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Begegnung mit dem Teufel

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Hat jemand von euch eine Begegnung mit dem Teufel oder mit Geistern,ich hatte während meiner psychose eine ähnliche Situation er erschien mir mehrmals durch ein Medium bzw Person, ich kann nicht sagen ob da optische Halluzinationen waren oder reale Person war .
jedenfalls würde ich mich über den Austausch freuen
 
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Engel, Teufel und auch Gott. Alles sehr überzeugende Darbietungen. So ein mehrnamiger Engel hat mich in meiner Akutzeit verfolgt, war aber eher unterhaltsam als beängstigend. Ich hab auch Engel umgebracht mit nem Messer in meinem Zimmer, am Ende hatte ich den Kopf der Medusa in der Hand. Im mentalen Raum zwischen den Langsamdenkenden können Engel sich schnell einschleichen, das erkennt man dann an den Augen (Portale der Seelenwelt). Also waren die meisten Personen die mir begegneten Medien, durch die mir Botschaften übermittelt wurden, die ich aufgrund meiner erhöhten Sensibilität wahrgenommen haben. Die haben alles mögliche erzählt, von benediktianischen Weisheiten bis hin zu Druiden war alles dabei. Man könnte es auch als Stimmen hören bezeichnen, halt im Dialog dann. Ich versuche da nicht zu viel rein zu interpretieren, auch wenn ich überzeugt bin, dass es aufjedenfall Wesen aus einer parallelen Welt gibt. Was ich auch sagen kann: die Dinger, die deine Bekannten als Medien benutzen, sind dir 200 Schritte voraus, wollen also nicht "messbar gemacht werden". Und was ich auch weiß: die Wesen können auch von dir Besitz ergreifen, Esozismus mäßig. Ich befürchte nur, dass man davon herzlich wenig mitkriegt, wenn man nicht psychotisch ist. 95 % von dem Beobachteten würde ich im nachhinein rational als optische sowie akustische Halluzinationen klassifizieren, emotional fällt es mir sehr schwer mich davon zu distanzieren und ich bezeichne es daher als Bestandteil meines chronischen Wahns, da ich insbesondere die Beobachtungen, die mir unerklärlich sind und vermutlich bleiben, nur schwer leugnen und anders interpretieren kann.
 
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Sehr interessant du hast Recht man kann sich schwer davon distanzieren das wird auch wohl unerklärlich und rätselhaft bleiben und ja die Wesen haben von mir besitz ergriffen ganz gruselig ich war außer Kontrolle...
 
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Hat jemand von euch eine Begegnung mit dem Teufel oder mit Geistern,ich hatte während meiner psychose eine ähnliche Situation er erschien mir mehrmals durch ein Medium bzw Person, ich kann nicht sagen ob da optische Halluzinationen waren oder reale Person war .
jedenfalls würde ich mich über den Austausch freuen
Im Nachhinein betrachtet, kann ich nicht genau sagen, ob hinter den Visionen und Einbildungen, die ich hatte, reale Wesen standen, oder ob es sich um die reine Psychose, also nur um Einbildung, handelte. Als ich aber durch Jesus Christus zu Gott kam und einfach nur nüchtern nach der Bibel zu leben versuchte, hörten diese Erlebnisse irgendwann auf. Ich denke, ein außenstehender, nüchterner Beobachter kann die Lage oft besser einschätzen als der Kranke. Daher sollte man in manchen Fällen einfach die Ratschläge der Mitmenschen beachten, denn vieles ist wirklich nur Einbildung.
 
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Ich kann berichten, daß mich unsichtbare Wesen ca. 9 Jahre lang gequält haben, wogegen kein Medikament wirklich gewirkt hat. Darum war ich auch von der Esoterik so begeistert, weil dort diese Erfahrungen als real anerkannt sind und es jede Menge Ratschläge im Umgang mit ihnen gibt. Bloß ... all das half letztendlich nicht und brachte mich in immer mehr Schwierigkeiten. Sie drängten sich mir auf und hatten Macht über mich. Es wurde immer unmöglicher, mich ihnen zu entziehen und sie quälten mich Tag und Nacht. Sie sind unerbittlich und so perfide, daß ich von Anfang an wußte, daß ich es mit Wesen zu tun hatte, die strategisch agieren und durch nichts von ihrem Plan abzubringen sind, mich in Angst, Leid und Selbstmord zu treiben.

