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Astrologische Beratung

Brillchen

Well-known member
Hallo!

Habt ihr es schonmal mit Astrologischer Beratung versucht? Wir hatten es ja schon kurz davon, wessen Jahr das 2026 wird---Feuerdrache--

Manchmal kann Astrologie einem helfen, klarer zu sehen. Ich meine nicht Zeitungs.Prognosen, sondern Persönliche Astrologische Berichte.

Mir haben Sie schon ein bisschen geholfen, was wahres ist ja dran.

Was sind eure Erfahrungen?

Denkt ihr, die Wahrheit ist in den Sternen niedergeschrieben? Oder woanders..?

Die Astrologie verstehe ich als Krücke.

Wenn der Halt fehlt.

:cautious:
 
Ich hatte mal so ein Buch mit dem man sein Geburtshoroskop erstellen konnte und ich habe meinen Mondknoten bestimmen lassen. Es hat mir damals schon geholfen. Heute weiss ich nicht mehr was genau da stand, aber es hatte mir halt gegeben.
 
Mein Eindruck ist, dass vor allem Frauen mit Psychose besonders für so esoterische Sachen anfällig sind.
Ich sehe das als Teil der Symptomatik, da dieses ganze magische Denken doch sehr psychosenah ist.

Was konkret hat euch das gebracht und welche Tipps habt ihr denn bekommen?
Also Dinge, die euch tatsächlich aufgebaut haben und dann eingetroffen sind?

Mir haben Sie schon ein bisschen geholfen, was wahres ist ja dran.
Das kann man über alles sagen. Mein Eindruck ist eher, dass diese Dinge Betroffene mehr schaden als nützen und meist die Kranken diejenigen sind, welche dann ihr Geld für so etwas ausgeben.

An irgendetwas muss man ja wohl glauben, nur uns Betroffene nimmt man da womöglich auch nur auf den Arm und macht Geld damit. Also fraglich, ob diese Zauberer da überhaupt selbst dran glauben.

Von daher würde mich interessieren, was ihr für Nutzen daraus für euch gezogen habt, inwiefern so etwas eine "Krücke" ist und welche Tipps, die euch da gegeben wurden euch aufgebaut haben?
 
Naja, man erfährt etwas über sich selbst. Ich halte das nicht für Hokuspokus weil die Sternenkonstellation bei jeder Geburt einzigartig ist. Bei mir stand zum Beispiel schwierige Eltern konstellation, was stimmt. Auch viele Nicht betroffene glauben an ein Horoskop. Es macht einfach Spass etwas über sich selber zu erfahren. Heute gehe ich noch mit Tarotkarten um. Es ist einfach oft zutreffend was dabei herauskommt. Wenn man es locker angeht sehe ich da kein Problem.
 
ich denke es gibt einem etwas konkretes, auch über andere konstellationen wie zum beispiel "Löwe", "Jungfrau" etc.

kann schon sein, dass es mehrheitlich Frauen sind die dafür zu haben sind,

ich kenne auch keinen Mann der so etwas macht.
Männer sind einfach sogenannt-- zu rational--um an so etwas zu glauben.

man könnte doch glatt den Thread erweitern und das Gespräch "Mann Frau" anfangen..in Bezug auf Schizophrenie..oder auf Horoskope, falls gewünscht..
 
Nein, gibt schon auch Männer die mit Pendel und so hantieren, also ist keine reine Frauendomäne.
Will gar kein Mann-Frau-Thema aufmachen.

Ist eben wie Glücksspiel, etwas, womit man auch ausgebeutet werden kann und Kranke haben auch Symptome wie "magisches Denken", was praktisch häufig dann ins Esoterische geht. Nur wenn man sich ständig mit solchen Dingen beschäftigt, dann macht das krank und fördert die Erkrankung.
Oder wo ist da der Unterschied zwischen Beziehungsideen oder Wahn, wenn man solche esoterischen Dinge in den Vordergrund rückt und die Realität dann lernt auszublenden.

Ich würde mich da kaum ganz freisprechen und im Wahn passiert eben genau das, da ein Horoskop ja dazu einlädt, dass man sich zusätzlich zur normalen psychotischen Symptomatik noch Beziehungsideen macht und damit irgendwelche Dinge einbildet.

Wahn und Beziehungsideen kann auch wie eine Krücke sein, wenn man ansonsten an den Depressionen zusammenbricht und keiner einem applaudiert, dann flüchtet man eben in solche Welten. Ist ok, wenn es einen kraft gibt, aber kann einen auch schaden, wenn man sich dann von Zeichen sein Leben bestimmen lässt?

Psychose und Wahn kann ja eine reine Abfolge von Zeichen sein, wenn man alles auf sich bezieht und überall eine persönliche Botschaft erkennt. Ähnlich eben mit Horoskopen.
 
du sprichst jetzt von Horoskopen im Wahn, es gibt ja auch Leute die keinen Wahn haben und an Horoskope glauben.
Ich fände interessant, warum solche Horoskope, die ja tiefer gehen in der Untersuchung als die (ablehnende) Wissenschaft, warum diese
in unserer westlichen Gesellschaft benutzt werden für das Erkennen tieferer Z / Zusammenhänge / Umstände, jedoch Schizophrenie, die auch
(jedefalls für mich) ein Zustand der sich mit mehr als dem Erklärbaren befasst, nicht näher beachtet wird.

Vielleicht effektiv weil die Mehrheit der Leute sich nicht mit Dingen abgeben wollen die nicht erklärbar sind. Schon gar nicht mit Menschen mit dem Thema.
 
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass negative Horoskope oder Tarot Karten einen wirklich runterziehen können und Positive nicht so eine Wirkung haben (im positiven Sinne). Vielleicht bin ich aber unterbewusst doch ein bisschen abergläubig.
Krankheitsbedingt funktionieren wohl negative Gedanken besser im Kopf als positive Gedanken und Glücksgefühle.
 
Vor meiner Erkrankung glaubte ich gar nicht an Horoskope. Ich las zum Spaß immer die von allen Tierkreiszeichen und stellte fest, dass sie alle so allgemein gehalten und formuliert waren, dass sie alle mehr oder weniger auf mich zutrafen.
 
Mir sagen die Tarotkarten schon seit etwa einem Jahr, dass ich bald sterben werde und sogar wiedergeboren. Bald ist aber schon vorbei und so schleicht sich bei mir der Verdacht ein, dass zu Tode prophezeite länger leben. Mein Horoskop sagte mir vorher, dass ich von der Realität keine Ahnung haben soll. Vielleicht stimmt das ja, dann müsste das aber bei vielen im Horoskop stehen. Ich würde mir das Geld für astrologische Beratung sparen.
 
Was mir zu meinem Geburtshoroskop noch einfällt ist, dass dort stand, dass ich angeblich sehr emotional sein würde - das stimmt aber nicht. Ich habe eben keine guten Erfahrungen mit sowas.
 
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