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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Jenseits der herrschenden psychiatrischen Sichtweise von Schizophrenie

Nova

Well-known member
Tatsächlich habe ich einen verdrängten "Schatten", einen Teil von mir, der in akuten Psychosen zum Vorschein kommt. Im Alltag, so wie man mich normalerweise kennt, bin ich ein freundlicher, höflicher Mensch. Akut psychotisch, ohne Medikamente, fühle ich mich schnell angegriffen und werde verbal aggressiv. Es ist bei mir tatsächlich so wie in dem Film "Dr. Jekyll und Mr. Hyde".

Tatsächlich lebe ich auf einem Pulverfass, voller explosiver Wut. Oder man könnte sagen: in mir tickt eine Bombe, die sich unter den gegebenen Umständen nicht entschärfen lässt.

Diese Umstände bestehen in dem gesellschaftlichen Schizophreniespiel, an dem ich genötigt werde teilzunehmen. Vorneherum sind die Menschen anders zu mir als Hintenherum. Das ist ja noch irgendwie normal, dass es Gerede über einen gibt, welches einem aber niemand ins Gesicht sagen würde, man aber mitbekommt. Aber ich stehe dermaßen im Zentrum der Aufmerksamkeit, dass es zu viel ist.

Dies hängt damit zusammen, dass in meinem Bewusstsein von mir und der Welt, meiner subjektiven Wirklichkeit, Telepathie wirklich existiert. Ich sende und empfange und meine Umwelt reagiert ganz real auf mein Inneres, von dem sie nach geltender Wissenschaft nichts wissen dürfte.

Vor Allem stehe ich aber wohl so sehr im Mittelpunkt, weil ich meine Sichtweise nicht verheimliche. Weder im Internet noch gegenüber näheren Kontakten.

Würde ich Bilder malen, um mich auszudrücken, wäre es vielleicht einfacher für mich. Aber ich war immer schon eher der verbale Typ.

Dass ich überhaupt immer wieder meine Sichtweise klar stelle, von der ich ja meine, dass man sie sowieso kennt, ist widersinnig.

Aber das ist die mir zugedachte Rolle im herrschenden Spiel.

Wirklich ändern ließe sich das Ganze nur, wenn endlich ein anderes Spiel gespielt werden würde. Ein nichtmehrschizophrenes.
 
Ich sende und empfange und meine Umwelt reagiert ganz real auf mein Inneres, von dem sie nach geltender Wissenschaft nichts wissen dürfte.
Ich denke, das ist "Gedankenlautwerden". Du weißt eigentlich, dass das nicht sein kann, gehst aber trotzdem davon aus dass es stattfindet per morphogenetischem Feld. Als ich auf einer Station im psychiatrischen Uniklinikum meiner Stadt war, bekam ich Ähnliches von Patientinnen geschildert. Ich finde das jetzt nicht bedrohlich, aber ein Zimmergenosse kam plötzlich darauf, ich hätte "seine Frau berührt". Tatsächlich war sie einmal zu Besuch, aber ich hätte mit der nichts angefangen, da dachte er zu schlecht von meinen (damaligen ;-) ) Flirtchancen bzw. wie ich damals diesbezüglich aufgestellt war. Manche schildern ihr psychotisches Erleben, andere wiederum verbergen es und betäuben sich mit der zu hohen Medi-Dosis, die in den stationären, aber auch den ambulanten Behandlungsrahmen nur zu gerne gereicht wird, damit es niemals nie wiederkommt.

Die Frage für mich ist, ob die Halluzinationen stören oder ein Maß erreicht haben, wo man sagt, besser weniger (Neuroleptika) als mehr (und das dann auch einstellt). Der Umwelt sind Krankheiten egal, gleiches gilt für Lebenspartner und Hausärzte. Wenn es ein Mittel dagegen gibt, muss man sich irgendwie in Therapie begeben, um nicht anzuecken. Im Bereich des Seelischen bedeutet das für mich prinzipielle Offenheit für die Psychotherapie. Dabei gehe ich zuerst zu einem Psychiater, dann aber vor allem zu dessen rein psychologischen Kollegen. Ich fühle mich natürlich dazu regelrecht erpresst, möchte aber meine Arbeit und mein Wohnen nicht verlieren oder durch eine Betreuung geschädigt werden.
 
Ich versuche mal, meinen sonst verborgenen Schatten antworten zu lassen:

Ich verbitte mir, meine subjektive Wirklichkeit zu leugnen, indem meine Wahrnehmung als Symptom des "Gedankenlautwerdens" bezeichnet und geleugnet wird. So etwas ist Teil des Schizophreniespiels und sollte unter Mitbetroffenen keinen Platz haben.
 
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