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Willkommen im Psychose‑Forum

Dieses Forum ist ein moderierter, vertrauensvoller Raum für Menschen mit psychotischen Erfahrungen, Angehörige und Fachinteressierte. Wir verbinden persönliche Erfahrungsberichte mit evidenzbasierten Informationen, Praxisübersichten und niedrigschwelligen Hilfsangeboten, damit belastende Phasen besser eingeordnet und bewältigt werden können.

Tausche dich aus, stelle Fragen und finde Unterstützung — respektvoll, anonym möglich und auf Augenhöhe. Unsere Moderation sorgt für Sicherheit und Qualität; wir legen Wert auf Transparenz, Patientenrechte und fundierte Informationen, damit du informierte Entscheidungen treffen kannst.

✅ Positiv‑ und Negativsymptome behandeln
Pharmakologische Strategien
➝ 2‑seitige Praxisübersicht: PDF-Druckversion
Kompakte Darstellung der Intervalltherapie, zusätzlicher Wirkstoffe und Nebenwirkungsspektren. Die PDF bietet eine strukturierte Orientierung, die auf klinischer Erfahrung und aktueller Evidenz basiert.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl
↗ Medikamentöse Orientierung
Eine didaktisch und neutral verfasste Therapieorientierung, die die Funktionsweisen von Wirkstoffkombinationen und Intervalltherapie erläutert.

📝 Evidenzbasierte Analyse
↗ Bupropion bei Schizophrenie – Wirkmechanismen & Therapieansätze
Forschungsarbeit zu Wirkmechanismen, Kombinationsstrategien und ergänzenden, niedrigschwelligen Therapieoptionen.
✅ Vorteile des Forums
  • Sicherer, moderierter Austausch — geschützte Räume, Moderation gegen Fehlinformation und respektvolle Diskussion.
  • Erfahrungs‑ und Peer‑Support — Alltagstipps und Bewältigungsstrategien von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen.
  • Evidenzbasierte Informationen — verständliche Zusammenfassungen von Studien und Praxisübersichten zur Unterstützung informierter Entscheidungen.
  • Medikamente‑Check & Nebenwirkungsmanagement — Erfahrungsberichte, Dokumentationshilfen und Hinweise zum Umgang mit Nebenwirkungen.
  • Praktische Ressourcen — PDF‑Guides, Links zu Anlaufstellen und lokale Hilfsangebote in Deutschland.
  • Angehörigen‑Support — Raum für Fragen, Austausch über Betreuung, Kommunikation und Rechte.
  • Niedrigschwellige Kontaktwege — Chat, private Nachrichten und moderierte Gesprächsrunden für akute Fragen.
  • Stärkung der Mitbestimmung — Informationen zu Patientenrechten, Einwilligung und Transparenz bei Therapieentscheidungen.

⚠️ Depotantipsychotika – kritische Aufklärung

Kurz: Depotpräparate können in bestimmten Situationen sinnvoll sein; zugleich bestehen erhebliche Probleme bei Indikation, Transparenz und ökonomischen Anreizen. Studien zeigen, dass LAIs Rückfälle reduzieren können, die Praxis braucht aber kritische Kontrolle.

Wesentliche Kritikpunkte

  • Vertrauensverlust: Langfristige Depotverordnungen können das Vertrauensverhältnis zwischen Behandelnden und Betroffenen untergraben.
  • Indikationsverschiebung: Depots werden teils dauerhaft eingesetzt, obwohl sie vor allem bei fehlender Einsicht oder Adhärenz anfangs sinnvoll sind.
  • Ökonomische Anreize: Hohe Kosten, unklare Preisbildung und Erstattungsmechanismen schaffen Interessenkonflikte und reduzieren Anreize für verträglichere Innovationen.
  • Innovationshemmnis: Marktlogik kann dazu führen, dass neue, besser verträgliche orale Wirkstoffe schlechter zugänglich sind.