Es dauerte seine Zeit, bis ich mich ernsthaft auf die Suche nach Gott dem Schöpfer machte. Denn - so dachte ich mir - wer soll mir da noch helfen können als derjenige, der alles erschaffen hat und weiß, wie es zusammenwirkt? Als ich Ihn um Hilfe anflehte, drängte eine majestätische Macht diese bösartigen Geistwesen aus meiner Seele hinaus, ich war frei und bei klarem Verstand, und eine Stimme sagte zu mir: "Jesus kann dir helfen!" Das konnte ich damals nicht annehmen. Und so kamen meine Folterknechte wieder zurück und tobten in mir.

Ich verstand, daß diese Wesen mehr Macht über mich hatten, wenn ich mich ihnen zuwandte und tat, was sie wollten und mit ihnen redete. Also versuchte ich, sie zu ignorieren, was nicht so einfach war. Sie schienen mich von innen her zu zerfressen und auf keinen Fall loslassen zu wollen. Meine Kraft war zu schwach, das spürte ich. Doch im Gebet zu Gott wurde es besser. Oft hatte ich dann den Impuls, die Bibel aufzuschlagen. Obwohl ich damals nicht glaubte, daß dieses Buch wirklich Gottes Wort ist, tat ich es und fand Bibelstellen, die mich zu Jesus als den Sohn Gottes hinführten, der für meine Sünden auf diesem Kreuz vor 2000 Jahren gestorben ist.

Ich diskutierte mit Gott viel über das, was ich an der Bibel nicht verstand oder warum die Welt so kaputt ist, wie sie ist. Während dieser Zeit war ich bei klarem Verstand und mein Bewußtsein konnte all dies aufnehmen. Die Überladung von den Wesen war zurückgedrängt und ich kam etwas zur Ruhe. Daß ich Jesus Christus brauchte und Ihm für den Rest meines Lebens nachfolgen sollte, mein Leben nach der Bibel ausrichten, das fühlte sich nach Eingesperrt-Sein an. Darum lehnte ich das ab. Leider kam ich erst viel zu spät drauf, daß genau das Freiheit ist, wenn ich mich an die Bibel halte. Sie ist quasi die Gebrauchsanleitung für das Leben.

Schließlich war ich bereit dazu, Jesus Christus als Herrn über mein Leben anzuerkennen, Ihm nachzufolgen und ich bat Ihn, mein Leben neu zu machen. Ich dankte Ihm dafür, daß Er meine Sünden auf sich genommen hat und zwang mich dazu, es zu glauben, doch ich wußte nicht, was es bedeutet. Schließlich geschah das Wunder: Diese majestätische Macht schob die Wesen weg von mir, ich war klar im Kopf und sah Jesus am Kreuz. Augenblicklich verstand ich: Ich bin frei, weil Jesus meine Sünden (= Fehlverhalten), die Ursache meiner Störung sind, auf sich genommen hat. Er hat all das Leid getragen, das mich jetzt quält und Folgen meiner eigenen Schuld sind. Der Schuldlose hat bezahlt, was ich nie hätte bezahlen können! Wie könnte ich mich diesem guten Gott nicht ganz anvertrauen?

Es war keine Blitzheilung. Ich hatte noch einen beschwerlichen Weg vor mir. Denn die Quälgeister kamen zurück und quälten mich mehr als je zuvor. Doch Gott ließ mich nicht allein. Er war mit mir Schritt um Schritt und ließ mich wissen, was gerade vor sich ging und was ich tun sollte. Es war eine harte Glaubensprüfung - ob ich bei Ihm bleiben würde, obwohl es mir augenscheinlich schlechter geht und wieder von Ihm ablassen, oder ob ich Ihm vertraue und dranbleibe. Ich blieb im Dialog mit Gott - bis heute!

Nach etwa einem halben Jahr hörte ich eine Stimme, die sagte: "Du hast mir geglaubt, darum geb ich dir den Frieden!" Und Gott war all die Jahre über treu, die Er das gesagt hat. Und das ist jetzt schon etwa 22 Jahre her.

In der Bibel treibt Jesus Dämonen aus. Das sind böse Geister, die sich Gott nicht unterordnen wollen und Menschen quälen. Sie können nicht einfach so Macht über uns erlangen. Darum versuchen sie, uns zur Sünde zu verführen. Denn Sünde trennt von Gott und vergrößert ihren Machtbereich. Sie tun alles, damit wir uns von Gott fernhalten, und stellen uns ein falsches Bild von Gott vor Augen - den strafenden Tyrannengott, bieten sich als Retter in der Not an oder reden uns ein, daß es doch keinen Gott gibt nur sie etc.

