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Wem geht es auch so?

Joy

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05.08.2022
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Hallo Community,

ich komme momentan kaum zurecht und frage mich, ob es noch andere gibt, die mehr überleben anstatt zu leben.

Seit meiner langen psychotischen Phase ab 2018, welche immer in Etappen akut wurde bis 2022, finde ich mich im Alltag zwar zurecht habe aber vermehrt das Gefühl, dass ich nicht mehr so belastbar bin.

Ich arbeite seit einigen Monaten wieder vollzeit und bemerke, dass ich diesbezüglich mehr Ruhepausen brauche. Mir geht es schlechter, wenn ich sehr früh aufstehen muss und nicht meine zehn Stunden Schlaf bekomme. Nach der Arbeit möchte ich schnellstmöglich nach Hause und liege meist schon gegen 18 Uhr im Bett und schlafe, wenn es gut geht um 20 Uhr ein.

Ich habe das Gefühl, ich lebe lediglich zum arbeiten und habe kein Privatleben mehr. Die Wochenenden sind zu kurz um mich zu erholen und ich finde mich zunehmend in einer destruktiven Spirale wieder.

Aufstehen, Arbeiten, Schlafen. Und das schon seit dem ich wieder Arbeite.

Ich habe die Kraft nicht mehr nach dem Arbeiten noch Sport zu machen oder mich mit jemandem zu treffen. Selbst die Wochenenden benötige ich zur Entspannung und für meinen Haushalt.

Ich war vor der Psychose viel aktiver und ich frage mich mittlerweile, wie ich das alles damals geschafft habe.

Geht es hier jemandem genauso, der seit der Psychose wieder vollzeit Arbeitet?

Liebe Grüße
Joy
 
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Hab ich auch so erlebt. War früh/spät/Nacht rotiert und mit den Kollegen hätte ich damals besser nach Feierabend online spielen sollen. Tat das nicht obwohl ich sonst niemanden mehr zeitlich einplanen konnte. War dann nur zur Arbeit gehen und dann alleine.
 
TS
J

Joy

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Hab ich auch so erlebt. War früh/spät/Nacht rotiert und mit den Kollegen hätte ich damals besser nach Feierabend online spielen sollen. Tat das nicht obwohl ich sonst niemanden mehr zeitlich einplanen konnte. War dann nur zur Arbeit gehen und dann alleine.
Wie lange ist deine letzte Psychose her und ist es jetzt immernoch so, dass du nur Arbeitest und dann alleine bist oder hat sich daran was verändert?
 
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24
Hallo Community,

ich komme momentan kaum zurecht und frage mich, ob es noch andere gibt, die mehr überleben anstatt zu leben.

Seit meiner langen psychotischen Phase ab 2018, welche immer in Etappen akut wurde bis 2022, finde ich mich im Alltag zwar zurecht habe aber vermehrt das Gefühl, dass ich nicht mehr so belastbar bin.

Ich arbeite seit einigen Monaten wieder vollzeit und bemerke, dass ich diesbezüglich mehr Ruhepausen brauche. Mir geht es schlechter, wenn ich sehr früh aufstehen muss und nicht meine zehn Stunden Schlaf bekomme. Nach der Arbeit möchte ich schnellstmöglich nach Hause und liege meist schon gegen 18 Uhr im Bett und schlafe, wenn es gut geht um 20 Uhr ein.

Ich habe das Gefühl, ich lebe lediglich zum arbeiten und habe kein Privatleben mehr. Die Wochenenden sind zu kurz um mich zu erholen und ich finde mich zunehmend in einer destruktiven Spirale wieder.

Aufstehen, Arbeiten, Schlafen. Und das schon seit dem ich wieder Arbeite.

Ich habe die Kraft nicht mehr nach dem Arbeiten noch Sport zu machen oder mich mit jemandem zu treffen. Selbst die Wochenenden benötige ich zur Entspannung und für meinen Haushalt.

Ich war vor der Psychose viel aktiver und ich frage mich mittlerweile, wie ich das alles damals geschafft habe.

Geht es hier jemandem genauso, der seit der Psychose wieder vollzeit Arbeitet?

Liebe Grüße
Joy
Das klingt nicht gut. Da solltest Du was ändern sonst wird das schlimmer.
Beantrage eine Reha über die Rentenversicherung.
Verkürze Deine Arbeitszeit.
Wenn Du täglich weniger als 6 Stunden arbeitest, dann kannst Du unter gewissen Voraussetzungen eine Teilerwerbsminderungsrente beantragen. Da schreibt dann eine Sozialarbeiterin auf der Reha evtl. was an die Rentenversicherung und dann kannst Du den Antrag abgeben.
Oder wenn Du das nicht willst dann wenigstens einen Tag weniger arbeiten, wenn Dir das Geld dann noch reicht.
Aber wenn Du das so lässt, dann geht das auch auf die Psyche.
 
  • Danke
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Ich war mit 28 Jahren in EMR gekommen. Heute habe ich mehrere Kontakte, anders als zu meiner letzten Zeit als Arbeitnehmer. Ich konnte das mir damals nicht aufbauen, weil die Vollzeit Arbeit mich zu sehr gefordert hatte.
 
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