Praktische Hinweise

  1. Zu Beginn: Depot kann helfen, Rückfälle zu verhindern und Zeit für Krankheits‑ und Einsichtsentwicklung zu gewinnen.
  2. Später: Regelmäßige Überprüfung der Indikation; bei Einsicht und Stabilität auf orale Optionen und Generika umstellen.
  3. Bei Durchbrüchen: Ursachen prüfen (Substanzen, somatische Faktoren, Verabreichung), Dosis/Intervall anpassen, Substanzwechsel erwägen; Clozapin bei Therapieresistenz prüfen.

Was gefordert werden sollte

  • Transparenz: Klare Preis‑ und Erstattungsregeln für Depots und Generika.
  • Patientenrechte: Einwilligungsorientierte Entscheidungen und regelmäßige Indikationsprüfungen.
  • Förderung von Innovation: Forschung für verträglichere Wirkstoffe und fairer Wettbewerb.

Diese Kurzfassung benennt Probleme und Handlungsfelder, ersetzt aber keine individuelle medizinische Beratung. Betroffene sollten Mitbestimmung einfordern und Nebenwirkungen melden.

↗ Depotantipsychotika: Wie Patente, Marktlogik und Machtstrukturen Innovation blockieren

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Ein sicherer Ort zum Austausch: Erfahrungen teilen, Fragen stellen und Unterstützung finden — respektvoll, vertraulich und ohne Vorurteile.

  • Erfahrungsberichte und Alltagstipps
  • Infos zu Behandlung, Nebenwirkungen und Rechten
  • Unterstützung durch Betroffene und Angehörige

Komm vorbei und mach mit — deine Stimme zählt.

Besondere Vorteile

📄 Kompakte Medikamente‑Orientierung
Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen. Die PDF dient als praxisnahe Orientierung und ergänzt die inhaltliche Einordnung im Forum.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

⚠️ Depotantipsychotika – kritische Aufklärung

Kurz: Depotpräparate können in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Gleichzeitig gibt es Probleme bei Indikation, Transparenz und ökonomischen Anreizen. Studien zeigen, dass LAIs Rückfälle reduzieren können; die Praxis braucht aber kritische Kontrolle.

Wesentliche Kritikpunkte

  • Vertrauensverlust: Dauerhafte Depotverordnungen können das Verhältnis zwischen Behandelnden und Betroffenen belasten.
  • Indikationsverschiebung: Depots werden teils länger eingesetzt als nötig.
  • Ökonomische Anreize: Unklare Preisbildung und Erstattung schaffen Interessenkonflikte.
  • Innovationshemmnis: Marktstrukturen können den Zugang zu verträglicheren Wirkstoffen erschweren.

Was gefordert werden sollte

  • Transparenz: Klare Preis‑ und Erstattungsregeln für Depots und Generika.
  • Patientenrechte: Einwilligungsorientierte Entscheidungen und regelmäßige Indikationsprüfungen.
  • Förderung von Innovation: Forschung für verträglichere Wirkstoffe und fairer Wettbewerb.

Diese Kurzfassung benennt Probleme und Handlungsfelder, ersetzt aber keine medizinische Beratung. Betroffene sollten Mitbestimmung einfordern und Nebenwirkungen melden.

↗ Depotantipsychotika: Beitrag lesen

Einsamkeit und Arbeitslosigkeit?

  • Ersteller Ersteller Adam43
  • Erstellt am Erstellt am
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Adam43

Das ist mein erster Beitrag. Ich habe die Diagnose seit par Jahren und ich fühle mich wirklich sehr einsam. Weiß auch nicht wie ich wieder unter Menschen kommen soll. Nur zum Psychiater dann wieder zurück nach Hause? Was soll ich machen? Ich will wie alle anderen arbeiten gehen und ein soziales Leben führen. Was macht Ihr? Was könnt Ihr mir empfehlen?
 
... Geh raus, Fang ein Hobby an... Geh in ein Verein, lerne Leute kennen, geh arbeiten.. helfe Obdachlose, mach freie soziale Hilfe.. helf in einem Tierheim...
Es gibt so viel. Beschwere dich nicht!!!
Erkunde die Welt.. mach eine Städte Tour..
Ich habe diese Zeit nicht!

Ich muss arbeiten...
 
