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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

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Wo hört Depression auf, wo fängt Negativsymptomatik an

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Negativsymptome sind ein Kernmerkmal der Schizophrenie. Patienten mit kognitiver Dysfunktion und psychomotorischer Verlangsamung erfüllen nicht immer die Kriterien einer Schizophrenie. Bei der Diagnose einer Schizophrenie mit negativen Symptomen sollte immer auch differenzialdiagnostisch die Diagnose einer chronischen affektiven Störung in Erwägung gezogen werden. Die Abgrenzung von Negativsymptomatik und depressiver Symptomatik kann schwierig sein und bedarf klinischer Erfahrung. Sowohl Depression als auch Negativsymptomatik äußern sich in reduziertem Antrieb und Interesse sowie auch reduziertem Ausdruck. Im Vergleich: für eine depressive Symptomatik charakteristisch sind eine deprimierte Stimmung,depressive Kognitionen, vegetative Symptome. Für Negativsymptomatik spricht eine länger als ein Jahr bestehende Affektverflachung. Das wichtigste Abgrenzungsmerkmal ist also die Länge der Symptome. Bei einer Depression gehen die Symptome in der Regel nach ein paar Monaten wieder zurück. Nur 15 % der Depressiven werden chronisch. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, daß bei depressiven in der Regel nichts zurück bleibt, wenn die Depression erfolgreich überwunden wurde. Wenn man nun all das zur Unterscheidung heranzieht, kann man es halbwegs Unterscheiden.
 
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