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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Besserer Schlaf durch Psychopharmaka?

LangerKorridor

Well-known member
Ich möchte hier einmal ansprechen, dass ich in Akutphasen zwar mit schlaflosen Nächten konfrontiert war,

nach der Gabe von Antipsychotika wie Abilify (Aripiprazol) im Bereich zwischen 10-15Mg, oder auch Quetiapin im Bereich zwischen 200-400Mg, konnte ich darauf wieder "schlafen",

allerdings ist der Schlaf im Verhältnis zu meiner gewöhnlichen Schlafdauer, welche zwischen 5-7 Stunden liegt, deutlich länger ausgefallen.

Hinzukommend war, dass ich nach dem Erwachen immer noch das Gefühl hatte, garnicht wirklich geschlafen zu haben.

Selbst nach über 9 Stunden Schlaf kam ich mir gerädert vor und auch sonst unter der Gabe von Antipsychotika habe ich nach Wochen bzw. Monaten immer das Gefühl, keinen erholsamen Schlaf dadurch zu bekommen

Es gibt Familienmitglieder, welche seit Jahrzehnten Schlafstörungen haben, welche sich im Alltag jedoch überhaupt nicht bemerkbar machen, was mich fraglich stimmt, warum Ärzte so sehr auf die Schlafhygiene Wert legen

Wenn man akute Symptome hat und diese nicht mehr unter Kontrolle bekommt, waren Antipsychotika für mich jedoch immer hilfreich, auch wenn ich sie gerne verteufel
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich plane auch auf längere Sicht von Psychopharmaka loszukommen. Gerade nehme ich sehr viel und die Einschränkungen sind doch enorm. Ich habe das Gefühl wenn ich aus meiner Krise heraus bin sehr wohl ganz ohne Psychopharmaka leben zu können. Ein Freund macht es mir vor. Er nimmt keine Medikamente und kommt gut zurecht. Es ist einfach ein anderes Erleben ganz ohne und das möchte ich mir nicht entgehen lassen.
 
Man sagt, so zwischen sieben und acht Stunden Schlaf sind noch ausreichend und normal, kürzere Schlafzeiten pro Tag sind zu wenig und längere könnten der Gesundheit auf Dauer auch schaden (Bewegungsmangel, zu wenig Flüssigkeitszufuhr). Welche Dosis Aripiprazol ausreichend ist, kann ich nicht zuverlässig sagen, es wird jedoch von 7,5 mg Aripiprazol am Tag als ausreichende Erhaltungsdosis, bei der das Symptom Schlaflosigkeit weggehen müsste, ausgegangen. Quetiapin war bei mir als Schlafanstoßhilfe bereits bei 25 mg zur Nacht voll wirksam, es ist allerdings die Histamin H1-Dämpfungs-Komponente in diesem Neuroleptikum, die dabei wirkt. Wie ein "echtes" Schlafmittel eben auch (wenn es von dieser Klasse Medikamente ist). Cariprazin ist bei 1.1mg..1,5 mg/Tag noch voll wirksam bei mir, und die Schlafstörungen sind auch nicht schlimmer gewesen als bei 3 mg Cariprazin am Tag. Das sind so meine Erfahrungen.
 
Ich möchte hier einmal ansprechen, dass ich in Akutphasen zwar mit schlaflosen Nächten konfrontiert war,

nach der Gabe von Antipsychotika wie Abilify (Aripiprazol) im Bereich zwischen 10-15Mg, oder auch Quetiapin im Bereich zwischen 200-400Mg, konnte ich darauf wieder "schlafen",

allerdings ist der Schlaf im Verhältnis zu meiner gewöhnlichen Schlafdauer, welche zwischen 5-7 Stunden liegt, deutlich länger ausgefallen.

Hinzukommend war, dass ich nach dem Erwachen immer noch das Gefühl hatte, garnicht wirklich geschlafen zu haben.

Selbst nach über 9 Stunden Schlaf kam ich mir gerädert vor und auch sonst unter der Gabe von Antipsychotika habe ich nach Wochen bzw. Monaten immer das Gefühl, keinen erholsamen Schlaf dadurch zu bekommen

Es gibt Familienmitglieder, welche seit Jahrzehnten Schlafstörungen haben, welche sich im Alltag jedoch überhaupt nicht bemerkbar machen, was mich fraglich stimmt, warum Ärzte so sehr auf die Schlafhygiene Wert legen

Wenn man akute Symptome hat und diese nicht mehr unter Kontrolle bekommt, waren Antipsychotika für mich jedoch immer hilfreich, auch wenn ich sie gerne verteufel
Ja, das stimmt. Medikamente machen noch keinen guten Schlaf, oft sogar eher das Gegenteil.

Ich habe auch schon Schlafprobleme, solange ich denken kann.
Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, mein Körper gleicht Schlaflosigkeit in den Tagen darauf eigentlich immer wieder aus.

Die Medikamente, die ich zur Beruhigung bekomme (früher Diazepam heute Quetiapin), haben die zeitweise Schlaflosigkeit auch nicht beenden können.
Ich lebe damit und versuche, mich bei wachen Nachten nicht verrückt zu machen.

Nervig zwar schon aber ist halt so...🤷‍♀️
 
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