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Ja, du kannst zu einem Psychosebetroffenen-Treffen gehen, es gibt entsprechende Vereine. Bei uns gibt es einen, der ist von Montag bis Freitag geöffnet. Dort gibt es auch Kunstgruppen, Spiele und gemeinsames Essen.

Gute Idee, Gelöschter Benutzer 23473, das mit dem Helfen im Tierheim!
 
Das ist mein erster Beitrag. Ich habe die Diagnose seit par Jahren und ich fühle mich wirklich sehr einsam. Weiß auch nicht wie ich wieder unter Menschen kommen soll. Nur zum Psychiater dann wieder zurück nach Hause? Was soll ich machen? Ich will wie alle anderen arbeiten gehen und ein soziales Leben führen. Was macht Ihr? Was könnt Ihr mir empfehlen?
Hast du denn noch Bekannte/Freunde? Ggfl könntest du auch in einer Behindertenwerkstatt arbeiten,wenn der erste Arbeitsmarkt nicht in Frage kommt.Such dir bri dir doch eine Selbsthilfegruppen da lernst du auch Menschen kennen und kannst dich austauschen
 
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... Geh raus, Fang ein Hobby an... Geh in ein Verein, lerne Leute kennen, geh arbeiten.. helfe Obdachlose, mach freie soziale Hilfe.. helf in einem Tierheim...
Es gibt so viel. Beschwere dich nicht!!!
Erkunde die Welt.. mach eine Städte Tour..
Ich habe diese Zeit nicht!

Ich muss arbeiten...
Sehr gute Ideen! Arbeit gibt es genug. Es werden in vielen Branchen Ehrenamtler oder Minijobber gesucht. Man wird zwar damit nicht reich, aber man kann dadurch seine Erwerbsminderungsrente aufbessern. Des Weiteren kommt man unter Leute und ist nicht mehr sozial isoliert.

Noch eine Anmerkung von mir zu folgenden Sätzen:
Ich habe diese Zeit nicht!

Ich muss arbeiten...
In Deutschland musst du nicht arbeiten. Ich kenne genug Leute, die gesund sind und arbeiten könnten. Sie sind jedoch zu faul und gönnen sich lieber mit dem "tollen" Bürgergeld ein stressfreies und schönes (jedoch bescheidenes) Leben. Einige gehen sogar nebenbei noch etwas Schwarz arbeiten und kassieren mit Bürgergeld insgesamt mehr Kohle als ein ehrlicher Arbeitnehmer, Beamter, Angestellter, etc. Bei einer 4-köpfigen soll es noch lukrativer sein, Bürgergeld zu beziehen. Laut meinen Internetrecherchen stehen einer Familie je nach Alter der Kinder ca. 1700 bis 1950 Euro Netto zzgl. der Warmmiete zu. Da kommt man schon mal auf locker über 3000 Euro Netto bei Mieten für Wohnungen in Großstädten. Ist schon nicht schlecht, was man für das Nichtstun vom Staat bzw. Steuerzahler erhalten kann. Kein Wunder, warum die halbe Welt nach Germoney kommen will. Wie sagte die Philippinerin auf der AIDA zu mir: " Germany is a paradise!". Selbst die Leute im Nachbarland Polen, welches bei mir um die Ecke liegt und wo ich immer günstig tanken fahre, sind neidisch auf die Einwohner in Deutschland, weil sie keiner Arbeit durch den Deutschen Sozialstaat nachgehen müssen und trotzdem ein vernünftiges Leben führen können, wenn man natürlich mit Geld umgehen kann ?.
 
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Sehr gute Ideen! Arbeit gibt es genug. Es werden in vielen Branchen Ehrenamtler oder Minijobber gesucht. Man wird zwar damit nicht reich, aber man kann dadurch seine Erwerbsminderungsrente aufbessern. Des Weiteren kommt man unter Leute und ist nicht mehr sozial isoliert.