Ich habe mich schon um einige Menschen gekümmert, die davon berichtet haben, daß sie Geister wahrnehmen oder daß der Satan mit ihnen redet. Wer Jesus Christus nachfolgen wollte und die Beziehung zu Gott pflegte - in Gebet und Bibellese, der stand auf einem festen Grund und derartige unsichtbare Attacken konnten ihn nicht umwerfen. Das heißt nicht, daß es nicht auch schwere Kämpfe gibt, ein Ringen um bei Gott zu bleiben und nicht zu verzweifeln und um standhaft bleiben zu können, wenn einem all die Dinge vorgelegt werden, die zur Sünde verführen.

Das war jetzt etwas viel, verzeiht ...

Hier die Bibelstellen, die mir in dieser Zeit wichtig geworden sind:
 

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@Serendipity, wie alt bist du jetzt und hörst du seit 22 Jahren durchgehend keine Stimmen oder ist da doch noch etwas?
Du schreibst das du mit Gott gesprochen hast, wie kann ich mich das vorstellen, war das bei dir eine Stimme oder eher ein Gefühl?

In vielen Dingen, die du schreibst, finde ich mich auch wieder, weil es bei mir eben auch nur noch die Hoffnung gab, dass mich Gott helfen kann, weil die Medizin eben mit ihrem Latein am Ende ist. Ich hab damals viel mehr als heute gebetet, grade wo es mich wirklich schlecht ging und sich die Dinge überschlagen haben.
Ich habe aber dann auf einem medizinischen Weg mithilfe der Medikamente eine Lösung gefunden, was ich ebenso Gott verdanke, weil es da viele Zufälle gab, die es mir erst möglich gemacht haben an die richtigen Medikamente zu kommen, auch wenn ich zwischenzeitlich den Therapieplatz verloren habe, was eben Teil dieses ich sag mal "Geschenks" gewesen ist.

Zwar glaube ich an Gott, aber empfinde die Bibel und Religion aufgrund vieler Dogmatik als gefährlich, also auch darin muss man studiert haben um wirklich das Gute vom Bösen trennen zu können, denn auch das Böse hat seinen Platz in der Bibel und da ist auch häufig von einem strafenden Gott die Rede und dass Jesus sich eben gegen die damalige Dogmatik aufgelehnt hat, die sich ja auch an der Bibel orientiert hat.

Bin mir unsicher, ob Juden auch nach Moses und den 10 Geboten leben, aber über die Strafen dafür hat sich Jesus ja beschwert, indem er gesagt hat: "Wer von euch ohne Schuld/Sünde ist der werfe den ersten Stein".
Da zeigt sich das Göttliche eben in der Vergebung und Nächsten aber auch Feindesliebe, ohne der eben kaum ein friedliches miteinander möglich wäre und wofür Gott eben seinen Sohn geopfert hat, der eben für die Sünden der Welt(die es zum Teil bis heute gibt) gelitten hat.

Wenn man Gott sucht, dann kann man das finde ich auch ohne Religion schaffen, weil es viele andere Götter gibt, die einen in die Irre führen, so sollte der Glaube kein Zwang sein. Seren, wenn du in der islamischen Welt leben würdest, dann hättest du vermutlich Gott oder Jesus nie verstehen können, weil das Eine das Andere ausschließt.
Was der Sinn hinter den religiösen Irreführungen unterschiedlicher Religionen ist, dass frage ich mich mit meinem menschlichen Verstand und frage mich, ob du eine Antwort hast, was Menschen tun sollen, denen ein bestimmter Gott aufgezwungen wird?

