Psychose- & Schizophrenie Forum | Computational Psychiatrie & Selbsthilfe

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Dieses Forum richtet sich an Betroffene mit Psychose, an Angehörige sowie an alle, die sich sachlich und medizinisch fundiert informieren und austauschen möchten.

Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen mit Medikamenten, modernste Therapien und neurobiologische Erklärungsmodellen. Persönliche Erfahrungen werden im Zusammenhang mit medizinischen Informationen und Behandlungswegen überprüft und individuelle schonende Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Das moderierte Forum bietet kostenlose Beratung an, um die eigene Therapie und Medikation zu optimieren.

Ziel ist es eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten und damit das individuelle Leid von Betroffenen und deren Angehörigen effektiv zu lindern.

Grund zur Hoffnung: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ PDF herunterladen: Medikamentöse-Orientierung

Behandlungskonzept, welches mit Bupropion (Antidepressivum und Nikotinentwöhnung) eine stabilere Reduktion des Antipsychotikums ermöglicht. Das dämpfende Antipsychotikum wird dabei nur selten und bedarfsgerecht benötigt.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 PRAXIS-GUIDE – für das Arztgespräch

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Was passiert wenn Ihr Eure Medikamente nicht einnehmt?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 1727
  • Erstellt am Erstellt am
Ja is schon nich schlecht eigentlich das es noch nich schlimmer geworden ist aber du nimmst ja auch keine Drogen mehr was schonmal stark ist
Nein keine Drogen und kein Alkohol nur mein Tabak und ☕ reicht ja auch....

Na mal sehen wie sich das ganze entwickelt bis jetzt läuft alles immer besser aber allerdings habe ich hin und wieder auch mal einige Momente gehabt wo ich dann am weinen war (einzelne Tage in der Zeit) aber ich denke mal das ist auch vollkommen menschlich.

Das hatte ich aber mit Medikamenten wie gesagt noch viel schlimmer und ich habe eher das Gefühl dass die psychischen Probleme viel stärker zurückgegangen sind seit dem Absetzen und es mir viel besser geht.

Aber mit so viel Hochmut kann man dann auch die Fresse fallen oder ist noch mehr enttäuscht wenn das dann irgendwann nicht mehr geklappt hat... Deswegen bleibe ich optimistisch aber trotzdem Piano machen und nicht zu viel erwarten..

Zu den ersten Monaten hatte ich ja das Problem dass ich Angst habe was jetzt kommt wie sich das ganze entwickelt diese Angst ist zum Glück jetzt mittlerweile weggegangen da sich meinen Zustand soweit stabilisiert hat, dass jeder Tag ein toller Tag ist aber nicht mehr auf einem krassem Niveau, und mittlerweile nach 18 Wochen viereinhalb Monaten also sehe ich das jetzt mittlerweile gelassener und bin ruhiger zu dieser Einstellung.
 
Bleib trotzdem optimistisch, du hast gute Chancen und hast als Prophylaxe ja die Medikamente lange genug eingenommen.
Das stimmt da hast du recht und da ich ja wie gesagt noch nie so wirklich so rückfällen geneigt habe stehen meine Chancen wohl höher als bei jemand der immer rückfälle bekommt und trotzdem Symptome hat..... Ich finde halt wie gesagt dass mein Körper und mein Gehirn ist erstaunlich gut weggesteckt hat so als wenn es alles miteinander gut korreliert hat... Ich hatte auch nur wenige Tage also fünf bis sechs Tage.andauernd .... nach dem Absetzen ab dem 1 Tag entzugsgserscheinungen danach nie wieder... Da hatte ich manchmal bei großen reduktionsschritten viel heftigere entzugsErscheinungen, die deutlich penetranter waren und auch über acht Wochen angehalten hatten deswegen finde ich das total erstaunlich , wie krass anders jeder Schritt sein kann den man macht und der Körper verändert sich ja auch nach einiger Zeit.

Ich bin wohl Mutes optimistisch weil ich mich so ausgeglichen und stabil fühle und es mir so viel besser geht und auch nichts ins Extreme geht. Fast jeder Tag ist schön und ich fühle mich komplett normal... Das macht es mir so viel einfacher , es positiv zu sehen ?
 
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