Noch eine Anmerkung von mir zu folgenden Sätzen:

In Deutschland musst du nicht arbeiten. Ich kenne genug Leute, die gesund sind und arbeiten könnten. Sie sind jedoch zu faul und gönnen sich lieber mit dem "tollen" Bürgergeld ein stressfreies und bescheidenes schönes Leben. Einige gehen sogar nebenbei noch etwas Schwarz arbeiten und kassieren mit Bürgergeld insgesamt mehr Kohle als ein ehrlicher Arbeitnehmer, Beamter, Angestellter, etc. Bei einer 4-köpfigen soll es noch lukrativer sein, Bürgergeld zu beziehen. Laut meinen Internetrecherchen stehen einer Familie je nach Alter der Kinder ca. 1700 bis 1950 Euro Netto zzgl. der Warmmiete zu. Da kommt man schon mal auf locker über 3000 Euro Netto bei Mieten für Wohnungen in Großstädten. Ist schon nicht schlecht, was man für das Nichtstun vom Staat bzw. Steurzahler erhalten kann.
.. ja da hast du Recht Oliver.

Trotzdem beschweren sich die Menschen das sie nicht genug bekommen.

Bei mir ist es etwas kompliziert.. habe eine 6stellige Summe die ich abbezahlen muss. Und ich verdiene viel mehr, wenn ich arbeiten gehe.. als mit Erwerbsminderungrente und zusätzlich Berufsunfähigkeits Versicherung.. und Bürgergeld werde ich nicht bekommen..

Ich gehe da lieber arbeiten.
 
.. ja da hast du Recht Oliver.

Trotzdem beschweren sich die Menschen das sie nicht genug bekommen.

Bei mir ist es etwas kompliziert.. habe eine 6stellige Summe die ich abbezahlen muss. Und ich verdiene viel mehr, wenn ich arbeiten gehe.. als mit Erwerbsminderungrente und zusätzlich Berufsunfähigkeits Versicherung.. und Bürgergeld werde ich nicht bekommen..

Ich gehe da lieber arbeiten.
Du bekommst mehr Geld durch eine Erwerbstätigkeit als mit EM- und BU-Rente zusammen? Dann musst du aber einen gutbezahlten Job haben (was ich dir natürlich gönne) oder deine beiden Renten sind auch kumuliert einfach sehr niedrig, sodass natürlich auch ein normaler Job bei dir mehr an Einkommen generiert. Also bei mir lohnt sich definitiv keine normale Erwerbstätigkeit mehr, außer ein Arbeitgeber würde mir ein monatliches Gehalt anbieten, welches mindestens der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze (Ost) entspricht. Dafür müsste ich jedoch wieder zu 100 Prozent leistungsfähig, stressresistent und belastbar sein, was mit meinem schizophrenen Residuum und anderen psychischen Krankheiten utopisch wäre.
 
Du bekommst mehr Geld durch eine Erwerbstätigkeit als mit EM- und BU-Rente zusammen? Dann musst du aber einen gutbezahlten Job haben (was ich dir natürlich gönne) oder deine beiden Renten sind auch kumuliert einfach sehr niedrig, sodass natürlich auch ein normaler Job bei dir mehr an Einkommen generiert. Also bei mir lohnt sich definitiv keine normale Erwerbstätigkeit mehr, außer ein Arbeitgeber würde mir ein monatliches Gehalt anbieten, welches mindestens der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze (Ost) entspricht. Dafür müsste ich jedoch wieder zu 100 Prozent leistungsfähig, stressresistent und belastbar sein, was mit meinem schizophrenen Residuum und anderen psychischen Krankheiten utopisch wäre.
Ja.. naja
BU + EMR würde auch schon reichen... Aber ich bekomme 200 Euro mehr raus wenn ich arbeiten gehe...

dennoch macht meine Arbeit Spaß und bin froh dass ich sie habe. Hab eine sinnvolle Beschäftigung. Kann nicht klagen.
Und bin psychisch gut belastbar.
 
