Aktuelles

Psychose & Schizophrenie Forum ❤️

Herzlich willkommen in unserer hilfsbereiten Community. ✨ Hier findest du Austausch mit Betroffenen, Angehörigen und Experten – ein Ort, an dem du deine Symptome und Erfahrungen verarbeiten kannst.

Registriere dich jetzt und nutze alle Vorteile:

  • 🌐 Ein aktives Forum mit Chat- und PN-Funktion
  • 💊 Medikamente-Empfehlung ← Empfehlung bei Kognitiv- und Negativsymptomen für mehr Lebensqualität
  • 💙 Eine unterstützende Community, die an deiner Seite steht

Wir freuen uns darauf, dich in unserer Gemeinschaft zu begrüßen! ☀️

Nach dem Login wird dieses Textfeld automatisch ausgeblendet.

Wie die USA die Bezahlung von Ärzten verändert und wie man das auch hier im europäischen Raum verändern könnte

Maggi

Administrator
Hier ein Geschenkartikel von der NYTimes
https://www.nytimes.com/2025/07/21/...e_code=1.Yk8.pUqN.sOXal0bVNCYm&smid=url-share

Solche Veränderungen können auch in Deutschland zum Überdenken führen, wie Leistung, Heilung und Qualität von Dienstleistungen am Menschen punktgenauer bewertet werden.
Ich finde auch, dass die Therapien, die zu mehr Lebensqualität und Zufriedenheit führen, auch gezielter bezahlt werden sollten, etwa indem man Bewertungs- und Zufriedenheit mit Medikamenten und Medikamenten-Kombinationen einführt, die keine Bewertung des Arztes, sondern nur der Grundmedikation durchführen, was im psychischen Bereich etwa Trends die zu mehr Lebensqualität führen, leichter reproduzierbar macht, wenn Ärzte etwa sehen das sich auch der Umstellungsaufwand lohnt.
Im psychischen Bereich bin ich der Meinung, dass regelmäßige Kontrollen wichtig sind, ob Blut, EKG oder Urin und es auch Befragung der Ärzte geben sollte, was Patienten an ihren Medikamenten stört und gefällt, um mehr individuellen Behandlungsfortschritt und durch passgenaue Kombinationen (mit Antidepressiva und andere) da gezielter eingreifen zu können ohne durch Mehrfachmedikation von Antipsychotika es übertreiben zu müssen, da bei den Antipsychotika sollte zumindest Monotherapie stehen, da man vieles mit selektiven Antidepressiva adressieren kann. Was ältere sedierende Trizyklika (auch Tetrazyklika berücksichtigen) angeht, so müssen diese meist in halber oder sechstel Dosis eingesetzt werden, da die Sedierung viel krasser als üblich unter Antipsychotika ist, also solche Sachen sollten berücksichtigt werden und der Einsatz von teils irreversibel wirksamen MAO-Hemmer auf jene Wirkstoffe begrenzt werden, die keine dauerhaften Veränderungen machen, falls diese sich überhaupt in Kombination mit Antipsychotika eignen, da es mit diesen Medikamenten auch so häufig Wechselwirkungen gibt. Mit MAO-Hemmern habe ich keine Erfahrung.
Selektive Antidepressiva, ob SSRI SNDRI SSNRI oder SNRI sollten größtenteils relativ problemlos eingesetzt werden können, wobei sich bei manchen Wirkstoffen der Blutspiegel des Antipsychotikums steigern kann, wo man etwa bei Bupropion SNDRI dann die Dosis des Antipsychotikums um 20-40% reduzieren muss/sollt oder entsprechende Blutspiegel durch Drug-Monitoring vor und nach einer Umstellung erheben sollte, auch um eine seriöse Studienlage bzw. Erfahrungslage zu finden, in welchen Prozentbereich die Dosisanpassungen tatsächlich im praktischen Einsatz liegen.
Gibt natürlich auch andere Psychopharmaka. Schlafmittel, die sich neben Antidepressiva auch eignen können. Trizyklische Antidepressiva können bei Schlafstörungen und generell bei Süchten durch die Sedierung etwas helfen, welche von daher sich in sehr kleinen Dosierungen eignen könnten, wobei das eher auch im viertel oder Achtelbereich der üblichen Dosis liegen kann.

