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Was ist wenn…

Einhörnchen

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9 Mai 2023
Beiträge
146
Hallo, ich hatte November22 eine Psychose entwickelt, da ich Kette gekifft hatte. In Folge dessen war ich sehr davon überzeugt alle Menschen sind Psychopathen, alle reden über mich. Andauerndes Lachen in unangebrachten Situationen.

Jetzt bin ich seit einiger Zeit clean hab mit Amisulprid gekifft dabei aber immer wieder herzrasen bekommen und es dann gelassen.

Bin jetzt aktuell Medikamentenfrei ohne Rückfall.

Frage: Wenn ich jetzt etwas anderes bewusstseinserweiterndes konsumiere könnte das meinen Dopaminhaushalt wieder durcheinander bringen? Hat jemand Erfahrungen? Hat jemand wieder oder etwas anderes konsumiert ohne Rückfall? Oder einfach weniger Cannabis konsumiert als vor der Psychose ohne Rückfall?

Im Internet steht man solle wenn dann weniger kiffen.

Ich weiß nicht ob ich es machen werde habe aktuell keine Gelegenheit, hätte aber schon wieder Lust, möchte aber auf keinen Fall wieder in eine Abhängigkeit rutschen oder erneut eine Psychose bekommen.
 
In der Theorie vom dopaminüberschuss erklärt sich nicht die Schizophrenie, sonst hätte man mal den dopaminausschlag gemessen. Man weiß nur von einer Wirksamkeit von dopamin hemmenden Stoffen
 
In der Theorie vom dopaminüberschuss erklärt sich nicht die Schizophrenie, sonst hätte man mal den dopaminausschlag gemessen. Man weiß nur von einer Wirksamkeit von dopamin hemmenden Stoffen
Ja, so in etwa verstehe ich das auch, wobei es vielleicht früher noch keine Messmethoden wie heute gab und man vielleicht doch Unterschiede bei Betroffenen feststellen kann, was Dopamin und Hirnaktivität angeht.
Ich frage mich auch so, ob es überhaupt eine Erkrankung im direkten Sinne ist oder eben wie Depression ein psychisches Leiden, was von äußeren Umständen abhängt ist.

Volkmar Aderhold hat Studien herausgesucht, wo der Abbau von Gehirnsubstanz bei Betroffenen untersucht wurde, demnach hat sich die Gehirnsubstanz unter Neuroleptika verstärkt abgebaut im Bereich des Frontallappens, was unter typischen Neuroleptika (Haldol) etwa doppelt so schlimm wie unter Olanzapin ausgefallen ist.
Da wurde glaube ich so von 0,5-1,5% im Jahr geschrieben.

Meiner Meinung nach ist das eher ein Beweis, dass bestimmte Hirnregionen mit Dopamin unterversorgt sind und die Schizophrenie ein Versuch des Körpers ist, die Dopaminproduktion insgesamt zu steigern, um derartig medikamentös herbeigeführte Mangelzustände zu vermeiden, was aber in der Folge zum Dopaminüberschuss (Positivsymptome) führt.

@yasalasa, das wäre ja eine Erklärung für die Erkrankung, welche an sich in die Dopaminhypothese passt, oder?!

Ich denke das deswegen das Bupropion im Speziellen hilft, weil es eines der wenigen Antidepressiva ist, welche auf das Dopamin wirken und aufgrund der Wiederaufnahmehemmung keine Abhängigkeit wie man es von Drogen kennt erzeugt.

So gesehen könnte man auch von einer Art Suchterkrankung bei Psychose sprechen, welche auf diese Weise mit speziellen Wirkstoffen auch behandelbar ist. Im Gegensatz zu 20% in der Normalbevölkerung sind unter den Schizophrenen 75-85% Raucher, was ja auch für ein Suchtproblem spricht, bzw. dass die Psychose, zumindest was Nikotin, damit zusammenhängt.
 
Es gibt auch die Glutamathypothese. Woran man allerdings keine Art der Behandlung erklärt
Wäre im Übrigen eher meine Therapie, die sich an der Glutamathypothese orientiert. Glutamat regt ja im Grunde das Dopamin überall im Gehirn etwa an. Dieser ausbleibende Regulierungseffekt, indem bestimmte Regionen über oder unterversorgt sind, sehe ich als Grundproblem der Schizophrenie.
Da man egal wie man das Dopamin blockiert oder zulässt trotzdem dieses Ungleichgewicht bei einer Psychose hat, helfen die Antipsychotika zwar bei Positivsymptomen, aber Negativsymptomen welche eher Mangelerscheinungen sind verstärken sich.

Bei meiner Therapie soll das Bupropion einerseits diese Mangelerscheinungen durch die Dopaminwiederaufnahmehemmung gerade dort lösten, wo bereits ein Mangel oder Unterfunktion vorliegt und durch die Intervalleinnahme des Neuroleptikums sollen ähnlich wie bei der normalen Therapie übermäßige Spitzen des ich sage mal "Dopaminspiegels" vermieden werden, also eine Absicherung nach Oben.
Das Glutamat wäre das, was das Dopamin anregt, dadurch dass diese Mangelerscheinung durch die Dopaminwiederaufnahmehemmung reduziert oder aufgehoben wird, regt der Körper weniger Glutamat und damit insgesamt weniger Dopamin an, was dann zum besseren Verlauf der Psychose führt. Es wird also weniger Überschuss von Dopamin erzeugt, den man mit Neuroleptika bei Übermaß wieder dämpfen muss.

