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Amisulprid und Risperidon bedingte Herzprobleme

goped

Well-known member
Da mich meine Nebenwirkungen wie Depression und Schlafstörungen vom Risperidon und Verstopfung stören möchte ich umsteigen auf Amisulprid. Ne weile 2 jahre oder so hatte ich 150mg Amisulprid schon. Heisst das ich von Amisulprid doch keine Schlimmen Herzprobleme bekommen kann oder doch aber in höheren Dosen. Ich habe nämlich Angst vor Herzproblemen. Kann mich jemand aufklären ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe letztes Jahr mein Herz per Ultraschall untersuchen lassen nach 25 Jahren Einnahme von Amisulprid. Die Ärztin hat nichts gefunden. Mein Herz ist ok. Von daher habe ich keine Probleme.
 
Ich bin irgendwie sehr verunsichert ob ich amisulprid einnehmen soll. Die Erhaltungsdosis wäre ungefähr 500 mg bei mir.
 
@Maggi ich hoffe ich bin in diesem Unterforum richtig ?

Da mich meine Nebenwirkungen wie Depression und Schlafstörungen vom Risperidon und Verstopfung stören möchte ich umsteigen auf Amisulprid. Ne weile 2 jahre oder so hatte ich 150mg Amisulprid schon. Heisst das ich von Amisulprid doch keine Schlimmen Herzprobleme bekommen kann oder doch aber in höheren Dosen. Ich habe nämlich Angst vor Herzproblemen. Kann mich jemand aufklären ?
Schizophrenie‑Forum.com – Moderiertes Forum zu Psychose & Symptomen

Hier kannst du die Herzrisiken sehen.

Risperidon hat im Grunde ein größeres Risiko als Amisulprid. Der verbreitete Irrglaube, dass QTc-Verlängerungen = Herzprobleme sind, ist auch dort relativ erkennbar widerlegt. Ziprasidon macht ja QTc-Verlängerungen, hat aber geringere Herzrisiken, da diese wohl auch eher an Gewichtszunahme und anderen Faktoren liegen können.

Amisulprid ist also bedenklich, dort mit +++ gekennzeichnet, aber du solltest da für dich eher die Risikofaktoren sehen. Da du aktuell Risperidon hast, ist das mit ++++ von den Herzrisiken sogar schlimmer. Eine Umstellung sollte also keine wesentliche Verbesserung oder Verschlechterung bringen.
Für dich könnte Olanzapin auch interessant sein, da die Herzrisiken vergleichsweise gering sind, wenn du keine starke Gewichtszunahme davon hast. Es wirkt zumindest mit am stärksten, und Quetiapin solltest du dir dann auch sparen können.
Alternativ wäre im Grunde bei dir Lurasidon interessant, @goped. Anscheinend kann man das irgendwie beantragen.

Du könntest auch noch einmal Aripiprazol erfragen, ob ihr das in Tropfenform sehr sachte eindosieren könntet, da es ansonsten wirklich deutlich verträglicher ist, und vielleicht die Ängste bei dir nur anfangs und vorübergehend da sind. Wäre zumindest mein Favorit, da man manchmal Jahre später auch ein ganz anderes Gefühl für die Wirkstoffe hat, da sich neurochemisch ja auch vieles verschiebt.