Psychiater bräuchten da ausreichend Informationen, sodass gerade solche Kombinationen mit Monotherapie des Antipsychotikums bevorzugt eingesetzt werden, was letztendlich auch die antipsychotische Wirkung verbessern kann, wenn man präzise da gesunde Rahmenbedingungen schafft neben der Blockadewirkung von Antipsychotika.
Antidepressiv haben diese meist einen kleinen Effekt, da wäre dann eher eine Intervalltherapie mit Bupropion wirksam. Solche komplexere Umstellungen, die anfangs eine engmaschigere Kontrolle erfordern sollten, von daher auch besser bezahlt sein, damit häufigere Kontrolltermine auch bezahlt und die Relevanz solcher individuellen Medikamenteanpassungen gewürdigt wird.
 
Hier ein Geschenkartikel von der NYTimes
https://www.nytimes.com/2025/07/21/...e_code=1.Yk8.pUqN.sOXal0bVNCYm&smid=url-share

Solche Veränderungen können auch in Deutschland zum Überdenken führen, wie Leistung, Heilung und Qualität von Dienstleistungen am Menschen punktgenauer bewertet werden.
Ich finde auch, dass die Therapien, die zu mehr Lebensqualität und Zufriedenheit führen, auch gezielter bezahlt werden sollten, etwa indem man Bewertungs- und Zufriedenheit mit Medikamenten und Medikamenten-Kombinationen einführt, die keine Bewertung des Arztes, sondern nur der Grundmedikation durchführen, was im psychischen Bereich etwa Trends die zu mehr Lebensqualität führen, leichter reproduzierbar macht, wenn Ärzte etwa sehen das sich auch der Umstellungsaufwand lohnt.
Im psychischen Bereich bin ich der Meinung, dass regelmäßige Kontrollen wichtig sind, ob Blut, EKG oder Urin und es auch Befragung der Ärzte geben sollte, was Patienten an ihren Medikamenten stört und gefällt, um mehr individuellen Behandlungsfortschritt und durch passgenaue Kombinationen (mit Antidepressiva und andere) da gezielter eingreifen zu können ohne durch Mehrfachmedikation von Antipsychotika es übertreiben zu müssen, da bei den Antipsychotika sollte zumindest Monotherapie stehen, da man vieles mit selektiven Antidepressiva adressieren kann. Was ältere sedierende Trizyklika (auch Tetrazyklika berücksichtigen) angeht, so müssen diese meist in halber oder sechstel Dosis eingesetzt werden, da die Sedierung viel krasser als üblich unter Antipsychotika ist, also solche Sachen sollten berücksichtigt werden und der Einsatz von teils irreversibel wirksamen MAO-Hemmer auf jene Wirkstoffe begrenzt werden, die keine dauerhaften Veränderungen machen, falls diese sich überhaupt in Kombination mit Antipsychotika eignen, da es mit diesen Medikamenten auch so häufig Wechselwirkungen gibt. Mit MAO-Hemmern habe ich keine Erfahrung.
Selektive Antidepressiva, ob SSRI SNDRI SSNRI oder SNRI sollten größtenteils relativ problemlos eingesetzt werden können, wobei sich bei manchen Wirkstoffen der Blutspiegel des Antipsychotikums steigern kann, wo man etwa bei Bupropion SNDRI dann die Dosis des Antipsychotikums um 20-40% reduzieren muss/sollt oder entsprechende Blutspiegel durch Drug-Monitoring vor und nach einer Umstellung erheben sollte, auch um eine seriöse Studienlage bzw. Erfahrungslage zu finden, in welchen Prozentbereich die Dosisanpassungen tatsächlich im praktischen Einsatz liegen.
Gibt natürlich auch andere Psychopharmaka. Schlafmittel, die sich neben Antidepressiva auch eignen können. Trizyklische Antidepressiva können bei Schlafstörungen und generell bei Süchten durch die Sedierung etwas helfen, welche von daher sich in sehr kleinen Dosierungen eignen könnten, wobei das eher auch im viertel oder Achtelbereich der üblichen Dosis liegen kann.

