Alles, was Du über Depot-Neuroleptika wissen möchtest – PsychCast
Ich sehe nur einen Vorteil der Depots und der ist keiner.
Einmal redet die Pharmamaindustrie den Ärzten ein, dass Paliperidon nicht als normale Tablette gegeben werden könne wegen der etwas kurzen Halbwertszeit. Dabei gibt es schon lange frei verfügbare eXtended_Release-Tabletten und man kann auch dreimal am Tag die Tablette einnehmen (zweimal minimal genügt wohl auch).
Der Vorteil sonst ist, dass der Patient nachweisen kann, dass er es nimmt. Dazu sagt Herr Dr. Dreher zutreffend: Wenn der Patient aber die Behandlung nicht (mehr) wünscht, ist das logischerweise auch nicht mehr ein "Vorteil".
Also, Leute, momentan sollte man sowieso nicht so hohe Kosten im Gesundheitswesen erzeugen, aber wenn sie euch zwingen, dann m. M. n. möglichst vor dem Paliperidon Aripiprazol (hat weniger Nebenwirkungen) oder Cariprazin Tablette mit stichpunktartiger Blutbildkontrolle (geht auch wegen der sehr langen Halbwertszeit von Didesmethylcariprazin im Körper).
Übrigens nehmen etliche unter Leponex/CLOZAPIN gesetzte "Patienten" (näher am Wort übersetzt: "Leidende") den Wirkstoff nur vor der vierwöchigen Blutentnahme ein, das funktioniert. Sie müssen dann halt mit dem Zwiespalt / der Anti-Logik leben, dass die Blutabnahmen letztendlich für die Katz' sind und sie ein trauriges Bild (vor sich selber) abgeben. Das entspricht aber nur einer enger fokussierten Beobachtung speziell von mir selber, ist also nicht repräsentativ / "übertragbar auf den Normalfall". Nur so ein Gedanke, was dabei herauskommt, wenn man Leute zum
Heucheln
zwingt.