Bei dir hat Gott anscheinend auch eine Art von Zwang angewendet, also du musstest glauben, um im Gegenzug gesund werden zu können, aber du hast trotzdem darin ein gewisses Opfer bringen müssen, da du ja dein ganzes Leben nach Gott ausgerichtet hast und eventuell auch auf vieles Gute verzichtest, was du anderweitig vielleicht hättest, also teils ist Glaube eben schwer mit der Realität vereinbar und genau darin sehe ich das Problem.
Mir hat Gott eben auf die andere Art eine Gnade erwiesen, ich hab mich damals auch an den Sätzen, die ich über einen Priester gehört habe, festgehalten, welche mich anfangs zwar in den Wahn getrieben haben, aber mir die Kraft und Hoffnung gaben, dass ich da einen Weg hinausfinden kann und mich praktisch eben Engel zur Seite stehen.
Ich hoffe zumindest, dass dieser medikamentöse Weg für andere Betroffene einfacher bestreitbar ist als, wenn man sich in diese religiösen Welten zurückzieht, was auch ein ungewisser Ausgang ist, dass dann auch richtig zu verstehen und trotzdem ein Leben zu führen, wie man es sich wünscht.

Ich finde Individualität und Vielfalt ebenso wichtig wie Religion, welche die Dinge meist sehr idealistisch betrachtet. Es muss auch ohne Bibel und dass man seinen Kopf voll mit diesem Wissen knallt klappen, es muss auch im Glauben an Gott eine Wahl da sein, was sicher auch funktionieren kann, wenn man Jesus etwa als göttlichen, bahnbrechenden Reformer sieht, ohne die Religion über die Wissenschaft zu erheben.
Früher war die Erde auch eine Scheibe und das war eine christlich und religiöse Tatsache, auch wenn Ungläubige dann auf andere Ideen gekommen sind, die sich als richtig erwiesen haben.
Der Raum für Kurskorrektur sollte eben auch in der Religion da sein und ich finde, dass Jesus eine Art von Korrektur gewesen ist und die Gleichnisse viel Raum zur Interpretation und Auslegung bieten, ohne dabei in ein spirituelles Gefängnis zu kommen. Bibel und die Worte und Wirken Jesus sind für mich erstmal unterschiedliche Dinge.
Ich finde eben grade das alte Testament und teils manche Wunder, die Jesus vollbracht haben soll, wirken eher wie Märchengeschichten, einer tiefergehenden Weisheit. So genau weiß es ja keiner, was sich da damals in Wahrheit abgespielt hat, manchmal kommt am Ende eben etwas anderes heraus als am Anfang. Menschen hören Dinge, die sich in Wahrheit ganz anders abgespielt haben, da sind wir Betroffene ja auch Beispiele dafür, wie schnell man sich in etwas verrennt.
 
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Eine kurze Anmerkung: Aus meiner Sicht gibt es Symptome ähnlich der Psychose, die auf okkulte Verstrickung zurückgehen (die Bibel nennt das "Besessenheit", im christlichen Jargon "okkulte Belastung"). Diese können dann auftreten wenn man sich mit Zauberei und Okkultismus beschäftigt. Die Symptome verschwinden in der Regel, wenn der Mensch sich zu Jesus Christus bekehrt und die Zauberei beendet. Aber eine Psychose kann auch rein psychische und körperliche Ursache haben, ohne das hier eine Besessenheit vorliegt. Dann bleiben die Symptome erhalten und sollten auch medikamentös behandelt werden. Das muss man deutlich unterscheiden. Das sollten ein Facharzt und vielleicht auch ein Seelsorger beurteilen.
 
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Wenn man Gott sucht, dann kann man das finde ich auch ohne Religion schaffen, weil es viele andere Götter gibt, die einen in die Irre führen, so sollte der Glaube kein Zwang sein. Seren, wenn du in der islamischen Welt leben würdest, dann hättest du vermutlich Gott oder Jesus nie verstehen können, weil das Eine das Andere ausschließt.
Es gibt eine etwas nüchterne Abhandlung über das Thema, die genau diesen Punkt wie noch weitere aufgreift. Kann man mal reinlesen, wenn man auch im wahrsten Sinne des Wortes mit nem Gotteswahn konfrontiert war. Hatte mir persönlich durch den Titel etwas mehr noch vom Wahnfaktor erhofft. Es kommt aber wie du sagst immer auf den Kontext an und was man so im Laufe seines Lebens für Ideen gehört hat. Bei mir stammen meine Erlebnisse primär aus Ideen von Supernatural (also so gut wie allen okkulten Fantasien) und der christlichen Religion. Wär ich in nem Buschstamm aufgewachsen und hätte dort eine Psychose erlebt, so hätte vermutlich der Vulkangott Brosus mit mir gesprochen.
Das muss man deutlich unterscheiden. Das sollten ein Facharzt und vielleicht auch ein Seelsorger beurteilen.
Ich glaube kein Facharzt oder Seelsorger der westlichen Welt wird einem eine Besessenheit diagnostizieren. Und wenn doch, was dann? Exorzismus?
 
