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Empfehlung

Wechsel des Psychiaters

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21.03.2020
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Liebe Forumsmitglieder,

ich werde nach einer überstandenen Psychose zwecks Rezidivprophylaxe mit Risperidon behandelt und muss deshalb regelmäßig einen Nervenarzt aufsuchen. Leider hat es sich im Verlauf der Therapie gezeigt, dass ich mit dem Charakter dieses Menschen einfach nicht klarkomme und er mir somit zu unsympathisch ist. Deshalb möchte ich mir gerne einen neuen Psychiater suchen. Dazu hätte ich zwei Fragen und würde mich freuen, wenn ihr mir diesbezüglich mit den Erfahrungen, die ihr gemacht habt, weiterhelfen könntet.

Ich leide an einer ausgeprägten Spritzenphobie und lasse mir somit ungern Blut abnehmen. Deshalb möchte ich den nächsten Bluttest gerne möglichst lange hinauszögern. Bei meinem bisherigen Nervenarzt musste ich diese Prozedur erst vor kurzem über mich ergehen lassen. Die Ergebnisse waren sehr gut, liegen mir aber leider nicht mehr in schriftlicher Form vor (ich habe den Zettel dummerweise verloren). Kann ich davon ausgehen, dass der neue Psychiater mir die Testergebnisse glaubt, oder müsste ich wegen dieser Sache tatsächlich nochmal in die Praxis von meinem Nervenarzt zurückkehren, was mir äußert unangenehm wäre (ich habe nach dem letzten Termin aus Frustration über die Art, wie dieser Mensch im Rahmen der regelmäßigen Visiten mit mir umgeht, meinem Ärger gegenüber den medizinischen Fachangestellten freien Lauf gelassen und bin wutentbrannt aus der Praxis gestürmt) . Und angenommen er würde dies glauben, wann müsste ich dann mit dem nächsten Test rechnen? Ich habe im Internet recherchiert und herausgefunden, dass die meisten Psychiater bei der Behandlung mit Neuroleptika die Kontrolluntersuchungen halbjährlich durchführen. Entspricht das euren Erfahrungen?

Des Weiteren wüsste ich gerne, ob der neue Psychiater vom Vorgänger therapierelevante Informationen erfragt oder ob es ausreicht, wenn ich mit dem Entlassungsbrief aus der Klinik (Anm.: Ich wurde während der akuten Phase meiner Psychose in einer psychiatrischen Klinik behandelt), in dem u. a. die Diagnose und weitere wichtige Informationen enthalten sind, zum neuen Psychiater gehe und ihm mitteile, mit welcher Dosis ich zuletzt behandelt wurde und dass ich damit stabil war?

Vielen Dank im Voraus!
 
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Lass deinen Hausarzt bzw. allgemein Mediziner dich spritzen, so habt ihr das Spritzenproblem nicht bei der eigentlichen Behandlung. Dann könntest du bei deinem Psychiater bleiben. Sonst kann dich dein Hausarzt an einen anderen Psychiater überweisen, wenn du nicht selbst suchsst (bei jameda oder so). Ich habe damals die Gesprächstherapie in der Praxis meines ersten Psychiaters nicht befolgen gewollt und musste so den Arzt wechseln und bekamn nie mehr Therapie angeboten. Allenfalls ergo Therapie noch. Aber dafür hab ich einen bei dem ich nur die Pillen hole. So ist man da raus, einfach den Arzt icht befolgen und du bist untherapierbar.
 
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@anonymeperson ,

Spritzen sind an sich keine gute Lösung was diese Monatsspritzen angeht die es da gegen Psychose gibt.
Tabletten sind besser und reichen aus.

Hier im Forum findest du eine viel bessere Alternative zum Risperidon:
Medikamenteempfehlung Psychose

Aripiprazol ist da das Neuroleptikum und die beiden Antidepressiva Bupropion und Citalopram wirken gegen die Negativsymptome.

Wegen Arztwechsel würde ich auch nur das von der Klinik mitnehmen und wenn du die Möglichkeit hast direkt nach der von mir empfohlenen Kombi fragen.
Das ist besser als alles Andere.
 
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