien in dieser anderen Wahrnehmung sich verändern, da es ein anderes Lebensgefühl ist, wo dir vielleicht das Stigma gar nix mehr ausmacht, aber du Probleme an anderen Stellen siehst die für dich vorher gar kein Thema gewesen sind. Einfach mal mit anderen Wirkstoffen grundlegend anders heranzugehen und den Vergleich mit deinen vorherigen Sichtweisen und Einstellungen hast du ja.

Dann entscheide, wie du deine psychologischen Sichtweisen mit einer veränderten eigenen denkweise einordnest, da du ja den Vorher-Nachher-Vergleich hast. Eine Umstellung erfordert Mut, aber du kannst da viel mehr Wissen über deine Stimmen generieren, indem du dir diese Veränderungen im Positiven oder auch im Negativen anschaust.
Stigma solltest du mit Aripiprazol keines mehr empfinden, eher würde dir ein offener Umgang mit deiner Diagnose leichter fallen. Ich wurde damit auch offener, wo ich vorher kaum über die Diagnose und was ich erlebt habe, sprechen konnte.

Für diesen Perspektivwechsel müssen Gesunde sich auf andere einstellen und Vertrauen, wo du das durch Medikamentenwechsel selbst machen musst, wo du dir selbst trauen kannst und auf keine irreführenden Stimmen angewiesen bist, die dir teilweise dein Leben diktieren wollen und vielleicht gerade auch von solchen Perspektivwechseln abhalten wollen.
Erstmal Perspekivwechsel und dann kannst du an den Paradigmenwechsel nachdenken.

Aripiprazol kann etwas Offenheit begünstigen und das eingeschüchterte Gefühl reduzieren, sodass du weniger unter dem Stigma leidest, vermutlich leichter über die Diagnose auch mit Freunden, Angehörigen und so sprechen kannst, denn manchmal sind diese gefühlten Grenzen wie echte Mauern sich anfühlen.

Erst einmal würde ich dir ehrlich zum Aripiprazol raten, das hilft zumindest extreme Einseitigkeit und Wahn neu zu bewerten, auch sich und die Erkrankung lockerer zu nehmen. Dann Bupropion um über NET präfrontales Dopamin zu stärken was innere Unruhe Reizbarkeit und Stressverarbeitung verbessert, also das kognitiv auch aufbaut und über DAT die Wahrnehmung nachgeschärft wird was normal durch die Intervalltherapie(von Aripiprazol) angewendet dann zur änderung der Stimmen beitragen könnte. Sagen wir Stimmen wären wie einzelne Neuronen die sich durchsetzen und zuviel Gesprächszeit haben. Bupropion blockiert im Striatum den Dopamintransporter DAT, sodass Salienzspitzen, die wie phasische Dopaminspitzen sind und vielleicht auch den Stimmen entsprechen die sich immer durchsetzen. Durchs DAT-Hemmung wird der Abfluss vom Dopamin aus den Synaptischen Spalt reduziert. Ist dieser zu hoch, dann nehmen denkbeschleunigungen und phasische Spitzen zu, da neue Dopaminpackete über VMAT2 in den Synaptischen Spalt kommen, wenn Autorezeptoren sagen das der Synaptische Spalt leer ist. Ist also der Abfluss über DAT stetig zu weit offen, dann kommen über VMAT2 stetig wie ein Feuerwehrschlauch extrem viel Informationen, also viel Schrott und Unkomprimiert wo die Redezeit immer bei den gleichen Stimmen liegt die sich immer wichtiger fühlen und selbst bestätigen. Also ein Gedankenkreis über Präfrontalen Cortex über Striatum und später wieder zurück der sich wegen überaktivität selbst verstärkt, da die Autorezeptoren kaum oder zu spät greifen, wenn man schon tief in der Psychose stecken würde.