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Ja.. naja
BU + EMR würde auch schon reichen... Aber ich bekomme 200 Euro mehr raus wenn ich arbeiten gehe...

dennoch macht meine Arbeit Spaß und bin froh dass ich sie habe. Hab eine sinnvolle Beschäftigung. Kann nicht klagen.
Und bin psychisch gut belastbar.
Das kann ich verstehen!
Finanziell gesehen, ziehe ich trotzdem den Hut vor dir. Für lediglich 200 Euro Netto mehr an monatlichem Gehalt für einen Vollzeitjob würde ich nicht machen. Da bevorzuge ich liebe einen Minijob, bei dem man das volle Gehalt zu der EM- und BU-Rente und ggfs. Betriebsrente einstreichen kann. Denn man darf zu der vollen Erwerbsminderungsrente unter 3 Stunden arbeiten gehen, ohne dass die Erwerbsminderungsrente gekürzt wird. Die BU-Rente und die Betriebsrente wird diesbezüglich ebenfalls nicht gekürzt ?.
 
Wenn die Erkrankung bei mir komplett ausbrechen sollte.. und ich nicht mehr anders kann, dann müsste ich auf BU + ER umsteigen.

Fühle mich aber fit und psychisch belastbar um zu arbeiten. Hatte eigentlich nur zwei Psychosen( vor ca. Zwei Jahren) kurz hintereinander mit allen Halluzinationen, danach kam nichts mehr. Bin auch aktuell ohne Medis... Die Frage ist, wie lange das gut geht.
 
Wegen 200,-- Euro mehr im Monat würde ich auch nicht mehr arbeiten gehen es sei denn man hat Schulden. Aber da gibt es ja Schuldnerberatungsstellen.

Gott sei Dank habe ich nie Schulden gemacht und brauche somit auch nichts abbezahlen.

Durch die Pflegetufe 2 plus meiner EU-Rente habe ich fast das Gehalt erreicht, was ich früher verdient habe, als ich noch arbeiten ging.

@Oliver,

Hast du denn mittlerweile Nachricht bekommen, ob du die Pflegestufe 2 erhalten hast? Würde mich mal interessieren.
 
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Ich glaube, es geht dabei um mehr als nur die 200 € mehr im Monat. Einerseits genau so leistungsfähig sein zu können wie Leute, die von der Erkrankung erschont geblieben sind, und dies führt diesbezüglich auch zu einem besseren Selbstwert. Und auch das Ansehen in der Gesellschaft ist einfach anders. Letztendlich muss das aber jeder mit sich selbst ausmachen. Und je nach Schweregrad der Krankheit ist Vollzeit auch nicht mehr möglich natürlich. Ich würde gerne wieder arbeiten gehen, wenn ich mich denn weiter korrekt in die richtige Richtung wieder entwickle - hoffentlich.
 
Wegen 200,-- Euro mehr im Monat würde ich auch nicht mehr arbeiten gehen es sei denn man hat Schulden. Aber da gibt es ja Schuldnerberatungsstellen.

Gott sei Dank habe ich nie Schulden gemacht und brauche somit auch nichts abbezahlen.

Durch die Pflegetufe 2 plus meiner EU-Rente habe ich fast das Gehalt erreicht, was ich früher verdient habe, als ich noch arbeiten ging.

@Oliver,

Hast du denn mittlerweile Nachricht bekommen, ob du die Pflegestufe 2 erhalten hast? Würde mich mal interessieren.
Hallo @Mutzi ,

