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Wie lange braucht aripiprazol, bis es wirkt u d was sind die Nebenwirkungen

Mein sohn 22 nimmt es jetzt dann 14 Tage, dann beobachte ich weiter, was ich grad merke, er hat ein furchtbar
Trauriges Gesicht.
 
Dein Sohn muß sich wahrscheinlich erst mal an die neue Situation gewöhnen. Das dauert bedeutend länger. wenn man praktisch seiner Illusionen beraubt ist.
 
Hm, noch eine Frage, da mein Sohn ja nur in seinem zimmer sitzt, soll ich öfters einfach nachfragen wies ihm geht, oder ihn in Ruhe lassen.
 
Das mußt Du ausprobieren. Jeder reagiert anders auf die Psychose. Ist aus der Ferne schwer zu beurteilen.
 
Werde ich, lieber weniger reden hab ich schon gemerkt ist besser, er sagt immer ich rede komische sachen, obwohl ich nur frage ob es besser geht, dann denk ich, er meint es ist ja alles gut bei ihm, und wir sind das problem.
Das ist so so so arg
 
Die ganze Situation ist für eine Mutter vielleicht bedrückender als für den Betroffenen selber. :(
Ich hoffe, Du hast die Power und Ausdauer, das durchzustehen.
 
Ist schon eine Weile her und nicht trivial die Erinnerung hervorzurufen. Bei mir hat Abilify 5 mg nach ca 14 Tage gewirkt, bis ich richtig „angekommen „ war ca 6 Wochen -> erste Psychose. Es ist schonmal gut, dass er die Medikamente überhaupt annimmt. Die Ärzte werden ihr bestes geben, aber Heilung braucht Zeit. Vielleicht werden sie ihm ein weiteres Medikament verschreiben, sollte es in den nächsten Wochen nicht besser werden.
 
Ich habe mal gelesen, man sollte nicht nach dem Warum fragen, besser Was oder Wie. Aktuell zählt nur Was ist es für eine Phase in der er steckt und wie kann ich ihn unterstützen. Dir viel Kraft und die Fähigkeit sich abgegrenzen zu können.
 
Ich werde es durchstehen mit ihm.
Nur schreit mein kopf immer wieder WARUMMMM
Das warum stellen sich Mio Menschen täglich.

Es kann viele Triggerpunkte haben.

Kiffen, irgendwelche Traumatas die das ausgelöst haben.

Ich z.b bin mir ziemlich sicher das es bei mir ausgelöst wurde durch jahrelange erfahrung mit miesen Menschen, 30Jahre alles in sich reingefressen, alles gemacht, immer über seine Grenzen hinaus etc.
Man wollte immer stark sein...dieses Männerding halt......

Aber nope dann kam der Scheiß und hat ein ne heftige klatsche gegeben.

Aber wer nicht hören will, das ganze hat mich auf jedenfall auch ordentlich wachgerüttelt.
 
Ich muss arbeiten habe noch andere kinder, haus und garten.
Sollte ich mich jetzt viel mehr um meinen sohn kümmern, er soll nicht denken, er sei unwichtig oder so, verdammt ich verlerne schon zu lachen.
 
Slow, Phasen, ich weiss die phase nicht,
wir haben zuspät davon gemerkt er sagt anfang april hätte es angefangen zu verändern. Und seid 2 wochen nimmt er midikamente.
 
Von außen lässt sich das schlecht beurteilen. Die Spanne der Erkrankung ist groß! Kann er sich selbst waschen/Zähne putzen etc.?

Bei mir ist es so, dass gerade in einem Schub es erstmal hilft möglichst „Reizarm“ zu leben. Ich ziehe mich dann meist zurück und brauche das auch! Wenn du ihm zu sehr hinterher läufst könnte es für beide Belastend sein. Andererseits wenn man schon das Gefühl hat man ist „allein/einsam“ hilft es wenn man erkennt, da ist doch jemand der einen liebt auch ohne Gegenleistung.
 
Er ist seit 3 wochen krankgeschrieben, er ging mit angst zur arbeit und ich wusste nichts....
 
Hallo Ute,
Zum Medikament kann ich Dir leider nichts sagen, meine Tochter hat das nicht vertragen.
Ich möchte Dir sagen, ich verstehe dass Du verzweifelt bist.
Mir geht es ähnlich.
Meine Tochter möchte es wie SlowMotion oben schrieb, reizarm.
Heisst, sie liegt den ganzen Tag im Bett, keine Musik, kein TV.
Alle Bilder etc aus dem Zimmer entfernt.
Wenn Sie ins Bad geht, muss ich den Spiegel verhängen.
Und es braucht Geduld, 2 Wochen sind noch nicht lange.
Aber es geht langsam aufwärts, die Zeit, in der sie aufsteht wird länger, und wenn es auch nur Minuten sind.
Meiner Tochter hilft es, gleich bleibend freundlich zu sein,
Ich frage sie zwar zu alltäglichen Dingen, zb was kochen wir heute, wenn keine Antwort kommt, auch gut.

Und bitte!! Sage dir, es ist die Krankheit und kein böser Wille, der hinter der Veränderung steckt.
 
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