Bupropion hemmt DAT und macht so den Stöpsel im Waschbecken zu. Durch die Psychose sind phasische Waschbecken maximal gefüllt, in anderen Gehirnregionen auch eher tonisch nur halb gefüllt sein kann, was unterbewusste unhörbare Stimmen wären, also das was unterbewusst stattfindet. Phasisches Dopamin, das überstark ist und das Waschbecken zum Überlaufen bringt wäre wie die Dinge und Stimmen die in die Wahrnehmung hineintreten, also das worüber wir nachdenken und dem wir uns bewusster sind.
DAT-Hemmung führt dazu das präsynaptische Dopaminrezeptoren welche keine postsynaptische Empfängerrezeptoren sind, sondern welche präsynaptisch bei medikamentöser Blockade die Ausschüttung von Dopamin über VMAT2 erhöhen, führen bei mehr Dopamin im Synaptischen Spalt wegen DAT-Anstauung früher dazu das Autorezeptoen dem VMAT2 sagen das es aufhören soll neue Dopaminpackete zu packen. Also präsynaptische Rezeptoren sind an der Empfängerzelle die quasi zurückmelden ob das Packet angekommen ist. Staut man mehr an, dann werden Gehirnregionen mit tonischen schwächeren aber gleichmäßigeren Dopamin von ihrer Dopaminaktivität angehoben, aber phasisches Dopamin in den starken regionen laufen viel früher auf die Autorezeptoren auf, welche dann VMAT2 früher herunterregeln, solange noch ein Puffer da ist.
Statt das VMAT2 wie bei Schizophrenie wie ein Feuerwehrschlauch heraushaut, kann das dann wie ein Wasserschlauch bei den phasischen Spitzen von oben her abschneiden, dafür bilden sich daneben erreichen dann auch vorher schwächeres Dopamin diese Salienz und Phasischen Spitzen, was vom den psychotischen wahnhaften Tunnelblick breiter macht und diese Phasischen Spitzen etwas kürzer werden und abgerundet.

Es ist in etwa so, wenn man die Psychose wie eine rote Ampel sieht. Autorezeptoren, wenn zu kurzsichtig sind oder zu träge und untrainiert dann sehen diese die rote Ampel viel zu spät, sodass man hinter der Roten Ampel oder im Kofferaum einees anderen Autos stehen bleibt. DAT-Hemmung führt dazu das man die Ampel früher sieht und früher vom Gas heruntergehen und auf die Bremse treten kann. DAT-Hemmung schafft bei Psychose einen Zeitpuffer, wenn aber tonisches und phasisches Dopamin allgemein zu aktiv sind, dann braucht es trotzdem eine kurzzeitige stärkere Bremse über die Intervalleinnahme des Antipsychotikums, um deutlich herunterbremsen zu können und diesen Puffer wieder aufzubauen, indem maßvolle DAT‑Hemmung greift.
Ziel ist eher das phasische Spitzen entstehen, also das Antipsychotikum sollte deutliche Wahrnehmung durch reduzierte einnahme noch ermöglichen, damit auch leichte DAT-Wirkstoffe wie Bupropion greifen. Zu starke DAT-Blockade wie bei echten und stärkeren Stimulanzien würde eher dazu beitragen, dass sich immer mehr Schrottdopamin im synaptischen Spalt befindet und VMAT2 nur noch tröpfchenweise neue Informationspakete herausgibt. Sehr langsame Dosissteigerung vom schwächeren Bupropion (Methylphenidat ist viel stärker) führt hingegen zum Erfolg wenn man das Antipsychotikum parallel reduziert und bewusst phasische Spitzen an den Autorezeptoranschlag führt, damit diese Autorezeptoren überhaupt trainiert bleiben. Salienzspitzen werden kürzer und etwas breiter ohne zu breit und überfordernd zu werden.

Damit Bupropion oder gering dosiertes Methylphenidat so wirkt wie man will, muss man es niedrig dosiert beginnen, wo Bupropion schwächer also leichter Dosierbar erscheint, vor allem für Raucher geeignet. Methylphenidat eher für Betroffene ohne Nikotinsucht aber in deutlich reduzierterer Form als bei ADHS und auch in dem Intervalleinnahme kontext, da Antipsychotika einfach zu massiv eingreifen und Dämpfen wenn man täglich diese in hohen Dosierungen nimmt. Intervalltherapie bedeutet dann 4-8 Wochen Einnahme im gesamten Jahr auf 1-3 Wochen(Intevalleinnahme über ca. 7-24 Tage am Stück. Damit sind fast 50 Wochen ohne Antipsychotikum im Jahr, damit Bupropion in der Wirkung ideal greifen kann. Natürlich ändern sich diese Intervalle und muss man individuell schauen was möglich ist oder ob erstmal nur eine Reduktion des Antipsychotikums im Rahmen des mögilchen ist, wenn man trotz Bupropion viel zu schnell akut wird. Da schlafstörungen bei Bupropion während des Absetzens der Antipsychotika sehr zügig auftreten sind Trimipramin-Tropfen wichtig, welche praktisch wie die schlaffördernde sedierende Wirkung von Quetiapin oder Olanzapin wäre nur ohne dopaminerger wirkung. Dadurch kann man länger mit Bupropion und Trimipramin-Tropfen den Schlaf auch ohne Antipsychotikum eine zeitlang stabilisieren. Schlafstörungen treten dann zwar wenn es akuter wird auf, aber dann ist die Intervalleinnahme vom Aripiprazol als Antipsychotikum das ideale Schlaffördernde Medikament damit anschließdend Trimipramin-Tropfen als sedierung und andere Antidepressiva wie Bupropion wieder in der Wirkung voll greifen können. Entscheidend ist es eben dieses therapeutische Fenster zu nutzen und zu finden, da man häufig zu gedämpft um in den Bereich der phasischen Spitze zu kommen.
 