Nebenwirkungen von Antipsychotika Stand 2026/01

Gesamt
+Score
Wirkstoff⚖️ Gewicht___🍬 Diabetes__😴 Sedieru__🧠 Kognition🥛 Prolaktin_❤️‍🔥 Sex_______ Dysf.💓 QTc_Ver_*_____💓 HerzrisikoWirkstoff🏃 Akathisie__🤖 Parkinson😬 TD_Spät_⬇️ Hypoton_⬆️ Hyperto🚽 Obstipat_🤤 Speichelf_Wirkstoffe
🟣Clozapin🟣+7 kg🟣++++🟣++++🟣++++🟡+🟡+🟢0/+🔴+++Clozapin🟢0🟢0🟢0🟣++++🔴+++🟣++++🟣++++Clozapin
🔴Olanzapin🟣+6 kg🟣++++🔴+++🔴+++🟠++🟡+(+)🟠+(+)m+🟡+(+)Olanzapin🟡+🟡+🟡+🟠++🔴+++🔴+++🟠++Olanzapin
🟠Quetiapin🔴+3.5 kg🔴 +++🔴+++🟠++(+)🟡+🟡+🟡+w+🟠++Quetiapin🟢0/+🟢0/+🟢0/+🔴+++🟡+(+)🟠++🟡+Quetiapin
🟣Risperidon🔴+2,7 kg🟠++(+)🟠++(+)🔴+++🟣++++🟣++++🟡+(+)🟣++++Risperidon🟠++🔴+++🔴+++🟠++(+)🔴+++🟠++🟠++Risperidon
🟣Paliperidon🔴+3 kg🟠++(+)🟠++(+)🔴+++🟣++++🟣++++🟠++(+)🟣++++Paliperidon🟠++🔴+++🔴+++🟠++(+)🔴+++🟠++🟠++Paliperidon
🟠Amisulprid🟠+2.4 kg🟠++🟠++🟠++🟣++++🔴+++🔴++(+)🔴+++Amisulprid🟡+(+)🟠++(+)🟠++(+)🟡+🟠++🟡+(+)🟠++Amisulprid
🟣Haloperidol🟠+1.7 kg🟡+(+)🟠++🔴 +++🔴+++🟣++++🔴+++🟠++Haloperidol🟣++++🟣++++🟣++++🟡+(+)🟡+🟡+🟡+Haloperidol
🟣Flupentixol🟠+1.5 kg🟠++🟠++🔴 +++🔴+++🟠++(+)🟠++🟠++Flupentixol🟣++++🟣++++🟣++++🟡+(+)🟠++🟡+(+)🟡+(+)Flupentixol
🟡Ziprasidon🟢+0.7 kg🟢0/+🟡+(+)🟡+(+)🟡+🟠++🟣+(+++)m+🟡+Ziprasidon🟠++🟠++🟠++🟡+(+)🟢0/+🟡+🟢0/+Ziprasidon
🟢Aripiprazol🟢+0.8 kg🟢-0🟢0/+🟡+🟢-0🟢0/+🟢0🟢0Aripiprazol🔴+++🟡+🟡+(+)🟢0/+🟢0/+🟢0/+🟢0/+Aripiprazol
🟢Brexpiprazol🟡+1 kg🟢0/+🟡+🟡+🟢0🟢0/+🟢0🟢0Brexpiprazol🟠++🟡+(+)🟡+(+)🟢0/+🟢0/+🟢0/+🟢0/+Brexpiprazol
🟢Cariprazin🟡+1.2 kg🟢0/+🟡+🟡+🟢-0🟡+🟢0🟢0Cariprazin🔴+++(+)🟡+(+)🟡+(+)🟢0/+🟢0/+🟢0/+🟢0/+Cariprazin
🟢Lurasidon🟢+0.7 kg🟢0🟡+🟡+(+)🟡+🟠++🟢0🟢0Lurasidon🟠++🟠++🟠++🟢0🟢0/+🟢0/+🟢0Lurasidon

🧾 Legende​

  • ⚖️ Gewichtszunahme, 🍬 Diabetes &🩸Lipide, 😴 Sedierung, 🧠 Kognition, 🥛 Prolaktinerhöhung, ❤️‍🔥 Sexuelle Dysfunktion, 💓 QTc-Verlängerungen, 💓Herzrisiko, 🏃 Akathisie, 🤖 Parkinsonismus, 😬 Spätdyskinesie, 🧍‍♂️ Orthostase & ⬇️ Hypotonie, ⬆️ Hypertonie, 🚽 Obstipation, 🤤 Speichelfluss
  • Farben: 🟢 günstig – 🟡 mild – 🟠 moderat – 🔴 stark – 🟣 sehr stark/Hochrisiko
  • Gesamtbewertung vor dem Wirkstoffnamen: farbliche Einschätzung des gesamten Nebenwirkungsprofils
 
Noch ein Frage zu Amisulprid, ich hatte die Dosis 150 mg ca 2 jahre oder mehr und wenn ich von dieser Dosis kein Brust Wachstum wegen Prolaktin bekommen habe wird das in höheren dosen auch so bleiben ?
 