Psychiater bräuchten da ausreichend Informationen, sodass gerade solche Kombinationen mit Monotherapie des Antipsychotikums bevorzugt eingesetzt werden, was letztendlich auch die antipsychotische Wirkung verbessern kann, wenn man präzise da gesunde Rahmenbedingungen schafft neben der Blockadewirkung von Antipsychotika.
Antidepressiv haben diese meist einen kleinen Effekt, da wäre dann eher eine Intervalltherapie mit Bupropion wirksam. Solche komplexere Umstellungen, die anfangs eine engmaschigere Kontrolle erfordern sollten, von daher auch besser bezahlt sein, damit häufigere Kontrolltermine auch bezahlt und die Relevanz solcher individuellen Medikamenteanpassungen gewürdigt wird.
Ich bin gerade auf Methylenblau gestoßen. Hat jemand davon schon etwas gehört? Es soll auch als MAO-Hemmer wirken. Bislang kenne ich mich da überhaupt nicht aus, aber es liest sich spannend, was die Psyche angeht.
 
Mein Vater hat da eine Flasche geschenkt bekommen.
 

Anhänge

  • image.jpg
    image.jpg
    2,6 MB · Aufrufe: 8
Hab das dazu auf Pub Med gefunden und übersetzt.

Methylene blue adjuvant therapy of schizophrenia - PubMed

Das Interesse an der Rolle des Stickstoffmonoxid (NO)-Signalwegs bei idiopathischen psychotischen Störungen wie Schizophrenie nimmt zu. In dieser vorläufigen Studie untersuchten wir die therapeutische Wirksamkeit von Methylenblau (MB), einem „downstream“-Inhibitor einer der Wirkungen von NO, das oral als Zusatz zu herkömmlichen Neuroleptika verabreicht wurde. MB blockiert insbesondere die Aktivierung der löslichen Guanylylzyklase durch NO. MB hat bereits zuvor therapeutische Wirkungen bei der Behandlung von Psychosen und Manie gezeigt. Präklinische Daten deuten ebenfalls darauf hin, dass MB antipsychotisches Potenzial besitzen könnte. Die Teilnehmer der aktuellen Studie waren acht Patienten mit Schizophrenie, die auf herkömmliche Antipsychotika nur unzureichend angesprochen hatten (nachgewiesen durch einen Gesamtwert von 35 oder mehr auf der Brief Psychiatric Rating Scale [BPRS]). Diese Patienten absolvierten eine 4-wöchige offene Studie mit einem 1-wöchigen „Off”-Design, einem 2-wöchigen „On”-Design und einem abschließenden 1-wöchigen „Off”-Design. Die Wirksamkeit der Behandlung wurde anhand der BPRS, des Schedule for the Assessment of Negative Symptoms und der Clinical Global Improvement Scale gemessen, die wöchentlich durchgeführt wurden. Die Endwerte für jeden Messpunkt basierten auf dem Konsens von mindestens zwei geschulten Bewertern, die bei jedem Bewertungsgespräch anwesend waren. Während der Einnahme von MB wurde eine statistisch signifikante, wenn auch moderate Abnahme der Schwere der Psychopathologie beobachtet, und die Psychopathologie verschlechterte sich signifikant, wenn MB abgesetzt wurde. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass weitere Studien mit MB oder möglicherweise anderen NO-abhängigen Guanylylzyklase-hemmenden Medikamenten erforderlich sind.

Übersetzt mit DeepL (https://dee.pl/app)
 
Methylenblau ist mindergiftig. Siehe dazu Wikipedia. Ich würde gar nichts irgendwie (!) in Betracht ziehen, wenn ich die Eigenschaften nicht transparent (etwa durch einen Beipackzettel) kommuniziert bekomme.
 
Zurück
Oben