Mein Eindruck ist das manche einfach lieber erkrankt sind und dann bringt die mentale Integration über D-Serin wenig,
Meinst du jetzt mich damit? Ich habe was vom D-Serin gehört, aber nicht das, was die KI dir hinsichtlich der Erfolge ausgespuckt hat.

Stigma solltest du mit Aripiprazol keines mehr empfinden,
Ich bin auch unter Aripiprazol 10 mg nicht arbeitsfähig, das wird mir genommen durch die Medikamente. Entweder hat Onkeldoktor, wie ich ihn oben nenne, Recht, und ich muss mich mit dem Schema Dauerbehandlung durch Neuroleptika und froh sein dass es diese überhaupt gibt abfinden, oder ich muss öffentlich zugeben, dass ich halt nicht mehr runterkomme von den Substanzen, das entspricht im Verlauf aber einer Art Drogenabhängigkeit, da kann der Psychiater noch so gut als Zuhörer/"Psychologe" sein, wie er will, er weist mich bewusst auf diesen Umstand nicht hin.

Es ist in etwa so, wenn man die Psychose wie eine rote Ampel sieht.
Aber die Schübe sind durch äußere Umstände hervorgerufen, in einer idealen Welt ohne Belastungen und Arbeitslast bräuchte kein "Schizophrener" "seine Medikamente". Das kannst du nicht chemisch vereinfachen.

Damit sind fast 50 Wochen ohne Antipsychotikum im Jahr, damit Bupropion in der Wirkung ideal greifen kann.
Ich will nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Bei dir wirkt es, das wird bei mir wohl ganz anders sein. Und was mache ich dann, im Moment noch dazu nur mit hausärztlicher Anbindung und Partialagonisten-Blister-Reserve? Es geht bei mir auch darum, dass sie mir einen festen Betreuer geben, mich zu einer Behandlung wo die Depotspritzen gegeben werden zwingen und mich vielleicht zusätzlich noch ins Betreute Wohnen stecken, wenn ich irgendwie auffalle (durch eine Therapieunterbrechung, wie sie es nennen/sehen, hinsichtlich der Medikamente, tue ich das auf jeden Fall, zumindest wenn ich es nicht vollständig verbergen kann, und das liegt bei mir nahe). Ich werde auch meinen Außenpraktikums-Job voraussichtlich weder nach seinem Ende noch unmittelbar zu diesem Zeitpunkt behalten, weil da schon vorher einer von der Werkstatt da war und voraussichtlich dann nochmal einer nach mir kommt, den man ja meint, anfordern zu können (hat mit mir ja auch geklappt). Und die Frage ist auch, wenn es in der Theorie einmal nur um mich gehen soll, ob ich dann nicht haargenau die gleiche schlechte soziale Stellung habe aber mehr Verantwortung bei dem Modus Werkstattbeschäftigter auf dem Außenarbeitsplatz. Ist für mich freilich hundertmal besser als Zeitarbeit, wo ich wahrscheinlich gar nicht erst genommen würde (ist mir das letzte Mal so ergangen!). Aber doch bedenkenswert. Ich werde also in die Werkstatt zurückkehren und auch erstmal eine Zeit dort bleiben, bis die Anstellungsverhältnisse auf meinem bisherigen Praktikumsplatz geklärt sind (wahrscheinlich zugunsten eines driten Praktikums, durch eine dritte Person).

Das alles wäre auf dem Ersten Arbeitsmarkt schöner, aber der ist für mich nicht mehr durch Verheimlichen und ohne Unterbrechung Medikamententherapie durchführen lassen erlangbar. Also alles reine Theorie und vielleicht habe ich beruflich noch mehr Chancen, als ich bisher kennenlernen durfte (ich weiß ja auch nicht wirklich, was die nähere Zukunft heuer/Jahresende bringen wird).
 
Alternativ zum Aripiprazol kann Cariprazin aber auch andere Antipsychotika verwendet werden die sich für eine Intervalleinahme eignen. (Schnelle Wirkung wenig Nebenwirkungen)
Cariprazin hat keine schnelle Wirkung. Es baut nur langsam einen Spiegel auf und wieder ab. Bei Intervalltherapie in Monatszyklen hat man dann fast nur einen Mittelwert an Spiegel im Blut. Das liegt daran, dass Cariprazin nur schlecht verstoffwechselt wird (Halbwertszeiten von etwa 6 Wochen werden angegeben). Darum muss man Cariprazin entgegen der psychiatrischen Praxis auch nicht ausschleichen.
 