erst einmal vielen Dank der Nachfrage von dir bzgl. der Erhöhung meines Pflegegrads. Ich bekam leider nur 26.25 Punkte für meine Pflegebedürftigkeit laut Ergebnis des Pflegegutachtens, d. h. dass ich keinen PG 2 bewilligt bekommen habe, da erst bei 27 Punkten (bis 41 Punkten) einem der PG 2 zusteht. Ich gehe jedoch mit dem VdK in den Widerspruch. Ich habe dort bereits angerufen und einen Termin mit der Sozialrechtsberatung vereinbart. Nächste Woche Mittwoch um 13.30 Uhr findet mein Termin bei einem Rechtsanwalt der Sozialrechtsberatung des VdKs statt. Mir fehlt nämlich weniger als 1 Punkt für den PG 2, wofür es sich definitiv zu kämpfen lohnt. Ich habe auch die Unterstützung meines Psychiaters sowie die von der unabhängigen Gutachterin der Beratungsfirma, bei der ich ein unabhängiges Pflegegutachten für mich in Auftrag gab. Ich denke, dass es mit dem VdK klappt. Ansonsten werde ich erneut ein Pflegegutachten des MD-Sachsen beantragen und mehr meine Bedürftigkeit untermauern. Ich weiß ja jetzt, wie so eine häuslichen Begutachtung abläuft. Die Pflegegutachterin vom MD-Sachsen hat noch nicht mal meine aktuellen Befundberichte der Ärzte und Rehaeinrichtungen sowie Gutachten meines Facharztes und der Beratungsfirma angeschaut. Es interessierte Sie überhaupt nicht, obwohl man solche aktuellen Dokumente bei der Begutachtung vorlegen soll, laut Brief und der Mitteilung der Pflegeberater der Pflegekasse (in meinem Fall ist es die IKK classic). Hauptsache unsere faulen Deutsche und Flüchtlinge bekommen alles in den Arsch gesteckt. Du als ehemaliger dummer Arbeitnehmer musst um jeden Mist kämpfen, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst und auf finanzielle Unterstützung in Form einer Erwerbsminderungsrente, Pflegegeld, etc. angewiesen bist oder dienstleistungstechnische Hilfen wie Pflegesachleistungen benötigst.
 
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Hallo @Mutzi ,

erst einmal vielen Dank der Nachfrage von dir bzgl. der Erhöhung meines Pflegegrads. Ich bekam leider nur 26.25 Punkte für die Begutachtung, d. h. dass ich keinen PG 2 bewilligt bekommen habe, das erst bei 27 Punkte (bis 41 Punkte) einem der PG 2 zusteht. Ich gehe jedoch mit dem VdK in den Widerspruch. Ich habe dort bereits angerufen und einen Termin mit der Sozialrechtsberatung vereinbart. Nächste Woche Mittwoch um 13.30 Uhr findet mein Termin bei einem Rechtsanwalt der Sozialrechtsberatung des VdKs statt. Mir fehlt nämlich weniger als 1 Punkt für den PG 2, wofür es sich definitiv zu kämpfen lohnt. Ich habe auch die Unterstützung meines Psychiaters sowie die von der unabhängigen Gutachterin der Beratungsfirma, bei der ich ein unabhängiges Pflegegutachten für mich in Auftrag gab. Ich denke, dass es mit dem VdK klappt. Ansonsten werde ich erneut ein Pflegegutachten des MD-Sachsen beantragen und mehr meine Bedürftigkeit untermauern. Ich weiß ja jetzt, wie so eine häuslichen Begutachtung abläuft. Die Pflegegutachterin vom MD-Sachsen hat noch nicht mal meine aktuellen Befundberichte der Ärzte und Rehaeinrichtunge sowie Gutachten meines Facharztes und der Beratungsfirma angeschaut. Es interessierte Sie überhaupt nicht, obwohl man solche aktuellen Dokumente bei der Begutachtung vorlegen soll, laut Brief und der Mitteilung der Pflegeberater der Pflegekasse (in meinem Fall ist es die IKK classic). Hauptsache unsere faulen Deutschen und Flüchtlinge bekommen alles in den Arsch gesteckt. Du als ehemaliger dummer Arbeitnehmer musst um jeden Mist kämpfen, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst und auf finanzielle Unterstützung in Form einer Erwerbsminderungsrente, Pflegegeld, etc. angewiesen bist oder dienstleistungstechnische Hilfen wie Pflegesachleistungen benötigst.
Ach, das tut mir aber leid. Wegen dieser geringen Punktezahl. Hätte deine Gutachterin den Befund deines Psychiaters durchgelesen, hättest du die Pflegestufe 2 sicherlich erreicht. Das ist eine bodenlose Frechheit was die sich erlauben. Würde an deiner Stelle auch Widerruf einreichen. Jetzt erst recht. Viel Glück.
 
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Das würde ich nicht so sehen. Viele sind behindert und können nicht mehr arbeiten gehen.

Sei dankbar, dass du noch arbeiten gehen kannst. Aber es kommt der Tag X auch für dich, dann musst auch du in den sauren Apfel beißen.

