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Alles, was Du über Depot-Neuroleptika wissen möchtest – PsychCast

Danke für den Link. Habe ich seinerzeit bald nach Erscheinen angeschaut. Der Beitrag wird vom "Psychcast" dadurch entwertet, dass in einer Folgeserie kommt, eine Studie hätte ergeben, dass Depots eine bessere Wirkung in der Rezidivprophylaxe hätten als Tabletten, wodurch Herr Dr. Dreher wieder alles umschmeißt, was er vorher richtig gemacht (=gesagt) hat. Überhaupt werden die Beiträge nicht besser, und www.psychiatrietogo.de wurde quasi stillgelegt, es ergibt sich der Verdacht, dass nur noch Werbung für das Buch gemacht wird, das man sich aber schenken kann, als Laie sowieso, und als Fachkraft in der "Psychiatrie"/Psychiatrie (als Psychologe sowieso) kann man sich das Buch auch weitgehend schenken, weil es zwar originell und umfassend ist, aber neben der bereits vorhandenen Literatur einschließlich amerikanischen Büchern und Internetartikeln eher blass ausschaut.

Die Beiträge von "Psychcast" wenden sich immer weniger "an ein interessiertes Publikum allgemein", sondern man konzipiert und vermarktet sie fast nur noch für Fachkreise, als in der Praxis für andere Ärzte/Heilkundige/Promovierte. Von letzteren dürfen aber nur die Ärzte die quasi beworbenen Mittel verschreiben, weshalb auch diese Zielgruppenauswahl qualitativ nachgelassen hat...
 
Ich sehe nur einen Vorteil der Depots und der ist keiner.
Einmal redet die Pharmamaindustrie den Ärzten ein, dass Paliperidon nicht als normale Tablette gegeben werden könne wegen der etwas kurzen Halbwertszeit. Dabei gibt es schon lange frei verfügbare eXtended_Release-Tabletten und man kann auch dreimal am Tag die Tablette einnehmen (zweimal minimal genügt wohl auch).
Der Vorteil sonst ist, dass der Patient nachweisen kann, dass er es nimmt. Dazu sagt Herr Dr. Dreher zutreffend: Wenn der Patient aber die Behandlung nicht (mehr) wünscht, ist das logischerweise auch nicht mehr ein "Vorteil".

Also, Leute, momentan sollte man sowieso nicht so hohe Kosten im Gesundheitswesen erzeugen, aber wenn sie euch zwingen, dann m. M. n. möglichst vor dem Paliperidon Aripiprazol (hat weniger Nebenwirkungen) oder Cariprazin Tablette mit stichpunktartiger Blutbildkontrolle (geht auch wegen der sehr langen Halbwertszeit von Didesmethylcariprazin im Körper).

Übrigens nehmen etliche unter Leponex/CLOZAPIN gesetzte "Patienten" (näher am Wort übersetzt: "Leidende") den Wirkstoff nur vor der vierwöchigen Blutentnahme ein, das funktioniert. Sie müssen dann halt mit dem Zwiespalt / der Anti-Logik leben, dass die Blutabnahmen letztendlich für die Katz' sind und sie ein trauriges Bild (vor sich selber) abgeben. Das entspricht aber nur einer enger fokussierten Beobachtung speziell von mir selber, ist also nicht repräsentativ / "übertragbar auf den Normalfall". Nur so ein Gedanke, was dabei herauskommt, wenn man Leute zum

Heucheln

zwingt.
 
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