Problem beim Cariprazin, man kann es nicht einfach absetzen.
 
@Maggi Ich habe mal der KI folgende Frage gestellt:

Indikation Bupropion bei gemeinsam auftretenden Diagnosen ICD F17.2, ICD F25.0 und und F10.2

Antwort:

Bei der Betrachtung von Bupropion (Wellbutrin®, Zyban®) im Kontext der drei Diagnosen liegt eine klar abzugrenzende Situation zwischen zugelassenen Hauptindikationen, Off-Label-Optionen und relevanten Kontraindikationen/Risiken vor.

1. Zuordnung der ICD-Diagnosen​

  • ICD F17.2: Tabakabhängigkeit / Nikotinabhängigkeit
  • ICD F25.0: Schizoaffektive Störung, gegenwärtig manisch (oder ICD-10 F25.0: Schizoaffektive Störung, gegenwärtig manische Episode)
  • ICD F10.2: Alkoholabhängigkeit (schädlicher Gebrauch / Abhängigkeitssyndrom)

2. Offizielle Indikation von Bupropion bei diesen Diagnosen​

F17.2 (Tabakabhängigkeit) – Direkte Hauptindikation​

  • Bupropion (handelsüblich als Zyban®) ist explizit zugelassen als Pharmakotherapie zur Raucherentwöhnung bei nikotinabhängigen Patienten.
  • Es wirkt als Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (NDRI) sowie als nikotinerger Acetylcholinrezeptor-Antagonist, was Entzugssymptome und das Rauchverlangen (Craving) lindert.

F25.0 (Schizoaffektive Störung, manische Episode) – Keine Zulassung / Hohe Vorsicht​

  • Bupropion besitzt keine Zulassung für die schizoaffektive Störung.
  • Depressive Phase/Negativsymptome (Off-Label): In stabilen, depressiven Phasen schizoaffektiver Störungen oder Schizophrenien wird Bupropion manchmal Off-Label als Add-on zu Antipsychotika eingesetzt.
  • Manische Episode (F25.0): Bei einer gegenwärtig manischen Phase ist Bupropion kontraindiziert bzw. streng zu vermeiden, da es als antriebssteigernder NDRI einen Phasenwechsel (Manie-Switch) auslösen oder psychotische/manische Symptome erheblich verstärken kann.

F10.2 (Alkoholabhängigkeit) – Besondere Risiken & Kontraindikation​

  • Bupropion ist nicht zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit zugelassen.
  • Erhöhtes Krampfanfallrisiko: Bupropion senkt die Dosis-abhängige Krampfschwelle. Bei Patienten mit Alkoholabhängigkeit (besonders während des Entzugs, bei abruptem Alkoholkonsum-Stopp oder unregelmäßigem Konsum) besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für epileptische Anfälle.
  • Aus diesem Grund stellt ein akuter Alkoholentzug oder ein exzessiver Alkoholkonsum eine strenge Kontraindikation für die Gabe von Bupropion dar.

3. Zusammenfassende medizinische Bewertung​

DiagnoseIndikationsstatus für BupropionKlinische Einschätzung / Risiken
F17.2 (Tabak)Zugelassen (Z. B. Zyban®)Wirksam zur Entwöhnung; muss jedoch gegen psychische Vorerkrankungen abgewogen werden.
F25.0 (Schizoaffektiv)Nicht zugelassen (Off-Label bei Depression/Negativsymptomen)Bei manischer Symptomatik Gefahr der Exazerbation/Psychoseverstärkung. Nur unter stabiler Antipsychotika-Abdeckung erwägenswert.
F10.2 (Alkohol)Nicht zugelassen / Relativ bis absolut kontraindiziertHohes Anfallsrisiko bei Entzug oder unregelmäßigem Konsum.

Fazit & Therapie-Optionen​

Der Einsatz von Bupropion zur Raucherentwöhnung (F17.2) bei dieser Kombination ist nur unter strenger Abwägung möglich. Wenn der Patient wegen F10.2 aktiv konsumiert/entzieht oder sich bezüglich F25.0 in einer akuten manischen oder instabilen Phase befindet, überwiegen die Risiken (Krampfanfälle, Manie-Provokation) deutlich.

Als sicherere Alternativen zur Raucherentwöhnung bei dieser Diagnosekonstellation werden präferiert:

  1. Nikotinersatztherapie (NET): Pflaster, Kaugummis oder Lutschtabletten.
  2. Vareniclin: (falls verfügbar), erfordert jedoch ebenfalls eine engmaschige psychiatrische Überwachung.