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Ich glaube kein Facharzt oder Seelsorger der westlichen Welt wird einem eine Besessenheit diagnostizieren. Und wenn doch, was dann? Exorzismus?
Da hast Du recht. Früher war das noch anders. Es gibt noch gute Seelsorger, aber die sind meistens nicht in den Volkskirchen, sondern eher in den Freikirchen. Es gibt auch christliche Psychiater (z. B. in der Klinik Hohe Mark in Oberursel, die eine christliche Einrichtung ist). Nur, man muss sie lange suchen. Exorzismus wie im Mittelalter in den Kirchen oder auch in anderen Religionen sind durchweg abzulehnen. Die Bibel spricht von Buße und Umkehr. Das heißt, ich lege die schädlichen Praktiken ab, werfe okkulte Bücher, Filme, Musik und Dateien weg und wende mich Gott zu. Befreiung geschieht nicht durch Menschen, sondern ist das Wirken Gottes.
 
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Hallo Maggi,

ich dachte ja auch, ich brauche Jesus nicht und Gott allein genügt. Wenn ich in Arabien geboren wäre, würde ich eben an Allah und Mohammed glauben. Darum hab ich ja Gott gefragt, wie ich herausfinden kann, ob es ein Buch gibt, das die Wahrheit über Ihn berichtet und wer Er ist. Gott selbst hat mich dahin gebracht, daß ich verstehen durfte, daß Jesus wirklich Gottes Sohn ist und meine Sünden auf sich genommen hat, weswegen der Weg zu Gott (Jesus nennt ihn "lieber Vater", ein Kosename) wieder frei ist. Die Sünde verdunkelt die Seele und man kann das Licht nicht mehr sehen.

Das Eigentliche ist aber keine dogmatische Aufstellung von Sätzen über Gott sondern eine lebendige Beziehung mit Ihm! Wir können noch lange reden und argumentieren, wer sich nicht Gott aussetzt und Ihn in sein Leben hineinlassen will, wird immer nur von außen, also aus zweiter Hand etwas lesen/hören und nie wissen, wie es wirklich ist. Wenn dir nicht gefällt, was ich sage oder du es vielleicht auch nicht richtig verstehen kannst, so hast du immer noch die Wahl, Gott selbst zu fragen, wie Er es meint, wie Er (der Schöpfer) Seine Welt gemacht hat und wie du als Mensch darin leben sollst.

Es ist ja nicht so, daß ich all diese Fragen nicht auch gehabt hätte. Eine befriedigende Antwort kann nur von Gott selbst kommen innerhalb einer Beziehung, die auch du pflegst und suchst. Das ist ein lebenslanger Prozeß! Und je mehr man Gott kennenlernt, desto weniger möchte man von Ihm weg. Das ist kein Zwang! Warum soll ich aus der Fülle und dem Licht weggehen zurück in den Mangel und die Dunkelheit? Warum soll ich Stabilität aufgeben und mich wieder auf sandigen Boden begeben, wo nichts trägt, wenn es wirklich hart auf hart kommt?

Und ja, ohne Gottes Heiligen Geist kann jeder in die Bibel reinlesen, was er möchte und daraus die wunderlichsten Gedankengebäude basteln. Wer Jesus Christus in sein Leben hineinläßt und Ihm nachfolgt, der wird erkennen, daß Er die Wahrheit gesagt hat und derjenige ist, der Er gesagt hat: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater (= Gott) denn durch mich" (Johannes 14:6). Entweder wir suchen den einen lebendigen Gott oder wir basteln uns einen Gott, der uns eben gerade genehm ist. Weil wir nicht begreifen, wer Gott ist und warum Er die Dinge so gemacht hat, wie sie sind. Dazu müssen wir uns auf Ihn einlassen. Mit der Zeit können wir einiges erkennen und vieles bleibt natürlich verborgen vor uns Menschen, weil Gott höher ist als wir und wir das gar nicht erfassen können. Da setzt dann Glaube ein, daß Gott weiß, was Er tut und daß wir trotzdem nicht von Ihm weggehen.

