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Medikamentöse Orientierung
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➝ 2-seitige Broschüre
Eine klare, wissenschaftlich fundierte Einführung in Wirkstoffe, Intervalllogik und funktionelle Therapieprinzipien – kompakt und verständlich.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

📘 Aktuelle Evidenzlage:
Bupropion bei Schizophrenie: Transporter, Rezeptoren und Kombinationsstrategien
liefert eine vertiefte pharmakologische Perspektive mit Fokus auf Dopamin‑ und Noradrenalin‑Transporter.

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– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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4 Jahre lang Olanzapin 5mg jetzt seit 2 Jahren Quetiapin und Amisulprid

RamzyStudio

Well-known member
Ich hab 4 Jahre lang oder länger Olanzapin genommen 5mg und jetzt hat mein Arzt geändert auf 150mg Quetiapin retardiert und 200mg Amisulprid...
ich hab auf ein Wunder gehofft, aber gefühlt ist alles nur schlimmer geworden... ich weiß es einfach nicht. Ich fühl mich wie ein Versuchsobjekt welches Experiment nicht geglückt ist. Denkt ihr die Medikamente sind gut oder schlechter als Olanzapin?

Man liest viel schlechtes über Olanzapin auf Sanego... dass es einen verändert, gewichtszunahme, heißhungerattacke, persönlichkeitsveränderung etc.
 
Ich nehme 10 mg olanzapin und habe nach der Psychose auch eine schwere Depression.

Mein Arzt hat mir noch Antidepressiva verschrieben besser ist es nicht geworden. Er meinte es braucht halt alles seinen Zeit und ich soll in Therapie gehen
 
Denkt ihr die Medikamente sind gut oder schlechter als Olanzapin?
Von Polypharmazie ist in der Regel abzuraten. Es gibt kaum belastbare Studien, die einen besseren Effekt als eine Behandlung mit einem Medikament nachweisen. Warum hat dein Arzt denn das Olanzapin abgesetzt und gewechselt?
Hast du viel zugenommen? Hilft es nicht mehr gegen deine Symptome? Oder waren deine Blutwerte nicht in Ordnung?
 
Von Polypharmazie ist in der Regel abzuraten. Es gibt kaum belastbare Studien, die einen besseren Effekt als eine Behandlung mit einem Medikament nachweisen. Warum hat dein Arzt denn das Olanzapin abgesetzt und gewechselt?
Hast du viel zugenommen? Hilft es nicht mehr gegen deine Symptome? Oder waren deine Blutwerte nicht in Ordnung?
Also erst kam ich sehr gut auf Olanzapin klar und dann hat sich mein Körper komisch angefühlt als würde ich extrem schnell alt werden.. kann nicht beschreiben wie das war. Dann auf nur Quetiapin gewechselt und dann hatte ich voll die Depressionen oder Negativsymptome, dann hat mir der Arzt noch 200mg Amisulprid gegeben und meinte das wäre die perfekte Medikation. Und seit dem ich Amisulprid fühle ich mich auch iwie. anders iwie. zombiehaft oder eingeschränkt. Aber wirken tut es gut dieses Amisulprid. Naja am liebsten würde ich gar keine Medikamente nehmen und clean sein und hoffen, dass dies der perfekte Weg wäre... also wie man sieht es ist nie einfach egal was man macht.
 
Olanzapin ist eigentlich ein Antipsychotikum, unter dem man sich vergleichsweise gut fühlt. Daher ist es oftmals auch Mittel der ersten Wahl. Ich hab es als "ich hab 2 Bier intus"-Gefühl in Erinnerung? Das Gefühl des "extrem schnell alt werdens" kann ich leider nicht nachvollziehen, aber ich weiß, wie es ist, wenn man ein Gefühl oder auch einen Wahn nicht beschreiben kann.

Bei der Wahl des besten Antipsychotikum geht es um das sog. Nebenwirkungsmanagement: Welche Kombi oder welches Einzelpräparat hat die beste Wirkung mit den geringsten Nebenwirkungen. Quetiapin und Amisulprid sind beides gute Medikamente, von der Kombination würde ich wie gesagt aufgrund fehlender Evidenz des Mehrwerts eher abraten. Aber ich bin nur ein belesener Laie. Das solltest du daher am besten mit deinem Arzt besprechen, frag ihn doch mal warum genau diese beiden Medikamente "die perfekte Medikation" sind. Vielleicht hat er ja eine Studie parat, die da einen Mehrwert belegt.

Ich glaub jeder Erkrankte würde am liebsten ohne Medikamente auskommen. Sie sind Fluch und Segen zugleich. Perspektivisch lässt sich da vielleicht in Zukunft etwas dran ändern, aber erstmal ist man drauf angewiesen. Wie lange ist denn deine letzte Psychose her?
 
Olanzapin ist eigentlich ein Antipsychotikum, unter dem man sich vergleichsweise gut fühlt. Daher ist es oftmals auch Mittel der ersten Wahl. Ich hab es als "ich hab 2 Bier intus"-Gefühl in Erinnerung? Das Gefühl des "extrem schnell alt werdens" kann ich leider nicht nachvollziehen, aber ich weiß, wie es ist, wenn man ein Gefühl oder auch einen Wahn nicht beschreiben kann.

Bei der Wahl des besten Antipsychotikum geht es um das sog. Nebenwirkungsmanagement: Welche Kombi oder welches Einzelpräparat hat die beste Wirkung mit den geringsten Nebenwirkungen. Quetiapin und Amisulprid sind beides gute Medikamente, von der Kombination würde ich wie gesagt aufgrund fehlender Evidenz des Mehrwerts eher abraten. Aber ich bin nur ein belesener Laie. Das solltest du daher am besten mit deinem Arzt besprechen, frag ihn doch mal warum genau diese beiden Medikamente "die perfekte Medikation" sind. Vielleicht hat er ja eine Studie parat, die da einen Mehrwert belegt.

Ich glaub jeder Erkrankte würde am liebsten ohne Medikamente auskommen. Sie sind Fluch und Segen zugleich. Perspektivisch lässt sich da vielleicht in Zukunft etwas dran ändern, aber erstmal ist man drauf angewiesen. Wie lange ist denn deine letzte Psychose her?
Ich hatte halt das Gefühl, dass Olanzapin mich langsamer im Kopf gemacht hat, meine Herzneurose verstärkt hat aufgrund von Vaping...

Und jetzt mit der neuen Medikation kann ich mein Schlafrhythmus nicht halten... sprich es wandelt oft um die 24 Stunden.. bin immer mal wann anders wach... vll. sollte ich wieder zurück zu Olanzapin. Mein Arzt hat mit mir auch Duloxetin ausprobiert gegen die kognitiven Symptome... aber hab es nach 4 Tagen wieder weg gelassen... ach ich fühl mich so verloren in dieser Welt...
 
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