Ich habe auf ein Umschlagen in akute Manie oder epileptische Anfälle mit deinem angepriesenen Bupropion keine Lust. Es ist bei mir kontraindiziert.
 
Aripiprazol bei F25.0 mit schwerer chronischer Positivsymptomatik

Bei der Konstellation aus Aripiprazol, der Diagnose F25.0 (Schizoaffektive Störung, gegenwärtig manisch) und einer schweren chronischen Positivsymptomatik (z. B. anhaltender Wahn, Halluzinationen) treffen unterschiedliche Wirkmechanismen und therapeutische Erwägungen aufeinander.

1. Wirkmechanismus: Warum Aripiprazol speziell ist​

Aripiprazol unterscheidet sich grundlegend von klassischen oder den meisten anderen atypischen Antipsychotika:

  • Partieller Dopamin-$D_2$-Agonist: Es wirkt nicht als reiner Blocker (Antagonist), sondern als „Dopamin-Stabilisator“.
  • Wirkprinzip: Bei exzessiv hoher Dopaminaktivität (wie bei akuter Positivsymptomatik) senkt es die Signalübertragung. Bei stark herabgesetzter Dopaminaktivität regt es die Rezeptoren leicht an.

2. Beurteilung bei schwerer chronischer Positivsymptomatik​

Bei einer schweren und chronischen Positivsymptomatik kann das Profil von Aripiprazol sowohl Vor- als auch Nachteile bieten:

  • Symptomkontrolle / intrinsische Aktivität: Durch die partielle agonistische Eigenschaft hat Aripiprazol im Vergleich zu hochpotenten Antagonisten (wie Risperidon, Haloperidol oder Olanzapin) eine etwas geringere intrinsische antagonistische Potenz. Bei ausgeprägter, chronischer Positivsymptomatik reicht diese partielle Blockade manchmal nicht aus, um die produktiv-psychotischen Symptome vollständig zu unterdrücken.
  • Risiko einer initialen Exazerbation: Zu Beginn der Behandlung oder bei Dosissteigerung kann die stimulierende Komponente (partieller Agonismus) bei manchen Patienten vorübergehend zu Unruhe, Akathisie oder einer leichten Aggravierung der Psychose/Manie führen.
  • Positivfaktor bei Verträglichkeit: Aripiprazol verursacht kaum Sedierung, sehr geringe Gewichtszunahme und keine Hyperprolaktinämie. Dies fördert die langfristige Adhärenz bei chronischem Verlauf.

3. Einsatz bei F25.0 (Schizoaffektive Störung, manische Phase)​

  • Zulassungsstatus: Aripiprazol ist offiziell zur Behandlung der Schizophrenie sowie für manische Episoden der Bipolar-I-Störung zugelassen. Der Einsatz bei schizoaffektiven Störungen gilt klinisch als etabliert, bewegt sich jedoch formal im Grenzbereich bzw. richtet sich nach den dominanten Symptomen (schizophrrenie-ähnlich oder affektiv).
  • Manische Komponente: Aripiprazol hat eine nachgewiesene antimanische Wirksamkeit. Bei einer aktiven manischen Phase (F25.0) ist die Kombinationsbehandlung mit einem Stimmungsstabilisierer (z. B. Lithium oder Valproat) in der Praxis Standard, da ein Antipsychotikum allein schizoaffektive Episoden oft nicht vollständig abdeckt.

4. Klinische Einordnung & Alternativen​

Sollte Aripiprazol bei dieser spezifischen Konstellation evaluiert oder bereits eingesetzt werden, gelten folgende Orientierungspunkte:

  1. Dosisanpassung: Bei schwerer Positivsymptomatik wird Aripiprazol im oberen Zulassungsbereich dosiert (oft 15–30 mg/Tag). Reicht die Wirkung nach ausreichender Zeitdauer nicht aus, deutet dies auf eine unzureichende $D_2$-Blockade hin.
  2. Wechsel auf ein stark antagonistisches Antipsychotikum: Bei verbleibender Positivsymptomatik wird häufig auf ein Substanz mit reiner $D_2$-Blockade umgestellt, beispielsweise:
    • Risperidon / Paliperidon (starke Antipsychose, gut untersucht bei schizoaffektiver Störung).
    • Olanzapin (stark antipsychotisch und antimanisch, jedoch höheres metabolisches Risiko).
  3. Behandlungsresistenz: Bei chronisch therapierefraktärer Positivsymptomatik bleibt Clozapin der Goldstandard, insbesondere wenn mehrere Antipsychotika-Versuche unzureichend ansprachen.

