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Zu viele Medikamente und eine Krise

Ja, das stimmt natürlich. Vielleicht wird ja auf 10mg reduziert wenn ich sage dass es mir besser geht. In jedem Fall muss ich da jetzt durch, weil es ja mit weniger nicht geklappt hat. Habe mir jetzt vorgenommen mich vom Schlagen zu distanzieren und auf Wahngedanken acht zu geben. Ich bin teilweise auch froh über die Medikamente weil es anders schief gegangen wäre. Das ist so ein Zweischneidiges Schwert irgendwie.
 
Aus meiner Erfahrung heraus, würde ich besser das Xeplion komplett weglassen dann, und Olanzapin 15 MG weiter einnehmen. Gerade auch wegen deiner Aggression die du scheinbar phasenweise immer noch hast :) Alles Gute
 
Ist denn der Schutz durch das Xeplion nicht genauso gut? Ich würde es lieber so machen, fühlt sich irgendwie besser für mich an.
 
Kannst Du auch wenn Dir das lieber ist, und du Paliperidon gut verträgst. Wenn es schon Injektionen sein müssen, kannst du auch nach Trevicta fragen. Ist das gleiche wie Xeplion, nur dass man es alle 3 Monate bekommt. So erspart man sich die monatliche Prozedur und die evtl. Schmerzen an der Einstichstelle.
Man kann es noch weiter treiben mit Byannli Depot. Das sind dann alle 6 Monate eine Spritze.
 
Nach der ganzen langen Zeit wo ich es mit den Medikamenten probiert habe und sogar Erfolge verbuchen konnte muss ich sagen dass es doch zu viel ist. Ich kann nicht sprechen und jeden Morgen ist es erst mal schlecht.
Man will jetzt vielleicht auf 10mg Olanzapin runter gehen. Das wäre toll weil irgendwie nicht viel fehlt. Der Therapeut aus der forensischen Ambulanz ist sehr nett und er wusste sich bei meinen Beschreibungen vom geminderten Antrieb keinen Rat mehr, ausser eben die Medikamente zu senken.
Ich dachte ich schaffe es so, aber es ist auf Dauer einfach zu viel.
Ich bedauere es dass ich es mit weniger Medikamenten nicht geschafft habe und das wird mir eine Lehre sein. Ich habe zwar etwas Angst dass es dann wieder über schlägt aber so kann es nicht weitergehen.
 
Ja, das wäre auf jeden Fall besser weil ich merke es fehlt nicht viel. So wie es ist, ist es aber zu viel.
Die Frage ist bloß ob es gemacht wird, weil sich der Arzt vor dem Gericht verantworten muss so wie ich es verstanden habe. Und es ist halt einmal schief gegangen.
 
Danke. Ich gebe nicht auf, ich bin in der forensischen Ambulanz in guten Händen. Ich setze meine Hoffnung auf den Arzt.
 
Sie gehen auf 15mg Olanzapin runter. Ich hoffe das bringt schon etwas. Ganz nett dass sie überhaupt runtergehen.
 
ich wünsche dir viel glück auf deinem nicht einfachen weg. du findest etwas, das dir hilft. glaub auch daran..dann kommt es zu dir.
 
Sie gehen auf 15mg Olanzapin runter. Ich hoffe das bringt schon etwas. Ganz nett dass sie überhaupt runtergehen.
Ist schon heftig das du ein Depot und zusätzlich Olanzapin einnehmen musst.

Scheint also keine solide Vertrauensbasis zu geben, wobei du ja das Olanzapin dann in Tablettenform auch theoretisch selbstständig absetzen oder reduzieren kannst?
Ich sage mal so die 150mg Xeplion sind ja schon Maximaldosis oder was du vielleicht sonst für ein Paliperdion-Depot aktuell bekommst?

Hat man da in einer forensischen Ambulanz gar keine Rechte, da schließlich ein Antipsychotikum auf Maximum bereits viel ist.
Bringt dir das zusätzliche Olanazpin etwas und hast du es schon mal selbstständig abgesetzt?
 
Naja, ich kann davon nichts absetzen weil es so rechtlich angesetzt wurde. Ich komme auch erstaunlich gut zurecht obwohl es zu viel ist fehlt nicht viel zum Wohlbefinden. Daher auch meine Hoffnung dass es die Reduzierung auf 15mg Olanzapin bringt.
Es ist jetzt eben Bewährungszeit und die Therapeuten und Ärzte sind ganz nett.
Wenn ich aus der Bewährung raus bin will ich das Olanzapin ganz weglassen und nur noch das Xeplion nehmen. Vielleicht auch 100 statt der 150.
 
Man kann es noch weiter treiben mit Byannli Depot. Das sind dann alle 6 Monate eine Spritze.
Ah ja, Trevikta ist eine gute Idee. Vielleicht müsste ich dann auch weniger häufig zum Psychiater.
Soll hier ja keine Werbeveranstalltung von Janssen werden.

Diese Depot-Präperate sind ja alle mit dem Paliperidon was im grunde wie das Risperdal wirkt und vom Hersteller Janssen (Johnon & Johnson) ist.
Gut die anderen Depots sind kaum besser und haben teils auch erhebliche Risiken.

Im Grunde kann man das wirklich nur in der forensischen Betreuung als Zwang einsetzen, wobei mir da meine Patientenrechte schon wichtig wären und ich darauf bestehen würde das mir maximal ein antipsychotikscher Wirkstoff auf Maximaldosis gegeben wird.
Maximaldosis und mehrere Antipsychotika gleichzeitig können die Mortalitätrate deutlich erhöhen.

Kann auch sein das man mal bei so einer Spritze die Blutader erwischt und dann hopps geht, weshalb da auch die Monatsspritze etwas sicherer ist als wenn man Trevikta oder sich gar Byannli reinpfeifen lässt.
@Glocki ist dir da die Bequemlichkeit so wichtig und das einmal im Monat zuviel. Ich kenne das auch per Hausbesuch, also dann kann man zumindest einmal im Monat mit dem Beteuer reden ohne ganz den Realitätsbezug zu verlieren.

Im Grunde Glocki könntes du ja das Olanzapin einfach weglassen oder? Insofern ist es schwer seitens der Ambulanz den Zwang durchzusetzen, oder du nimmst einfach nur 5mg.
Beim Depot und 150mg Xeplion maximaldosis ist es eben schwer.

Insgesammt sehr viel Zeug und ich wurde damals mal nach der Klinik auch mit dem Xeplion entlassen, da ist man geistig eben auch sehr eingeschränkt.

Normal Glocki solltest du ein ersthaftes Wort mit deinem Psychiater sprechen, ob es das in der Menge braucht.
Was hast du genau angestellt und wie hoch ist das Risiko das du Rückfällig wirst??
Normal wirkt Xeplion ab 50mg Monatsspritze, also hast du mit 150mg mehr als genug, das Olazapin solltest du dir sparen können.

Du wurdest ja mal rückfällig. Weist du vielleicht was du damals zuletzt eingenommen hattest und ob du die Medikamente ganz abgesetzt hast?
 
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