Psychose- & Schizophrenie Forum | Computational Psychiatrie & Selbsthilfe

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Das moderierte Forum bietet kostenlose Beratung an, um die eigene Therapie und Medikation zu optimieren.

Ziel ist es eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten und damit das individuelle Leid von Betroffenen und deren Angehörigen effektiv zu lindern.

Grund zur Hoffnung: Intervalltherapie mit Bupropion

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Behandlungskonzept, welches mit Bupropion (Antidepressivum und Nikotinentwöhnung) eine stabilere Reduktion des Antipsychotikums ermöglicht. Das dämpfende Antipsychotikum wird dabei nur selten und bedarfsgerecht benötigt.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 PRAXIS-GUIDE – für das Arztgespräch

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Welches Medikament gegen Angst und Paranoia?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 1946
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 1946

Hey, ich wollte hier fragen ,ob jemand ein gutes Medikament empfehlen kann. Ich habe Borderline und weiß nicht ob ich noch eine andere Diagnose habe. Ich hab den ganzen Tag extreme Angst und habe den ganzen Tag paranoide Gedanken . Ich leb wie in einer unrealen Welt , mein Kopf führt Gespräche. Ich fühl mich unreal und kann mich kaum auf meine Arbeit konzentrieren .Oft hab ich Episoden ,da sehe ich Sachen, und bin ,,erregt vor Angst“. Es ist so als würde ich teilweise Todesangst haben.Mich macht dieser Zustand so extrem müde. Das schlimmste sind die Panikattacken, bei denen ich denk ich krieg nh Herzinfakt und sterbe oder so. Ich hab Opipramol, Aripiprazol und Quetiapin genommen .Eigentlich bin ich gegen Medikamente, aber da ich wieder in ein Loch falle in dem nichts mehr geht..
Könnt ihr irgendwas empfehlen
 
Aripiprazol und Quetiapin sind eigentlich gute Medikamente gegen paranoide Gedanken. Allerdings kann es bis zu 3 Monate dauern, bis sich eine Wirkung einstellt und natürlich ist auch die Dosierung entscheidend.
Bei Angststörungen werden i.d.R. Antidepressiva wie bspw. Sertralin eingesetzt. Diese brauchen jedoch auch eine gewisse Anlaufzeit um zu wirken (2-4 Wochen). Für Panikattacken und intensive Angstzustände können kurzfristig Benzodiazepine wie bspw. Tavor helfen. Da diese jedoch ein hohes Abhängigkeitspotential haben, sind sie nur für kurze Phasen zu empfehlen.

All diese Medikamente haben jedoch Nebenwirkungen und sind verschreibungspflichtig, ohne einen Arztbesuch kommst du nicht weiter. Wenn dein Arzt sich bisher quergestellt hat, vielleicht kannst du ihn ja wechseln? Es gibt außerdem auch Coping-Techniken und pflanzliche Mittel (bspw. Bachblüten-Rescue-Tropfen), die kannst du auf eigene Faust ausprobieren, am besten googlest du da bisschen herum.

LG
ehemaliger Pflegefall
 
Ich nehme Quetiapin. Das hilft mir sehr. Als Bedarfsmedikation nehme ich Pipamperon. Auch hier habe ich bisher immer positive Erfahrungen gemacht. Früher nahm ich als normale Medikation Abilify was allerdings nicht so gut war.
 
Bei mir hab ich mit Quetiapin eif zu genommen. Aber Pipamperon is echt ein gutes Bedarfsmedikament , wenn man sehr angespannt ist
 
Mein erster Gedanke bei ängsten wäre ein benzo das aber nicht auf Dauer.



Ansonsten gibt es antidepressiva (doxepin zb) die gegen ängste wirken.



Gegen paranoia habe ich bis jetzt nix gefunden leider. Zb bei mir hats nix gebracht.



Würde da nen Arzt fragen. Denke es kommt auch drauf an ob die Angst von der Paranoia kommt oder umgekehrt.
 
Hey ich habe auch borderline und eine Schizoaffektive Störung. Ich habe auch sehr schwere paranoide Ängste und Verfolgungswahn gehabt und mir helfen verschiedene Medikamente unter anderem Haloperidol, Quetiapin, Perazin, Tavor und vor allem sehr gut Pregabalin. Das Pregabalin macht den ganzen Tag entspannt und nimmt Ängste. Das könnte dir bei den Panikattacken langfristig helfen. Gegen Paranoia oder verfolgungswahn alleine hilft es aber nicht daher habe ich diese Kombination. Warst du schon bei einem Psychiater oder in einer Klinik?
 
Es ist sehr individuell, wie wir auf Medikamente ansprechen. Ich würde mich mit einem guten Psychiater besprechen. Hast du da jemanden?

Ps. Von Tavor würde ich wirklich abraten, das macht sehr schnell abhängig und der Entzug war bei mir die Hölle.
 
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