Fazit​

Aripiprazol kann bei F25.0 eingesetzt werden und deckt manische Aspekte gut ab. Bei einer schweren chronischen Positivsymptomatik stoßen partielle Agonisten wie Aripiprazol jedoch gelegentlich an ihre Grenzen. Wenn Wahn oder Halluzinationen unter adäquater Dosis persistieren, ist der Wechsel auf ein rein antagonistisches Zweitgenerations-Antipsychotikum oder eine gezielte Kombinationstherapie klinisch meist der nächste Schritt.
 
Fazit meinerseits: dein angepriesenes Bupropion und Aripiprazol sind bei mir kontraindiziert und ich bin froh, dass ich so verantwortungsvolle Ärzte habe, die mir diese Medikamente nicht verordnen.

Abgesehen davon frage ich mich, ob du nicht auch manisch bist bei deinem Feldzug, die Medikamente, die dir gut tun allgemein zu empfehlen? Manisch wirken auch deine ellenlangen ausholenden Texte.

Ich erzähle ja auch nicht jedem, dass Olanzapin 20 mg plus Valproat 1000 mg der Weg ins Glück ist, auch wenn seitdem ich diese Kombi nehme mein letzter Krankenhausaufenthalt 10 Jahre her ist.
 
@Nova
Aripiprazol wäre an sich für dich erst einmal die sichere Variante und Grundlage.

Es reduziert eher Alkoholsucht, weil der Alkohol normal anschlägt, anders als ich es von Risperidon kenne, wo man sich mit 8 Bier immer noch auf den echten Rausch wartet. Damals mit Risperidon war das schon extrem und das hat mich auch eher süchtig gemacht.
Bei Aripiprazol wirkt der Alkohol normal, das hilft, den Alkoholkonsum einzuschränken.

Spielsucht und Kaufverhalten wären bei Aripiprazol eher etwas anfälliger, wobei eher, wenn man es stetig versucht abzusetzen, da dann eben auch manische Symptome durchkommen.

Ich habe auch F25 also genauer F25.2 mit einer F20.0 Diagnose im Vorfeld.

Aripiprazol kann ich dir absolut ans Herz legen, nur lieber mit 7,5mg beginnen und nur wenn nötig 10 oder 15 mg, das ansonsten eher Akutdosierungen sind.
Anfangs macht Aripiprazol solange die stabilisierende Wirkung greift, eher wie ein leicht benommenes Rauschgefühl, was mit antipsychotischer Stabilisierung nach 1–2 Wochen ganz abklingt. Da du ja Olanzapin hast, sollte das, wenn, nur minimal sein. Nur muss man eben in der Umstellungsphase generell mit additiven Nebenwirkungen rechnen, deswegen würde ich wenn du es möchtest, die Umstellung eher zügig machen. Olanzapin raus und Aripiprazol rein. Um dich vor Unverträglichkeit oder anderen allergischen Reaktionen zu schützen, würde ich so eine Umstellung eher in einer Tagesklinik anraten. Aripiprazol wirkt sehr zügig, dann könntest du das innerhalb einer Woche haben.

Nebenwirkungen sollten dann nach einem Monat besser werden oder sich verändern, da du dann die Vorzüge des Aripiprazols ohne Olanzapin langsam spürst.

Bupropion könntest du dann im Rahmen von Tagesklinik oder Klinikbesuch anschließend zusätzlich nehmen. Das ist für deine Symptomatik in kleiner 150mg Dosis zum Aripiprazol gar kein Problem. Das Krampfrisiko ist bei der modernen Retardform noch bei 450mg auf Placeboniveau, erst dann steigt es deutlich an. Normal ist Bupropion auf 300mg in Europa reguliert und 450mg in der Schweiz.

Es wird sogar bei Manie und Bipolarer Störung empfohlen, also in der richtigen Rahmung die das Antipsychotikum bietet ist es sogar Antimanisch.

Das Problem ist, dass Bupropion zwar vor einer Psychose schützt, was funktioniert wenn man im Wirkfenster bleibt und man keine Monate oder Jahre ohne Antipsychotikum ist und es dann einnimmt und isch einen Schutz verspricht.
Es kann im Grunde kein manisches oder wahnhaft überaktives System sein, wenn man kein Antipsychotikum wie Aripiprazol nimmt effektiv und verlässlich herunterdämpfen wie etwa Aripiprazol, aber es gibt dir auch bei kürzeren oder längeren Absetzphasen einen stabilen Puffer, wenn du vorher gedämpft warst. Die Manie und Psychose kommt in der Regel zurück aber sehr viel später als beim normalen Absetzen.

