Aktuelles

Herzlich willkommen

Das Psychose‑Forum bietet einen moderierten Raum für alle, die bei Schizophrenie verträgliche und wirksame Therapiemöglichkeiten suchen. Hier verbinden wir persönliche Erfahrung mit innovativer Forschung.

Tausche dich aus, stelle Fragen, diskutiere mit und eröffne Themen, die dir wichtig sind. Die Community bietet Orientierung, Austausch und Rückhalt – um belastende Krankheitsphasen besser einordnen und stabiler bewältigen zu können.

Vorteile für Dich

✅ Praxisnahe Übersicht pharmakologischer Strategien
⭐ Strukturierte, evidenzbasierte Orientierung
↗ Medikamentöse Orientierung bei Psychose & Schizophrenie
Übersichtliche Einordnung von Wirkstoffen, Therapieprinzipien und Nebenwirkungsprofilen.
  • Verständnis komplexer Zusammenhänge
  • Wissenschaftlich fundierte Informationen
  • Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen
  • Einordnung und Zweitmeinungen aus Erfahrungsperspektive
  • Austausch und Rückfragen über das Admin‑Team (kostenfrei)
  • Chat‑ und PN‑Funktion
↗ Empfohlene Inhalte
Ausgewählte Beiträge mit vertiefender Einordnung und Hintergrund.

Neu zur Diskussion gestellt

Didaktische Einordnung neurobiologischer Zusammenhänge – aktuell neu im Forum zur offenen Diskussion gestellt.

↗ Wie Dopamin, DAT, COMT, D1/D2, NA und Halluzinationen zusammenhängen

Der Beitrag ist bewusst als Diskussionsgrundlage angelegt und kann im Forum kommentiert werden.


Einfache Registrierung · Anonym · Von Betroffenen, für Betroffene · Unverbindlich

Deine Themen. Dein Tempo.

Herzlich willkommen

Das Psychose‑Forum ist ein moderierter Raum für Austausch, Orientierung und Information bei Psychose und Schizophrenie.

Stelle Fragen, tausche dich aus und bring Themen ein, die dir wichtig sind – anonym und kostenlos.


Deine Vorteile

📄 Kompakte Praxisübersicht (PDF)
Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen. Die PDF dient als praxisnahe Orientierung und ergänzt die inhaltliche Einordnung im Forum.

➝ 2‑seitige Praxisübersicht herunterladen
  • Verständliche Einordnung komplexer Themen
  • Wissenschaftlich fundierte Informationen
  • Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen
  • Zweitmeinungen aus Erfahrungsperspektive
  • Chat‑ und PN‑Funktion


Neu zur Diskussion gestellt

Didaktische Einordnung neurobiologischer Zusammenhänge – aktuell neu im Forum zur offenen Diskussion gestellt.

↗ Wie Dopamin, DAT, COMT, D1/D2, NA und Halluzinationen zusammenhängen

Der Beitrag ist bewusst als Diskussionsgrundlage angelegt und kann im Forum kommentiert werden.


Anonym – Einfach – Unverbindlich.

Antipsychotika absetzen

Katzemaus

Well-known member
Hallo Zusammen,

ich war die letzten vier Wochen in der Klinik, wo meine Antipsychotika (100mg Amisulprid und 5 mg Abilify) abgesetzt worden sind.
Dies geschah innerhalb von zehn Tagen. Die Ärztin meinte, da meine Psychose drogeninduziert gewesen sei und ich seitdem (zwei Jahre lang) keine Positiv-Symptome gehabt hätte, man das Absetzen riskieren könnte. Ich bin jetzt ohne Antipsychotika, aber sehr unsicher. Nach allem was ich weiß, ist das Absetzen von Antipsychotika nur über einen längeren Zeitraum (Monate) sinnvoll, wenn überhaupt. Ich habe Angst vor einem Rückfall. Soll ich der Arztmeinung vertrauen oder sicherheitshalber zumindest eine Erhaltungsdosis nehmen?
 
Also, die Neuroleptika innerhalb von 10 Tagen komplett abzusetzen, finde ich schon sehr sportlich. Soweit ich weiß, müssen die allmählich über einen längeren Zeitraum ausgeschlichen werden, um negative Effekte zu vermeiden. Vielleicht kannst du dir ja eine Zweitmeinung bei einem niedergelassenen Arzt einholen.
LG, Nina
 
Es gibt Vertreter des Ausschleichens und Vertreter der Ho-Ruck-Aktion, kann beides funktionieren ?