Noch ein Frage zu Amisulprid, ich hatte die Dosis 150 mg ca 2 jahre oder mehr und wenn ich von dieser Dosis kein Brust Wachstum wegen Prolaktin bekommen habe wird das in höheren dosen auch so bleiben ?
Risperidon macht da doch auch, da dort die Prolaktinerhöhung teils sogar schlimmer als bei Amisulprid sein soll. Die Frage ist auch, wie sich dieses Brustwachstum zeigt.
 
Ja stimmt Risperidon und Amisulprid machen beide Prolaktin erhöhung. Brustwachstum zeigt Folgemaßen, es entwickelt sich Brustgewebe wie bei Frauen.
 
Ich dachte eher, dass sich die Brustwarzen oder Drüsen vergrößern können.

Dass du diese Ängste beim Amisulprid hast, mag ja verständlich sein, aber Risperidon soll noch stärkere Prolaktinerhöhung machen, da wird dieses Thema weitgehend totgeschwiegen. Beim Amisulprid ist Prolaktinerhöhung aber so bekannt wie die QTc‑Verlängerungen beim Ziprasidon.

Nachdem du alle verträglichen Wirkstoffe bereits ausgeschlossen hast, bist du mit dem mittelverträglichen Amisulprid noch gut bedient.

Besser fände ich für dich @goped trotzdem noch einmal das Aripiprazol (oder Cariprazin), nur eben in ganz geringer Tropfenform langsam erhöhen, damit es wenig Überschneidungen mit anderen Antipsychotika bei der Umstellung gibt. Damit hättest du, wie in der Tabelle sichtbar, auch ein optimales Verträglichkeitsprofil. Ansonsten bist du mit dem Amisulprid ja gut aufgestellt.

Die Herzprobleme kannst du dir in der Tabelle rechts neben QTc-Verlängerungen ansehen, da QTc kein sicherer Indikator für Herzrisiken ist. Auch findest du weiter rechts hohen und niedrigen Blutdruck, was beim Amisulprid besser als beim Risperidon ist. Vermutlich auch deswegen weniger Herz- und Schlaganfallprobleme als beim Risperidon/Paliperidon.
 
Chat gpt sagt:


Ein erhöhter Prolaktinspiegel (Hyperprolaktinämie) kann mehrere Effekte haben:
1. Brustwachstum (Gynäkomastie)
Entwicklung von Brustdrüsengewebe bei Männern
Brust kann sichtbar größer werden
manchmal empfindlich oder schmerzhaft
→ medizinisch: Gynäkomastie
2. Milchabsonderung (selten)
Flüssigkeit aus der Brust möglich
→ nennt man Galaktorrhö

Ist das Brustwachstum dauerhaft?
Kommt darauf an:
früh erkannt: Brustbildung kann sich nach Dosisreduktion oder Medikamentwechsel zurückbilden
lange bestehend: Brustdrüsengewebe kann teilweise dauerhaft bleiben
 
Ist das Brustwachstum dauerhaft?
Also in den USA hat sich deswegen ja jemand nach Einnahme des Präparats "Risperdal" operieren lassen und bekam eine hohe Schadenersatzsumme zugesprochen.

Ich verstehe nur nicht, warum du mindestens 500 mg ansetzt. Es gibt zwar "die Richtige Dosis" oft NICHT, allerdings bin ich bisher immer mit 200 mg/Tag Amisulprid klargekommen. Eine Tln. im Forum setzt für sich 100 mg an und inzwischen (wobei ich unwichtig bin) nehme ich ihr das auch voll ab. Sind doch andere Werte als 500mg oder 600mg!

Ich meine nur zu beobachten, dass du dir sehr viele Gedanken über die Medikation machst, dabei aber nicht unbeeinflusst bist. Damit schlägst du dann hier im Forum auf, wo sich dann alles um "die richtige Dosis" u. dgl. drehen soll. Diese Marker gibt es zwar wirklich, jedoch sind sie nicht von der Fehlersuche beim Patienten zu trennen, und dir wird ja immer ein bestimmter Wirkstoff und eine bestimmte Dosis vorgegeben, weil du Betreuungen auf deinem Kopf hast. Somit kommst du durch eigenes Denken im bisherigen Modus nicht auf einen grünen Zweig, wie ich das sehe. du weißt nicht, ob du Amisulprid nehmen sollst, weil du annimmst, dass du dann bei 500 mg bist. Dies ist bei jemandem ohne Betreuungen anders, hier könnte das so ablaufen, und der Prolaktinspiegel ist dann natürlich unterschiedlich, oder?
 