Deswegen schützt Burpropion in einer antipsychotischen Rahmung und macht überhaupt eine stabile Intervallannahme des Aripiprazol möglich, da es Manie und Wahn über Monate zurückhält. Man lernt dazu hat weniger Negativymptome baut sich eine Resilenz auf.
Du musst das also wie leichte Restsymptome dir vorstellen die du in einen Absetzintervall hast, du wirst dich realistischer mit deinem ich sage mal Wahn beschäftigen können und dieser immer mehr realistisch also manisch werden wenn du zu wenig antipsychotische Dämpfung hast.

Bupropion hält stabil und in den Phasen werden Kognitionen und Negativsymptome viel besser, in denen du deine wahnhaften eher psychotischen Symptome aufarbeiten kannst, da du weniger Stress und mehr Verarbeitungskapazität bekommst. Trotzdem wäre es zu stressig und würde immer weiter in Wahn oder Manie gehen, deswegen braucht es das Aripiprazol aber nur kurzfristig über wenige Wochen. jeweils.

Du könntest also mit einer Umstellung nach Aripiprazol anfangen und dann ganz nach deiner Geschwindigkeit vorgehen.

Die Broschüre hilft dir, damit du und deine Ärzte sich gleichermaßen absichern, da es, wie oben erwähnt, eben keine offizielle Indikation von Bupropion gibt, was bei Generika und Wirkstoffkombinationen schwierig ist, da Ärzte früher eher nach "Try and Error" vorgegangen sind und Leitlinien meist nur Einzelwirkstoffe abbilden, aber Polypharmazie viel zu kurz kommt. Für Generika hat man kein Forschungsgeld übrig wenn man es etwas boshaft formuliert, und die Evidenzansprüche sind hoch und um überhaupt eine Studie zu machen, braucht man Geld und muss viele Anträge machen, was sich häufig nur Pharmakonzerne leisten die mit den Medikamenten aber Geld verdienen wollen.
Generika = abgewirtschaftes Medikament, deswegen kann man in so einen Fall erstmal nur Offlabel und wie in der Broschüre vorgehen, da wenn eine Aussicht auf Therapieerfolg da ist und deine Psychiatrerin oder Psychiater das mit dir trägt, dann bekommst du auch die verschreibungspflichtigen Wirkstoffe die in der Broschüre sind zu dem gegebenen Zeitpunkt wenn diese Sinnvoll sind.

Deswegen würde ich dir eher eine Komplettumstellung mit der Broschüre empfehlen, welche aus 2-4 Wirkstoffen besteht. Also Bupropion + Aripiprazol fix, Trimipramin-Tropfen (für Schlaf in Reduktionsphasen) und SSRI Antidepressivum( in Absetzphasen, um emotionale Valenz zu dämpfen und bei vegativen Nebenwirkungen.

Bupropion fördert mit NET den Sympatikus was den Muskeltonus steigert und zu vegativen Kräpfen vor allem bei Blase miktionsstörungen, oder bei Darm Schliemuskelspasmen machen kann. Also keine Epilepsie aber das Verkrampfte kann eine einseitige NET‑Beaufschlagung begünstigen, da bei Bupropion der Gegenspieler SERT wie bei üblichen SSRIs fehlt der den Parasymatikus fördert und damit die Verkrampfungen vermieden werden.

Ich hatte unter 150mg zu Beginn vor über 10 Jahren Miktionstörungen relativ früh, als ich es erstmals angesetzt habe. Das fühlt sich an wie Blasenschwäche. Das passiet wenn SERT wirkung also SSRI Antidepressiva(nur SERT) sind da ideal, weil Bupropion(NET+DAT) im Wirkstoff keinen SERT-Gegenspieler hat wie (Escitalopram, Sertralin oder Citalopram).
Damit kann man im Rahmen der Broschüre, sobald du Nebenwirkungen hättest, ein SSRI ansetzen und die sind weg.

Ansonsten sind nur die wirklich minimal dosierten Trimipramin-Tropfen ein wirklich angenehmes Schlafmedikament. Weil Bupropion sehr wach macht und genau das bei einer durchgezechten Nacht fehlen würde, weshalb sich Bupropion für Normalos, solo eingenommen, eben für keine Alkoholsucht eignet. Diese können anders als du auf kein dämpfendes Antipsychotikum wie Aripiprazol einfach mal bedarfsweise zugreifen, deswegen ist das für dich normal auch gut wenn Alkohol und Nikotinsucht da ist, weil Bupropion an sich die Präfrontale Kontrolle stärk.
Präfrontal gibt es ein U also eine Kurve wo wir als psychotiker gedämpft auf einer Seite sind wo kognitive Schwachen Unruhe auch bei Dämpfung da ist oder begünstigt wird. Bupropion schiebt das zur Mitte auf die anderen Seite.
Jemand der gesund ist der bewegt sich in der Mitte vom U und da kann Bupropion die Wirkung auf diese überaktive Seite, wo es manisch und kritisch wird. Du kannst das also mit dem Antipsychotikum selbst steuern und die Intervalleinnahme kann sich eignen solange du deine Grenzen kennst und keine radikalen dauerhaften Absetzversuche startest da Wahn dann sich eher realistischer wie Manie äußert muss man sich da selbst eben gut kenenn und reflektieren.
Aripiprazol wirkt auch bei einer Intervalleinnahme sehr effektiv. Bei Wahn ist es aber generell eher so, das ein paar Tage länger eingenommen helfen da man die Symptome sonst schwer losbekommt und die Reflektion häufig erst verzögert kommt, wenn man mit Antipsychotika aus dem Geschehen ist.
 