Wäre das eine plausible Erklärung für meinen Behandlungserfolg @yasalasa ?
 
Hallo, ich hatte November22 eine Psychose entwickelt, da ich Kette gekifft hatte. In Folge dessen war ich sehr davon überzeugt alle Menschen sind Psychopathen, alle reden über mich. Andauerndes Lachen in unangebrachten Situationen.

Jetzt bin ich seit einiger Zeit clean hab mit Amisulprid gekifft dabei aber immer wieder herzrasen bekommen und es dann gelassen.

Bin jetzt aktuell Medikamentenfrei ohne Rückfall.

Frage: Wenn ich jetzt etwas anderes bewusstseinserweiterndes konsumiere könnte das meinen Dopaminhaushalt wieder durcheinander bringen? Hat jemand Erfahrungen? Hat jemand wieder oder etwas anderes konsumiert ohne Rückfall? Oder einfach weniger Cannabis konsumiert als vor der Psychose ohne Rückfall?

Im Internet steht man solle wenn dann weniger kiffen.

Ich weiß nicht ob ich es machen werde habe aktuell keine Gelegenheit, hätte aber schon wieder Lust, möchte aber auf keinen Fall wieder in eine Abhängigkeit rutschen oder erneut eine Psychose bekommen.
hallo, also ich hab durch erneuten konsum von cannabis wieder eine psychose bekommen. zudem muss ich aber auch sagen das meine 1. psychose damals durch lsd, xtc und cannabis ausgelöst wurde. ich hatte im okt/nov 22 meine letzte psychose und kiffe seit januar wieder, aber auch andere bewusstseinserweiternde substanzen und mir geht es wieder schlechter. ich würde dir raten wenn du so etwas wie eine psychose nie wieder erleben willst oder auch nicht rückfällig werden willst dann lass es lieber.. du kannst es nich mehr ändern wenn die psychose für immer bleibt oder sie immer wieder kommt obwohl du nichts konsumierst
 
Wäre das eine plausible Erklärung für meinen Behandlungserfolg @yasalasa ?
Egal womit behandelt wird, ändert es nicht, dass man erkrankt bleibt. Denselben Effekt hat man auch ohne Schizophrenie. Es gibt da diese Stoffe die Psychosen begünstigen. Nicht die Erkenntnis inwieweit Schizophrenie Erkrankungen sich zu gesunden unterscheiden.
 
Lass die Finger von rauschmittel wenn du schon bei kiffen toxic reagierst bist du mit anderen noch schlimmer dran. Ich war 9 Jahre auf cockain und Cannabis und extasy
 
@Einhörnchen an deiner Stelle würde ich gar nichts konsumieren , besonders dann nicht , wenn du deine Medis abgesetzt hast... So oder so ist das Risiko einer erneuten Psychose dann viel zu groß.

Sorry für die Direktheit. Aber wenn du nach dem Konsum wieder einen Rückfall bekommst, bis du selbst schuld.
 
Ich finde das so schade :( klar braucht man das nicht aber ich hätte gerne noch einmal eine LSD Erfahrung gemacht oder mal im Sommer einen Rauchen. Werde es nicht tun und mich jetzt auf mein Studium konzentrieren.
 
Ich finde das so schade :( klar braucht man das nicht aber ich hätte gerne noch einmal eine LSD Erfahrung gemacht oder mal im Sommer einen Rauchen. Werde es nicht tun und mich jetzt auf mein Studium konzentrieren.
Das ist eine weise Entscheidung von dir ?

Ich bin nun seit 10 Tagen Medikamentenfrei... Du auch hab ich gelesen ....wie lange jetzt schon und kommst du gut mit zurecht?
 
Ich finde das so schade :( klar braucht man das nicht aber ich hätte gerne noch einmal eine LSD Erfahrung gemacht oder mal im Sommer einen Rauchen. Werde es nicht tun und mich jetzt auf mein Studium konzentrieren.
Wie wäre es wenn du LSD nehmen, oder einen Rauchen mit anderen Dingen ersetzt, die dich auch erfüllen ^^

Also aufs Studium konzentrieren klingt gut. Aber das Umfeld ist viel wichtiger. Vielleicht irgendwelche Initiativen der Hochschule oder so. Obs jetzt Umweltinitiative oder was auch immer ist, das dich interessiert.

Hab bis zu meiner Psychose auch öfter gekifft, Pilze genommen, Speed, Kokain usw.
Mittlerweile ist das alles ersetzt durch andere Freunde, Outdoor-Aktivitäten, Sport.
Vermisse die Drogen nicht mal mehr.
 
Werde jetzt auch dann mehr mit normaleren Menschen machen (; wollte Pole Dance anfangen mit meiner Freundin dann.
Ist ein duales Studium also die nicht Studienphasen sind dann mit arbeiten gefüllt.
Mir geht es ohne Medikamente super und ich hab keine Beschwerden. Bin froh sie nicht mehr zu nehmen und hoffe wieder in meinem alten shape zu kommen, habe ja doch mit Amisulprid 10kg zugenommen (vorher 52 kg) bin jetzt schon runter auf 60kg.
 
@Yasko 808 Nein hatte 2x meinen Wecker gehört und einmal in der Psychiatrie hat mich der Fernseher getriggert der immer an und aus ging und mich in die Untersuchungssituation zurück geworfen als ich in der Psychiatrie ankam.
 
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