Eine Frage an alle: Ich habe im Moment die dosis 4 mg Risperidon am Tag umgerechnet wären das ungefähr 400mg amisulprid. Wenn ich jetzt in die Psychiatrie gehe und verlange das die mich auf 300 mg amisulprid einstellen. Wie hoch wären meine Chancen in der Psychiatrie ? Sieht warscheinlich schlecht aus weil die in der Psychiatrie eher höher gehen ?
 
@goped: Deine Umrechnung ist falsch. 4 mg Risperidon müssten rechnerisch ca. 220 mg Amisulprid entsprechen. Da du vorher aber Amisulprid + Risperidon hattest, könnte das bei dir etwas höher ausfallen.
Da du womöglich Amisulprid weggelassen hattest und somit kein Blutspiegel davon vorlag, wird dein Wunsch sein, nur die 4 mg Ripsperidon ersetzt zu bekommen, keine zusätzlichen 150 mg Amisulprid obendrauf, wo du rechnerisch auf 370 mg kommen würdest statt 220 mg?

Vielleicht hilft dir ein ehrliches Gespräch mit den Ärzten weiter, wenn du etwa Amisulprid vorher irgendwie weggelassen hast und von daher kein Blutspiegel vorhanden war?

Normalerweise müsste die Dosis bei dir zwischen 200 und 400 mg Amisuprid etwa liegen, wenn du Risperidon + Amisulprid ersetzt bekommst.

Hier die Umrechnung vom Risperidon:
Mit Copilot KI erstellt

⚖️ Dosisäquivalenz: 4 mg Risperidon → Amisulprid​

In der Literatur zu Chlorpromazin‑Äquivalenten (CPZ‑Eq.) liegen die Werte ungefähr so:
MedikamentCPZ‑Äquivalent pro mg (typischer Literaturwert)
Risperidonca. 1 mg ≈ 50–60 mg CPZ
Amisulpridca. 100 mg ≈ 100 mg CPZ

Das bedeutet:
  • 4 mg Risperidon entsprechen etwa
4⋅55 mg CPZ≈220 mg CPZ
  • Amisulprid hat ungefähr
100 mg Amisulprid≈100 mg CPZ
Daraus folgt eine grobe Umrechnung:
220 mg CPZ≈220 mg Amisulprid

📌 Ergebnis (grobe Literatur‑Schätzung)​

4 mg Risperidon ≈ ca. 200–300 mg Amisulprid
Das ist eine theoretische pharmologische Vergleichszahl, keine Empfehlung für eine tatsächliche Umstellung. In der Praxis können Ärzt*innen deutlich niedrigere oder höhere Werte wählen, abhängig von:
  • individueller Empfindlichkeit
  • Nebenwirkungsprofil
  • Ziel (Erhaltung vs. Akutbehandlung)
  • dopaminerger Ausgangslage
  • Komorbiditäten (z. B. Herz, Prolaktin, QTc)
 
Ich nehme aktuell als Neuroleptika nur 4mg Risperidon am Tag. Nicht Risperidon+Amisulprid, das Amisulprid wurde vor 2 Wochen in der Psychiatrie ausgeschlichen. Oder hab ich da was falsch verstanden ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@goped,

400 mg Amisulprid ist viel zu hoch. Ich höre Stimmen und meine Psychiaterin verlangt von mir, dass ich 300 mg nehme. Sie weiß nicht, dass ich nur 100 mg nehme.
Bedenke, ab 60 Jahren ist es sehr schwer von den hohen Dosen wieder runter zu kommen, weil du bis dahin total abhängig geworden bist. Das vermindert die Lebenszeit enorm. Lieber in jüngeren Jahren kleine Dosierungen nehmen, und sich besser mit der Krankheit arrangieren. Das macht ja @Maggi auch, und er fährt gut damit, als es später bereuen, dass man so hoch dosiert ist. Überleg dir das mal.

LG
 
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