Fazit meinerseits: dein angepriesenes Bupropion und Aripiprazol sind bei mir kontraindiziert und ich bin froh, dass ich so verantwortungsvolle Ärzte habe, die mir diese Medikamente nicht verordnen.

Abgesehen davon frage ich mich, ob du nicht auch manisch bist bei deinem Feldzug, die Medikamente, die dir gut tun allgemein zu empfehlen? Manisch wirken auch deine ellenlangen ausholenden Texte.

Ich erzähle ja auch nicht jedem, dass Olanzapin 20 mg plus Valproat 1000 mg der Weg ins Glück ist, auch wenn seitdem ich diese Kombi nehme mein letzter Krankenhausaufenthalt 10 Jahre her ist.
Ich habe wie gesagt auch eine F25.2 bei mir .2 für gemischt schizoaffektiv mit der F20.0 Diagnose.
Also vielleicht ähnlich wie bei dir?

Deswegen sollte es funktionieren, auch weil Bupropion die präfrontale Kontrolle über NET stärkt. Also wirst du dann mehr Kritik abfangen und ertragen können ohne das dich dinge die dich sonst aus dem Gleichgewicht bringen zu nahe kommen. Du bleibst also handlungsfähig, auch wenn du manisch ohne Aripiprazol wird. Die Aripiprazoleinnahme überlagert alles weil das so starke Wirkstoffe sind.

Aripiprazol überwiegt immer und das ist für dich passend, also ich sehe da keine Kontraindikation, im Gegenteil. Wo siehst du das?

Valproat hat man meinem Vater auch gegeben, nach dem Gehirntumor und als er pflegebedürftig war. Der Hausarzt sagte damals das man daran früher stirbt, also man mit den hohen Dosierungen kaum lange zu leben hat. Er hatte dann trotzdem Epilepsie.

Aripiprazol ist eher leicht serotonerg, also auch mit etwas krampflösender Eigenschaft wie SSRIs. Wenn du also statt Valproat einfach ein SSRI wie Escitalopram einnimmst, sollte das den Parasympathikus fördern und automatisch vegetative Krämpfe vermieden werden. Anschließend kannst du dann auch Bupropion nehmen ohne Epilepsie oder so zu befürchten.
Hattest du da mal einen richtigen Krampfanfall. Hab das bei meinen Vater damals gesehen als er das hatte. Könnte aber auch sein das er Ergenyl und Keppra hatte und das letztere eher das Problem war.

Wenn du Valporat wegen Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit nimmst und keinen Epilepsieanfall oder Krampfanfall je hattest, dann wäre Bupropion auch so besser. Wichtig wäre eben trotzdem zumindest anschließend ein einfaches SSRI, um vor vegetativen Krämpfen zu schützen. Das sind keine Krampfanfällee welche nochmal anders gelagert sind aber ich hab früher auch mal Studien durchforstet wo SSRI eben durch ihr geringes Krampfanfallrisiko auffallen. Wäre logisch.
 
Dem Hersteller dieser früher wertvollen Epilepsiemittel geht es doch im Grunde auch nur ums Geld. Meinst, die würden Studien veröffentlichen, die zeigen dass ein billiges SSRI-Antidepressivum in manchen Fällen einen besseren Stellenwert als ein Epilepsiemittel hat?
Die belügen sich doch lieber selbst, bevor da auch nur einer für uns Kranke die Finger krummmacht. Studien werden ja auch nur selektiv veröffentlicht.
Antidepressiva, auch Bupropion sind ein Massenprodukt also günstig. Für eine Schachtel Epilepsiemittel sind damals gaube ich schon Kosten von ca 700€ die Schachtel angefallen. Also man bekommt die ja von der Kasse übernommen.

Wir sollten uns zumindest etwas vor solchen Zuständen schützen. Zu 2 oder mehr Medikamenten gibt es kombiniert nur selten Studien, also da fällt sehr vieles in Off-Label.
 
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