Ich würde eher von falscher Behandlung sprechen.
Psychopharmaka um aus einer akuten Psychose zu kommen, macht Sinn, vor allem wenn der Betroffene nicht mehr zurechnungsfähig ist.
Aber einen Psychotiker der nur noch unter negativen Symptomen leidet weiterhin mit Psychopharmaka zu behandeln halte ich für einen Fehler.
Wie soll da ein Betroffener heilen und eine Resistenz gegen die Positivsymptome bzw. eine normale Stresstoleranz aufbauen?
Gar nicht, dass übernehmen die Medikamente, bis eine Medikamententolleranz aufgebaut wurde. Dann kommt die nächste Psychose und der Kranke ist in einem Teufelskreis gefangen. Dann gibt es die Medikamentennebenwirkungen noch gratis dazu.
Ich arbeite jetzt wieder seit 3 Jahren im ersten Arbeitsmarkt ohne Psychopharmaka wie ein normaler Mensch und habe gelernt meine Grenzen zu erkennen und entsprechend zu handeln um nicht nochmal in eine Psychose oder einen ähnlichen Ausnahmezustand zu geraten.