Screenshot 2025-07-10 213004.jpg
 
Hallo Zusammen,

ich war die letzten vier Wochen in der Klinik, wo meine Antipsychotika (100mg Amisulprid und 5 mg Abilify) abgesetzt worden sind.
Dies geschah innerhalb von zehn Tagen. Die Ärztin meinte, da meine Psychose drogeninduziert gewesen sei und ich seitdem (zwei Jahre lang) keine Positiv-Symptome gehabt hätte, man das Absetzen riskieren könnte. Ich bin jetzt ohne Antipsychotika, aber sehr unsicher. Nach allem was ich weiß, ist das Absetzen von Antipsychotika nur über einen längeren Zeitraum (Monate) sinnvoll, wenn überhaupt. Ich habe Angst vor einem Rückfall. Soll ich der Arztmeinung vertrauen oder sicherheitshalber zumindest eine Erhaltungsdosis nehmen?
Hast du schonmal begleitend nach Bupropion (NDRI Antidepressivum und Nikotinentwöhnungsmittel) gefragt?

Wenn du merkst, dass deine psychische Situation sich verschlechtert, du reizbar und unruhig wirst, dann solltest du den Absetzversuch vorübergehend aussetzen und am besten nur 5 mg Aripiprazol zur Stabilisierung einnehmen, ohne Amisulprid.
Dann Bupropion 150mg Startdosis einschleichen und damit dann erst Aripiprazol in einen weiteren Versuch absetzen und beobachten, ob du dich dann besser und länger stabilisierst. Da Aripiprazol wach macht und auch eine zurückkehrende Psychose wach macht, wären Trimpramin Tropfen(Trizyklisch in sehr geringer Dosis 10-15 mg) ergänzend zum Bupropion als Ergänzung wichtig, damit du das bei Einschlafstörungen abends einnehmen kannst. Das löst zwar die Einschlafprobleme die Bupropion machen kann, aber nach Wochen oder Monaten wenn die Psychose zurückkommen sollte, dann wäre auch das Trimipramin zu schwach, also lässt von der Wirkung nach. Deswegen braucht es wenn sich Schlafstörungen oder Psychose oder auch Reizbarkeit und Unruhe trotz Bupropion im laufen von Monaten ohne Antipsychotikum wieder durchkommen sollte, einen Bedarf an Antipsychotikum(Aripiprazol 5mg) für etwa 2-3 Wochen am Stück um kurzzeitig zu dämpfen.
Durch den Bedarf des Antipsychotikums können später beim nächsten weglassen die stabilisierenden Antidepressiva wieder voll wirken.

Wie in der Intervalltherapie (stabilisiert mit Bupropion) empfohlen. Du könntest das ausdrucken und mit deiner Ärztin besprechen, ob du das genau so ausprobieren kannst, wenn der aktuelle Absetzversuch scheitert.

Wenn du sehr reizbar wirst und sehr viel Stress beim Absetzen entsteht, du unruhig oder getrieben wirst und psychotische Symptome beim aktuellen kompletten Absetzen zurückkommen, dann solltest du lieber rechtzeitig mit dem Aripirpazol 5 mg gegensteuern.
Dann lässt sich diese Intervalltherapie einfach integrieren, da Aripiprazol sich darin eignet und eben laut meiner Erfahrungslage damit sehr gut funktioniert.

Wenn deine Libido (sexuelle Erregbarkeit etc.) sich stark oder unangenehm anfühlt und Emotionen in den Absetzphasen in depressive Symptome umschlägt oder einfach zu intensive Emotionen durchkommen, dann wäre ein SSRI Antidepressivum wie Citalopram oder eventuell funktioniert auch Sertralin optional und vorübergehend wichtig. Durchs vorübergehende absetzen der Antipsychotika kann diese Gefühlswelt auch verstärkt zurückkommen im Übermaß was sich von der Reizbarkeit unterscheidet bei der Bupropion hilft. SSRIs wie Citalopram reduzieren Emotionen und Libido etwas was depressive Symptomatik lindert ohne ein Gefühl der inneren Leere zu erzeugen, wie es manche Antipsychotika machen können.
 
Würde auch empfehlen das Zeug langsam los zu werden. Du kannst es auch so machen und 1 Tag Normale Dosis und jeden 2 Tag weniger. Und dann irgendwann jeden Tag weniger.
 
Mich würde jetzt interessieren, wie lange du theorethisch warten müsstest, bist du 100% weißt, ob sich etwas verändert hat?
 
Kannst du theorethisch jemanden fragen, der dir sagen kann, wie lange du warten musst bis du weißt, ob die Wirkung eingesetzt hat?
 
Zurück
Oben