Lieber Maggi, ich hoffe für dich, daß du Gott die Türe aufmachst, wenn Er anklopft und Ihn hereinläßt, damit Er selbst dir alles zeigt, wo du noch unsicher bist. Möge Gott mit dir sein, lieber Maggi,

Seren
 
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Hallo Jack Blackbird,

ob es eine Unterscheidung zwischen okkulter Belastung und quasi echter Psychose gibt, das weiß ich nicht. Ich weiß aber, daß Jesus Menschen heil gemacht hat, die sich Ihm anvertraut haben - von Geburt Blinde konnten sehen, Lahme konnten gehen, Tote wurden auferweckt. Da ist mehr dran als die Medizin erklären kann. Auch etwa Krebskranke berichten heute noch, daß sie Heilung im Glauben an Gott/Jesus Christus erleben, wo wissenschaftlich keine möglich ist. Warum sollte Jesus also einen körperlichen Defekt der Hirnstoffwechselstörung (falls es überhaupt solch einen gibt) nicht heilen können? Möglich ist das alles.

Es geht aber bei Gott nicht in erster Linie um körperliche und psychische Wiederherstellung. Es geht um die Beziehung mit Gott! Er ist souverän und entscheidet, ob Er ein Leiden wegnimmt oder nicht, wie wir ja auch aus der Bibel wissen. Manchmal läßt Er zu unserem Besten eine Last bestehen und wir lernen an ihr im Glauben zu wachsen. Oder er läßt sie uns für eine Zeit und nimmt sie von uns weg, wenn wir etwas bestimmtes verstanden haben. Mir hat er zum Beispiel meine kaputten Augen nicht geheilt! Ich lerne aber daran, im Glauben mit Ihm zu gehen und Ihm darin zu vertrauen.

Er geht uns voran und zeigt uns den Weg, das hat Er versprochen und das hat Er bei mir auch getan. Wie dieser Weg aussieht, das bestimmt Gott selbst. Und dieser Weg führt auch in die Wüste, wo scheinbar alles kaputt und sinnlos ist. Da dranzubleiben und Gott weiter zu suchen, Ihm treu zu bleiben, das ist oft eine Herausforderung. In der Ungewißheit, wo man nichts planen kann, Gott zu vertrauen, daß Sein Plan sich dennoch erfüllen wird.

Lieber Jack Blackbird, möge Gott dir immer nahe sein, dir vorangehen und den Weg weisen,
Seren

P.S.: Übrigens Jesus hat seine Jünger ausgesandt, daß sie Dämonen austreiben sollen und Älteste einer Gemeinde sollen über die Kranken beten. Ein "Exorzismus" mag manchmal für eine kurze Weile helfen. Wenn der Betroffene jedoch sein Leben nicht verändert, wird das Leiden wieder zurückkommen. Es kann auf Dauer kein Mensch für einen anderen quasi Dämonen verjagen. Doch Gott ist souverän und Er kann auch das verwenden, um Menschen zu sich zu ziehen. Ich denke, daß Gebete bei Kranken sich auch nicht nur auf die Wiederherstellung der Gesundheit beziehen sondern mehr umfassen, um den Kranken zu stärken in der jetzigen Situation und im Glauben.
 
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Für mich ist das All-Eine Göttliche, das ich niemals mit "Er" bezeichnen würde, da ich nichts Männliches anbete, das Tonangebende.

Es gibt für mich nur dieses eine Göttliche und ich spüre dessen Segen, seit ich es wieder in mein Leben kommen lasse.

Ökumene aller Religionen, nicht nur der christlichen, muslimischen, jüdischen, sondern wirklich aller, ist mein Ding.

Als junge Frau hatte ich eine Phase, da habe ich nur noch zur großen Muttergöttin gebetet und es abgelehnt, von Männern geschriebene Bücher zu lesen, was während des Studiums etwas hinderlich war.

Nun ja, bis zum Tod kann ein Mensch viele Glaubensphasen durchlaufen.
 
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Hat jemand von euch eine Begegnung mit dem Teufel oder mit Geistern,ich hatte während meiner psychose eine ähnliche Situation er erschien mir mehrmals durch ein Medium bzw Person, ich kann nicht sagen ob da optische Halluzinationen waren oder reale Person war .
jedenfalls würde ich mich über den Austausch freuen
Als ich in meiner akuter Situation war (auch Psychose) kam der teufel direkt in meinen Träumen . Zuvor hatte ich solch ein Traum noch nie .
 
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