Es sind ja nicht alle Schmarotzer.
@Gelöschter Benutzer 23451 meint sicherlich, dass sie keine Lust hat, Steuern für faule gesunde erwerbsfähige Bürger in Deutschland von ihrem (hart) erarbeiteten Lohn bzw. Gehalt, welche sie durch ihre Erwerbstätigkeit verdient, zu entrichten.
 
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Die gute alte Neid-Debatte, scheint hier ein bisschen vom Zaun zu brechen...

Ich habe auch immer versucht zu arbeiten und habe mich wirklich auch ins Zeug gelegt wieder fit zu werden.
Ich sag mal so: Jeder der in der Lage ist zu arbeiten, so finde ich, sollte dies auch tun.

Nur: Wenn man mit der Tätigkeit eine weitere Episode riskiert, ist es fraglich ob man nicht doch eventuell einen Gang zurückschaltet.
Aktuell mache ich einen Mini-Job und bekomme es mit dem Alg1 verrechnet - habe aber auch vor wieder in SV einzuzahlen.

Es ist aus gewissen Positionen leichter Urteile über die "faulen Arbeitslosen" zu fällen - das geht so lange, bis man selbst davon
betroffen ist.
Man muss es auch mal so sehen: Wenn es keine Stütze in irgendeiner Form gäbe, würden sich die Menschen viel eher an die Kehle gehen, wegen ein paar Euro. Da ist es sinnvoller auch 'ne Form von Stütze als Prävention zu gewähren.
 
Die gute alte Neid-Debatte, scheint hier ein bisschen vom Zaun zu brechen...

Ich habe auch immer versucht zu arbeiten und habe mich wirklich auch ins Zeug gelegt wieder fit zu werden.
Ich sag mal so: Jeder der in der Lage ist zu arbeiten, so finde ich, sollte dies auch tun.

Nur: Wenn man mit der Tätigkeit eine weitere Episode riskiert, ist es fraglich ob man nicht doch eventuell einen Gang zurückschaltet.
Aktuell mache ich einen Mini-Job und bekomme es mit dem Alg1 verrechnet - habe aber auch vor wieder in SV einzuzahlen.

Es ist aus gewissen Positionen leichter Urteile über die "faulen Arbeitslosen" zu fällen - das geht so lange, bis man selbst davon
betroffen ist.
Man muss es auch mal so sehen: Wenn es keine Stütze in irgendeiner Form gäbe, würden sich die Menschen viel eher an die Kehle gehen, wegen ein paar Euro. Da ist es sinnvoller auch 'ne Form von Stütze als Prävention zu gewähren.
Es geht um die faulen GESUNDEN erwerbsfähigen ehemals Hartz 4- und jetzigen Bürgergeldempfänger. Keiner hat was von schwer kranken faulen Menschen gesprochen bzw. geschrieben. Es hat auch nichts mit einer Neid-Debatte zu tun, sondern mit einer gewissen Ungerechtigkeit gegenüber der arbeitenden Bevölkerung. Wenn jemand so krank ist, dass er demzufolge keine Erwerbstätigkeit nachgehen kann, sollte er aus meiner Sicht alle möglichen sozialleistungstechnischen Unterstützungen, die durch Steuern von der arbeitenden Gesellschaft finanziert werden, erhalten. Jedoch sollte niemand auch nur einen Cent bekommen, der in seinem Leben noch nie gearbeitet hat und demzufolge überhaupt keine Beiträge in die deutschen SV-Systeme einzahlte, obwohl er gesund zum Arbeiten ist. Es kann nicht sein, dass faule und bequeme in Deutschland lebende Bürger, egal ob Einheimische oder geflüchtete Zuwanderer fürs Nichtstun die Pfoten aufhalten und der Rest darf in welcher Form auch immer schön arbeiten gehen und den ganzen Spaß durch Sozialabgaben von seinem Gehalt finanzieren. Für mich sind alle Einwohner in Deutschland, die gesund sind und kein Bock haben zu arbeiten, Taugenichtse. Es reicht ja schon zu, wenn wir bereits ungelernte Taugenichtse im Bundestag oder schlimmer noch in der Regierung sitzen haben. Da müssen nicht noch Faule den Staat in Form der arbeitenden Bevölkerung belasten.
 
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