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, dass es... Der größte (?!?) deutsche Denker Friedrich Nietzsche

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passtaufeuchauf

Guest
"Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es zwar Götter, aber keinen Gott mehr gibt?" lässt er die griechischen Götter des Olymp sagen.

Er musste sich aus Verletzungen/Traumen seiner Kindheit befreien. Als frühpensionierter Professor wegen einem Augenleiden verschaffte er sich Luft, er ahnte selbst, dass er schwer geschädigt worden war.

Es stammen auch weniger "schöne" Zitate von Nietzsche, und deshalb ist er als Philosoph, der er selbst doch gar nicht so sehr sein wollte, mit Vorsicht genießen (Stichwort der "Wille zur Macht" und ähnlich gelagerte Denkrichtungen), aber man sollte immer auch den Menschen sehen, Menschen machen Fehler, vor allem die, die im Gegensatz zu ihm wenig geistig abliefern mu(e)ss(t)en (und konnten!).
 
Wer nur mit Angst herrscht, wird seine Herrschaft verlieren. Das ist meine Lehre aus F. W. Nietzsche. Er hat destruktiv kritisiert. Wurde aber unabhängig davon oft ungerechtferigt missverstanden.

Am Ende des Atheismus bleibt die moralische Frage. Wetten wir auf Gott, es macht keinen negativen Unterschied, meinte Blaise Pascal, Nietzsche griff ihn nur an, widersprach ihm aber nicht.
 
Ich habe einen Sammelband von Nietzsche , den ich nie gelesen habe einem Freund geschenkt. Er hat darin gestöbert und geblättert dass es eine Freude war.:-)
 
Ich habe mal einen solchen Sammelband beim WELTBILD VERLAG Augsburg bestellt und erhalten. Mehrheitseigner sind oder waren die katholischen Bischöfe/rkk. Ist schon lustig.
 
"Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es zwar Götter, aber keinen Gott mehr gibt?" lässt er die griechischen Götter des Olymp sagen.

Er musste sich aus Verletzungen/Traumen seiner Kindheit befreien. Als frühpensionierter Professor wegen einem Augenleiden verschaffte er sich Luft, er ahnte selbst, dass er schwer geschädigt worden war.

Es stammen auch weniger "schöne" Zitate von Nietzsche, ...

Ja, na eben.
Wir hatten das Thema neulich im Chat.

Ich habe vor seinem Lebenswerk mehr als nur Respekt und etwas anderes würde diesem meiner Überzeugung nach nicht gerecht werden.

Insbesondere sein Spätwerk ist eben überzogen von Aussagen die erwartungsgemäß deutlich mit seinen entsprechenden Geisteszustand korrelier(t)en.

Dies ist eben wichtig zu berücksichtigen. Man muss sich nicht zwangsläufig mit solchen Themen befassen wenn kein ausdrückliches Interesse besteht und wenn dies der Fall ist, sollte man als geneigter Leser nicht sein Weltbild auf den getätigten Aussagen gründen und vor allem differenziert lesen und seine Aussagen einordnen, zumindest vor dem geistigen Auge, vor dem Hintergrund seiner frühen Prägung, Zeitgeist, Krankheitsschübe, etc.

Sich anhand von einzelnen Zitaten festzulegen, dass es sich hierbei einzig um einen Größenwahnsinnigen handele ist wie als würde man jemanden von uns auf Aussagen festnageln wollen die wir getroffen haben als es uns mal gelinde gesagt "recht schlecht" ging oder aber als man jünger war und etwas aus Launenhaftigkeit herausposaunt hat.

Wenn man eine (viel)diskutierte Persönlichkeit ist oder wird ist dann immer noch die Frage in welchem Kontext man gewisse Aussagen getroffen hat, in welchem Alter und Verfassung.

Auch ist bekannt, dass seine Schwester in späteren Jahren die Verfügung über seine Werke geholt hat und soweit ich weiß ist nicht eindeutig bekannt in welchem Umfang sie Fälschungen vorgenommen hat um seinen Büchern eine ideologische Prägung zu verpassen.

Ich würde mich nicht als "glühenden Anhänger" bezeichnen, aber stimme hier meinem Vorredner zu, man muss erstmal der (Nach-)Welt nennenswerten Gesprächsstoff hinterlassen ehe man sein Werk kleinredet oder abtut.
Von daher teile ich hier die Empörung, welche Du oben durchblicken lässt.

Klar möchte ich abgrenzen, es kommt darauf an mit was man sich von ihm beschäftigt und wenn man zu psychotischen Schüben neigt bzw. darüber bisher noch kein differenzierte Sicht erlangt hat (was schwer ist wenn man nicht auf solche in die Vergangenheit zurückblickt), dann sieht man besser davon ab.

Könnte mir eben vorstellen, dass FN damals wie heute gerne verunglimpft worden ist da er ein unbequemer Zeitgenosse ist.
Da begegnet mir heute schon wenn ich sehe, dass ich (bis auf Weiteres noch) für die einseitige, manipulative "Nachrichten"-Berichterstattung seitens des Kommitees monatlich Zwangsabgabe entrichten muss. Und was sich so zugetragen hat die letzten Jahre. Die haben eben den Mund aufgemacht in großteils hochkarätiger Sprache, damals schon.

Einen löblichen Überblick in 60 Minuten gibt übrigens Prof Ziegler (-> YT)
 
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